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Beitrag vom 26.03.2020 - 09:21 Uhr
Usershuttle737
User (147 Beiträge)
@ Airbusfahrer - unter Airbus -Skippern:


von wegen" In Deutschland ist die höchste Form der Anerkennung der Neid.
Gruss aus dem Nachbarland" -

Sorry, aber das ist echt ÄRMLICH - keine Argumente vorzubringen, sondern nur die olle Klamotte der (unwahren) Neiddebatte bemühen !

Ich finde das Verhalten des LH-dominierten VC Managements einfach unseres Berufsstandes UNWÜRDIG /ÄRMLICH - in Anbetracht der vielen Kollegen und -innen die derzeit Ihren Job verlieren (wie auch ich) und in den kommenden Monaten noch verlieren werden !

...und ich hätte wirklich Grund zum Jammern - bin in HKG gerade meinen Job los geworden - 100% Gehaltsverkust von jetzt auf sofort -
dennoch habe ich in HKG in unseren "Covid-19-Solidar-Topf" für Betroffene in China einen 4-stelligen $ Betrag gespendet !

Also, hört auf mit Euerem hochnotpeinlich/ ärmlichen Gejammer bei LH - wegen dem bisserl Gehaltsverlust - LUXUS-Problemchen &Realitäts-Verlust !

Aha,Luxusproblemchen...
Oh Mann
Welches Verhalten vom „VC Management“ meinen Sie den genau?
Und mal unter „Airbus Skippern“
Dass Sie der „sozialen Marktwirtschaft“ den Ruecken gekehrt
haben und Arbeitnehmermäßig nun im rechtsfreien Raum rumgondeln (oder gegondelt sind) ist doch Ihre persönliche Entscheidung gewesen...
Persönlich hoffe ich nur darauf,dass eine Berufsgruppe nach dieser Krise endlich auch mal so entlohnt wird wie Sie es verdient... Die Krankenschwestern/Pfleger...
Beitrag vom 26.03.2020 - 09:24 Uhr
Usercarbon-flying
User (9 Beiträge)
Erstmal: Der Job der VC ist es nunmal, die Piloten zu vertreten und hierraus erklärt sich natürlich die Forderung.

Andererseits: Sie beklagen, dass Piloten, bedingt durch die hohen Gehälter überproportional benachteiligt werden. Idee: Die Beitragsbemessungsgrenze aufheben. Dann erhalten auch Piloten in "schwierigen Zeiten" (Arbeitslos, Kurzarbeit, Krankengeld) die gleichen Leistungen wie alle.

ABER: Das würde natürlich teuer für die Großverdiener. Ein Rechenbeispiel (was denke ein gutes Mittel ist und dennoch gut zu rechen). Ein Jahresgehlt von 120.000 EUR => 10.000 EUR/Monat

Ich denke, damit sollte ein nicht unwesentlicher Teil der Piloten abgedeckt sein (Ja, auch mir ist klar, dass es zahlreiche Piloten gibt, die darunter liegen). Nun zum Beispiel:

Bei 10k EUR Monateslohn fallen folgende Sozialabgeben an:

Kranken & Pflegeversicherung: 485,15 EUR
Arbeitslosen & Rentenversicherung: 724,50 EUR

In Summe: 1209,65 => Der Maximalbetrag.

Bei Wegfall der BBG würde sich dieser Wert auf ca. 2085 EUR erhöhen (also Netto 875,35 EUR weniger)


Und jetzt zu meinem Arguement: Wenn ich diesen Betrag nehme, ergibt sich eine Jährliche Nettogehaltserhöhung, durch die hier angefüherte BBG, von 10.500 EUR. Nehmen wir jetzt noch an, dass das letzte mal im Jahr 2009 Kurzarbeit unter den Piloten erforderlich war, ergibt das 105.000 EUR zusätzliches Nettogehlt.


Grundsätzlich bin ich auch für die Zuzahlung (sofern realitisch) des Unternehmens; aber gekoppelt an das eigentliche Einkommen. So sollten in den unteren Einkommen die Zuschüsse (prozentual) deutlich höher ausfallen und dann abflachen bis zur BBG (solang es diese gibt). Denn jemand, der mit 1500, 2000, 2500 oder 3000 EUR/Brutto zurecht kommen muss, den trfft ein 60/67% vom Netto deutlich mehr als bei 7k,10k,15k oder 20k.

Und jetzt zu meinem Eingangsstatement der VC:
Klar, sie vertreten nunmal die Piloten; aber ich finde dabei wird vielfach vergessen, dass sie diesen Job auch nicht ohne die ganzen anderen Kollegen verüben könnte: Flightplannin, RampAgent, Loader, Crew, Techniker etc.
Und vielfach wird darüber gesprochen, dass wir "diese Kriese" (wie eigentlich alle Kriesen) nur gemeinsam und solidarisch durchstehen. Und da sehe ich es eigentlich als die Pflicht der VC (Führung, Mitglieder und Nicht-Mitglieder), hier die Kirche im Dorf zu lassen.



P.S.: Nur zur Einordnung: Ich bin Angestellter der LHT und arbeite selbst in der BBG-Nähe ((noch) slightly below). Habe Familie und Haus abzubezahlen - und habe aktuell weder Angst um meinen Job, noch plagen mich Gedanken, wie es weitergehen kann => Gott sei Dank!
Und ich bin 100% überzeugt, dass es mindestens 95%+x Piloten(insbesondere in der DLH Flotte) ähnlich geht.
Beitrag vom 26.03.2020 - 09:29 Uhr
Usershuttle737
User (147 Beiträge)
Erstmal: Der Job der VC ist es nunmal, die Piloten zu vertreten und hierraus erklärt sich natürlich die Forderung.

Andererseits: Sie beklagen, dass Piloten, bedingt durch die hohen Gehälter überproportional benachteiligt werden. Idee: Die Beitragsbemessungsgrenze aufheben. Dann erhalten auch Piloten in "schwierigen Zeiten" (Arbeitslos, Kurzarbeit, Krankengeld) die gleichen Leistungen wie alle.

ABER: Das würde natürlich teuer für die Großverdiener. Ein Rechenbeispiel (was denke ein gutes Mittel ist und dennoch gut zu rechen). Ein Jahresgehlt von 120.000 EUR => 10.000 EUR/Monat

Ich denke, damit sollte ein nicht unwesentlicher Teil der Piloten abgedeckt sein (Ja, auch mir ist klar, dass es zahlreiche Piloten gibt, die darunter liegen). Nun zum Beispiel:

Bei 10k EUR Monateslohn fallen folgende Sozialabgeben an:

Kranken & Pflegeversicherung: 485,15 EUR
Arbeitslosen & Rentenversicherung: 724,50 EUR

In Summe: 1209,65 => Der Maximalbetrag.

Bei Wegfall der BBG würde sich dieser Wert auf ca. 2085 EUR erhöhen (also Netto 875,35 EUR weniger)


Und jetzt zu meinem Arguement: Wenn ich diesen Betrag nehme, ergibt sich eine Jährliche Nettogehaltserhöhung, durch die hier angefüherte BBG, von 10.500 EUR. Nehmen wir jetzt noch an, dass das letzte mal im Jahr 2009 Kurzarbeit unter den Piloten erforderlich war, ergibt das 105.000 EUR zusätzliches Nettogehlt.


Grundsätzlich bin ich auch für die Zuzahlung (sofern realitisch) des Unternehmens; aber gekoppelt an das eigentliche Einkommen. So sollten in den unteren Einkommen die Zuschüsse (prozentual) deutlich höher ausfallen und dann abflachen bis zur BBG (solang es diese gibt). Denn jemand, der mit 1500, 2000, 2500 oder 3000 EUR/Brutto zurecht kommen muss, den trfft ein 60/67% vom Netto deutlich mehr als bei 7k,10k,15k oder 20k.

Und jetzt zu meinem Eingangsstatement der VC:
Klar, sie vertreten nunmal die Piloten; aber ich finde dabei wird vielfach vergessen, dass sie diesen Job auch nicht ohne die ganzen anderen Kollegen verüben könnte: Flightplannin, RampAgent, Loader, Crew, Techniker etc.
Und vielfach wird darüber gesprochen, dass wir "diese Kriese" (wie eigentlich alle Kriesen) nur gemeinsam und solidarisch durchstehen. Und da sehe ich es eigentlich als die Pflicht der VC (Führung, Mitglieder und Nicht-Mitglieder), hier die Kirche im Dorf zu lassen.



P.S.: Nur zur Einordnung: Ich bin Angestellter der LHT und arbeite selbst in der BBG-Nähe ((noch) slightly below). Habe Familie und Haus abzubezahlen - und habe aktuell weder Angst um meinen Job, noch plagen mich Gedanken, wie es weitergehen kann => Gott sei Dank!
Und ich bin 100% überzeugt, dass es mindestens 95%+x Piloten(insbesondere in der DLH Flotte) ähnlich geht.

Gebe Ihnen in allen Punkten 100% Recht!
Es geht ja auch nicht darum dass das Endstufen Kapitaensgehalt auf 90% aufgestockt wird...
Die unteren Gehaltsstufen sollten prozentual hoeher aufgestockt werden! Volle Zustimmung!
Da die VC aber die Gewerkschaft der Piloten ist kuemmert
sich diese naturgemäß natuerlich um deren Belange...
Beitrag vom 26.03.2020 - 10:19 Uhr
UserM.A.707
User (6 Beiträge)
Normalerweise kommentiere ich keinerlei Nachrichten oder auch Kommentare. Dieser Artikel allerdings nötigt mich nun doch mich anzumelden und meine Meinung dazu kund zu tun: Diese Krise ist eine weltweite und sehr viele Menschen werden ihre Existenz oder gar ihre Gesundheit verlieren. Ich hatte bis heute morgen noch die Hoffnung, dass die Welt nach dieser Krise eine bessere sein könnte: Ohne die ständige Gier nach mehr! Und einer neuen Fokussierung auf die wirklich wichtigen Dinge in unserer Gesellschaft. Jahrelang haben wir mit steigender Arroganz die Themen ignoriert, die uns jetzt auf die Füsse fallen: runtergewirtschaftetes Gesundheitswesen, miese Löhne für Pflege, Kranken- und Sicherheitskräfte. Das alles muss nun dringend neu gedacht werden! ABER dann kommt die VC um die Ecke und schreit nach mehr für die Piloten.

Meine Meinung: KEINEN CENT! Wer da nicht mit einverstanden ist, darf sich gerne einen anderen Arbeitgeber suchen (ist nur ein bisschen blöd, das im Moment Piloten nicht wirklich gebraucht werden im Gegensatz zu Pflegekräften z.B.)
Einbrüche beim Gehalt werden wir alle hinnehmen müssen, bei vielen Mittel- und Geringverdienern wird das zum Teil richtig kritisch werden. Da ist ein wenig mehr Demut und Dankbarkeît über die vergangenen guten Jahre angebracht!
Beitrag vom 26.03.2020 - 10:21 Uhr
UserMuck
User (283 Beiträge)
Gebe Ihnen in allen Punkten 100% Recht!

Ich nicht: "Bei Wegfall der BBG würde sich dieser Wert auf ca. 2085 EUR erhöhen (also Netto 875,35 EUR weniger)" ist keine Einbahnstraße. Dadurch erhöht sich eben auch die Absicherung!

Es geht ja auch nicht darum dass das Endstufen Kapitaensgehalt auf 90% aufgestockt wird...

Was im übrigen laut UFO für die Kabine in einer Betriebsvereinbarung so geregelt ist/werden soll, ich zitiere: "Diejenigen Mitarbeiter, die von der Kurzarbeit betroffen sind, erhalten von Lufthansa eine Aufstockung der Summe ... auf 90% des Soll-Entgelts".

Von einem Bodenmitarbeiter weiß ich, dass selbiges so auch für den Boden abgeschlossen werden soll.

Also nochmal zum Sozialverständnis: Einige Schreiberlinge hier meinen es sei sozial, wenn Piloten nichts bekommen, aber bitte alle anderen.

Beitrag vom 26.03.2020 - 11:18 Uhr
UserA320Fam
User (964 Beiträge)

Grundsätzlich bin ich auch für die Zuzahlung (sofern realitisch) des Unternehmens; aber gekoppelt an das eigentliche Einkommen. So sollten in den unteren Einkommen die Zuschüsse (prozentual) deutlich höher ausfallen und dann abflachen bis zur BBG (solang es diese gibt). Denn jemand, der mit 1500, 2000, 2500 oder 3000 EUR/Brutto zurecht kommen muss, den trfft ein 60/67% vom Netto deutlich mehr als bei 7k,10k,15k oder 20k.

Und jetzt zu meinem Eingangsstatement der VC:
Klar, sie vertreten nunmal die Piloten; aber ich finde dabei wird vielfach vergessen, dass sie diesen Job auch nicht ohne die ganzen anderen Kollegen verüben könnte: Flightplannin, RampAgent, Loader, Crew, Techniker etc.
Und vielfach wird darüber gesprochen, dass wir "diese Kriese" (wie eigentlich alle Kriesen) nur gemeinsam und solidarisch durchstehen. Und da sehe ich es eigentlich als die Pflicht der VC (Führung, Mitglieder und Nicht-Mitglieder), hier die Kirche im Dorf zu lassen.


Das trifft genau den Kern. Genau darum ging es mir auch in meinem Anfangsthread.
Beitrag vom 26.03.2020 - 11:48 Uhr
UserMuck
User (283 Beiträge)
Und vielfach wird darüber gesprochen, dass wir "diese Kriese" (wie eigentlich alle Kriesen) nur gemeinsam und solidarisch durchstehen. Und da sehe ich es eigentlich als die Pflicht der VC (Führung, Mitglieder und Nicht-Mitglieder), hier die Kirche im Dorf zu lassen.


Das trifft genau den Kern. Genau darum ging es mir auch in meinem Anfangsthread.

Und solidarisch heißt 90% für alle außer Cockpit und 0% für Cockpit? Schließlich regt man sich hier über den Artikel "Vereinigung Cockpit will Zuzahlungen für Piloten erreichen" auf.
Beitrag vom 26.03.2020 - 11:48 Uhr
Usershuttle737
User (147 Beiträge)
Normalerweise kommentiere ich keinerlei Nachrichten oder auch Kommentare. Dieser Artikel allerdings nötigt mich nun doch mich anzumelden und meine Meinung dazu kund zu tun: Diese Krise ist eine weltweite und sehr viele Menschen werden ihre Existenz oder gar ihre Gesundheit verlieren. Ich hatte bis heute morgen noch die Hoffnung, dass die Welt nach dieser Krise eine bessere sein könnte: Ohne die ständige Gier nach mehr! Und einer neuen Fokussierung auf die wirklich wichtigen Dinge in unserer Gesellschaft. Jahrelang haben wir mit steigender Arroganz die Themen ignoriert, die uns jetzt auf die Füsse fallen: runtergewirtschaftetes Gesundheitswesen, miese Löhne für Pflege, Kranken- und Sicherheitskräfte. Das alles muss nun dringend neu gedacht werden! ABER dann kommt die VC um die Ecke und schreit nach mehr für die Piloten.

Meine Meinung: KEINEN CENT! Wer da nicht mit einverstanden ist, darf sich gerne einen anderen Arbeitgeber suchen (ist nur ein bisschen blöd, das im Moment Piloten nicht wirklich gebraucht werden im Gegensatz zu Pflegekräften z.B.)
Einbrüche beim Gehalt werden wir alle hinnehmen müssen, bei vielen Mittel- und Geringverdienern wird das zum Teil richtig kritisch werden. Da ist ein wenig mehr Demut und Dankbarkeît über die vergangenen guten Jahre angebracht!
Ihre Meinung...
Man darf ganz grundsätzlich nur nicht vergessen dass die bits
und bytes die unser Geld darstellen ja garnicht weg sind,
lediglich umverteilt werden...
Und zu „keinen Cent“
Die,die bisher viel verdient haben,haben halt auch wesentlich mehr Steuern bezahlt und halten mit hoeheren Fix-Kosten (haus kredit etc.) die Volkswirtschaft am laufen...
Wenn alle pleite sind,hat die Volkswirtschaft und die Banken wohl auch nix davon...
Von daher zeugt Ihr Beitrag nicht gerade von Weitsicht...
Beitrag vom 26.03.2020 - 11:49 Uhr
Usercarbon-flying
User (9 Beiträge)
Gebe Ihnen in allen Punkten 100% Recht!

Ich nicht: "Bei Wegfall der BBG würde sich dieser Wert auf ca. 2085 EUR erhöhen (also Netto 875,35 EUR weniger)" ist keine Einbahnstraße. Dadurch erhöht sich eben auch die Absicherung!


Das ist doch geanu das, was ich sage. Nur würde das bedeute, dass alle Piloten, die ein Einkommen über 84.000 EUR/Jahr haben mit höheren, monatlichen Sozialabgaben rechnen müssen. Und dabei gehe ich davon aus, dass es nicht wenige sind, die 84.000+ haben.

Für mein Beispiel wären das eben rund 875 EUR weniger. Der vielzitierte DLH-Langstreckenkapität mit 30+ Jahren Dienstzeit, der tatsächlich die 200+ erhält, der wäre sogar mit ~2500EUR/MONAT! Nettoreduktion dabei - bei höher "Absicherung".

Wenn du hier die Umfrage stellt, ob lieber Netto mehr oder höhere Absicherung, gehe ich von 100% Ergebnis für "Netto mehr" aus. Denn mit dem Geld kann sich jeder Pilot (und nebenbei auch andere Großverdiener) eine deutlich bessere, individuelle Absicherung anlegen.

Aber es geht eben auch nicht, dass man, wenn es gut geht, die BBG Vorteile gerne nutzt. Im Zweifel aber dann bei den (wenigen) Nachteilen nach Kompensation ruf.

Das war, ist und wird mein Statement bleiben!
Beitrag vom 26.03.2020 - 12:54 Uhr
Usergordon
User (2041 Beiträge)
Ich verstehe hier die ganze Aufregung nicht.

Hat den irgend jemand geglaubt, dass Piloten anders agieren?
Beitrag vom 26.03.2020 - 12:59 Uhr
UserM.A.707
User (6 Beiträge)
Und zu „keinen Cent“
Die,die bisher viel verdient haben,haben halt auch wesentlich mehr Steuern bezahlt und halten mit hoeheren Fix-Kosten (haus kredit etc.) die Volkswirtschaft am laufen...
Wenn alle pleite sind,hat die Volkswirtschaft und die Banken wohl auch nix davon...
Von daher zeugt Ihr Beitrag nicht gerade von Weitsicht...

Ihrem Statement zufolge würde das ja implementieren, dass Grossverdiener dann ja systemrelevant sind...nun, das sehe ich tagesaktuell ein wenig anders.
Ebenso zeugt ihre Aussage, dass Grossverdiener die Wirtschaft am Laufen halten, von einer gewissen "Grundarroganz" die im breiten Mittelstand der Bevölkerung nicht vermittelbar ist.
Abgesehen davon, ich durfte mich bis vor kurzem auch als Grossverdiener bezeichnen, mit einem Jahresgehalt >115K€. Aufgrund einer Veränderung habe ich das Gehalt nun nicht mehr, aber ich habe meine persönliche Vorsorge getroffen, indem ich für solche Momente Rücklagen gebildet habe. Damit kann ich die aktuellen Gehaltseinbußen von 50% für mich und meine Famiie eine gewisse zeitlang kompensieren. Vielleicht können Sie mir ja zur Weitsicht verhelfen, warum dies einem VC-organiserten Piloten bisher nicht möglich war...

Dieser Beitrag wurde am 26.03.2020 13:06 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.03.2020 - 12:59 Uhr
User100-58
User (182 Beiträge)
Und zu „keinen Cent“
Die,die bisher viel verdient haben,haben halt auch wesentlich mehr Steuern bezahlt und halten mit hoeheren Fix-Kosten (haus kredit etc.) die Volkswirtschaft am laufen...
Wenn alle pleite sind,hat die Volkswirtschaft und die Banken wohl auch nix davon...
Von daher zeugt Ihr Beitrag nicht gerade von Weitsicht...
Wo soll das Problem sein? Wenn die Bonzen auf etwas mehr verzichten als die anderen, bleibt den kleineren Einkommen mehr. Die anderen werden es verkraften. Der kleine Mann bringt das Geld nicht ins Ausland, sondern wird es hier wieder auf den Markt spülen. Davon haben wir alle mehr. Ich finde es besser wenn sich 10 Facharbeiter ein deutsches Auto für jeweils 25000 Euro leisten können um in die Arbeit zu kommen als wenn ein einzelner einen italienischen Sportwagen für 250.000 Euro nur so zum Spaß durch die Gegend fährt.
Man muss mal abwarten ob alle Piloten im LH Konzern ihren Job behalten werden. Wenn das zur Debatte steht, werden die Töne bei VC auch wieder leiser. Eigentlich eine günstige Gelegenheit für CS & Co. Besondere Situationen bedürfen besonderer Maßnahmen. Vielleicht ruft VC nächste Woche noch zum Streik auf?
Beitrag vom 26.03.2020 - 13:17 Uhr
Usershuttle737
User (147 Beiträge)
Ist immer schoen einfach alles pauschal ueber einen Kamm zu scheren...
Wie gesagt,spreche nicht fuer mich sondern nur zum Verständnis und ab wann ist man reich?
Meine Frau ist Krankenschwester,kenne mich da also ein bisschen aus... und wenn Sie mich fragen wuerden ob Flugbegleiter z.B 100% weiter beziehen sollten und „Kapitäne“z.B 50% wuerde ich das sofort unterschreiben...
Man kann ueber alles reden,was mich persoenlich nur stoert,ist,wenn Firmen mit viel Guthaben (egal welche Branche) fleissig Dividenden an die Aktionaere ausbezahlen,den eigenen Mitarbeiter aber zu 100% an den staatlichen Tropf haengen wollen...und ja ich weiss,LH hat die Dividenden nicht ausbezahlt.
Der VC zu unterstellen,Sie fordere fuer die Piloten alles und der Rest interessiert nicht,ist auch voelliger Bloedsinn.
Ich wuensche mir,dass moeglichst viele Menschen gesundheitlich (vor allem!!) und wirtschaftlich nicht auf der Strecke bleiben!!!
und ob das jetzt Piloten,Tankwarte,Tierpfleger oder sonstwas sind....schnuppe!
Beitrag vom 26.03.2020 - 13:18 Uhr
UserMuck
User (283 Beiträge)
Man scheint es hier immer noch nicht begriffen zu haben: Alle LH-Mitarbeiter fordern eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes!

Anscheinend ist man hier der Meinung, dass Piloten diese Forderung nicht zu steht.

Wenn ein Purser eine Aufstockung auf 90% bekommt (wie in der vor mir zitierten BVB ausgewiesen), ein Pilot aber nicht, dann bekommen sowohl der Kopilot, als auch der Kapitän, weniger als der Purser. Ist das wirklich der Sinn hinter Euren Beiträgen?


Beitrag vom 26.03.2020 - 13:26 Uhr
User100-58
User (182 Beiträge)
Meine Frau ist Krankenschwester,kenne mich da also ein bisschen aus... und wenn Sie mich fragen wuerden ob Flugbegleiter z.B 100% weiter beziehen sollten und „Kapitäne“z.B 50% wuerde ich das sofort unterschreiben...
Sollten die Flugbegleiter sich für 100 Prozent in geeigneter Weise dem Unternehmen nützlich machen oder wie meinen Sie das? Oder kommt das Geld vom Staat? Der hat bestimmt auch noch ein paar Arbeitsstunden übrig ...
Man kann ueber alles reden,was mich persoenlich nur stoert,ist,wenn Firmen mit viel Guthaben (egal welche Branche) fleissig Dividenden an die Aktionaere ausbezahlen,den eigenen Mitarbeiter aber zu 100% an den staatlichen Tropf haengen wollen...und ja ich weiss,LH hat die Dividenden nicht ausbezahlt.
Dann haben Sie die Antwort bereits selbst gegeben.
Der VC zu unterstellen,Sie fordere fuer die Piloten alles und der Rest interessiert nicht,ist auch voelliger Bloedsinn.
Zeigen Sie uns doch bitte dass Sie Recht haben.
Ich wuensche mir,dass moeglichst viele Menschen gesundheitlich (vor allem!!) und wirtschaftlich nicht auf der Strecke bleiben!!!
Ein frommer Wunsch. Das wird die VC nicht allzu sehr kratzen.
und ob das jetzt Piloten,Tankwarte,Tierpfleger oder sonstwas sind....schnuppe!
Ich habe aber noch keinen Tankwart und keinen Tierpfleger mit einer entsprechenden Forderung vernommen.
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