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Beitrag vom 16.03.2017 - 15:43 Uhr
Userflydc9
User (243 Beiträge)
"Auch die Piloten haben angesichts der erdrückenden Zinsrisiken nun eingewilligt, dieses Rundum-Sorglos-Paket aufzugeben. Für 2016 konnte Lufthansa bereits 652 Millionen Einsparungen für die Flugbegleiter verbuchen, im laufenden Jahr könnte es noch höhere Einsparungen für die Piloten geben. Doch das sind Einmaleffekte, die schon im kommenden Jahr nichts mehr zählen......"

richtig so.
Es kann nicht sein, dass sich eine kleine Gruppe mit Goodies wie Vorruhestand oder üppige Firmenrenten den Hals vollstopft, während dessen in anderen Bereichen der Firma deshalb entlassen werden muss (Technik, Bodenpersonal)
Höchste Zeit auf diese Alt Errungenschaften aus den 1970ern zu verzichten. Andere bekommen auch nur eine einfache Rente vom Staat und können erst mit 67 aufhören zu arbeiten
Das dies allerdings nur Einmal-Spar-Effekte sind, ist ein grosser Wermutstropfen, eine nachhalte Gehaltsreduzierung um 40 % wie von C.S. gefordert um Überlebensfähig zu bleiben ist ja nun leider nicht verwirklicht worden.
Damit wird es auch keine großen Sprünge beim Aktienkurs geben
Beitrag vom 16.03.2017 - 15:50 Uhr
UserBoeing757767
User (463 Beiträge)
@ flydc9. Mal kurz gegoogled. Upss, die Pilotenlizenz ist leider nicht bis 67 erhältlich. Mensch, das ist aber dumm. Somit fällt der Vergleich genauso in sich zusammen wie der Rest Ihrer Argumentation. Über den Kostenpunkt Gehälteranteil an Kosten p Flug hatte ich ja mal kurz angestossen, aber naja, sie sind wahrscheinlich zu beschäftigt bis 85 beim grossen M in Teilzeit ihre staatl. Rente aufzubessern.
Beitrag vom 16.03.2017 - 15:52 Uhr
User748
User (1 Beiträge)
@flydc9
Geht's jetzt besser?
Beitrag vom 16.03.2017 - 16:15 Uhr
UserRunway
User (2326 Beiträge)

Andere bekommen auch nur eine einfache Rente vom Staat und können erst mit 67 aufhören zu arbeiten
>
Nur zur Klarstellung auch wenn nicht Thema. Vom Staat bzw. der Rentensicherung bekommt man die Rente nur ausgezahlt. Erworben haben sich den Anspruch darauf die Arbeitnehmer selbst. Die Beiträge dazu werden je zur Hälfte vom Arbeitnehmer vom versteuerten Einkommen und vom Arbeitgeber bezahlt. Der Staat nimmt zwar aus den Beiträgen bestimmte Gelder schiesst andererseits aber auch wieder aus dem Haushalt Gelder zu. Nicht immer ganz logisch.

Wer übrigens 5 Jahre früher geht. Hat im unter bestimmten Umständen einen Abschlag von 18% in Kauf. Dauerhaft bis zum Lebensende.
Beitrag vom 16.03.2017 - 16:22 Uhr
Userflydc9
User (243 Beiträge)
Der Tarifvertrag bis 2022 gibt dem Management die Gelegenheit in Ruhe die Maßnahmen einzuleiten, die die Macht der Piloten schwächt. Die Einkommen der LH-Piloten liegen weit über den Weltstandard. Das kann sich keine Airline auf Dauer leisten. Alle anderen Mitarbeiter der Lufthansa zahlen durch Lohnverzicht den Preis für das unsolidarische Verhalten der Piloten. In 5 Jahren werden die Piloten kleine Brötchen backen, davon bin ich überzeugt. Die Verhandlungsbasis wird sich dann entscheidend verändert haben.
Beitrag vom 16.03.2017 - 16:48 Uhr
UserHop234
User (45 Beiträge)
@flydc9
Beweisen Sie doch bitte mal, dass die LH-Piloten weit über dem Weltstandard liegen.
Behauptungen kann jeder aufstellen.
Danke
Beitrag vom 16.03.2017 - 16:53 Uhr
UserViri
User (331 Beiträge)
flydc9, was ist eigentlich konkret Ihr Problem?
Beitrag vom 16.03.2017 - 16:54 Uhr
Usersf260
User (264 Beiträge)
Die Frage ist doch eher, wo legt man den Weltstandard fest? Das Einkommen der LH Kollegen bewegt sich im Rahmen der großen Netzwerkcarrier und dieser Vergleich ist auch anzunehmen.
Beitrag vom 16.03.2017 - 18:09 Uhr
UserMuck
User (132 Beiträge)
flydc9 lebt postfaktisch.
Beitrag vom 16.03.2017 - 20:23 Uhr
UserBoeing757767
User (463 Beiträge)
Ach lasst ihn.. Google und einfaches Nachlesen würde da schon bei vielem helfen, aber manche wollen nicht.

Flydc9 hat wohl auch bei 22 Euro ++ LH Aktien gekauft, und das ist dann alles was so interessiert, siehe seinen ersten Beitrag hier zum Artikel. Die Kohle ist weg mein Lieber. :-D

Man sollte mal schnell schauen, ob er auch im Telekomforum ist, weil da hat er bestimmt auch ganz intelligent investiert und möchte den Kurs nun per Forenposts pushen. ( Ironie aus )

Lach, jeder bekommt seinen Teil vom Kuchen, je nach Planung und Intelligenz.

Und in 5 Jahren hat die GF hoffentlich wirklich ihre Hausaufgaben gemacht, denn dann läuft die Schonfrist aus und CS oder Nachfolger werden den jetzt schon einsetzenden Pilotenmangel weltweit dann super teuer bezahlen um den Kranich noch in die Luft zu bringen. Der Aktienkurs dann noch mehr fallen.

Mit 1,9 % p Annum wirds dann beim nächsten mal nicht getan sein, dann ist die LH weg weil keiner mehr vorne fliegt.

LH liegt im Moment für Europa im normalen Bereich, für Asien und USA eher im unteren Drittel. Und der Kampf um die Piloten ist eröffnet.

Aber das wollen manche Leute hier wie FlyDC9 und Gordon nicht wahrhaben.

LH Durchschnittsvertrag KTV liegt mittlerweise 100 % unter Spitzenverträgen in Asien und USA. Und die Gehälter steigen.
Und bei Benefits ist man trditionell in BRD eh mau aufgestellt.
Housing Allowances, Taxcompensation, annual expense compensation, Schulgelder für bis zu 3 Kinder, sind zum grossen Teil noch eine Stufe auf den schon lukrativen Verträgen bei anderen Companies. LH zahlt davon NULL

Dieser Beitrag wurde am 16.03.2017 20:33 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 17.03.2017 - 03:56 Uhr
UserSansibar2000
User (5 Beiträge)
In einer Marktwirtschaft regeln sich doch die Preise durch Angebot und Nachfrage.
Während es in Asien an Piloten mangelt, und deshalb dort hohe Gehälter bezahlt werden gibt es in Europa Piloten im Überfluss. Genau so viele Piloten wie bei Lufthansa arbeiten sind arbeitslos und suchen einen Job!!
Die Lufthansa kämpft daher gegen Wettbewerber die ihren Piloten in Europamarktübliche Gehälter bezahlt. Wie schafft sie das zu bestehen? Durch Umverteilung wie man lesen konnte..... Wie lange noch? Ich würde sagen bis 2022 weil dann eine kritische Gegenmasse erreicht ist. Andere (auch die Neueinsteiger) verdienen anscheinend im LH Konzern weniger damit die Piloten utopische Gehälter bekommen können.
Und die Gehälter sind nicht so hoch weil die Lufthansapiloten etwa überirdische Fähigkeiten besitzen (zumindest belegt die LH etwa in der Sicherheit und Pünktlichkeit keine ersten Plätze weltweit), nein sie sind so hoch weil man sich als Pilot bis zu einem bestimmten Alter nur einmal im Unternehmen bewerben darf, was übrigens völlig gegen alle Europäischen Gesetze verstößt. Dadurch erschafft man sich jedoch eine künstliche Elite die den Umständen entsprechend glaubt etwas besonderes zu sein was höher entlohnt werden muss....
Spohr hat jetzt erst mal 5 Jahre Ruhe und ich hoffe so lange schafft es die LH sich gegen die neue Long Range Low Cost durchzusetzen.
In 5 Jahren erwarte ich eine "dramatische" Anpassung der Gehälter bei der LH.
Beitrag vom 17.03.2017 - 06:43 Uhr
UserFordsens
User (34 Beiträge)
Nur gut, dass hier einige Forenuser besser Bescheid wissen als Vorstände der großen Luftfahrtkonzerne. Weil LH ja nicht das einzige Unternehmen ist, das Kosten senken muss.

Wenn auf der Welt so viel besseres Geld verdient werden kann, dann auf auf. Komisch nur, dass das irgendwie auch keiner will.
Beitrag vom 17.03.2017 - 07:12 Uhr
Usergordon
User (1178 Beiträge)
Ach lasst ihn.. Google und einfaches Nachlesen würde da schon bei vielem helfen, aber manche wollen nicht.

Flydc9 hat wohl auch bei 22 Euro ++ LH Aktien gekauft, und das ist dann alles was so interessiert, siehe seinen ersten Beitrag hier zum Artikel. Die Kohle ist weg mein Lieber. :-D

Man sollte mal schnell schauen, ob er auch im Telekomforum ist, weil da hat er bestimmt auch ganz intelligent investiert und möchte den Kurs nun per Forenposts pushen. ( Ironie aus )

Lach, jeder bekommt seinen Teil vom Kuchen, je nach Planung und Intelligenz.

Und in 5 Jahren hat die GF hoffentlich wirklich ihre Hausaufgaben gemacht, denn dann läuft die Schonfrist aus und CS oder Nachfolger werden den jetzt schon einsetzenden Pilotenmangel weltweit dann super teuer bezahlen um den Kranich noch in die Luft zu bringen. Der Aktienkurs dann noch mehr fallen.

Mit 1,9 % p Annum wirds dann beim nächsten mal nicht getan sein, dann ist die LH weg weil keiner mehr vorne fliegt.

LH liegt im Moment für Europa im normalen Bereich, für Asien und USA eher im unteren Drittel. Und der Kampf um die Piloten ist eröffnet.

Aber das wollen manche Leute hier wie FlyDC9 und Gordon nicht wahrhaben.

Das ist so nicht richtig.
Ich vertraue da nur den marktwirtschaftlichen Prinzipien. Wenn in fünf Jahren die Nachfrage nach Piloten das Angebot an Pilotenstellen übersteigt, dann werden die Gehälter steigen. Kein Problem,
Solange aber FR mit seinen anscheinend dürftigen Angeboten sein Wachstum bereedern kann, ist dieser Tag noch nicht gekommen. Glauben Sie mir, wenn hunderte Piloten kündigen, werden auch die Vergütungen ganz schnell steigen.

Stellen Sie sich doch einfach diesem von Ihnen beschriebenen Markt und verschanzen Sie sich nicht hinter einem bald 20 Jahre alten Vertragswerk.
Ihrer Argumentation nach werden Sie doch langfristig auf der Gewinnerseite sein.


LH Durchschnittsvertrag KTV liegt mittlerweise 100 % unter Spitzenverträgen in Asien und USA. Und die Gehälter steigen.
Und bei Benefits ist man trditionell in BRD eh mau aufgestellt.
Housing Allowances, Taxcompensation, annual expense compensation, Schulgelder für bis zu 3 Kinder, sind zum grossen Teil noch eine Stufe auf den schon lukrativen Verträgen bei anderen Companies. LH zahlt davon NULL
Beitrag vom 17.03.2017 - 11:55 Uhr
UserDigiflieger
User (545 Beiträge)
Ich vertraue da nur den marktwirtschaftlichen Prinzipien. Wenn in fünf Jahren die Nachfrage nach Piloten das Angebot an Pilotenstellen übersteigt, dann werden die Gehälter steigen. Kein Problem,
Solange aber FR mit seinen anscheinend dürftigen Angeboten sein Wachstum bereedern kann, ist dieser Tag noch nicht gekommen. Glauben Sie mir, wenn hunderte Piloten kündigen, werden auch die Vergütungen ganz schnell steigen.

Stellen Sie sich doch einfach diesem von Ihnen beschriebenen Markt und verschanzen Sie sich nicht hinter einem bald 20 Jahre alten Vertragswerk.

Das Vertragswerk ist doch keine 20 Jahre alt.. Es hat immer wieder Veränderungen gegeben. Mal in die eine Richtung, mal in die andere...
Der "KTV", bestehend auch zig verschiedenen Tarifverträgen, hat heute nichts mehr mit dem Vertragswerk von vor 20 Jahren zu tun. Das wurde doch deutlich weiterentwickelt! Z.B. die Altersversorgung der KTVler wurde mehrmals 2005, 2010 und zuletzt 2011 mal mehr oder weniger groß angepasst (Genaue Zahlen ohne Gewähr;-)) oder z.B. die Mehrflugstundenauslösegrenze immer wieder verschoben...

Was wir aktuell erleben ist leider die absolute Markt- und Maximierungshörigkeit (im Gegensatz zur Optimierung!).
Da nehme ich die Piloten nicht aus, wenn ich da so einzelne Aussagen zur vorgestrigen Vereinbarung höre;-(
Wir sollten uns alle die Frage stellen, ob und wie wir die soziale Marktwirtschaft leben wollen, bzw. wie oder ob wir sie am Leben erhalten wollen.
Ist es z.B. in Ordnung, wenn verschiedene Beschäftigungsgruppen zweistellige Prozente in Einkommen oder Altersversorgung abgeben, obwohl die Firma immer Gewinne erwirtschaftet und gleichzeitig die Vorstände zweistellige Zuwächse verzeichnen dürfen?
Ich persönlich finde das zwar nicht in Ordnung, aber so es scheint der "Markt" zu wollen und dem haben sich, für manche endlich mal, auch die Piloten der LH gebeugt.
Ich bitte weiter zu bedenken, dass wir alle den Markt durch eigenes Verhalten, wenn auch minimal, beeinflussen können;-)
Dazu gehört eben auch mal auf etwas zu verzichten (z.B. wenn man sich das teuere nicht leisten kann) oder dem anderen etwas (wie z.B. mehr zu verdienen oder eine gute Altersversorgung zu haben) auch einfach mal zu gönnen. Das scheint aber heutzutage nicht mehr ganz so modern zu sein.


Ihrer Argumentation nach werden Sie doch langfristig auf der Gewinnerseite sein.

Das hoffen doch immer alle, oder?;-)


Dieser Beitrag wurde am 17.03.2017 11:57 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 17.03.2017 - 12:14 Uhr
User123
User (14 Beiträge)
Was - ganz unabhängig vom Thema Piloten oder gar Aurline-Industrie- immer vergessen wird: die (Personal-) Kosten der einen sind gleichzeitig die (Kunden-) Einkommen der anderen. Wenn großflächig die Gehälter sinken, sinkt auch die Kaufkraft, sinken die Umsätze, sinken die Gewinne, sinken die Gehälter.....
Zugegeben sehr vereinfacht dargestellt, aber die Gleichung "Niedrige Löhne = alles ist gut" stimmt eben auch nicht. Da gräbt sich das System selbst das Wasser ab.
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