Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Air Berlin-Forderungen in Höhe von ...

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Beitrag vom 18.02.2019 - 12:49 Uhr
UserA320Fam
User (775 Beiträge)
Lucas Flöter geht inzwischen davon aus, dass der Bundeskredit in Höhe von 150 Millionen Euro mit den Werten der Air Berlin komplett getilgt werden kann.

Was war das doch für ein rumgejammer hier im Forum ... und nun wird wohl doch alles zurückgezahlt ...
Beitrag vom 18.02.2019 - 17:11 Uhr
UserYankeeZulu1
User (135 Beiträge)
na-ja, bislang geht Herr Flöther doch nur davon aus, daß...aber das ist keine gesicherte Rückzahlung.
am meisten schade ist (aus meiner Sicht), daß die zwei Haupzwecke des Darlehens nicht beide zu realisieren waren; es blieben keine Reisenden / Urlauber irgendwo sitzen; aber die noch stärkere Deutsche Airline war leider nur ein politischer Wunschgedanke, den Brüssel zu egemacht hat, was meine sicher nicht positive Meinung zu den Brüsseler "Bürokraten-und-sonst-nichts" bestärkt hat.
Beitrag vom 18.02.2019 - 22:52 Uhr
UserNeilArmstrong
User (288 Beiträge)
1,2 Millionen Gläubiger? Ich kann es nicht glauben! Wäre interessant zu erfahren, wieviele Aktionäre AB hatte. Oder woher sollen 1,2 Mio Gläubiger kommen? Der arme Insolvenzverwalter, wenn er diese 1,2 Mio alle anschreiben muß.
Beitrag vom 19.02.2019 - 07:23 Uhr
Usercontrail55
User (936 Beiträge)
Da haben Sie aber einiges verpasst. Jeder Passagier mit Ticket aber ohne Flug der seine Ansprüche geltend macht ist ein Gläubiger.
Beitrag vom 19.02.2019 - 10:05 Uhr
UserRATM
User (73 Beiträge)
Freue mich auf Etihad. Nötigenfalls Flieger an die Kette.

Hat man auf Island seinerzeit auch ganz unbürokratisch mit AB veranstaltet.

Man darf solche Winkelzüge in einem Rechtsstaat (hust) nicht akzeptieren.
Beitrag vom 19.02.2019 - 19:13 Uhr
UserNeilArmstrong
User (288 Beiträge)
Da haben Sie aber einiges verpasst. Jeder Passagier mit Ticket aber ohne Flug der seine Ansprüche geltend macht ist ein Gläubiger.

Nein, habe ich nicht. Bei Germania sprach man jetzt von 260.000 Forderungen aus vorausbezahlten Tickets. (Versehe dabei schon gar nicht wieso man ein Ticket vorausbezahlt - aber das ist ein anderes Thema). Bei AB kann ich mich nicht mehr erinnern, aber nehmen wir die doppelte Zahl (also 500.000), dann blieben immer noch ca. 700.000 Gläubiger und wo kämen diese her? Saßen die alle im Gepäckraum?
Beitrag vom 20.02.2019 - 21:05 Uhr
UserExperte
User (125 Beiträge)
Versehe dabei schon gar nicht wieso man ein Ticket vorausbezahlt - aber das ist ein anderes Thema.

Aber ein interessantes Thema! Verraten Sie, werter Neil Arstrong, uns doch, wo und wie Sie Flugscheine ("Tickets") buchen, die Sie erst bei Reiseantritt bezahlen müssen. Wer auf opodo, kayak, swoodoo etc. oder direkt bei einer Fluggesellschaft bucht, wird in aller Regel sofort zur Kasse gebeten und heutzutage i.d.R. per Kreditkarte zahlen, die auch sofort belastet wird.
Beitrag vom 20.02.2019 - 21:11 Uhr
UserJoachimE
User (59 Beiträge)
@NeilArmstrong Also das würde mich auch interessieren, wie man erst fliegt und dann bezahlt.
Beitrag vom 21.02.2019 - 13:47 Uhr
Userkarstenbellin
User (42 Beiträge)
@NeilArmstrong Also das würde mich auch interessieren, wie man erst fliegt und dann bezahlt.

Neil Armstrong schrieb ja, das wäre ein anderes Thema. Ein Thema das durchaus erwähnenswert ist; weil die Airlines oft Monate im voraus den Ticketpreis kassieren bevor die Leistung erfolgt. Das ist bei Bus und Bahn oder in vielen anderen Witschaftsbereichen nicht üblich.
Bei den vielen Airlinepleiten also sehr wohl ein Thema.
Beitrag vom 21.02.2019 - 14:52 Uhr
Usercontrail55
User (936 Beiträge)
@NeilArmstrong Also das würde mich auch interessieren, wie man erst fliegt und dann bezahlt.

Neil Armstrong schrieb ja, das wäre ein anderes Thema. Ein Thema das durchaus erwähnenswert ist; weil die Airlines oft Monate im voraus den Ticketpreis kassieren bevor die Leistung erfolgt. Das ist bei Bus und Bahn oder in vielen anderen Witschaftsbereichen nicht üblich.
Bei den vielen Airlinepleiten also sehr wohl ein Thema.
Eigentlich ist es kein Thema, denn so außergewöhnlich ist es nicht. Es it völlig normal, wenn ich etwas kaufe, dass ich es bezahle. Übrigens auch bei der Bahn oder im Bus, wenn ich da ein Ticket kaufe bezahle ich. Oder gibt es da etwas Neues? Allerdings, unterschiedliche Modalitäten gibt es für unterschiedliche genauso wie für gleiche Produkte. Je nach Marktsituation.
Bei in der Zukunft liegenden Ereignissen, die auch noch in der Menge begrenzt sind, kauft man nicht nur das Ereignis selbst sondern auch den gesicherten Zugriff auf dieses Ereignis. Das wird nun mal sofort fällig. Dabei ist es völlig egal ob das ein Transport, eine Theateraufführung, Popkonzert oder ein Fußballspiel ist. Man kann natürlich auch zum Ereignis an der Abendkasse kaufen, allerdings mit dem Risiko das ausverkauft ist.
Unabhängig davon ist der Umgang mit der Möglichkeit, dass das in der Zukunft liegende Ereignis ausfällt. Als Konsument ist man in vielen Bereichen gut abgesichert, wie Popkonzert, der korkende, vor 2 Wochen gekaufte Wein oder auch eine komplette Reise. Bei Nur-Flug sieht das in der Tat anders aus.
Hier wäre das Thema aber dann nicht die gebräuchliche Vorkasse, sondern die Absicherung derselben. Das geht sonst ja auch.

Dieser Beitrag wurde am 21.02.2019 15:01 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 21.02.2019 - 15:55 Uhr
UserYankeeZulu1
User (135 Beiträge)
Auch wenn dies eigentlich ein eigenes Thema ist: hier it zB der Gesetzgeber gefordert, analog der Pauschalreisenregelung eine Art von "Flugreisepreis-Sicherungsschein" vorzugeben. Ich weiß, dies verteuert dann zwangsläufig die Flugreisepreise, aber "I don´t mind", damit kann man viel besser leben als mit wertlosen Tickets von insolventen Airlines.
Beitrag vom 21.02.2019 - 16:21 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (242 Beiträge)
Auch wenn dies eigentlich ein eigenes Thema ist: hier it zB der Gesetzgeber gefordert, analog der Pauschalreisenregelung eine Art von "Flugreisepreis-Sicherungsschein" vorzugeben. Ich weiß, dies verteuert dann zwangsläufig die Flugreisepreise, aber "I don´t mind", damit kann man viel besser leben als mit wertlosen Tickets von insolventen Airlines.

Sind Sie da sicher? Ist es das wirklich wert, dass man jedes Ticket absichert, für die wenigen Airline Pleiten, die es im Regelfall gibt?
Klar, es gibt zehntausende oder bei AirBerlin vielleicht sogar hunderttausende Personen, die es jetzt getroffen hat. Es gibt aber auch Millionen von Personen, die es nicht getroffen hat. Ob man da pauschal sagen kann, dass "man" damit "viel besser leben" kann, dass bezweifel ich.

Letztendlich ist es doch die persönlich Entscheidung. Eine Airline geht in der Regel nicht ohne Vorwarnung von heute auf Morgen pleite. Da könnte man sich dann, wenn man mit denen fliegen will, überlegen ob man sich privat dagegen absichert oder eben das Risiko nicht eingeht und mit einer anderen Airline fliegt.

Das kann durchaus auch in anderen Bereichen passieren. Denn was passiert, wenn FlixBus pleite geht? Oder die Bahn? Oder was passiert, wenn sie ein Auto kaufen und eine Anzahlung leisten, der Händler dann aber in der Zwischenzeit insolvent geht? Dann ist das Geld auch weg, kommt zur Insolvenzmasse und sie müssen sich in die Liste der Gläubiger einreihen.

Klar verstehe ich, dass es für die Betroffenen ärgerlich ist, aber müssen wir dadurch jetzt den ganzen Markt weiter regulieren?

Beitrag vom 21.02.2019 - 16:32 Uhr
Userjasonbourne
User (1706 Beiträge)
Auch wenn dies eigentlich ein eigenes Thema ist: hier it zB der Gesetzgeber gefordert, analog der Pauschalreisenregelung eine Art von "Flugreisepreis-Sicherungsschein" vorzugeben. Ich weiß, dies verteuert dann zwangsläufig die Flugreisepreise, aber "I don´t mind", damit kann man viel besser leben als mit wertlosen Tickets von insolventen Airlines.

Jaja, wie immer im Staatsgläubigen Dtl. kaum passiert irgendetwas, ruft man erstmal nach dem Staat.
Es muss sich schon jeder Passagier drum kümmern das er sich eine solide airline aussucht.
Oder muss nun jeder der irngedetwas anbietet eine Insolvenzversicherung vorweisen?
Beitrag vom 21.02.2019 - 18:46 Uhr
UserYankeeZulu1
User (135 Beiträge)
ich bitte mich nicht mißzuverstehen, ich bin kein Staatsrufer oder gar Staatsgläubiger, aber wenn es einer Regelung bedarf, dann bitte nur einheitlich und allgemeinverbindlich, und das geht nicht auf freiwilliger Basis. Ich bin sicher, die Kosten - wenn man so etwas tatsächlich will - sind sehr gering, der Gegenwert für Betroffene hoch.
Klar, da wären viele Details zu bedenken. um letztendlich alle Flugbuchungen davon zu erfassen (was ist, wenn ein Verbraucher nicht hier bucht, was ist mitnicht-Deutschen bzw Nicht-EU-Airlines, nur als oberflächliche Denkanstöße).
Aber ich kann auch damit leben, wenn es keinen "Sicherungsschein" geben wird (ist ja eh nur alles Gedankenspiel hier), aber mit wäre mir schon nicht unangenehm.
Beitrag vom 21.02.2019 - 19:23 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (242 Beiträge)
Wieso bedarf es denn Ihrer Meinung nach einer Regelung? Und wieso dann nur in der Luftfahrt?
Ich wäre nicht bereit dafür mehr Geld zu zahlen, nur weil es einige wenige mit AirBeröin erwischt hat, die allen Warnungen zum Trotz dort weiter gebucht haben.
Und bitte verstehen Sie mich jetzt nicht falsch. Ich bin keiner dieser knauserigen Flieger, die für 19,99€ nach Malle fliegen wollen. Ich zahle gerne mehr, wenn dafür das Personal, dass derzeit teilweise auch gut unterirdisch verdient, mehr bekommt. Oder für mehr Service von dem ich profitiere. Aber ich will nicht noch etwas zahlen, dass ich nicht brauche.

Und ich verstehe, dass so jede Fluggesellschaft, die aufgrund voin Finanzenfragen in die Schlagzeilen kommt, Kunden verliert. Aber dann muss eben die Fluggesellschaft selbst Maßnahmen dagegen ergreifen. Das darf in meinen Augen nicht auf die Allgemeinheit abgewälzt werden.
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