Community / Allgemeines aus der Luftfahrtbranche / KI in der Luftfahrt

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Beitrag vom 27.04.2019 - 20:36 Uhr
Userfbwlaie
User (4064 Beiträge)
Der Code enthält u. a. das Regelwerk. Nach diesem wird gespielt.
Zusätzlich kann man Programme schreiben, die das Spiel von zwei Parteien darstellen.
Wenn man sich sich gute Spielzüge merken kann, bzw. Spielzüge erkennen kann, kann man diese Speichern und ggf. für ein Spiel nutzen. Man probiert also etwas aus und speichert die Ergebnisse.
Dazu muss kein Code umgeschrieben werden.
Interessant ist, wie man "Erfahrung" speichert und nutzbar machen kann.

Dieser Beitrag wurde am 27.04.2019 20:37 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 28.04.2019 - 09:21 Uhr
UserEricM
User (1231 Beiträge)
Mal abgesehen davon das es grundsätzlich keine selbstlernenden Maschinen gibt (den Code beliebig komplex zu schreiben wird da nichts ändern): das Erfolgsrezept des Menschen ist ja nicht nur sein großes Gehirn.

Also das unterschreibe ich nicht mehr, siehe hier:

 https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kuenstliche-intelligenz/computer-bringt-sich-selbst-go-bei-und-wird-weltklasse-15253783.html

Der schreibt sich dann auch seinen Code um.
Der Code enthält u. a. das Regelwerk. Nach diesem wird gespielt.
Zusätzlich kann man Programme schreiben, die das Spiel von zwei Parteien darstellen.
Wenn man sich sich gute Spielzüge merken kann, bzw. Spielzüge erkennen kann, kann man diese Speichern und ggf. für ein Spiel nutzen. Man probiert also etwas aus und speichert die Ergebnisse.
Dazu muss kein Code umgeschrieben werden.
Interessant ist, wie man "Erfahrung" speichert und nutzbar machen kann.

GO und Schach sind rein mathematische, logische Probleme.
Einfach strukturiert und mathematisch voll erfassbar. Keine Unklarheiten, reine Nullen und Einsen.
Bei diesen Spielen muss sich die menschliche Intelligenz quasi aus ihrer realen in eine mathematische Umwelt begeben um mitzuspielen.
Der Mensch agiert quasi auf dem Spielfeld des Computers.
Da ist es für Computer relativ einfach, adäquat oder besser zu sein.

Eine KI, die mit der realen Umwelt interagiert ist eine ganz andere Klasse von Problem.
Hier müssen unklare Daten, widersprüchliche Daten und Datenausfälle so verarbeitet werden, dass sie ein schlüssiges Lagebild liefern.
Die hier genutzten Filter unterliegen ihren eigenen Versionen von optischen/akustischen/Daten-Täuschungen, die bisher nicht beherrscht werden können.

Wie schwer das ist zeigt auch zB IBM mit ihrer Watson "KI".
Seit 2012 im Angebot mangelt es bisher an konkreten Anwendungen, da immer wieder "Ausreißer" passieren,  die sich bisher nicht in den Griff bekommen ließen.



Dieser Beitrag wurde am 28.04.2019 20:09 Uhr bearbeitet.
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