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Beitrag vom 07.02.2014 - 16:04 Uhr
User787MINIrevolution
User (361 Beiträge)
Unterteilt in nur noch drei Geschäftsbereiche, Airbus - Airbus Helicopters - Airbus Defence & Space, kann man die Namensänderung von EADS in Airbus Group nur begrüßen. Vielleicht passend dazu die aktuelle Meldung "Im Konkurrenzkampf mit Boeing holt Airbus deutlich auf":  http://www.gevestor.de/news/boeing-vs-airbus-group-der-ewige-konkurrenzkampf-691589.html
Beitrag vom 07.02.2014 - 16:14 Uhr
Usersixpence
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User (727 Beiträge)
der artikel ist ja schon so alt, dass er ueberhaupt keine relevanz mehr hat. dort ist noch vom fusionsplan mit BEA die rede. wie wir wissen, ist das laengst geschichte.
ahnung scheint der autor jedoch von Airbus wenig zu haben. zu der zeit der veroeffentlichung hatte Airbus naemlich m.w. einen auftragsbestand von bereits ueber 4.500 flugzeugen (nicht 1.200). heute sind es weit ueber 5.000!
empfehlung: inhalte erst selbst pruefen bevor man ihn weiter empfiehlt.

saludos a todos

charlie.f.kohn@sixpence-pictures.com
fine art photography // design // madrid
Beitrag vom 07.02.2014 - 19:28 Uhr
User
User ( Beiträge)
Außer übertriebenen Sparzwang und daraus resultierendes verantwortungsloses Personalmanagement, wüsste ich nicht was man zur Zeit besonders neues zur Airbus Group schreiben kann.
Beitrag vom 08.02.2014 - 18:20 Uhr
UserNachdenklich
Denker
User (724 Beiträge)
Außer übertriebenen Sparzwang und daraus resultierendes verantwortungsloses Personalmanagement, wüsste ich nicht was man zur Zeit besonders neues zur Airbus Group schreiben kann.


Hast du auch ein paar Fakten für deine verurteilenden Worte, oder widerstrebt dir einfach nur die Tatsache, dass Airbus gerade Leiharbeiter entlassen muss, um Konzernbetriebsvereinbarungen für die Betroffenen der Rüstungs- und Raumfahrtbereiche umzusetzen? Oder ist es wieder nur die platte Aussage, Airbus ist sch...e, die entlassen einfach Leute.
Beitrag vom 12.02.2014 - 18:36 Uhr
User350 XWM
User (114 Beiträge)
Airbus erklärt die Gespräche über die zweite Tranche der deutschen Finanzierungshilfe für A350 als beendet.
 http://www.boerse-go.de/nachricht/airbus-setzt-nicht-mehr-auf-deutsche-a350-hilfe,a3661089.html
"Wir waren nicht bereit, die Anforderungen zu erfüllen, die sie gestellt haben", sagte ein Sprecher von Airbus mit Blick auf die Bundesregierung.
Beitrag vom 13.02.2014 - 00:08 Uhr
User
User ( Beiträge)
Das sind ja wohl Fakten genug!

"Wir waren nicht bereit, die Anforderungen zu erfüllen, die sie gestellt haben"

Dabei sind die Anforderungen nur an legitime Arbeitsplätze für Deutschland gebunden. Die man ja gerade fleißig abbaut, im übrigen Programm übergreifend!
Lieber baut man in den USA und in China neue Werke auf und verlagert die Arbeitsplätze in andere Länder, wo bekanntlich auch günstiger produziert wird. Anstatt die Produktionsstandorte in Europa auszubauen oder zu mindestens durch neue Standorte zu erweitern.

Die durch Enders & Co. ständig genannten Vorteile, sich damit besser in den Märkten der Länder etablieren zu wollen, ist ein reiner Vorwand. Das Produkt verkauft sich durch die Qualität und Zuverlässigkeit und nicht deshalb, weil es in dem jeweiligen Land produziert wird.

Die Entscheidung der Regierung ist richtig und gut, auch wenn dadurch Herr Enders & Co. nun wieder einen Grund mehr hat das Missmanagement als richtig nach außen zu verkaufen.
Beitrag vom 13.02.2014 - 09:40 Uhr
UserYoungfly
User (220 Beiträge)
ahnung scheint der autor jedoch von Airbus wenig zu haben. zu der zeit der veroeffentlichung hatte Airbus naemlich m.w. einen auftragsbestand von bereits ueber 4.500 flugzeugen (nicht 1.200). heute sind es weit ueber 5.000!
empfehlung: inhalte erst selbst pruefen bevor man ihn weiter empfiehlt.

saludos a todos

charlie.f.kohn@sixpence-pictures.com
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Der Autor Volker Gelfarth, immerhin Diplomingenieur, stellt im Artikel aktuell nur nochmal besonders fest, dass sich Airbus mit über 1.200 Flugzeugbestellungen in den ersten 9 Monaten des vergangenen Jahres stark entwickelt hat.
Beitrag vom 17.02.2014 - 00:27 Uhr
User787MINIrevolution
User (361 Beiträge)
Airbus Group: "We make it fly" :D

 http://www.airbus.com/galleries/photo-gallery/dg/idp/37328-singapore-airshow-day-2-a350-xwb-flying-display-01
Beitrag vom 17.02.2014 - 11:01 Uhr
UserWeideblitz
Moderator
Die durch Enders & Co. ständig genannten Vorteile, sich damit besser in den Märkten der Länder etablieren zu wollen, ist ein reiner Vorwand. Das Produkt verkauft sich durch die Qualität und Zuverlässigkeit und nicht deshalb, weil es in dem jeweiligen Land produziert wird.

Die besagten Schwellenländer, gerade China, sind besonders daran interessiert, Hochtechologie ins Land zu holen mit der Hoffnung, soviel Knowhow wie möglich abzusaugen. Da dort aber produziert und nicht entwickelt wird, dürfte der Knowhow-Abfluß äuerst begrenzt sein.
Gerade das Eröffnen von Produktstandorten ist direkt gekoppelt an ein Mindest-Umsatz-/Absatzvolumen => das Produkt verkauft sich sehr wohl gerade deswegen, weil dort produziert wird. Es ist klar ersichlich, dass Airbus sich zum globalen Flugzeugproduzenten wandeln möchte, das belegt auch das US-Engagement in Mobile/Alabama. Und das hat alles rein geschäftliche Hintergründe (Absatzerhöhung, Reduktion von Währungsschwankungen,...)

Die Entscheidung seitens Airbus auf den Verzicht deutscher Gelder ist zum großen Teil auch eine strategische Unternehmensentscheidung, sich der politischen Einflußnahme zu entledigen, wenn auch eine sehr teure. Enders hat dies schon vor Jahren klar artikuliert, Airbus mehr in Richtung eines rein privatwirtschaftlichen Unternehmens hin zu entwicklen.
Beitrag vom 17.02.2014 - 23:48 Uhr
Userflygoogle
User (50 Beiträge)
Airbus entledigt sich evtl. mehr deutscher Einflussnahme, ein richtig privates Unternehmen kann es dennoch nicht werden. Gerade China bestätigt wie wichtig der eigene Staat beim Verkauf von Flugzeugen ist, politische differenzen auf anderen Ebenen haben unmittelbaren Einfluss auf Kaufentscheidungen. (CO2 Zertifikate..)
Daher werden sowohl Staat als auch Airbus ein großes Interesse daran haben, auch in Zukunft an einem Strang zu ziehen. Demonstratives Machgetöße von beiden Seiten darf traditionell nicht fehlen, hinter den Kulissen wird dann knallhart und sehr politisch(!) verhandelt.
Beitrag vom 21.02.2014 - 11:28 Uhr
Userinput
User (747 Beiträge)
Airbus stellt "humanoide" Roboter als neue Arbeitskollegen ein, ohne Witz:  http://www.airbus.com/newsevents/news-events-single/detail/airbus-invests-in-robotics-as-part-of-its-commitment-to-innovation
Beitrag vom 26.02.2014 - 20:19 Uhr
UserAILERON
User (1370 Beiträge)
Netter Versuch im Glauben, Flugzeuge wie Auto´s oder Kaffeemaschinen bauen zu können.
Beitrag vom 27.02.2014 - 14:38 Uhr
UserVordenklich
User (54 Beiträge)
Netter Versuch im Glauben, Flugzeuge wie Auto´s oder Kaffeemaschinen bauen zu können.
Netter Versuch zu glauben persönliche Fehlinterpretationen Airbus anhängen zu können.
Beitrag vom 28.02.2014 - 00:12 Uhr
UserAILERON
User (1370 Beiträge)
Manch einer hier denkt nach. Der andere denkt vor. Andere bezeichnen sich hier gerne wieder als nachdenklich.

Aus Sicht der Technik ist der Einsatz von Roboter ein guter Schritt. Nur entspringt der Vorsatz und Hintergrund den Menschen zu entlasten, hier aus rein kapitalistischer Natur.

Hier geht es darum, ein Flugzeug, wie eine Kaffeemaschine, Toaster oder Auto am Fließband bauen zu wollen.
Einzelne Fertigungsschritte im Detail betrachtet, kann man sicherlich automatisieren. Das wird aber auch schon getan. Ganz soweit hinkt der Flugzeugbau anderen Industrien nun auch wieder nicht hinterher.

Ein so komplexes System wie ein Flugzeug, wird man aber nie auf das Fertigungsniveau eines Autos bekommen. Auch nicht in der Struktur. Auch wenn man glauben mag, jeder Flügel und jedes Rumpfsegment muss doch dem anderen zu 100% gleichen. Tut es aber nicht. Dazu spielen viel zu viele Faktoren ein.

Der Strukturmechaniker an der Basis weiß und kennt das. Kann damit umgehen und produziert eine Lösung. Der vollstudierte und hochdotierte Manager versucht es immer wieder, koste es was es wolle. Überlegt rein binär und verursacht nur Chaos.



Beitrag vom 28.02.2014 - 00:39 Uhr
UserSpheniscidae
User (292 Beiträge)
Ich glaube weniger dass das der Komplexität des Flugzeugbaus geschuldet ist als einfach der Tatsache das es sich nicht lohnt die Strukturbauteile in solch konstanter Qualität zu liefern dass sie eine Automatisierung rentabel machen.

Am Ende folgt der Flugzeugrumpf den gleichen physikalischen Gesetzen wie eine Fahrzeugkarrosserie. Warum sollte das eine sich unberechenbar verhalten.

Das man das ganze als soziale Maßnahme verkauft überzeugt allerdings nicht wirklich.
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