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Beitrag vom 30.09.2020 - 09:58 Uhr
UserLord of the Air
User (24 Beiträge)
Na dann mal "Gute Nacht, Qualität"...
Beitrag vom 30.09.2020 - 10:01 Uhr
UserDavid_B
User (539 Beiträge)
Wegen der 787-10 Problematik durchaus erwartbar.
Aus Qualitätssicht gibt es aber große Fragezeichen.
Was Boeing dann noch in Washington bauen will ist auch spannend.
Beitrag vom 30.09.2020 - 12:54 Uhr
Usermasw
User (126 Beiträge)
Wegen der 787-10 Problematik durchaus erwartbar.
Aus Qualitätssicht gibt es aber große Fragezeichen.
Was Boeing dann noch in Washington bauen will ist auch spannend.

Die 777X muss ein großer Erfolg werden, sonst ist in Everett bald nicht mehr viel los. Die 767 Frachter und Tanker werden jedenfalls kaum reichen.
Beitrag vom 30.09.2020 - 13:08 Uhr
UserBoeing747430
User (2 Beiträge)
Ein wichtiger und richtiger Schritt von Boeing. Es war klar, dass der Dreamliner nicht in Everett gebaut wird, sollte die Produktion zusammengelegt werden. Die 787-10 passt nicht in den Dreamlifter und wird exklusiv in Charleston gefertigt.

Die 747 Produktion endet 2022. UPS hatte nochmals mehr neue 747 angefragt aber Boeing hat dankend abgelehnt.

Renton wird geschlossen und die 737 Produktion geht nach Everett. Wann? Ist nur eine Frage der Zeit. Oder besser gesagt Wenn endlich diesem **Kraftausdruck** Virus der Gar ausgemacht werden kann.
Beitrag vom 30.09.2020 - 17:43 Uhr
Usersf260
User (576 Beiträge)
Ein wichtiger und richtiger Schritt von Boeing. Es war klar, dass der Dreamliner nicht in Everett gebaut wird, sollte die Produktion zusammengelegt werden. Die 787-10 passt nicht in den Dreamlifter und wird exklusiv in Charleston gefertigt.

Die 747 Produktion endet 2022. UPS hatte nochmals mehr neue 747 angefragt aber Boeing hat dankend abgelehnt.

Renton wird geschlossen und die 737 Produktion geht nach Everett. Wann? Ist nur eine Frage der Zeit. Oder besser gesagt Wenn endlich diesem **Kraftausdruck** Virus der Gar ausgemacht werden kann.

Nach all den Qualitätsproblemem aus diesem Werk definitiv nicht der richtige Schritt. Damit werden weitere wichtige Kunden bei der 787 abspringen. Anscheinend hat man aus der 737Max Krise nichts gelernt. Schade.
Beitrag vom 30.09.2020 - 19:00 Uhr
UserAngros
User (425 Beiträge)
Das nächste Produkt aus dem Hause Boeing, das es wohl bald zu meiden gilt. So macht man einen Weltkonzern kaputt, Hauptsache man hat den Gewerkschaften eins ausgewischt; aber da ist man hierzulande ja nicht viel weiter, wie die Diskussionen über LH in diesem Forum so zeigen.

Bleibt jedenfalls zu hoffen, dass man die Qualität in Charleston in den Griff bekommt, sonst ist es eher nur eine Frage der Zeit, bis man über die nächsten „hausgemachten“ Abstürze liest.
Beitrag vom 01.10.2020 - 03:50 Uhr
UserGroße Krügerkl..
User (129 Beiträge)
Hasst man die Gewerkschaft in Washington wirklich so sehr?

Die Kunden hat die Qualität der Flugzeuge bisher nicht interessiert, letztendlich haben sie sich beim Preis geschlagen gegeben.

Viel bleibt dann nicht mehr:
Die B747 ist durch.
Die B767 wird auch nicht mehr ewig gehen.
Die B777x verkauft sich nicht.

Die Max steht am Boden.
Macht Boeing das Ding dort ganz zu?
Beitrag vom 01.10.2020 - 05:26 Uhr
UserAfterburner
User (139 Beiträge)
Hasst man die Gewerkschaft in Washington wirklich so sehr?

Na klar, das ist doch quasi Kommunismus.

Zum Thema: Ich bin echt gespannt, ob Boeing noch die Kurve kratzt. Zusammen mit dem Nachfrageeinbruch dank Pandemie, wird das langsam wirklich ne bedrohliche Lage.

Die Preisfrage die ich mir v.a. stelle ist jetzt die, ob man jetzt verstärkt an nem 737Max-Nachfolger plant, oder ob man jetzt nichts mehr in dem Bereich bringt, weil die ganze Geschichte schon teuer genug war.
Beitrag vom 01.10.2020 - 08:41 Uhr
UserEricM
User (2361 Beiträge)
Nach all den Qualitätsproblemem aus diesem Werk definitiv nicht der richtige Schritt. Damit werden weitere wichtige Kunden bei der 787 abspringen. Anscheinend hat man aus der 737Max Krise nichts gelernt. Schade.

Auch wenn ich Boeing Qualität aktuell ebenfalls maximal kritisch sehe: Die Qualität eines Produkts hängt nur sehr mittelbar mit dem Produktionsort zusammen.
Auch in Charleston könnte man Mitarbeiter ordentlich schulen, Überstunden begrenzen, Qualitätssicherung in ausreichendem Umfang betreiben, etc.
Für den bisherigen Murks waren ja keine ortsgebundenen Faktoren ausschlaggebend sondern aktive Management-Entscheidungen, Profit höher als Qualität zu gewichten.
Korrekturen würden natürlich auf die Kosten durchschlagen.
Und hier muss man dann sehen, welche Prioritäten Boeing in Zukunft setzt.

Dieser Beitrag wurde am 01.10.2020 08:43 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 01.10.2020 - 09:00 Uhr
UserGroße Krügerkl..
User (129 Beiträge)
Nach all den Qualitätsproblemem aus diesem Werk definitiv nicht der richtige Schritt. Damit werden weitere wichtige Kunden bei der 787 abspringen. Anscheinend hat man aus der 737Max Krise nichts gelernt. Schade.

Auch wenn ich Boeing Qualität aktuell ebenfalls maximal kritisch sehe: Die Qualität eines Produkts hängt nur sehr mittelbar mit dem Produktionsort zusammen.
Auch in Charleston könnte man Mitarbeiter ordentlich schulen, Überstunden begrenzen, Qualitätssicherung in ausreichendem Umfang betreiben, etc.
Für den bisherigen Murks waren ja keine ortsgebundenen Faktoren ausschlaggebend sondern aktive Management-Entscheidungen, Profit höher als Qualität zu gewichten.
Korrekturen würden natürlich auf die Kosten durchschlagen.
Und hier muss man dann sehen, welche Prioritäten Boeing in Zukunft setzt.

In diesem Falle aber schon.
Die Arbeiter und Prozesse in Charleston sind halt einfach nicht auf dem Level wie in Everett, dort hat man halt erfahrene, fähige und gut bezahlte MAs während in Carolina wohl nur Kostendruck herrscht.
Man kriegt was man zahlt, das ist meistens so.
Beitrag vom 01.10.2020 - 12:00 Uhr
UserAngros
User (425 Beiträge)
Gut geschultes Personal kostet in aller Regel mehr. Zudem wird man schwerer ersetzbar, was dazu führt, dass man mehr Selbstvertrauen gegenüber dem Arbeitgeber zeigen kann und/oder weniger anfällig für Erpressungen - wie bspw. "wenn du der Gewerkschaft beitrittst, bist du draußen" - wird.
Der Kostenvorteil in SC basiert ja zu guten Teilen darauf, dass man dort eben eher schlecht ausgebildete, günstige und unorganisierte Mitarbeiter hat. Die Sache mit der -10 ist natürlich wieder was Anderes, aber es ging ja um die Qualitätsunterschiede in den Werken. Und ob das den Kunden auf Dauer egal ist, schaue ich mir an; KLM fällt mir als erste Airline ein, die genau aus diesem Grund ausschließlich Dreamliner aus Everett akzepiert und keine Maschinen abnimmt, die in SC gefertigt wurden.
Beitrag vom 01.10.2020 - 17:09 Uhr
Usermasw
User (126 Beiträge)
Und ob das den Kunden auf Dauer egal ist, schaue ich mir an; KLM fällt mir als erste Airline ein, die genau aus diesem Grund ausschließlich Dreamliner aus Everett akzepiert und keine Maschinen abnimmt, die in SC gefertigt wurden.

War das nicht Qatar, die sich weigern? KLM hat ja auch die 787-10 on order, da wird das ja schwierig mit der Weigerung.
Beitrag vom 02.10.2020 - 06:36 Uhr
UserGroße Krügerkl..
User (129 Beiträge)
Gut geschultes Personal kostet in aller Regel mehr. Zudem wird man schwerer ersetzbar, was dazu führt, dass man mehr Selbstvertrauen gegenüber dem Arbeitgeber zeigen kann und/oder weniger anfällig für Erpressungen - wie bspw. "wenn du der Gewerkschaft beitrittst, bist du draußen" - wird.
Der Kostenvorteil in SC basiert ja zu guten Teilen darauf, dass man dort eben eher schlecht ausgebildete, günstige und unorganisierte Mitarbeiter hat. Die Sache mit der -10 ist natürlich wieder was Anderes, aber es ging ja um die Qualitätsunterschiede in den Werken. Und ob das den Kunden auf Dauer egal ist, schaue ich mir an; KLM fällt mir als erste Airline ein, die genau aus diesem Grund ausschließlich Dreamliner aus Everett akzepiert und keine Maschinen abnimmt, die in SC gefertigt wurden.

Das ist eine gute Frage, ob der Kostenvorteil wirklich von den AN kommt.
Denn die Fertigung in Carolina ist neuer und moderner, man hat die besseren Anlagen und Prozesse dort.

Es ist offziell jetzt auch von Boeing.

Der Witz ist, aktuell kann man dort maximal eine Rate von 6 fertigen, d.h. man macht das Leistungsstärkere Werk zu. Kurzfristig sind wohl auch 7 möglich, will man aber zurück in alte Höhen oder darüber hinaus, 10, 12, 14 - dann wird man expandieren müssen.

Interesannt ist auch, das Leehman eine ganze Serie über die Geschichte Boeing vs. IAM bringt.
Und Boeing hat aktuell auch massig Dreamliner auf Halde, 40 Stück stehen wohl rum.
Beitrag vom 02.10.2020 - 13:06 Uhr
UserFly-away
Moderator
Modhinweis
Um Parallel-Threads zu verhindern, wurde nachstehender Beitrag aus dem neu eröffneten Thread:"Boeing stellt 787-Produktion in Everett ein" nach hier übernommen.
Letzterer wurde gelöscht.
Fly-away Moderator
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Beitrag vom 02.10.2020 - 09:44 Uhr
Userpattyofficer User (12 Beiträge)
Offensichtlich hat Boeing nichts gelernt. Sparen vor Qualität und
Mängeln geht weiter. Hoffentlich werden noch einige B787 storniert.

Dieser Beitrag wurde am 02.10.2020 13:07 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 02.10.2020 - 14:12 Uhr
UserAngros
User (425 Beiträge)
Und ob das den Kunden auf Dauer egal ist, schaue ich mir an; KLM fällt mir als erste Airline ein, die genau aus diesem Grund ausschließlich Dreamliner aus Everett akzepiert und keine Maschinen abnimmt, die in SC gefertigt wurden.

War das nicht Qatar, die sich weigern? KLM hat ja auch die 787-10 on order, da wird das ja schwierig mit der Weigerung.


Da könnten Sie gut Recht haben, ich habe auf die Schnelle nun ebenfalls nur entsprechende Meldungen von Quatar gefunden. Ich hatte eine entsprechende Meldung von KLM im Kopf, als es zu Verzögerungen bei der Auslieferung des Jubiläums-Dreamliners (aus dem Werk in Charleston) von KLM aufgrund der Qualitätsmängel kam. Was die 787-10 betrifft, wird man ohnehin keine andere Wahl haben, da haben Sie definitiv Recht.
Letztlich wurde der Auslieferungsprozess bzw. eben die Qualität der Ostküstenflieger jedoch von vielen Airlines bereits kritisiert, ob das auf Dauer gut geht?!
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