Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Boeing will 737-Produktion bald wied...

Beitrag 1 - 14 von 14
Beitrag vom 23.01.2020 - 10:04 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (364 Beiträge)
Ab April sollen in Renton neue 737 MAX vom Band laufen.

Bei denen brennts doch wirklich im Helm. Nix aus Muilenburg gelernt, eigentlich überhaupt nix gelernt...

Dieser Beitrag wurde am 23.01.2020 10:08 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 23.01.2020 - 10:32 Uhr
UserRunway
User (2662 Beiträge)
Ab April sollen in Renton neue 737 MAX vom Band laufen.

Bei denen brennts doch wirklich im Helm. Nix aus Muilenburg gelernt, eigentlich überhaupt nix gelernt...

Was soll er denn tun?
Vielleicht warten bis die Zulassung vorliegt und dann seine Zulieferanten sofort anrufen und sagen morgen früh brauchen wir dringend neues Material.

Ein solches Vorgehen wäre wohl das dümmste was man tun könnte. Die Absicht sobald sich die Zulassung mit einiger Wahrscheinlichkeit absehen läßt langsam mit dem Produktionshochlauf in der gesamten Lieferkette wieder zu beginnen ist die einzig richtige Methode.
Beitrag vom 23.01.2020 - 10:40 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (364 Beiträge)
Und wenn das nächste Problem auftaucht wieder alles auf Anfang und die Produktion erneut canceln? Das ist ein verdammt hoher Einsatz, der hier auf dem Pokertisch liegt.
Beitrag vom 23.01.2020 - 10:40 Uhr
UserFly-away
Moderator
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Beitrag von Nicci72 nach hier wegen Thead-Doppeleröffnung verschoben.
Fly-away Moderator
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UserNicci72 User (174 Beiträge)
Für mich liest sich das wie Muilenburg redivivus, nur mit etwas großzügigeren und damit realistischer klingenden Zeitperioden, die Ankündigung des Endes des Groundings betreffend, um damit Druck auf die FAA auszuüben, die MAX wieder fliegen zu lassen. Selbst wenn irgendwann zwischen April und Juni das Grounding von der FAA aufgehoben wird: Was ist mit eventuellen Auflagen, mit der diese Aufhebung des Groundings verbunden werden kann? Auflagen, die womöglich die Hardware des Flugzeugs betreffen? Was dann notwendig werdende Nachrüstungen bei all den jetzt in der Wüste und auf Parkplätzen herumstehenden Flugzeugen zur Folge hätte. Beim Thema Boeing ist die FAA natürlich immer noch der wichtigste, aber ja längst nicht mehr der einzige "Player" am "Markt" der Aufsichts- und Zulassungsbehörden. Was ist mit all den MAX-Simulatoren, die jetzt für die Piloten-Nachschulung fehlen? Usw.

"I believe into the 737 MAX". Diese Aussage hat so etwas Liturgisches und sollte deshalb außerhalb der Zusammenhänge, in die Glauben gehört, nicht vorkommen, schon gar nicht im Munde des CEO eines Flugzeugherstellers. Als Katholikin glaube ich an die Allerheiligste Trinität, an die Santissima Trinidad, und an die Heilige Gottesmutter Maria, aber nicht an ein Industrieprodukt - und sei es das technisch ausgereifteste, zuverlässigste und beste, was man von der 737 MAX ja bisher nun leider nicht gerade behaupten kann. Der Glauben gehört da nicht hin, nicht in diese Zusammenhänge. Vom CEO von Boeing hätte ich deshalb erwartet, dass er sagt, wenn er es denn inhaltlich vertreten zu können meint: "We´re on the way to fix the technical problems of the MAX and I´M SURE (!) - oder, mit rhetorischem Hintertürchen: PROBABLY she will be back in June" - aber nicht im Dukuts eines Kirchentagssongs: "I believe...".

Dass Boeing die avisierte "Middle-of-the-Market"-797 so wie ursprünglich einmal geplant nicht mehr auf den Markt bringen wird, ist im Übrigen keine wirklich überraschende Neuigkeit. Die Dinge haben sich zwischenzeitlich in der Tat "ein wenig" geändert.

Dieser Beitrag wurde am 23.01.2020 10:41 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 23.01.2020 - 11:05 Uhr
UserYankeeZulu1
User (210 Beiträge)
klar muß ein CEO (Zweck-)Optimismus verbreiten, und er muß vorausschauend planen, agieren und kommunizieren. Aber letztendlich ordne ich sein Vorgehen schwerpunktäßig in die Kategorie "Druck auf die Zulassungsbehörde ausüben" ein, so nach dem Motto "nun macht mal, daß Ihr die Zulassung zu meinem WUnschtermin erteilt, wenn wir Gewehr bei Fuß für die Produktion stehen, und denkt an unsere Arbeitsplätze".
Beitrag vom 23.01.2020 - 11:09 Uhr
UserEricM
User (1726 Beiträge)
Und wenn das nächste Problem auftaucht wieder alles auf Anfang und die Produktion erneut canceln? Das ist ein verdammt hoher Einsatz, der hier auf dem Pokertisch liegt.

Wenn das nächste Problem auftaucht, muss es - im Gegensatz zur Vergangenheit - kommuniziert und zeitnah gelöst werden.
Mit dem Produktionsstart zu warten, bis die Wiederzulassung 100% abgeschlossen ist, ist keine Option, da neue Probleme jederzeit, vor und nach der Wiederzulassung, auftauchen können.
Beitrag vom 23.01.2020 - 12:36 Uhr
UserWeideblitz
Moderator
Ein solches Vorgehen wäre wohl das dümmste was man tun könnte. Die Absicht sobald sich die Zulassung mit einiger Wahrscheinlichkeit absehen läßt langsam mit dem Produktionshochlauf in der gesamten Lieferkette wieder zu beginnen ist die einzig richtige Methode.

Das ist richtig, aber es ist die falsche Methode, dies zum jetztigen Zeitpunkt so zu kommunizieren. Die Aussage des Wiederanlaufens der Produktion wurde zeitlich nicht nur vor dem De-Grounding gelegt, sondern auch noch im Juni fixiert. Damit unterscheidet sich diese Ankündigung nicht von denjenigen seines Vorgängers. Zu Wünschen wäre es Boeing & der gesamten Industrie, aber Glaubwürdigkeitspunkte hat Calhoun damit sicher nicht gesammelt.
Beitrag vom 23.01.2020 - 21:57 Uhr
UserEricM
User (1726 Beiträge)
Ein solches Vorgehen wäre wohl das dümmste was man tun könnte. Die Absicht sobald sich die Zulassung mit einiger Wahrscheinlichkeit absehen läßt langsam mit dem Produktionshochlauf in der gesamten Lieferkette wieder zu beginnen ist die einzig richtige Methode.

Die "einzig" richtige Methode hängt hierbei aber auch von einigen ganz profanen Dingen ab, wie zB wie viele Zulieferer bis zu einem noch später geplanten Produktionsstart pleite gehen oder sich aus dem Aviation Geschäft zurückziehen würden. Oder wieviele Boeing Mitarbeiter sich bis dahin einen neuen Job gesucht haben.
Amerikanische Firmen und Mitarbeiter sind da notgedrungen wesentlich flxibler als zB deutsche ...
Um die wirtschaftliche Gesamtsituation zu beurteilen fehlen uns hier einige wichtige Infos.
D.h. ich stimme zu. Es könnte sogar sein, dass Boeing gar keine andere Wahl hat.

Dieser Beitrag wurde am 23.01.2020 21:58 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.01.2020 - 17:19 Uhr
UserNur_ein_Y_PAX
User (344 Beiträge)
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Beitrag von Nicci72 nach hier wegen Thead-Doppeleröffnung verschoben.
Fly-away Moderator
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Könnte es sein, dass Sie versendlich den Falschen Thread gelöscht haben. Unter dem Artikel erscheinen im Moment Posts von 2018
"Beitrag vom 28.03.2018 - 17:06 Uhr" zu einem völlig anderen Thema.

Dieser Beitrag wurde am 24.01.2020 17:20 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.01.2020 - 17:31 Uhr
UserNur_ein_Y_PAX
User (344 Beiträge)
"Fallout from Boeing 737 MAX spreads in Kansas, Oklahoma
...
Spirit filed notice with the state of Oklahoma warning that it planned to lay off about 130 employees at its plant in McAlester, about 100 miles southeast of Oklahoma City.
A company spokeswoman, Keturah Austin, said there will also be layoffs at Spirit’s facility in Tulsa that do not meet the legal requirements for a notice.
...
The grounding of the plane has affected other companies, as well, with Global logistics company Schenker notifying the state of Kansas that it planned to lay off 255 employees at its office in Wichita, which is near Spirit’s Wichita facility
...
Spirit produced about 70% of the 737 MAX, including the fuselage and other major components."
 https://www.seattletimes.com/business/fallout-from-boeing-737-max-spreads-in-kansas-oklahoma/


Das passt alles nicht zusammen. Erst Spirit als Hersteller jetzt DB Schenker als Spediteur.

Wenn in 3 Monaten die Produktion wieder anlaufen soll fehlen in der ganzen Zulieferkerkette Tausende erfahrene Mitarbeiter.Und wenn Spirit wirklich 70% der 737 produziert wars das dann wohl erstmal mit wiederanlauf der Produktion im Sommer.


Also nur wieder das üblich Blah Blah von Boeing um Druck auf die FAA auszuüben.

Boeing macht weiter wie gehabt.

Dieser Beitrag wurde am 24.01.2020 17:31 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.01.2020 - 21:24 Uhr
UserFly-away
Moderator
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Beitrag von Nicci72 nach hier wegen Thead-Doppeleröffnung verschoben.
Fly-away Moderator
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Könnte es sein, dass Sie versendlich den Falschen Thread gelöscht haben. Unter dem Artikel erscheinen im Moment Posts von 2018
"Beitrag vom 28.03.2018 - 17:06 Uhr" zu einem völlig anderen Thema.

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Hallo @Nur-ein-Y-Pax,
Ihre Nachricht überrascht mich. Die Löschung eines falschen Threads hätte zur Folge, dass der Thread, in dem wir uns gerade befinden, noch doppelt vorhanden sein müßte. Dies ist jedoch nicht der Fall.
Um diesen Vorfall aufzuklären, genügen mir Ihre oben genannten Angaben nicht. Können Sie mir bitte detaillierte Angaben mailen? Btte per PM.
mfg Fly-away Moderator
Beitrag vom 29.01.2020 - 21:33 Uhr
UserMax Immelmann
User (5 Beiträge)
Habe gehört, dass Boeing im übernächsten Monat entscheidet ob es ein neues SA gibt oder ob die MAX weiterläuft. Kann das jemand bestätigen?
Beitrag vom 29.01.2020 - 23:08 Uhr
UserPropeller45
User (205 Beiträge)
 https://simpleflying.com/boeing-fsa/

Nach diesem Bericht, bisher nicht widersprochen, gibt es wohl Planungen die auch in US-Foren angesprochen werden...
Beitrag vom 30.01.2020 - 04:55 Uhr
UserDavid Webb
User (129 Beiträge)
"Fallout from Boeing 737 MAX spreads in Kansas, Oklahoma
...
Spirit filed notice with the state of Oklahoma warning that it planned to lay off about 130 employees at its plant in McAlester, about 100 miles southeast of Oklahoma City.
A company spokeswoman, Keturah Austin, said there will also be layoffs at Spirit’s facility in Tulsa that do not meet the legal requirements for a notice.
...
The grounding of the plane has affected other companies, as well, with Global logistics company Schenker notifying the state of Kansas that it planned to lay off 255 employees at its office in Wichita, which is near Spirit’s Wichita facility
...
Spirit produced about 70% of the 737 MAX, including the fuselage and other major components."
 https://www.seattletimes.com/business/fallout-from-boeing-737-max-spreads-in-kansas-oklahoma/


Das passt alles nicht zusammen. Erst Spirit als Hersteller jetzt DB Schenker als Spediteur.

Wenn in 3 Monaten die Produktion wieder anlaufen soll fehlen in der ganzen Zulieferkerkette Tausende erfahrene Mitarbeiter.Und wenn Spirit wirklich 70% der 737 produziert wars das dann wohl erstmal mit wiederanlauf der Produktion im Sommer.


Also nur wieder das üblich Blah Blah von Boeing um Druck auf die FAA auszuüben.

Boeing macht weiter wie gehabt.

Sie meinen 130 Mitarbeiter legen das lahm?

Ach kommen sie,schonmal in eine Fertigung geschaut?
Das wird doch jetzt auch genutzt um rein zu machen.

Die ANkündigung braucht man auch um Zuliefere etc. bei Laune zu halten.
Je länger die Porduktion steht, desto schlechter.

Also fährt man vorsichtig vor der Zulassung wieder hoch, baut die Flieger schon so wie man sie zur Zulassung eingereicht hat und bessert im Zweifel etwas nach.
Hoffentlich passiert da kein Fehler.
Wenn sie die Prroduktion ein halbes Jahr lang stehen lassen und es wie bisher offen lassen, dann haben sie ein Problem, weil sich alle was anderes suchen (müssen).

Was ein NSA von Boeing angeht:
Was würde das bringen?
Man würde einen neuen Rumpf und ein neues Fahrwerk bauen, neuen Flügel und die selben A320neo Triebwerke dran hängen.
Effekt wäre eine etwas bessere Max oder A320neo.
Airbus schaut sich gemütlich an was Boeing macht, und setzt dann ganz entspannt oben drauf.

Die Max wird uns die nächsten 10 Jahre begleiten, selbst wenn Boeing schon an einem NSA angefangen hat.
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