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Beitrag 1 - 14 von 14
Beitrag vom 24.04.2018 - 11:43 Uhr
UserVJ 101
User (391 Beiträge)
Die Beschaffung würde nur Sinn machen, wenn der weiter entwickelte Eurofighter ein eigenes Muster und keine Variate wäre, da ansonsten, im Falle eines Groundens des Eurofighters, die gesamte Luftwaffe am Boden verbleibt.

Denkbar wäre ein Split des Auftrages eine Hälfte weiterentwickelter Eurofighter/ andere Hälfte anderes Waffensystem (F-35, Rafale, Gripen, ...)
Beitrag vom 24.04.2018 - 11:45 Uhr
Useralmostopaque
User (135 Beiträge)


Der Erwerb zusätzlicher Eurofighter der neusten Generation und zukünftiger Tranchen erscheint mir am sinnvollsten.Aktuell wird er ja für noch fehlende Befähigungen aus dem Lastenheft eingerüstet, so zum Beispiel der Bereich Luft-Boden mit Lenkbomben und Brimstone- Raketen bei den Briten.

Ferner entfallen sämtliche Kosten für die Einführung eines neuen Flugzeugmusters mit all den Konsequenzen die üblicherweise anfallen,wie Wartung, Ersatzteile, Ausbildung, Waffenaufnahme,etc..

Nicht zu vergessen auch der bereits vorhandene Produktionsstandort bei München, der einigen tausend Menschen Arbeit bietet, und nicht erst neu errichtet werden muss.

Bei dem bereits angedeuteten neuen Kooperationsobjekt „FCAS“ mit den Franzosen bin ich eher skeptisch, da hier die Erwartungen an das Können der neuen Flieger stark abweichen, wie es auch in der Vergangenheit oft war. Frankreich benötigt sicherlich wieder ein Flugzeug,das auf einem Träger landen kann, Deutschland nicht.

Und natürlich sollte völlig unabhängig vom verwendeten Muster eine gewisse Einsatzbereitschaft bei der BW bestehen, sonst taugt auch der beste Superflieger nichts. Uns erreichen ja fast täglich Klagen über Teilemangel und dadurch ausgelöste Trainingsdefizite für die Piloten,lesen aber im neuesten Bericht des Bundesrechnungshofes, dass bereits bezahlte Simulatorstunden überhaupt nicht abgerufen werden.
Beitrag vom 24.04.2018 - 11:58 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (226 Beiträge)
Will man sich wirklich diesen fehlentwickelten überteuerten Technikschrott antun?  https://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_Martin_F-35#Kritik

Die Bundeswehr hat doch schon genug unzuverlässiges Material gekauft...
Beitrag vom 24.04.2018 - 12:20 Uhr
Useratc
User (244 Beiträge)
@VJ 101 man könnte einen weiterentwickelten Typhoon auf einer anderen Zulassung betreiben, wenn die Bauteile sich entscheidend verändert haben. Dann wäre nu ein Teil der Flotte von einem Grounding betroffen.

Eine eierlegende WollMilchSau wie die F35 anzuschaffen, die keine der möglichen Rollen richtig kann, aber dafür ein superrasantes Preisschild hat, ist reine Geldverbrennung.

Dieser Beitrag wurde am 24.04.2018 12:21 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.04.2018 - 13:53 Uhr
UserMHalblaub
User (371 Beiträge)
Die Beschaffung würde nur Sinn machen, wenn der weiter entwickelte Eurofighter ein eigenes Muster und keine Variate wäre, da ansonsten, im Falle eines Groundens des Eurofighters, die gesamte Luftwaffe am Boden verbleibt.

Ein Grounding wegen irgendwelcher unentdeckter Mängel dürfte durch die schon lange Betriebsdauer ausgeschlossen sein. Vielleicht Materialermüdung aber das trifft dann nur ältere Modellen.

Denkbar wäre ein Split des Auftrages eine Hälfte weiterentwickelter Eurofighter/ andere Hälfte anderes Waffensystem (F-35, Rafale, Gripen, ...)

Kostet nur unnötig Geld.
Ein paar Taurus KEPD-350 und schon macht man aus einem Jäger einen Bomber mit Abstandsbewaffnung.

Wobei ich eher dafür wäre neue Eurofighter (Captor-E Radar, Schubvektorsteuerung...) als Jagdflugzeuge zu ordern und ältere Maschinen als Bomber auszurüsten.
Beitrag vom 24.04.2018 - 16:22 Uhr
UserTexon
User (66 Beiträge)
Mit ihrer Zuverlässigkeit und Preis würde sich die F-35 perfekt in die Reihe der Bundeswehr-Rüstungsprojekte einreihen.

Realistisch gesehen kann die F-35 weder Aufklärung noch Luft-Boden Kampf und es gibt auch keine Zweisitzige Version. Darum glaube ich nicht, dass die F-35 den Tornado in irgendeiner Funktion ablösen könnte.
Der Eurofighter wird sowieso noch für den Luft Boden Kampf gerüstet und könnte bei Bedarf noch einen Waffenoffizier beherbergen. Die Entwicklungskosten für ein Aufklärungssystem wären auf jeden Fall billiger als eine Neuentwicklung oder die F-35. Ganz zu schweigen von den Betriebs und Wartungskosten, die man dann effizienter gestalten könnte.
Beitrag vom 24.04.2018 - 17:56 Uhr
Userjasonbourne
User (1170 Beiträge)
Die Beschaffung würde nur Sinn machen, wenn der weiter entwickelte Eurofighter ein eigenes Muster und keine Variate wäre, da ansonsten, im Falle eines Groundens des Eurofighters, die gesamte Luftwaffe am Boden verbleibt.

Denkbar wäre ein Split des Auftrages eine Hälfte weiterentwickelter Eurofighter/ andere Hälfte anderes Waffensystem (F-35, Rafale, Gripen, ...)

Dir ist klar das Rafle und Gripen die selbe Generation an Flieger sind und direkte Konkurrenten von EFA?
Rafale und EFA haben den selben ursprung, und wenn die Europäer (nicht nur GB & GER später Spanien und Italien) sich alle einge gewesen wären, hätte man neben EFA auch noch EBA bauen können.

Ich teile ebenso die einhellige meinung zum JFS. Zu teuer, und in allem ok, niergends gut. Einziger Vorteil: Stealth. Wehe aber wenn das gegnerische Radar oder sonst was in der Lage ist ihn zu orten.
Der beste Jäger weiterhin ist die F22. Leider ist die so teuer geworden, das die USA es sich nicht leisten können/wollen.
Dazu hatte man mit der relativ zeitgleichen Entwicklung von F15, F16 und F18 (aus dem selben Programm wie F16 abe rfür Marine) am Ende ein Sammelsurium an Mehrzweckkampflugzeugen - die sich aber alle recht gut verkauf(t)en und auch weiter entwickelt werden/wurden.
Die F35 ist direkt der Nachfolger der F16, doch langfristig wohl auch der F18 und der F15.
Die Kritik ab der F35 ist natürlich hart, zu teuer, und wenn stealth versagt wohl zuviel kompromiss um im luftkampf zu bestehen.
So sehr ich den Ansatz verstehen kann einen Jäger und Jagdbomber für alle Teilstreitkräfte zu bauen um dadurch zu sparen, so sehr sehe ich die Gefahr: Denn die F35 hat einen Plan A, aber keinen Plan B. Hauptkritikunkte ist die Waffenlast sowie die Wendigkeit.

Für Europa stellt sich die Frage, ob man EFA weiterentwickelt - das wäre wünschenswert, eine Bestellung von ca. 50-90 Maschienen würde EFA sehr gut tun.
Oder ob man sich zusammen an eine Neuentwicklung wagt, unter Einbeziehung von Dassault und auch Saab?
Zusammen könnte ein neuer Jagdbomber enorm viel bringen, die frage ist jedoch ob man nicht etwas warten sollte um abzusehen wie es mit der technologischen Entwicklung läuft?
Denn die Drohnen haben viele argumente für sich.
Beitrag vom 25.04.2018 - 00:19 Uhr
UserMHalblaub
User (371 Beiträge)

Ich teile ebenso die einhellige meinung zum JFS. Zu teuer, und in allem ok, niergends gut. Einziger Vorteil: Stealth. Wehe aber wenn das gegnerische Radar oder sonst was in der Lage ist ihn zu orten.

Die Gegner haben alle auf Radar mit niedrigeren Frequenzen umgestellt, wo die F-35 gut sichtbar ist. Ebenso ist die F-35 gut sichtbar für moderne Infrarotsensoren wie sie der Eurofighter oder russische Jäger haben. Die Sensoren an Bord der F-35 sind durch die langsame Entwicklung veraltet. Es gibt F/A-18 und F-16 im Einsatz mit besseren Sensoren.

Die Kritik ab der F35 ist natürlich hart, zu teuer, und wenn stealth versagt wohl zuviel kompromiss um im luftkampf zu bestehen.
Das Problem könnten die „rules of engagement“ sein. So muss in vielen Fällen vor einem Abschuss das Ziel visuell identifiziert werden...

So sehr ich den Ansatz verstehen kann einen Jäger und Jagdbomber für alle Teilstreitkräfte zu bauen um dadurch zu sparen, so sehr sehe ich die Gefahr: Denn die F35 hat einen Plan A, aber keinen Plan B. Hauptkritikunkte ist die Waffenlast sowie die Wendigkeit.
Das Hauptproblem der F-35 war die B-Variante, der Senkrechtstarter. Alle Versionen haben noch ca. 5% gemeinsame Teile. Ja, auch A und C unterscheiden sich deutlich. Die B-Variante hat durch das Hubtriebwerk einen großen Rumpfquerschnitt an alle Versionen vererbt, wie auch Stummelflügel (Flächenlast).
Denn die Drohnen haben viele argumente für sich.
Drohnen sind nicht schlecht aber auch überbewertet. Autonom sind sie Katzenfutter. Bomben auf ein paar Schafhirten ist OK aber ein echter Gegner, der die Kommunikation stört :-(

Hauptargument gegen eine F-35 ist das fehlen eines Zweisitzers.
Beitrag vom 25.04.2018 - 07:49 Uhr
UserVJ 101
User (391 Beiträge)
Die Beschaffung würde nur Sinn machen, wenn der weiter entwickelte Eurofighter ein eigenes Muster und keine Variate wäre, da ansonsten, im Falle eines Groundens des Eurofighters, die gesamte Luftwaffe am Boden verbleibt.

Denkbar wäre ein Split des Auftrages eine Hälfte weiterentwickelter Eurofighter/ andere Hälfte anderes Waffensystem (F-35, Rafale, Gripen, ...)

Dir ist klar das Rafle und Gripen die selbe Generation an Flieger sind und direkte Konkurrenten von EFA?
Rafale und EFA haben den selben ursprung, und wenn die Europäer (nicht nur GB & GER später Spanien und Italien) sich alle einge gewesen wären, hätte man neben EFA auch noch EBA bauen können.

Ich teile ebenso die einhellige meinung zum JFS. Zu teuer, und in allem ok, niergends gut. Einziger Vorteil: Stealth. Wehe aber wenn das gegnerische Radar oder sonst was in der Lage ist ihn zu orten.
Der beste Jäger weiterhin ist die F22. Leider ist die so teuer geworden, das die USA es sich nicht leisten können/wollen.
Dazu hatte man mit der relativ zeitgleichen Entwicklung von F15, F16 und F18 (aus dem selben Programm wie F16 abe rfür Marine) am Ende ein Sammelsurium an Mehrzweckkampflugzeugen - die sich aber alle recht gut verkauf(t)en und auch weiter entwickelt werden/wurden.
Die F35 ist direkt der Nachfolger der F16, doch langfristig wohl auch der F18 und der F15.
Die Kritik ab der F35 ist natürlich hart, zu teuer, und wenn stealth versagt wohl zuviel kompromiss um im luftkampf zu bestehen.
So sehr ich den Ansatz verstehen kann einen Jäger und Jagdbomber für alle Teilstreitkräfte zu bauen um dadurch zu sparen, so sehr sehe ich die Gefahr: Denn die F35 hat einen Plan A, aber keinen Plan B. Hauptkritikunkte ist die Waffenlast sowie die Wendigkeit.

Für Europa stellt sich die Frage, ob man EFA weiterentwickelt - das wäre wünschenswert, eine Bestellung von ca. 50-90 Maschienen würde EFA sehr gut tun.
Oder ob man sich zusammen an eine Neuentwicklung wagt, unter Einbeziehung von Dassault und auch Saab?
Zusammen könnte ein neuer Jagdbomber enorm viel bringen, die frage ist jedoch ob man nicht etwas warten sollte um abzusehen wie es mit der technologischen Entwicklung läuft?
Denn die Drohnen haben viele argumente für sich.

Dass Rafale und Gripen direkte (Entwicklungsgegner) zu EF2000 sind, ist mir klar (auch wenn sie leistungsschwächer sind) - mir geht es einzig darum, daß im Falle eines Groundings der Eurofighter Flotte ein anderes Muster vorhanden sein muß, um Aufgaben des Luftraumschutzes übernehmen zu können.
Bis vor ein paar Jahren standen der Luftwaffe neben Eurofighter und Tornado, noch MiG29 und F4 Phantom zur Verfügung
Beitrag vom 27.04.2018 - 16:56 Uhr
User
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Ich denke schon das das die richtige Entscheidung war, die Geschichte zeigt ja wie erfolgreich zu Jagdbombern umgerüstete Jäger sein können wenn auch unter anderen Umständen.

Eine Weiterentwicklung des EF ist sicher das bestmögliche gerade im Bezug auf die Zuverlässigkeit, man kennt ihn schließlich in und auswendig und kann so ein äußerst zuverlässiges und technisch hochwertiges Flugzeug entwickeln.
Ich wüsste auch nicht was an der Struktur des EF so veraltet sein sollte, wos geht wurde ja bereits Faserverbundwerkstoff heutiger Generation verwendet und auch die Aerodynamik ist wohl kaum veraltet und selbst wenn ist das bei 3D-Schubvektorsteuerung eh egal.

Mal abgesehen davon ist die Kombination neues Flugzeug + neues Triebwerk eh immer problematisch, also wenn man 3D-SV will.
Auch kann man das was man spart in wichtigere Komponenten als das Fahrwerk und Bruchzellen stecken.
Beitrag vom 27.04.2018 - 17:02 Uhr
User
User ( Beiträge)

Drohnen sind nicht schlecht aber auch überbewertet. Autonom sind sie Katzenfutter. Bomben auf ein paar Schafhirten ist OK aber ein echter Gegner, der die Kommunikation stört :-(

Die werden wohl die Fesselballone der Zukunft werden, Kommunikation gestört und schon kreisen sie eben automatisch auf der Stelle und warten auf Gottes Hilfe.
Beitrag vom 02.05.2018 - 08:10 Uhr
UserpaulTU154
User (642 Beiträge)
Interessanter Artikel zum Thema "Eurofighter" :

 http://m.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-luftwaffe-hat-nur-vier-kampfbereite-eurofighter-a-1205641.html
Beitrag vom 02.05.2018 - 09:52 Uhr
UserMik
User (1367 Beiträge)
Ja geil der Spiegel hat auch so viel Ahnung davon und berichtet oft "halbwahrheiten".
Wenn man wie im Fall der Bundeswehr zuwenig "Ersatzteile" beschafft, hat man dann ein Problem in anderen Ländern tritt das nicht so zu tage.
Es geht hier auch vornehmlich um die TR1 und TR2 Flieger,denn die TR3A wird ja erst ausgeliefert.
Falls man den Tornado mit Eurofightern ersätzen will, müsste man auch gleich alle TR1 Flieger ersätzen da diese sich nicht gut aufrüsten lassen und somit für "echte Einsätze" ausfallen.
Somit müssten mind 120 Jets nachgeordert werden, was sicher ohne Support und Ersatzteile mind 95 Millionen Euro Pro Jet bedeutet,zusammen ca 11,5 Milliarden Euro.

Dieser Beitrag wurde am 02.05.2018 09:54 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 03.05.2018 - 10:16 Uhr
UserFly-away
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