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Beitrag vom 18.11.2017 - 15:12 Uhr
Userhansen
User (31 Beiträge)
Tut mir leid, ich kann das echt nicnt mehr ernst nehmen!
Beitrag vom 18.11.2017 - 15:48 Uhr
Usersch7459
User (29 Beiträge)
Echt? Zum X-ten mal?
Beitrag vom 18.11.2017 - 18:58 Uhr
UserDr. A.Mok
User (48 Beiträge)
Wie gehabt - nichts als heisse Berliner Luft.
Beitrag vom 18.11.2017 - 22:12 Uhr
UserMHalblaub
User (399 Beiträge)
Hat man auch verkündet im welchem Jahr der Dezember der Eröffnung liegt?
Beitrag vom 18.11.2017 - 22:53 Uhr
Usertaxiway
User (2 Beiträge)
Ja da kann man schon verzweifeln. Aber ich nehme es sehr ernst. Hat sich schon mal einer gefragt warum das so ist, das der BER am Ende immer später und später eröffnet werden soll ? Und damit meine ich nicht die bautechnischen Dinge.

Wenn etwas passiert oder im Falle des BER eher nicht passiert, dann muss man zunächst fragen warum dies so ist und vor allen Dingen wem es nützt.

Erste Frage ist also wem nützt es denn, dass der BER immer und immer wieder verspätet eröffnet werden soll, wo doch "alle" den BER so sehr herbeisehnen ?

Ganz einfache Antwort ! Die deutlich verspätete Eröffnung des BER nützt nur 2 Flughäfen nämlich dem Frankfurter und dem Münchener Flughafen. Sehen Sie sich doch male die "Wachstumszahlen" dieser beiden Flughäfen trotz massiver Subventionen an und vergleichen sie diese mit den Berliner Flughäfen in den letzten 10 Jahren ! Was wäre, wenn relativ zügig neben Frankfurt und München ein weiteres großes internationales Drehkreuz in Berlin entstanden wäre und dieses, da es ja die Hauptstadt ist, auch noch massiv von der Lufthansa unterstützt worden wäre in welcher Form auch immer. Aber dies ist nicht mal verbal erfolgt.

Was wäre wenn sich der Berliner Senat sich 2006 hingestellt hätte und gesagt: So jetzt haben wir eine Hauptstadt und die braucht einen großen internationalen Flughafen und wir werden den BER zum größten Drehkreuz in Europa ausbauen - in einer ersten Stufe bis 2012 mit 40 Mio Passagieren. Ja eine Vision. Andere Haupt - und Großstädte in der Welt machen das auch. Man kann doch sagen was man will und Visionen haben oder ?

Aber es scheint mir, es wurde alles getan um die voraussichtlichen Passagierzahlen runterzurechnen und den geplanten Flughafen am besten noch keiner zu machen, damit er auf jeden Fall zu klein ist, aber wenn das nicht geht, muss er wenigstens scheitern.

Ich denke das da "ganz andere Mächte" am Werk waren, die ein Interesse am Scheitern des BER hatten. Man kann für die ursprünglich geplanten 2,5 Mrd. Euro keinen konkurrenzfähigen internationalen Flughafen bauen. Das weiß jeder oder ? So ich hoffe das es weitere gibt die weitere die 1 & 1 zusammen(denken)zählen können.
Beitrag vom 19.11.2017 - 02:47 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (137 Beiträge)
Kommt es mir nur so vor oder melden sich hier in letzter Zeit sehr viele Verschwörungstheoretiker an?

Ja da kann man schon verzweifeln. Aber ich nehme es sehr ernst. Hat sich schon mal einer gefragt warum das so ist, das der BER am Ende immer später und später eröffnet werden soll ? Und damit meine ich nicht die bautechnischen Dinge.

Naja, die bautechnischen Mängel sind aber ja nun mal unbestreitbar da, oder haben sich die Betreiber die nur ausgedacht, damit sie nicht eröffnen müssen?

Erste Frage ist also wem nützt es denn, dass der BER immer und immer wieder verspätet eröffnet werden soll, wo doch "alle" den BER so sehr herbeisehnen ?

Ganz einfache Antwort ! Die deutlich verspätete Eröffnung des BER nützt nur 2 Flughäfen nämlich dem Frankfurter und dem Münchener Flughafen. Sehen Sie sich doch male die "Wachstumszahlen" dieser beiden Flughäfen trotz massiver Subventionen an und vergleichen sie diese mit den Berliner Flughäfen in den letzten 10 Jahren ! Was wäre, wenn relativ zügig neben Frankfurt und München ein weiteres großes internationales Drehkreuz in Berlin entstanden wäre und dieses, da es ja die Hauptstadt ist, auch noch massiv von der Lufthansa unterstützt worden wäre in welcher Form auch immer. Aber dies ist nicht mal verbal erfolgt.

Lufthansa hatte nie vor, den BER zu unterstützen. Die sind doch fest in Frankfurt und noch fester in München verankert. Warum hätten die in Konkurrenz zu Air Berlin ein Drehkreuz in Berlin aufbauen sollen?

Was wäre wenn sich der Berliner Senat sich 2006 hingestellt hätte und gesagt: So jetzt haben wir eine Hauptstadt und die braucht einen großen internationalen Flughafen und wir werden den BER zum größten Drehkreuz in Europa ausbauen - in einer ersten Stufe bis 2012 mit 40 Mio Passagieren. Ja eine Vision. Andere Haupt - und Großstädte in der Welt machen das auch. Man kann doch sagen was man will und Visionen haben oder ?

Und was soll uns diese Weisheit sagen?


Aber es scheint mir, es wurde alles getan um die voraussichtlichen Passagierzahlen runterzurechnen und den geplanten Flughafen am besten noch keiner zu machen, damit er auf jeden Fall zu klein ist, aber wenn das nicht geht, muss er wenigstens scheitern.

Das heißt die Berliner haben sich die Zahlen klein gerechnet, damit sie keinen großen Flughafen bauen müssen und München und Frankfurt profitieren? Ahja....


Ich denke das da "ganz andere Mächte" am Werk waren, die ein Interesse am Scheitern des BER hatten. Man kann für die ursprünglich geplanten 2,5 Mrd. Euro keinen konkurrenzfähigen internationalen Flughafen bauen. Das weiß jeder oder ? So ich hoffe das es weitere gibt die weitere die 1 & 1 zusammen(denken)zählen können.

Andere Mächte? Wer denn? Außerirdische? Die Illuminaten?

Oh man...
Beitrag vom 19.11.2017 - 13:06 Uhr
UserBlotto
User (151 Beiträge)

Ganz einfache Antwort ! Die deutlich verspätete Eröffnung des BER nützt nur 2 Flughäfen nämlich dem Frankfurter und dem Münchener Flughafen. Sehen Sie sich doch male die "Wachstumszahlen" dieser beiden Flughäfen trotz massiver Subventionen an und vergleichen sie diese mit den Berliner Flughäfen in den letzten 10 Jahren ! Was wäre, wenn relativ zügig neben Frankfurt und München ein weiteres großes internationales Drehkreuz in Berlin entstanden wäre und dieses, da es ja die Hauptstadt ist, auch noch massiv von der Lufthansa unterstützt worden wäre in welcher Form auch immer. Aber dies ist nicht mal verbal erfolgt.

Einfache Antworten auf komplexe Fragen sind oft eben auch nur das: einfach.
Nur weil Berlin Haupstadt ist, ergibt sich ja daraus erstmal kein Anspruch auf den größten Flughafen im Land. Der ist in der Regel da, wo auch entsprechend Geld sitzt. In Berlin ist nicht genug in den lukrativen Klassen zu holen. Ein Paradies für Billigflieger, ja. Ein Drehkreuz, nein. FRA und MUC müsste Angst haben, wenn DUS die entsprechenden Ausbaumöglichkeiten hätte. Aber wegen BER macht sich da wohl keiner verrückt.
Beitrag vom 19.11.2017 - 13:31 Uhr
User
User ( Beiträge)
Prolog: Also ich bin kein "Verschwörungstheoretiker". Schon mal gefragt wo dieses Wort herkommt und wer es etabliert hat ? Ich bin Analyst. Davon lebe ich und bin am erfolgreichsten, wenn ich Fragen stelle und Verknüpfungen ziehe die bis jetzt keiner gezogen hat. Und ich habe keinen Erfolg wenn ich immer das herbete was andere fragen oder sagen.

Zu einem Punkt muss ich Ihnen Recht geben. Die bautechnischen Mängel sind wirklich da, die hat sich bestimmt keine ausgedacht, die Frage ist nur warum sie da sind und warum es "keiner gemerkt hat"

Ja und ein zweiet Punkt stimmt auch. Lufthansa hatte nie vor den BER zu unterstützen, wozu auch ist ja nur der Hauptstadtflughafen ;-). Die Frage ist nur warum ? Man will ja keine "gewachsenen Strukturen" zerstören ? Dazu könnte ich noch viel mehr schreiben. Aber zur eins, weil Sie nochmals Air Berlin einbringen. Ich muss Ihnen recht geben das sicherlich im Kurzstreckenbereich eine Konkurrenz mit Air Berlin nicht sinnvoll gewesen wäre, aber im Langstreckenbereich schon. Was Air Berlin da für eine Hauptstadt angeboten hat ist einfach lächerlich.

Also ich bin auch kein Weiser und kann die Zukunft genau voraussagen. Aber was ich schon 2010 wusste ist, auch wenn ich keine Betriebswirtschaft studiert habe oder ein Großprojektplaner bin, dass man für 2,5 Mrd. keinen konkurrenzfähigen internationalen Großflughafen bauen kann. Ja ich wäre schon gerne Mäusschen bei den Beratern der Politiker in Bezug auf den BER gewesen. Schade das kein Politiker Mitglied im Forum der aero.de ist oder war, welches ich für eines der besten und konstruktivsten Foren in Deutschland halte. Lesen die Airlines, Flugzeugbauer - und Flughafenmanager überhaupt solche Foren ? Dort haben sie doch die geballte Meinung von Vielfliegern und Fans der Luftfahrt die sich redlich um die Zukunft bemühen und auch Visionen entwickeln und kontrovers diskutieren oder Theorien über die Zukunft haben.

Ja ich denke, das die Passagierzahlen in Bezug auf den BER klein gerechnet wurden. Ich habe mich schon 2000 gefragt wie die perspektivisch auf 27 Mio kommen, wo doch bei den meisten Flughäfen in den 2000ern immer schon zu klein geplant wurden.

"Andere Mächte? Wer denn? Außerirdische? Die Illuminaten?" na das haben Sie geschrieben. Ich habe ja "Mächte" in Anführungszeichen gesetzt, ich dachte Sie verstehen das. Vielleicht haben Sie ja zu viele amerikanische Spielfilme gesehen so wie "Knowing" "Airport" und "Giganten der Lüfte" wo Stewardessen Flugzeuge landen. Aber mal ganz ernst. So können Sie meinen Artikel nicht kommentieren, indem Sie ihn ins Lächerliche oder in den Verschwörungstheoriebereich ziehen. Das ist natürlich immer am einfachsten, aber keine wirkliche Argumentation.


Epilog: Also lieber FloCo in welcher Welt leben Sie denn ? Wo die "da oben" um es mal einfach auszudrücken "schon alles richtig entscheiden" "zum Wohle des Volkes" so wie VW und die Bundesregierung entschieden hat, den Diesel und die damit verbundenen "Abgasreinigungsanlagen" "zu fördern" zum Wohle des Klimas und der Gesundheit der Bevölkerung ? Erstens "Verschwörungstheoretiker" ist ein Schimpfwort, die Menschen deffamiert, die einfach Dinge genauer hinterfragen. Oder ist schon mal ein "Verschwörungstheoretiker" öffentlich gelobt worden, weil er etwas hinterfragt hat ? Na wenn 2010 Herr Snowden in Foren geschrieben hätte, das sämtliche emails gelesen werden können, alle wichtigen Institutionen abgehört werden durch bestimmte "Leute" und sogar Frau Merkels Handy dann wäre er auch als "Verschwörungstheoretiker" abgestempelt worden, oder wenn jemand vor 10 Jahren gesagt hätte, in einem Forum in einer Autozeitung, dass die Abgasreinigungstechnik bei den Dieseln einer der größten Betrugsskandale in der Autogeschichte ist, ja da kann ich mir die Kommentare über den armen "Verschwörungstheoretiker" schon vorstellen. Da brauchte es schon die "geballte Kraft" der US Justiz um das aufzudecken. Schon mal gefragt, warum die das genau zu dem damaligen Zeitpunkt mit den Diesel "herausgefunden" haben, obwohl sie es schon seit Jahren wussten ? Nämlich genau zu dem Zeitpunkt als VW und auch BMW und Mercedes in den USA immer erfolgreicher wurden. Richtig ? Na sieht man jetzt die Parallelen ? Welcher Flughafen war der vor Jahren der erfolgreichste, perspektivisch am schnellsten wachsende ?
Beitrag vom 19.11.2017 - 14:12 Uhr
UserEricM
User (1078 Beiträge)
Kommt es mir nur so vor oder melden sich hier in letzter Zeit sehr viele Verschwörungstheoretiker an?

Ja. Aber nicht nur hier.
Ich denke das liegt uA daran, dass viele Themen, die finanziell sensible Auswirkungen für Firmen haben, nicht nur neutral erforscht werden.
Zusätzlich werden von Firmen/Verbänden auch Lobby-Akivitäten im weiteren Sinne mit hohem finanzellen Aufwand betrieben.
Werbeagenturen fahren Image-Kampagnen und bezahlten "Experten" um in "Studien" zu den gewünschten "Ergebnissen" zu kommen.

Beispiele wären hier Klimawandel, Umwelt- und Naturschutz, gesellschaftliche Entwicklungen, Ökonomie, Ökologie(*) oder Lohnkosten-relevante Diskussionen.

Die Presse bekommt so hochwertig erscheinende Vorlagen für Artikel, die den Ergebnissen der Forscher widersprechen und stattdessen die Interessen der Auftraggeber unterstützen.
Die Image-Kampagnen fördern parallel die Emotionalität der angesprochenen Personen.

Das Ganze verdichtet sich dann im besten Fall zur Indiffernz ("die einen sagen so, die anderen so, ich weiß ja auch nicht...") oder halt zum Verschwörungstheoretiker, der absolut überzeugt pseudo-wissenschaftlichen Unsinn verbreitet oder überall geheimnisvolle Mächte wittert, die unserer Wirtschaft, unserem Land oder unseren Interessen schaden wollen, da die erfahrenen Widersprüche anders subjektiv nicht erklärt werden können.

Die Verschwörungstheoretiker hier im Forum sind ein Symptom dieser Entwicklung.

(*) Als Beispiel könnte man hier mal lesen, was der BDL über Umwelt- und Lärmschutz schreibt. Wenige Einzelergebnisse, die das gesuchte Narrativ erfüllen, werden veröffentlicht.
Wie diese Einzelergebnisse zustande kamen (wer dafür bezahlt hat und das Studien-Design bestimmt hat) und wie viele andere Arbeiten diesen Ergebnissen widersprechen, wird natürlich nicht veröffentlicht.

Nachdem man das durchgelesen hat, ist man überzeugt, Flugreisen sind ökologisch wertvoll.


Dieser Beitrag wurde am 19.11.2017 14:30 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 19.11.2017 - 18:04 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (137 Beiträge)
Prolog: Also ich bin kein "Verschwörungstheoretiker". Schon mal gefragt wo dieses Wort herkommt und wer es etabliert hat ? Ich bin Analyst. Davon lebe ich und bin am erfolgreichsten, wenn ich Fragen stelle und Verknüpfungen ziehe die bis jetzt keiner gezogen hat. Und ich habe keinen Erfolg wenn ich immer das herbete was andere fragen oder sagen.

Sorry, aber ich sehe in Ihrem Beitrag keine Verknüpfungen, die standhaft sind. Von daher sehe ich hier auch keinen Erfolg.


Zu einem Punkt muss ich Ihnen Recht geben. Die bautechnischen Mängel sind wirklich da, die hat sich bestimmt keine ausgedacht, die Frage ist nur warum sie da sind und warum es "keiner gemerkt hat"

Na also.


Ja und ein zweiet Punkt stimmt auch. Lufthansa hatte nie vor den BER zu unterstützen, wozu auch ist ja nur der Hauptstadtflughafen ;-). Die Frage ist nur warum ? Man will ja keine "gewachsenen Strukturen" zerstören ? Dazu könnte ich noch viel mehr schreiben. Aber zur eins, weil Sie nochmals Air Berlin einbringen. Ich muss Ihnen recht geben das sicherlich im Kurzstreckenbereich eine Konkurrenz mit Air Berlin nicht sinnvoll gewesen wäre, aber im Langstreckenbereich schon. Was Air Berlin da für eine Hauptstadt angeboten hat ist einfach lächerlich.

Ein Hub ohne Kurzstrecke wäre irgendwie nicht wirklich ein Hub, oder? Wie Blotto schon schrieb, Berlin gibt einfach nichts her. Oder warum hat jetzt keiner die Chance genutzt und den Langstreckenbereich von Air Berlin übernommen?


Also ich bin auch kein Weiser und kann die Zukunft genau voraussagen. Aber was ich schon 2010 wusste ist, auch wenn ich keine Betriebswirtschaft studiert habe oder ein Großprojektplaner bin, dass man für 2,5 Mrd. keinen konkurrenzfähigen internationalen Großflughafen bauen kann. Ja ich wäre schon gerne Mäusschen bei den Beratern der Politiker in Bezug auf den BER gewesen. Schade das kein Politiker Mitglied im Forum der aero.de ist oder war, welches ich für eines der besten und konstruktivsten Foren in Deutschland halte. Lesen die Airlines, Flugzeugbauer - und Flughafenmanager überhaupt solche Foren ? Dort haben sie doch die geballte Meinung von Vielfliegern und Fans der Luftfahrt die sich redlich um die Zukunft bemühen und auch Visionen entwickeln und kontrovers diskutieren oder Theorien über die Zukunft haben.

Die Frage ist, was bezeichnen Sie als "international konkurrenzfähig"? Mit welchen Flughäfen vergleichen Sie das? Einem neuen Flughafen in Istanbul? Einem in Warschau? Das sind ganz andere Größenordnungen und da werden politische Ziele mit verfolgt. In Berlin nicht.
Ich denke 2,5 Mrd. € sind nicht so wenig, wenn man sich überlegt, was man eigentlich bauen wollte und das Teile bereits bestanden (1 Startbahn etc.).
Zudem ist es kein Geheimnis, dass Projekte in öffentlicher Hand häufig am Anfang günstiger gerechnet sind, damit sie die Zustimmung bekommen.


Ja ich denke, das die Passagierzahlen in Bezug auf den BER klein gerechnet wurden. Ich habe mich schon 2000 gefragt wie die perspektivisch auf 27 Mio kommen, wo doch bei den meisten Flughäfen in den 2000ern immer schon zu klein geplant wurden.

Meine Frage war aber: Von wem? Darauf geben Sie keine Antwort.


"Andere Mächte? Wer denn? Außerirdische? Die Illuminaten?" na das haben Sie geschrieben. Ich habe ja "Mächte" in Anführungszeichen gesetzt, ich dachte Sie verstehen das. Vielleicht haben Sie ja zu viele amerikanische Spielfilme gesehen so wie "Knowing" "Airport" und "Giganten der Lüfte" wo Stewardessen Flugzeuge landen. Aber mal ganz ernst. So können Sie meinen Artikel nicht kommentieren, indem Sie ihn ins Lächerliche oder in den Verschwörungstheoriebereich ziehen. Das ist natürlich immer am einfachsten, aber keine wirkliche Argumentation.

Auch hier gehen Sie nicht auf meine Frage ein. Und wo argumentieren Sie denn? Sie stellen haltlose Behauptungen auf. Auf meine Gegenfragen bzw. Gegenargumente kommt von Ihnen nichts. Von daher bleibt mir nichts anderes, als das was Sie schreiben, nicht ernst zu nehmen.

Epilog: Also lieber FloCo in welcher Welt leben Sie denn ? Wo die "da oben" um es mal einfach auszudrücken "schon alles richtig entscheiden" "zum Wohle des Volkes" so wie VW und die Bundesregierung entschieden hat, den Diesel und die damit verbundenen "Abgasreinigungsanlagen" "zu fördern" zum Wohle des Klimas und der Gesundheit der Bevölkerung ?

Das habe ich auch nirgends geschrieben. Falls doch, zeigen Sie es mir bitte, anstatt mir jetzt für Sie passende Aussagen anzudichten.

Erstens "Verschwörungstheoretiker" ist ein Schimpfwort, die Menschen deffamiert, die einfach Dinge genauer hinterfragen. Oder ist schon mal ein "Verschwörungstheoretiker" öffentlich gelobt worden, weil er etwas hinterfragt hat ? Na wenn 2010 Herr Snowden in Foren geschrieben hätte, das sämtliche emails gelesen werden können, alle wichtigen Institutionen abgehört werden durch bestimmte "Leute" und sogar Frau Merkels Handy dann wäre er auch als "Verschwörungstheoretiker" abgestempelt worden, oder wenn jemand vor 10 Jahren gesagt hätte, in einem Forum in einer Autozeitung, dass die Abgasreinigungstechnik bei den Dieseln einer der größten Betrugsskandale in der Autogeschichte ist, ja da kann ich mir die Kommentare über den armen "Verschwörungstheoretiker" schon vorstellen.

Der Unterschied: Snowden hatte Beweise dafür. Wo sind Ihre Beweise? Wenn man einfach etwas behauptet ohne Nachweise liefern zu können, sorry, aber dann dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Sie nicht ernst genommen werden.

Da brauchte es schon die "geballte Kraft" der US Justiz um das aufzudecken. Schon mal gefragt, warum die das genau zu dem damaligen Zeitpunkt mit den Diesel "herausgefunden" haben, obwohl sie es schon seit Jahren wussten ? Nämlich genau zu dem Zeitpunkt als VW und auch BMW und Mercedes in den USA immer erfolgreicher wurden. Richtig ? Na sieht man jetzt die Parallelen ?

Wieso sollte man denn damit warten, bis die entsprechenden Autobauer erfolgreicher werden und dies nicht sofort im Keim ersticken? Wer profitiert denn davon? Und nein, ich sehe keine Parallelen.

Welcher Flughafen war der vor Jahren der erfolgreichste, perspektivisch am schnellsten wachsende ?

Das müssten Sie genauer spezifizieren, welchen Zeitraum Sie meinen. Am besten liefern Sie mir doch gleich die entsprechenden Zahlen mit, falls Sie das belegen können.
Beitrag vom 19.11.2017 - 18:35 Uhr
UserMuck
User (230 Beiträge)
Danke FloCo!

@taxiway: Vielleicht überlegen Sie sich nochmal, ob sie das mit dem Zählen richtig verstanden haben ... was kommt bei Ihnen den raus wenn sie 1 & 1 zusammen(denken)zählen?

Vergleichen Sie mal die Baukosten und Passagierplanzahlen vor & während dem Bau von MUC mit denen von BER. Sie werden viele Parallelen finden, sofern Sie nicht die Augen davor verschließen.

Und zu Ihrem Vergleich mit anderen Hauptstadtflughäfen:
In anderen Ländern, z.B. Großbritannien oder Frankreich wird das BIP zu einem großen Teil in diesen Städten erwirtschaftet (London 30%) während in Berlin nur einer kleiner Teil des BIP produziert wird (4%).

Es geht bei einer Flughafengröße um die Wirtschaftskraft der Einzugsregion und die ist in Berlin nun mal deutlich kleiner als in Frankfurt oder München.

Sie sollten sich zu Ihrer Meinungsbildung die Fakten anschauen!
Beitrag vom 19.11.2017 - 20:51 Uhr
UserTexon
User (82 Beiträge)
Die wirtschaftliche Bedeutung Berlins für Deutschland gibt es fast nur in Politik, Verwaltung und Tourismus. Das ist zwar gemessen am BIP nicht viel, aber es entsteht überproportional viel Verkehr. Hinzu kommt, dass Berlin relativ isoliert zu den restlichen Ballungszentren liegt.
Berlin hat in den letzten Jahren als Zentrum Ostdeutschlands eine enorme Steigerung der Passagierzahlen hingelegt, die dieses Jahr aber durch die Air Berlin Pleite und VDE 8 einen deutlichen Knick bekommen wird.
Die Passagierzahlen werden immer bis zur Fertigstellung gerechnet. Aufgrund der Verzögerungen lag man da dann schlussendlich relativ weit weg.

Zu dem Thema "Wem nutzt die Dauerbaustelle BER?":
Ich denke in erster Linie den Firmen, die noch immer den BER bauen, da sie praktisch unbefristete Verträge haben, die nach Stunden bezahlt werden.
Sicherlich nicht der Lufthansa, da diese nie ein Drehkreuz in Berlin wollte. Im Gegenteil: Die Lufthansa wollte einen Zentralflughafen, damit die Billigflieger keinen Preisvorteil bei den Landegebüren mehr genießen.

Ein Drehkreuz Berlin scheitert an 3 Punkten:
1. Die Wirtschaft Berlins hat eine nationale und vielleicht noch europäische Bedeutung, aber keine globale.
2. Berlin hat viel zu wenig Landebahnen, um genug Verkehr für ein Drehkreuz zuzulassen.
3. Keine Fluggesellschaft hat Interesse oder Marktmacht, um ein Drehkreuz in Berlin aufzubauen.
Beitrag vom 20.11.2017 - 02:00 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (137 Beiträge)
@FloCo und @Muck
Meinen Sie nicht, dass Sie es sich ein wenig zu einfach machen? Natürlich sind mit "höhere Mächte" keine Ausserirdischen oder andere "unerklärlichen Phänome" gemeint. Das wissen Sie doch ganz genau! Es ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass in den letzten 10 - 20 Jahren unsere Politik (egal wer da gerade an der "Macht" ist) eine unheilige Allianz mit der Wirtschaft (leider nur den großen und mächtigen) eingegangen ist. Und das ist im Falle BER eben auch (zu Gunsten) LH der Fall! Genau wie bei der Insolvenz von AB.

Dann nennen Sie es doch mal beim Namen: Wer hat denn dafür gesorgt, dass der Flughafen Berlin immer noch nicht fertig ist und/oder dass er von Anfang an zu klein geplant war, damit die Lufthansa, sowie die Flughäfen Frankfurt und München profitiert?
Waren es die 26% Bund oder doch die 37 % Berlin oder Brandenburg, die den anderen Bundesländern einen Gefallen tun wollten?
Beitrag vom 20.11.2017 - 11:25 Uhr
UserFRAHAM
User (70 Beiträge)
Erste Frage ist also wem nützt es denn, dass der BER immer und immer wieder verspätet eröffnet werden soll, wo doch "alle" den BER so sehr herbeisehnen ?

Im Endeffekt niemanden. Es ist nicht nur unter Ökonomen Allgemeinwissen. Investitionen können sich nur dann bezahlt machen, wenn man damit einen Mehrwert generiert. Für die Ökonomen sind das Einnahmen, für alle anderen sind dies weiche Faktoren wie Lärmschutz, verbesserte Lebensqualität, verbesserte Wettbewerbsfähigkeit durch bessere Infrastruktur etc. Wird eines dieser Ziele erreicht, wenn der Flughafen grundlos zu bleibt? Wohl kaum - im Gegenteil.

Ganz einfache Antwort ! Die deutlich verspätete Eröffnung des BER nützt nur 2 Flughäfen nämlich dem Frankfurter und dem Münchener Flughafen. Sehen Sie sich doch male die "Wachstumszahlen" dieser beiden Flughäfen trotz massiver Subventionen an und vergleichen sie diese mit den Berliner Flughäfen in den letzten 10 Jahren ! Was wäre, wenn relativ zügig neben Frankfurt und München ein weiteres großes internationales Drehkreuz in Berlin entstanden wäre und dieses, da es ja die Hauptstadt ist, auch noch massiv von der Lufthansa unterstützt worden wäre in welcher Form auch immer. Aber dies ist nicht mal verbal erfolgt.

Ich glaube kaum, dass BER auch nur ansatzweise die Kapazitäten von Frankfurt oder München hätte stemmen können. Zumal es für den erfolgreichen Betrieb einer Airline sehr auf Gründe ankommt, eine bestimmte Region anzufliegen. Und hier hat Berlin schon eindeutig einen Vorteil gegenüber Frankfurt und München. Bei Touristen ist Berlin (im Moment) sehr angesagt. Frankfurt und München haben aber einen Vorteil gegenüber Berlin. Dort sitzt finanzstarke Wirtschaft. Es ist die Schiene London über Paris, Amsterdam, Brüssel, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart, München bis nach Norditalien in der in Europa das Geld verdient wird. Dort sitzen und arbeiten die großen Schwergewichte der Wirtschaft in denen sich Milliarden drehen und die auch aufgrund ihrer Größe einen Grundbedarf an Reise haben. Berlin ist hierzu (leider) nur Provinz.

Was wäre wenn sich der Berliner Senat sich 2006 hingestellt hätte und gesagt: So jetzt haben wir eine Hauptstadt und die braucht einen großen internationalen Flughafen und wir werden den BER zum größten Drehkreuz in Europa ausbauen - in einer ersten Stufe bis 2012 mit 40 Mio Passagieren. Ja eine Vision. Andere Haupt - und Großstädte in der Welt machen das auch. Man kann doch sagen was man will und Visionen haben oder ?

Hätte man machen können - nur wären sie damals wie heute dafür ausgelacht worden aufgrund der Finanzsituation. Andere Länder haben keine Währungsregeln wie wir (sie uns selber) auferelegt haben. Und die Erdöl-Vorkommen in Berlin sorgen auch nicht dafür einen Flughafen in der Größe zu konzipieren und dort auch noch einen Flag-Carrier hinzusetzen, der ohne ernsthaftes wirtschaftliches Denken mal einfach so die Milchkannen der Welt mit Berlin verbindet.

Ich bin Analyst. Davon lebe ich und bin am erfolgreichsten, wenn ich Fragen stelle und Verknüpfungen ziehe die bis jetzt keiner gezogen hat. Und ich habe keinen Erfolg wenn ich immer das herbete was andere fragen oder sagen.

Mein Beileid, wenn man mit sowas sein Geld verdienen muss. Ich mache Ihnen da kein Vorwurf draus, nur denen, die dafür noch Geld auszugeben scheinen.

>Aber was ich schon 2010 wusste ist, auch wenn ich keine Betriebswirtschaft studiert habe oder ein Großprojektplaner bin, dass man für 2,5 Mrd. keinen konkurrenzfähigen internationalen Großflughafen bauen kann. Ja ich wäre schon gerne Mäusschen bei den Beratern der Politiker in Bezug auf den BER gewesen.

Ich frage mich ja immer, wie jemand der keine Betriebswirtschaft studiert hat und kein Großprojektplaner ist, beurteilen will, dass man für 2,5 Milliarden Euro keinen konkurrenzfähigen internationalen Großflughafen bauen kann. Davon abgesehen, dass projektierte Kosten und tatsächliche Baukosten immer abweichen und das dies allen erfahrenen Beteiligten auch immer im Vorfeld klar ist. Ich würde mir trotz betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Erfahrung über Kostenentwicklung von Bauprojekten insbesondere wenn es um Tiefbau geht keine Mutmaßung darüber anstreben, ob der dort projektierte (und mit hoher Wahrscheinlichkeit hinterher im Faktor 100% drüber liegende tatsächliche Preis wie bei solchen Projekten normal) realistisch ist. Vom Gefühl her schon, aber darauf kann man nicht bauen (um diesen Kalauer mal zu bringen).

Schade das kein Politiker Mitglied im Forum der aero.de ist oder war, welches ich für eines der besten und konstruktivsten Foren in Deutschland halte. Lesen die Airlines, Flugzeugbauer - und Flughafenmanager überhaupt solche Foren ?

Warum sollten sie? Ich glaube die haben bessere Quellen als Leute die keinen betriebswirtschaftlichen Hintergrund haben und sich mit Großprojekten dieser Art nicht auskennen.

Es ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass in den letzten 10 - 20 Jahren unsere Politik (egal wer da gerade an der "Macht" ist) eine unheilige Allianz mit der Wirtschaft (leider nur den großen und mächtigen) eingegangen ist. Und das ist im Falle BER eben auch (zu Gunsten) LH der Fall! Genau wie bei der Insolvenz von AB.

Mal etwas anderes, da ja hier immer bemängelt wird, es gebe nicht genug Bedarf für Langstrecke aus Berlin. Das ist sicher unbestreitbar, aber schauen wir uns mal die "zentrale Lage" von Berlin in der Mitte Europas an. Sowohl nach Osten, Süden und Westen wären Langstrecke in vertretbaren Flugzeiten möglich. Ein ordentliches Drehkreuz (nein muss nicht durch LH/EW (wollen ja eh nicht) sein, offen für alle Airlines. Ich wette es würde brummen!

Das es eine Verzahnung von Wirtschaft und Politik gibt, ist sicherlich nicht immer unheilig. Wo dies nicht erfolgt (wobei sich vortrefflich streiten liesse ob es das überhaupt gibt), leben die Menschen in Armut. Eine Armut die nicht bedeutet, man kann sich nicht den Urlaub im Jahr leisten oder das neueste Smart-Phone. Sondern eine Armut in der man sich nicht das Frühstück von gestern leisten kann. Das eine Regierung zu gunsten von LH die Eröffnung von Berlin verhindern soll, ist mehr als abstrus. Die Zusammenhänge sind schlichtweg nicht gegeben. Das Berlin als Umsteige-Hub nicht funktioniert, hat sich schon mehrfach gezeigt, die Augen davor zu verschliessen zeugt einfach von wenig Realitätsbewusstsein. Davon abgesehen - wo ist der Standort-Vorteil von Berlin? Inner-Europäisch liegt Berlin nicht im Herzen der Wirtschaftskraft Europas. Im Gegenteil, da sind sie eher am Rand. Bei Langstreckenflüge haben sie keine wirklichen Reisezeit-Vorteile gegenüber all den anderen Großflughäfen, die diesen Service schon bieten.




Dieser Beitrag wurde am 20.11.2017 11:25 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 20.11.2017 - 18:24 Uhr
UserEricM
User (1078 Beiträge)
Das habe ich nicht behauptet, sie hat aber - als einer der Anteilseigner (und der mit der größten "Macht"), nichts, aber auch gar nichts zur Beschleunigung des Baugeschehens beigetragen. Eher durch ("zufällig" bajuwarische) Minister "auf die Bremse getreten".

Ich finde das immer wieder witzig, wenn auf der einen Seite die Regierung generell als unfähig, abgehoben, dünkelhaft-elitär abklassifiziert wird, aber wenn Entscheidungen gegen eine emotional verbundene Institution oder Person ergehen, werden Regierungmitglieder plötzlich als Masterminds einer geheimen wirtschaftlichen oder politischen Verschwörung dargestellt.

Generell greift denke ich  Hanlons Razor

„Schreibe nicht der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist“ (englisch: Never attribute to malice that which can be adequately explained by stupidity).

P.S: Also ich hab schon Probleme mir den Herrn Dobrindt mit Katze auf dem Arm in seiner Unterwasser-Station im Starnberger See vorzustellen...

Dieser Beitrag wurde am 20.11.2017 18:34 Uhr bearbeitet.
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