Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Spohr treibt Brussels Airlines zum S...

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Beitrag vom 06.06.2018 - 18:40 Uhr
UserCharlie-Alpha
User (116 Beiträge)
Ruhig gestellt...
Beitrag vom 06.06.2018 - 18:49 Uhr
UserScheh
User (20 Beiträge)
Ach der Spohr ist schon ein sympathischer Chef. 😍
Beitrag vom 07.06.2018 - 13:04 Uhr
Usercontrail55
User (261 Beiträge)
Ruhig gestellt...
Was wäre denn Ihre Strategie für eine Airline, die innerhalb der Group eine Marge liefert, die noch unterhalb der Gruppenschnitts liegt? Wobei die Durchschnittsmarge der Group auch nicht gerade ein Knaller ist, im internationalen Vergleich. Alles in Zeiten guten Konsumklimas und günstigem Treibstoffs.
Beitrag vom 07.06.2018 - 14:43 Uhr
UserLazi
IT Manager
User (66 Beiträge)
Ruhig gestellt...
Was wäre denn Ihre Strategie für eine Airline, die innerhalb der Group eine Marge liefert, die noch unterhalb der Gruppenschnitts liegt? Wobei die Durchschnittsmarge der Group auch nicht gerade ein Knaller ist, im internationalen Vergleich. Alles in Zeiten guten Konsumklimas und günstigem Treibstoffs.

Völlig Ihrer Meinung, zumal Spohr Brussels ja auch ein Zückerchen hingeworfen hat indem er sagte, dass Brussels das Kompetenzzentrum für Langstrecke innerhalb von EW sein könnte. Dazu muss man sich aber auch bewegen.

Dieser Beitrag wurde am 07.06.2018 14:43 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 08.06.2018 - 03:16 Uhr
Userhobbes
User (17 Beiträge)
Viele realisieren noch gar nicht, wohin die Reise geht:

Spohr spielt gezielt die Mitarbeiter def Airlines gegeneinander aus, mit dem Ziel, ein sog. „race to the bottom“ bei den Konditionen zu erreichen. Das wird aus dem Artikel und aus seinen Äusserungen einmal mehr deutlich.
Beitrag vom 08.06.2018 - 06:16 Uhr
Usergordon
User (1525 Beiträge)
Viele realisieren noch gar nicht, wohin die Reise geht:

Spohr spielt gezielt die Mitarbeiter def Airlines gegeneinander aus, mit dem Ziel, ein sog. „race to the bottom“ bei den Konditionen zu erreichen. Das wird aus dem Artikel und aus seinen Äusserungen einmal mehr deutlich.

Das beantwortet aber nicht die Frage von @contrail55.

Gehaltserhöhung und Geldspritze von der Konzernmutter kann ja nicht die Lösung sein!
Beitrag vom 08.06.2018 - 08:19 Uhr
Usercontrail55
User (261 Beiträge)
Viele realisieren noch gar nicht, wohin die Reise geht:

Spohr spielt gezielt die Mitarbeiter def Airlines gegeneinander aus, mit dem Ziel, ein sog. „race to the bottom“ bei den Konditionen zu erreichen. Das wird aus dem Artikel und aus seinen Äusserungen einmal mehr deutlich.

Das ist mir zu polemisch und kann ich so nicht erkennen.

Die Aussage ist, seht zu, dass ihr eure Zahlen in den Griff bekommt, von uns bekommt ihr nichts. Das erscheint mir betriebswirtschaftlich erst mal schlüssig. Hier Geld verdienen um es dort zu versenken geht auf Dauer nicht gut. Gleiche Aussage zu AUA.
Das Gegenbeispiel wäre Swiss. Sie haben eine (die Beste) nachhaltige Marge und können inverstieren und wachsen. Mit Unterstützung der Synergien der Mutter. Darüber hinaus lässt man sie eigentlich in Ruhe.

SN ist, wie OS, in einem schwierigen Umfeld. Anteil in BRU 30% (als Homecarrier!), Umsteiger 20%. Das bedeutet der Großteil des Umsatzes, der P2P Verkehr, steht im Wettbewerb mit den LCCs. Wenn die Gas geben wird es eng und erst dann zu reagieren ist zu spät. Schauen Sie sich VIE an. Das wird böse enden, wenn man seinen Laden nicht im Griff hat. Brutaler Verdrängungswettbewerb, der Markt wird gerade neu verteilt und nicht alle werden das überleben.

Was ich Spohr (LH) ankreide wäre die unklare Aussage zu SN. EW oder nicht, SN oder nicht? Das ist wohl immer noch unklar, aber mit "man könnte sich eine Eigenständigkeit auf der Langstrecke unter SN Brand vorstellen..." bringt keine Ruhe rein. So ist scheinbar noch nicht allen klar wo es hin gehen soll und wie dramatisch die Lage ist. SN hat außerhalb BRU keinerlei Relevanz. Eigenständiges Überlegen? Null Chance.

Daher wiederhole ich gerne meine Frage... was wäre Ihre Strategie?

Dieser Beitrag wurde am 08.06.2018 08:21 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 08.06.2018 - 08:33 Uhr
UserLazi
IT Manager
User (66 Beiträge)
Dazu zwei Sachen aus eigener Erfahrung:

1. Wenn man nicht immer und immer und immer wieder auf die Kosten aufmerksam macht ist es sehr schwierig diese im Griff zu haben. Glauben Sie mir, das macht keinem (oder zumindest keinem den ich kenne) Manager Spass auf den blöden Kosten herumzureiten.

2. Spohr spricht eigentlich immer von Profitabilität. Brussels könnte hierzu auch die Einnahmen steigern. Auch hier gibt es noch Steigerungspotential. Dann noch die Kosten im Griff haben und schon sieht die Welt wieder besser aus


Dieser Beitrag wurde am 08.06.2018 08:33 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 08.06.2018 - 10:14 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (127 Beiträge)
Viele realisieren noch gar nicht, wohin die Reise geht:

Spohr spielt gezielt die Mitarbeiter def Airlines gegeneinander aus, mit dem Ziel, ein sog. „race to the bottom“ bei den Konditionen zu erreichen. Das wird aus dem Artikel und aus seinen Äusserungen einmal mehr deutlich.

Mal angenommen Sie wären Mitarbeiter von LH oder LX und Sie würden profitabel arbeiten, haben vielleicht sogar eine Umstrukturierung bei der Arbeit oder beim Gehalt hingenommen, damit das Unternehmen profitabel ist, die Arbeitsplätze gesichert sind und das Unternehmen Geld zum Wachsen hat.
Wie würden Sie es denn dann finden, wenn von dem Geld, welches Sie erarbeitet haben, eine Tochterfirma, die sich nicht verbessern will, quer finanziert werden würden?

Ich finde es durchaus berechtigt, dass ein Unternehmen, von seinen Tochterunternehmen verlangt, dass diese selbstständig und vor allem profitabel arbeiten. Das hat für mich mit ausspielen nichts zu tun.
Beitrag vom 08.06.2018 - 12:20 Uhr
Usercogito.ergo.sum
User (34 Beiträge)
Was genau ist eigentlich gemeint, wenn von Kompetenzzentrum der Langstrecke gesprochen wird?
Es wurde mehrfach betont, man werde an den langfristigen Verträgen mit SunExpress festhalten. Heißt das, beide sollen dauerhaft Langstrecke operieren, aber nur eine von beiden „kompetent“?
Ich habe wenige Vorstellungen, welche Kompetenzen ein solches Kompetenzzentrum genau haben soll. Kann jemand weiterhelfen?
Beitrag vom 08.06.2018 - 12:34 Uhr
Userhobbes
User (17 Beiträge)
gordon, contrail55, FloCo

Ich bin Mitarbeiter der erfolgreichsten Firma im Konzern, also "Direktbeteiligter".

Mein Beitrag war nicht bezogen auf die Frage von 'contrail55'. Natürlich braucht es für SN eine nachhaltige Strategie, die Profitabilität in einem vernünftigen Rahmen ergibt und dies ist zum einen mit Kostensenkungen, aber auch mit Ertragssteigerungen anzustreben.

Ich habe ein grundlegendes Gefühl der Mitarbeiter im Konzern geäussert. Niemand denkt sich, er subventioniert SN und OS quer. Aber es entsteht ein Gefühl, dass Mitarbeiter gegeneinander ausgespielt werden, darum haben sich die verschiedenen Gewerkschaften im Konzern in letzter Zeit auch deutlich intensiver ausgetauscht, um genau dies zu verhindern.

Glauben Sie, die Rhetorik von Spohr ist anders wenn alle Airlines über 10% Marge hätten, also als (für Airlineverhältnisse) sehr profitabel? Ich glaube nicht. Daher geht es eben nicht nur darum, SN profitabel zu machen, sondern einen Konkurrenkampf unter den Mitarbeitern zu starten. Davon zeugt nicht nur die im Artikel erwähnte Kommunikation. Am Schluss arbeiten wir im Konzern gegeneinander...
Beitrag vom 08.06.2018 - 12:38 Uhr
Usercontrail55
User (261 Beiträge)
Was genau ist eigentlich gemeint, wenn von Kompetenzzentrum der Langstrecke gesprochen wird?
Es wurde mehrfach betont, man werde an den langfristigen Verträgen mit SunExpress festhalten.
Das heißt, die Verträge laufen weiter und werden nicht vorzeitig beendet. Ob sie auch verlängert werden hängt wohl auch davon ab, ob SN hier auf einer ähnlichen Kostenbasis operieren kann.
Heißt das, beide sollen dauerhaft Langstrecke operieren, aber nur eine von beiden „kompetent“?
SXD hat die Langstrecke übergestülpt bekommen, sie sind eher Kurzstreckenspezialisten. War da und war günstig. Die Geburtswehen waren heftig, das hat man am Anfang gemerkt. SN betreibt schon immer LS und hat hier mehr Erfahrung.
Zunächst macht es Sinn alles zu bündeln, von der operationellen Seite. Aber die Kosten müssen stimmen.
Ich habe wenige Vorstellungen, welche Kompetenzen ein solches Kompetenzzentrum genau haben soll. Kann jemand weiterhelfen?
Im Moment läuft das alles doppelt, hat auf dem selben Airport Flieger von A betreut und Flieger von B betreut. Das ist zu teuer. Man die Flieger nicht tauschen, da die eine Crew den anderen Flieger nicht bewegen darf. Mein Tipp, SXD wird mittelfristig gehen.
Es ist etwas anderes einen Flug nach Palma oder einen mit ETOPS nach Havanna zu schicken.

Dieser Beitrag wurde am 08.06.2018 13:03 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 08.06.2018 - 13:23 Uhr
UserLazi
IT Manager
User (66 Beiträge)
gordon, contrail55, FloCo

Ich bin Mitarbeiter der erfolgreichsten Firma im Konzern, also "Direktbeteiligter".

Mein Beitrag war nicht bezogen auf die Frage von 'contrail55'. Natürlich braucht es für SN eine nachhaltige Strategie, die Profitabilität in einem vernünftigen Rahmen ergibt und dies ist zum einen mit Kostensenkungen, aber auch mit Ertragssteigerungen anzustreben.

Vernünftige Profitabilität heisst eigenständig investitionsfähig zu sein. SN ist dies im moment noch nicht.

Ich habe ein grundlegendes Gefühl der Mitarbeiter im Konzern geäussert. Niemand denkt sich, er subventioniert SN und OS quer. Aber es entsteht ein Gefühl, dass Mitarbeiter gegeneinander ausgespielt werden, darum haben sich die verschiedenen Gewerkschaften im Konzern in letzter Zeit auch deutlich intensiver ausgetauscht, um genau dies zu verhindern.

Das Gefühl ist nachvollziehbar. Dennoch sollte man auch die Faktenlage ansehen. Gerade da Sie anscheinend bei LX angestellt sind dürfte ihnen auffallen, das Leistung sich lohnt.

Glauben Sie, die Rhetorik von Spohr ist anders wenn alle Airlines über 10% Marge hätten, also als (für Airlineverhältnisse) sehr profitabel? Ich glaube nicht.

Was sie hier äussern sind Spekulationen. Als Gewerkschaft oder Arbeitnehmer hätte man dann aber das Argument, dass man gegenüber dem Markt überdurchschnittlich performt.

Daher geht es eben nicht nur darum, SN profitabel zu machen, sondern einen Konkurrenkampf unter den Mitarbeitern zu starten. Davon zeugt nicht nur die im Artikel erwähnte Kommunikation. Am Schluss arbeiten wir im Konzern gegeneinander...

Das ist etwas viel Gewerkschaftsrethorik. Gegeneinander zu Arbeiten ist nichts was ein Manager anstrebt. Es ist ineffizient und schadet dem Unternehmen. Zwei Dinge die ein Manager nicht mag.

Ich finde die Frage von contrail55 trotzdem interessant. Wie würden Sie denn SX stärken und wieder profitabel machen?
Beitrag vom 08.06.2018 - 17:49 Uhr
Usercontrail55
User (261 Beiträge)
@hobbes
Ich bin auch Mitarbeitet der Airline Group. Das Gefühl kann ich in meinem Umfeld nicht bestätigen.
Wir leben in sehr dynamischen Zeiten, einem so noch nicht da gewesenen aggressiven Wettbewerbsumfeld. Ich tue mich nur wirklich schwer damit, dass jedes Mal, wenn versucht wird sich auf diese Wettbewerbssitustion einzustellen reflexartig davon gesprochen wird, dass entweder die Kunden oder die Mitarbeiter über den Tisch gezogen oder eben gegeneinander ausgespielt werden.
Das sagt sich so leicht daher, aber wenn man nach Ideen zur Lösung fragt, kommt regelmäßig... Nichts.
Machen wir uns nichts vor, LX, SN und OS gibt es nur noch, weil jemand eine Idee hatte wie es seine Position stärkt und, ja, damit Geld verdient werden kann. Romantik gibt es da nicht.
Also her mit den Ideen, keine perfekten Lösungen, Ideen reichen um zu diskutieren, wie man SN oder OS aufstellen könnte um zu bestehen. Ich bin gespannt.
Beitrag vom 08.06.2018 - 19:24 Uhr
UserA320Fam
User (381 Beiträge)
Sicher würde hier vieles Richtiges geschrieben.
Auf Planespotters sind der Zugang einer A320 vor kurzem und ein zukünftiger Zulauf von 3 A333 verzeichnet.
Sowas würde ich nicht als Aktivitätsbeschneidung bezeichnen. Wohl eher als kräftigen Ausbau der Aktivitäten.
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