Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Flughafen München zahlt Millionen a...

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Beitrag vom 30.01.2020 - 15:47 Uhr
Useratc
User (425 Beiträge)
hat irgendwie den Geruch von Kick-back Gechäft. Sehr bayerisch.
Beitrag vom 30.01.2020 - 17:38 Uhr
UsercosmoB
User (99 Beiträge)
Hat doch in Bayern gute alte Tradition. Man muss sich nicht wundern, dass immer mehr Flüge über München geroutet werden, deren Passagiere weder nach München noch nach Bayern wollen und dafür zahlt dann der Steuerzahler ?
Beitrag vom 30.01.2020 - 17:54 Uhr
UserCiac
User (1 Beiträge)
Letztlich macht das jeder Flughafen so, siehe auch die Unterstützung von Fraport für Ryanair...
Beitrag vom 30.01.2020 - 18:50 Uhr
Userairlinestrategy
User (311 Beiträge)
Hat doch in Bayern gute alte Tradition. Man muss sich nicht wundern, dass immer mehr Flüge über München geroutet werden, deren Passagiere weder nach München noch nach Bayern wollen und dafür zahlt dann der Steuerzahler ?

Wenn mann keine Ahnung hat...

ist Usus bei allen Flughäfen auf diesem Planeten, auch - und gerade in Europa und Deutschland.
Beitrag vom 30.01.2020 - 19:24 Uhr
UserYankeeZulu1
User (210 Beiträge)
Letztlich macht das jeder Flughafen so, siehe auch die Unterstützung von Fraport für Ryanair...
ist das nicht so, daß es "nur" zeitlich befristete reduzierte Gebühren wind, die - lt Geschäftsleitung von Fraport - jedem neuen Luftfahrtunternehmen am Airport gewährt wird? Also keine zusätzlichen direkten Zahlungen?
Abgesehen davon aus einer Sicht trotzdem Mist; wenn ein Carrier fliegen will, muss er starten und landen, und wenn keiner das subventioniert, werden die Billigheimer nciht indirekt gestärkt.
Beitrag vom 30.01.2020 - 19:42 Uhr
Userairlinestrategy
User (311 Beiträge)
ic> > Letztlh macht das jeder Flughafen so, siehe auch die Unterstützung von Fraport für Ryanair...
ist das nicht so, daß es "nur" zeitlich befristete reduzierte Gebühren wind, die - lt Geschäftsleitung von Fraport - jedem neuen Luftfahrtunternehmen am Airport gewährt wird? Also keine zusätzlichen direkten Zahlungen?
Abgesehen davon aus einer Sicht trotzdem Mist; wenn ein Carrier fliegen will, muss er starten und landen, und wenn keiner das subventioniert, werden die Billigheimer nciht indirekt gestärkt.

Ryanair hat sein gesamtes Geschäftsmodell nur auf solche Zuschüsse aufgebaut. Ausserdem gibt es Randgebiete die mit Zuschüssen erschlossen werden (speziell in USA/Kanada)..
Beitrag vom 30.01.2020 - 20:06 Uhr
UserEricM
User (1789 Beiträge)
ic> > Letztlh macht das jeder Flughafen so, siehe auch die Unterstützung von Fraport für Ryanair...
ist das nicht so, daß es "nur" zeitlich befristete reduzierte Gebühren wind, die - lt Geschäftsleitung von Fraport - jedem neuen Luftfahrtunternehmen am Airport gewährt wird? Also keine zusätzlichen direkten Zahlungen?
Abgesehen davon aus einer Sicht trotzdem Mist; wenn ein Carrier fliegen will, muss er starten und landen, und wenn keiner das subventioniert, werden die Billigheimer nciht indirekt gestärkt.

Ryanair hat sein gesamtes Geschäftsmodell nur auf solche Zuschüsse aufgebaut. Ausserdem gibt es Randgebiete die mit Zuschüssen erschlossen werden (speziell in USA/Kanada)..

Wozu München und Frankfurt jetzt nicht gerade zählen :)
Die Aussage zu Ryanair stimmt natürlich, was aber nur ein weiterer Grund ist, gegen diese Subventionen vorzugehen.

Ist schon ein perverses System, künstlich Umsatz und damit Umweltverschmutzung und Lärmbelastung der Anwohner zu steigern - und dann beim Lärmschutz ganz unschuldig damit zu argumentieren, dass man ja nur einen bestehenden - und wachsenden - Bedarf befriedigt.

Gemeint sein kann an der Stelle aber eigentlich nur die Befriedigung des Wunsches der Geschäftsführung nach Bonuszahlungen ...

Beitrag vom 30.01.2020 - 20:55 Uhr
UserRobR
User (691 Beiträge)
Die Überschrift ist etwas irreführend, da es sich hierbei wohl kaum um wirkliche Zahlungen handelt sondern um einen Verzicht auf Gebühren. Grundsätzlich hat der Einwand natürlich seine Richtigkeit. Es wäre sinnvoller dieses Geld in den Bau einer Fernbahnanbindung des MUC zu investieren. Nur wurde leider vor kurzem erst dagegen entschieden.
Beitrag vom 30.01.2020 - 21:22 Uhr
Userairlinestrategy
User (311 Beiträge)
Die Überschrift ist etwas irreführend, da es sich hierbei wohl kaum um wirkliche Zahlungen handelt sondern um einen Verzicht auf Gebühren. Grundsätzlich hat der Einwand natürlich seine Richtigkeit. Es wäre sinnvoller dieses Geld in den Bau einer Fernbahnanbindung des MUC zu investieren. Nur wurde leider vor kurzem erst dagegen entschieden.

Der Transrapid - deutsche Spitzentechnologie - war im Angebot. Wurde verteufelt und verhindert.
Beitrag vom 30.01.2020 - 22:24 Uhr
UserEricM
User (1789 Beiträge)
Die Überschrift ist etwas irreführend, da es sich hierbei wohl kaum um wirkliche Zahlungen handelt sondern um einen Verzicht auf Gebühren.

Ob jetzt eine Zahlung an die Airlines erfolgt, nachdem zuerst Gebühren normal abgerechnet wurden oder ob gleich weniger Gebühren eingenommen werden - das Ergebnis ist exakt das Gleiche.
Der Flughafen hat danach weniger Geld und die Airlines mehr ...
Beitrag vom 30.01.2020 - 23:55 Uhr
Userfbwlaie
User (4379 Beiträge)
So ganz verstehe ich das nicht.
Die Verbindung MUC nach xxx muss sich doch für die Fluggesellschaft lohnen. Es muss ein Bedarf erkennbar sein. Wenn viele Bewegungen und Passagiere auf dieser Verbindung gebucht werden, kann man einen Rabatt zahlen. Fördert man zu grosszügig, lohnt sich ggf. ein airport-hopping für die Fluggesellschaft!
Beitrag vom 31.01.2020 - 00:31 Uhr
UserNeilArmstrong
User (368 Beiträge)
Hat doch in Bayern gute alte Tradition. Man muss sich nicht wundern, dass immer mehr Flüge über München geroutet werden, deren Passagiere weder nach München noch nach Bayern wollen und dafür zahlt dann der Steuerzahler ?

Quatsch, der Steuerzahler zahlt überhaupt nichts, außer für eine total korrupte und asoziale (Reiche werden reicher, Arme werden ärmer - sic!) Energiewende. Es zeigt die inzwischen in Deutschland angekommen Mangelhaftigkeit an Wissen über die Wirtschaft im Allgemeinen und Unternehmen im Besonderen.

Beim Flughafen München ist der Staat (in verschiedener Form) der Eigentümer. Aber der Flughafen München macht Gewinn. Wer Gewinn macht benötigt keine Subventionen, sondern zahlt Dividende an die Eigentümer. Dazu ist es in der Wirtschaft gang und gäbe, daß Hersteller dem Händler für bestimmte Tätigkeiten bestimmte Zahlungen leisten. Das Bekannteste dürften Zahlungen an Händler zur Warenplazierung in seinem Laden sein. Grundlage ist immer eine Deckungsbeitragsrechnung. Das dürfte so auch beim Flughafen München sein, denn seine betriebswirtschaftlichen Zahlen sind respektabel.

Und dieser Grüne Abgeordnete sollte zuerst seine Fraktionsvorsitzende zur Räson rufen, welche zum Eis Essen nach Kalifornien fliegt. Aber von einer sozialen Marktwirtschaft und Betriebswirtschaft hat dieser moralisierende Diplom-Jurist wenig Ahnung.
Beitrag vom 31.01.2020 - 00:38 Uhr
UserNeilArmstrong
User (368 Beiträge)
Die Überschrift ist etwas irreführend, da es sich hierbei wohl kaum um wirkliche Zahlungen handelt sondern um einen Verzicht auf Gebühren. Grundsätzlich hat der Einwand natürlich seine Richtigkeit. Es wäre sinnvoller dieses Geld in den Bau einer Fernbahnanbindung des MUC zu investieren. Nur wurde leider vor kurzem erst dagegen entschieden.

Da ist mir etwas entgangen. Meiner Kenntnis nach sind sogar schon die ersten Maßnahmen zur weiteren Nah- und Fernbahnanbindung im Bau, nämlich der Umbau des Bahnhofs am Flughafen vom Sackbahnhof zum Durchgangsbahnhof. Dazu ist die sogenannte Freisinger Spange zur Fernanbindung nach Norden und Osten des Flughafens bereits im Betrieb.
Beitrag vom 31.01.2020 - 00:42 Uhr
UserNeilArmstrong
User (368 Beiträge)
Die Überschrift ist etwas irreführend, da es sich hierbei wohl kaum um wirkliche Zahlungen handelt sondern um einen Verzicht auf Gebühren. Grundsätzlich hat der Einwand natürlich seine Richtigkeit. Es wäre sinnvoller dieses Geld in den Bau einer Fernbahnanbindung des MUC zu investieren. Nur wurde leider vor kurzem erst dagegen entschieden.

Der Transrapid - deutsche Spitzentechnologie - war im Angebot. Wurde verteufelt und verhindert.

Das stimmt doch ganz und gar nicht. Der Transrapid ist als Transportmittel einfach zu teuer und nicht finanzierbar. Selbst die Chinesen, welche eine Strecke schon betreiben, haben auf den weiteren Bau auch aus Kostengründen verzichtet. Das ist eben heute das Problem, daß jeder meint die Milliarden fliegen durch die Luft und alles wäre geschenkt zu bekommen. Das ist falsch.
Beitrag vom 31.01.2020 - 00:56 Uhr
UserNeilArmstrong
User (368 Beiträge)
So ganz verstehe ich das nicht.
Die Verbindung MUC nach xxx muss sich doch für die Fluggesellschaft lohnen. Es muss ein Bedarf erkennbar sein. Wenn viele Bewegungen und Passagiere auf dieser Verbindung gebucht werden, kann man einen Rabatt zahlen. Fördert man zu grosszügig, lohnt sich ggf. ein airport-hopping für die Fluggesellschaft!


Das Grundprinzip unserer sozialen Marktwirtschaft ist nicht eine zentrale Planungseinheit, die bestimmt was zu machen wäre. So war das in der DDR. Bei einer sozialen Marktwirtschaft unternimmt ein Unternehmer (deswegen heißt er Unternehmer und nicht Unterlasser) etwas, indem er ein Angebot schafft. Das ist immer mit Anlaufverlusten verbunden, denn das Angebot muß den Markt erschließen. Diese Anlaufverluste trägt der Unternehmer und nicht der Steuerzahler. Der Markt entsteht auch nicht nur weil jemand davon träumt. Jetzt kommt es darauf an wie es das Unternehmen schafft das Produkt für diesen Markt zu verkaufen und wieviele Mitfinanzierer (das muß nicht nur eine Bank sein) sie für dieses Produkt findet. Ein solcher Mitfinanzierer kann eine Flughafengesellschaft sein. Denn auch sie kann vom neuen Produkt profitieren. Sie bekommt nicht nur mehr Landegebühren, sondern auch mehr Passagiere die alle Nebendienstleistungen des Flughafens nutzen. Bekannt ist doch, daß Flughäfen oft um 50% ihrer Umsatze aus der Vermietung von Ladenflächen generieren. Das geht aber nur, wenn eine hohe Nachfrage nach Ladenfläche ist. Die ist nur vorhanden wenn die Umsatzerwartungen der Ladenbetreiber erfüllt werden. Erfüllt werden die nur mit sehr vielen finanzstarken Passagieren. Usw. usw. Sie sehen wie hier viel einzelne kleine Rädchen ineinander greifen. So ist es bei der atomisierten, pluralistischen sozialen Marktwirtschaft in einer ganz einfachen, kurzen Form dargestellt.

Dieser Beitrag wurde am 31.01.2020 00:58 Uhr bearbeitet.
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