Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Pilotenfehler führten zu Absturz vo...

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Beitrag vom 28.01.2021 - 11:31 Uhr
Userfliegerschmunz
User (302 Beiträge)
Die Jus werden nie wieder fliegen, denn auch das BAZL hat Dreck am Stecken, weil es dem Treiben jahrelang zugeschaut hat, ohne einzugreifen, bzw. seine Aufsichtspflicht nicht hinreichend erfüllt hat. Als Folge davon wird es für die Wiederaufnahme des Flugbetriebes so hohe Hürden aufbauen, dass niemand drüber springen wird.
Der ganze Vorgang ist ein Musterbeispiel für die human factors Problematik. Nachdem die Karten jetzt auf dem Tisch liegen, sind die Staatsanwälte an der Reihe. Schlimm auch, dass durch dieses völlig unprofessionelle Verhalten die Steilvorlage für die Einstellung des Betriebes der D-AQUI geliefert wurde.
Beitrag vom 28.01.2021 - 13:47 Uhr
UserLunte
User (318 Beiträge)
Ach so 😳
"Der ganze Vorgang ist ein Musterbeispiel für die human factors Problematik."
Der is gut ,oh Mann oh Mann
Sowas nennt man auf gut deutsch auch mal SCHLAMPEREI VON A-Z,war anscheinend in aller Munde dass den alten Dackeln die Sicherheitsvorschriften regelrecht am A...... vorbeigingen
Beitrag vom 28.01.2021 - 14:02 Uhr
Userfliegerschmunz
User (302 Beiträge)
naja, human factor Problematik ist in diesem Zusammenhang eine vornehme Umschreibung für bodenlosen Leichtsinn, Disziplinlosigkeit, maßlose Überheblichkeit und Schlamperei
Beitrag vom 28.01.2021 - 14:47 Uhr
UserWMJH
User (202 Beiträge)
Schade, dass wegen u.a. diesem Vorfall auch die D-AQUI nicht mehr fliegt.
Habe es immer genussen den sonoren Klang zu hören oder diese am Flughafen live sehen zu können.
Beitrag vom 28.01.2021 - 16:16 Uhr
UserGB
User (22 Beiträge)
"Sie sprach von einer "hochriskanten Flugführung". Die erfahrenen Piloten im Alter von 62 und 63 Jahren hätten die Maschine in geringer Höhe und mit gefährlich tiefer Geschwindigkeit in ein enges Tal geflogen. Als das Flugzeug in Turbulenzen geriet, hätten sie die Kontrolle verloren und keinen Raum gehabt, die Maschine aufzufangen."

Bevor ich bei so einem tragischen Unglück rumproleten würde ohne zu beachtenm dass die beiden Piloten ja auch nicht gerade unerfahrene Jungspunde waren. würde ich erstens eine Bewertung hinsichtlich der genannten Parameter vornehmen und mir zweitens überlegen, dass vielleicht das Versäumnis der Aufsichtsbehörde mit der zugewiesenen Schuld der Piloten kleiner werden dürfte.

Beide Aspekte fehlen mir in diesen Beiträgen selbsternannter Experten.
Beitrag vom 28.01.2021 - 16:29 Uhr
User
User ( Beiträge)
Die Ju52 kann sehr gut sowohl langsam als auch niedrig fliegen.

Es gab mal das Gerücht man habe die maximale Leistung der Motoren für eine längere Lebensdauer runtergeregelt.



Was nicht heißen soll das erfahrene Berufspiloten welche aber vermutlich schon immer auf Jets geflogen sind den Leistungsüberschuss einer Ju52 nicht grundsätzlich stark überschätzen können.

Wundern würde es mich nicht und wenn die Sust das sagt dann wird es auch wohl so sein.
Beitrag vom 29.01.2021 - 07:58 Uhr
Userfliegerschmunz
User (302 Beiträge)
@ GB
der Abschlussbericht steht im Netz, macht natürlich Mühe, ihn in Ruhe zu lesen, aber tun Se es mal, dann merken Sie, dass Leicht- und Irrsinn nicht Jungspunden vorbehalten sind. Jetzt sind die Staatsanwälte dran, um die Verantwortlichen der Ju Air und des BAZL zur Rechenschaft zu ziehen
Beitrag vom 29.01.2021 - 15:24 Uhr
UserGB
User (22 Beiträge)
@fliegerschmunz
Sind Links hier im Forum nicht erlaubt? Das Netz ist groß, und ich bin kein Trüffelschwein, sondern beziehe mich auf das, was andere hier schreiben. Wer anderslautende Argumente reklamiert sollte diese auch vortragen oder zumindest methodisch sauber drauf verweisen, nur deren Existenz zu behaupten ist mir zu dürftig.
Beitrag vom 29.01.2021 - 15:37 Uhr
UserBald-Lokführer
User (483 Beiträge)
 https://www.sust.admin.ch/inhalte/AV-berichte/HB-HOT/DE/SB_HB-HOT_D.pdf
Beitrag vom 29.01.2021 - 15:46 Uhr
UserFW 190
User (1717 Beiträge)
Eigentlich ein vernichtendes Urteil für die Piloten und den Flugbetrieb. Zu niedrig und langsam mit weit zurück liegendem Schwerpunkt in ein enges Tal geflogen. Man könnte fast von Anfängern sprechen, aber nein, das waren risikofreudige Militärpiloten. Wer immer Rennwagen fährt wird sich beim Überholen mit einer Ente auch schwer tun....

Also @GB, Sie müssen Ihre Bewertung der Forum Aussagen zurück nehmen oder überarbeiten.

Dieser Beitrag wurde am 29.01.2021 15:48 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 29.01.2021 - 15:57 Uhr
UserBald-Lokführer
User (483 Beiträge)
Eigentlich ein vernichtendes Urteil für die Piloten und den Flugbetrieb. Zu niedrig und langsam mit weit zurück liegendem Schwerpunkt in ein enges Tal geflogen. Man könnte fast von Anfängern sprechen, aber nein, das waren risikofreudige Militärpiloten. Wer immer Rennwagen fährt wird sich beim Überholen mit einer Ente auch schwer tun....

Also @GB, Sie müssen Ihre Bewertung der Forum Aussagen zurück nehmen oder überarbeiten.

Schlussendlich wurden 8 Sicherheitsempfehlungen an die Aufsichtsbehörde (BAZL) und 7 an das Flugbetriebsunternehmen (JU-Air) ausgesprochen.
Beitrag vom 29.01.2021 - 17:28 Uhr
Userfliegerschmunz
User (302 Beiträge)
Und wieder fällt die Schweiz als ein Land der Amigos auf. Der Laden ist zu klein, und alle kennen sich zu gut, als dass die eine Krähe der anderen ein Auge aushackt. Es werden viele Parallelen zum Crossiar Unfall in ZRH auf der 28 sichtbar, wo auch genau das herauskam, was hier auch eine Rolle spielte. Zu viele halbbegabte, die meistens über das Militär zur Fliegerei kommen, richten in der Zivilluftfahrt aufgrund charakterlicher Schwächen Unheil an.
Das mag jetzt hart klingen, die Zahlen geben das aber wieder. Auch z.B. der letzte Flug der D-ABHD nach Izmirwurde von einem übermäßig selbstbewussten ex-Militär in den Berg kommandiert.
Beitrag vom 29.01.2021 - 17:43 Uhr
UserBald-Lokführer
User (483 Beiträge)
Und wieder fällt die Schweiz als ein Land der Amigos auf. Der Laden ist zu klein, und alle kennen sich zu gut, als dass die eine Krähe der anderen ein Auge aushackt. Es werden viele Parallelen zum Crossiar Unfall in ZRH auf der 28 sichtbar, wo auch genau das herauskam, was hier auch eine Rolle spielte. Zu viele halbbegabte, die meistens über das Militär zur Fliegerei kommen, richten in der Zivilluftfahrt aufgrund charakterlicher Schwächen Unheil an.
Das mag jetzt hart klingen, die Zahlen geben das aber wieder. Auch z.B. der letzte Flug der D-ABHD nach Izmirwurde von einem übermäßig selbstbewussten ex-Militär in den Berg kommandiert.

Welche Zahlen? Und was hat der Crossair mit Militär zu tun?
Beitrag vom 29.01.2021 - 18:17 Uhr
UserDr. A.Mok
User (116 Beiträge)
Und wieder fällt die Schweiz als ein Land der Amigos auf. Der Laden ist zu klein, und alle kennen sich zu gut, als dass die eine Krähe der anderen ein Auge aushackt.

Bei aller berechtigter Kritik, nicht das Kind mit dem Bad ausschütten.Tatsache ist dass die Schweiz eine funktionierende Demokratie ist und durchaus in der Lage ist, derartige Vereinsmeiereien unabhängig aufzudecken (Sust)!

Dass jetzt beim Betreiber und beim BAZL die Ohren glühen dürfte klar sein - besonders in Hinblick auf die nun anstehenden Prozesse.

Beitrag vom 29.01.2021 - 18:29 Uhr
UserDr. A.Mok
User (116 Beiträge)
Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass man diese Legende wieder am Himmel sieht. Einfach genial, man hört diesen einmaligen Sound und sieht den Flieger noch gar nicht.
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