Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / BER verschlingt weitere Milliarden

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Beitrag vom 12.01.2018 - 14:45 Uhr
Userairlinestrategy
User (265 Beiträge)
Ein bisschen Geschichte schadet nicht:
Baubeginn am Erdinger Moos war leider nicht 1973, sondern erst in den 80er Jahren. Nach dem erzwungenen Baustopp, hat es dann 4 Jahre gedauert bis alles fertig war. Umzug in einer Nacht. Alles im Kostenrahmen.


Fast, es waren 7 Jahre. Aufmerksam mal bei wikipedia die Daten analysieren.


Wenn Sie Ihr 'Wissen' bei wikipedia finden, dann verstehe ich Ihren Hochmut.

Na dann die Münchner Presse:

 http://www.flughafen-riem.de/news/vor-34-jahren-baubeginn-flughafen-muenchen/

MUC: vom Spatenstich bis zum Erstflug 12 Jahre

BER: jetzt auch 12 Jahre, aber richtig, da fliegt noch nichts.

Warum darf man die Paxentwicklung nicht heranziehen? Wenn Berlin, fast ohne Umsteigeverbindungen, nur 10 Mio. Paxe weniger hat, wie MUC (mit sehr vielen Umsteigern!), dann ist das mehr als ein Argument für einen neuen und großen Airport. Oder haben Sie "Angst" das MUC über kurz oder lang (eher kurz) nicht mehr die Nummer 2 in Deutschland sein wird?


12 Jahre minus ca. 4 Jahre Baustopp und ca. 1 Jahr Baustoppruinen zu beseitigen und neu anzufangen....

Quantität ist eben nicht gleich Qualität... das lernt man in der Schule... aber das linksgrüne Berlin steht ja mit ordentlicher Schulbildung eh auf Kriegsfuss.
MUC und die ganze Region muss sich vor nichts fürchten... und wie linksgrüne Politik eine Stadt kaputtmachen haben Münchnre 30 jahre lang selber erleben dürfen... die Mehrheit ist geheilt.
Beitrag vom 12.01.2018 - 14:50 Uhr
UserpaulTU154
User (546 Beiträge)
> Ein bisschen Geschichte schadet nicht:
Baubeginn am Erdinger Moos war leider nicht 1973, sondern erst in den 80er Jahren. Nach dem erzwungenen Baustopp, hat es dann 4 Jahre gedauert bis alles fertig war. Umzug in einer Nacht. Alles im Kostenrahmen.


Fast, es waren 7 Jahre. Aufmerksam mal bei wikipedia die Daten analysieren.


Wenn Sie Ihr 'Wissen' bei wikipedia finden, dann verstehe ich Ihren Hochmut.

Na dann die Münchner Presse:

 http://www.flughafen-riem.de/news/vor-34-jahren-baubeginn-flughafen-muenchen/

MUC: vom Spatenstich bis zum Erstflug 12 Jahre

BER: jetzt auch 12 Jahre, aber richtig, da fliegt noch nichts.

Warum darf man die Paxentwicklung nicht heranziehen? Wenn Berlin, fast ohne Umsteigeverbindungen, nur 10 Mio. Paxe weniger hat, wie MUC (mit sehr vielen Umsteigern!), dann ist das mehr als ein Argument für einen neuen und großen Airport. Oder haben Sie "Angst" das MUC über kurz oder lang (eher kurz) nicht mehr die Nummer 2 in Deutschland sein wird?


12 Jahre minus ca. 4 Jahre Baustopp und ca. 1 Jahr Baustoppruinen zu beseitigen und neu anzufangen....

Quantität ist eben nicht gleich Qualität... das lernt man in der Schule... aber das linksgrüne Berlin steht ja mit ordentlicher Schulbildung eh auf Kriegsfuss.
MUC und die ganze Region muss sich vor nichts fürchten... und wie linksgrüne Politik eine Stadt kaputtmachen haben Münchnre 30 jahre lang selber erleben dürfen... die Mehrheit ist geheilt.

Müssen Sie nicht selber lachen, wenn Sie das nochmal lesen?
Beitrag vom 12.01.2018 - 15:25 Uhr
UserA320Fam
User (288 Beiträge)
Warum sich hier gegenseitig an die Gurgel gehen? Letztlich kann man sich auf den gemeinsamen Nenner zurückziehen, der da lautet:
eine größere Manifestation von Unvermögen gab es in der Geschichte der BRD kaum!

Und diese Hypothek wird uns bis zur "Fertigstellung" irgendwann in ferner Zukunft noch reichlich Gelegenheit bieten, am Verstand der Beteiligten zu zweifeln und den eigenen Blutdruck in gefährliche Höhen zu treiben.

Sehr treffender Kommentar
Beitrag vom 12.01.2018 - 15:38 Uhr
UserA320Fam
User (288 Beiträge)
Bei allem Hick Hack, es geht ja beim BER nicht mehr darum einen Flughafen zu bauen, sondern ihn fertig zu stellen. Will sagen, da steht schon ne Menge Beton in der Gegend rum.
Wer glaubt, die Fertigstellung jetzt einfach so abbrechen zu können, leidet unter Realitätsverlust.
TXL & SXF weiterzubetreiben ginge nur mit ähnlich hohen Investionen, also realistisch betrachtet Blödsinn.
Und dass nun nochmal mehr Kosten kommen wegen Ausbaunotwendigkeit ist ja wohl auch klar. Kaum ein Airport dieser Welt hat seine Grösse beibehalten, auch nicht MUC. Die BER Kapazität war für 2010 geplant. Jetzt wird's dann 2020 sein, also wäre ein Ausbau auch bei planmäßiger Eröffnung notwendig gewesen.
Also über den Verlauf von Planung, Bau und damit verbundener Unfähigkeit kann man gerne streiten. Ein Abbruch der Fertigstellung ist völlig illusorisch. Der notwendige Ausbau und die damit verbundenen Kosten völlig normal ... egal ob Berlin Hauptstadt ist oder nicht ...
Beitrag vom 12.01.2018 - 17:24 Uhr
UserpaulTU154
User (546 Beiträge)
Bei allem Hick Hack, es geht ja beim BER nicht mehr darum einen Flughafen zu bauen, sondern ihn fertig zu stellen. Will sagen, da steht schon ne Menge Beton in der Gegend rum.
Wer glaubt, die Fertigstellung jetzt einfach so abbrechen zu können, leidet unter Realitätsverlust.
TXL & SXF weiterzubetreiben ginge nur mit ähnlich hohen Investionen, also realistisch betrachtet Blödsinn.
Und dass nun nochmal mehr Kosten kommen wegen Ausbaunotwendigkeit ist ja wohl auch klar. Kaum ein Airport dieser Welt hat seine Grösse beibehalten, auch nicht MUC. Die BER Kapazität war für 2010 geplant. Jetzt wird's dann 2020 sein, also wäre ein Ausbau auch bei planmäßiger Eröffnung notwendig gewesen.
Also über den Verlauf von Planung, Bau und damit verbundener Unfähigkeit kann man gerne streiten. Ein Abbruch der Fertigstellung ist völlig illusorisch. Der notwendige Ausbau und die damit verbundenen Kosten völlig normal ... egal ob Berlin Hauptstadt ist oder nicht ...

Dem ist nichts hinzuzufügen. Danke!
Beitrag vom 12.01.2018 - 18:02 Uhr
UserFW 190
User (886 Beiträge)


Fast, es waren 7 Jahre. Aufmerksam mal bei wikipedia die Daten analysieren.


12 Jahre minus ca. 4 Jahre Baustopp und ca. 1 Jahr Baustoppruinen zu beseitigen und neu anzufangen....

Danke Herr @ Airline Stratege für die Bestätigung der 7 Jahre. Bei mir immer schon 12 - 4 -1 = 7. Und Ihren Hochmut können Sie behalten und an den Hut stecken.
Beitrag vom 21.01.2018 - 02:04 Uhr
UserNeilArmstrong
User (82 Beiträge)
War schließlich noch nicht größenwahnsinnig genug - Berlin ist echt zum kotzen und ach Gott sind die ja wichtig und bedeutungsvoll.

Wie dieses Preußentum ausgerechnet im Sozialismus überleben konnte, es ist mir ein Rätsel.

Nicht gewußt: Berlin, die neue Drecklochstadt oder auf neudeutsch: failed city. (lol)

Ja, es ist inzwischen ein Schande in Berlin zu wohnen, obwohl die Berliner Schnauze schon seit Jahrzehnten weltberühmt ist. Bin deshalb schon vor 20 Jahren aus Berlin weggezogen. (lol)

Ja, mitten im Sozialismus gab es damals schon eine Insel der Schönen und Faulen mit 10% Staatszuschlag auf das Gehalt - für jeden - alternativlos - ausnahmslos. (lol)
Beitrag vom 21.01.2018 - 02:10 Uhr
UserNeilArmstrong
User (82 Beiträge)
BER muß gestoppt werden, es ist ein Faß ohne Boden, es sind bereits 2 Flughäfen vorhanden und der Bau eines neuen Flughafens scheint nicht machbar und auch nicht bezahlbar zu sein.

Übrigens, beim Transrapid hieß es auch zu teuer und nicht notwendig, da bereits eine Zugverbindung besteht.

Der Transrapid ist vielleicht technisch interessant, aber wirtschaftlch nicht zu betreiben. Das sieht man an der Strecke in China. Als dort die Kommunisten merkten, wie teuer der Betrieb ist, haben sie auf jede geplante Erweiterung verzichtet.
Beitrag vom 21.01.2018 - 02:20 Uhr
UserNeilArmstrong
User (82 Beiträge)
Ein bisschen Geschichte schadet nicht:

BER bzw. BBI (wie das Projekt damals noch hieß) wurde vom "schwarzen" Senat unter E.Diepgen begonnen, insbesondere die falsche Standortwahl. An den dann folgenden Fehlern haben natürlich auch Rot - Grün, Rot - Rot, Rot - Schwarz(!) und jetzt Rot - Rot - Grün ihren Anteil.
Ursächlich jedoch war der Kardinalsfehler: falscher Standort.

Zu MUC:

Standortauswahl (u.a. wegen Stadtnähe von Riem) begann 1963 (!). Die Entscheidung für Erdinger Moos und den Planungsbeginn war 1969 (!). 1973 begann der Bau. Gefolgen wurde ab 1992 .

Da liegt BER doch gar nicht so schlecht... .

Und wer ernsthaft behauptet, die Hauptstadt von Deutschland, eines der stärksten Industrienationen der Welt, kann weiter mit zwei Flugplatzruinen (auf denen bereits jetzt "nur" über 30 Millionen Paxe ankommen und abfliegen - wieviel fehlt noch zu MUC?) auskommen, sorry aber dessen Blick reicht nicht weiter als bis zum Ortsausgangsschild seines Wohnortes.



Von welcher Industrienation schreiben Sie? Doch nicht von Deutschland? Das wird nämlich gerade deindustrialisiert. Berlin hat dazu bereits jetzt kaum noch Industrie.

Aber was viel interessanter ist, Berlin hatte mit Schönefeld einen voll funktionsfähigen Flugplatz mit einer südlichen Start- und Landebahn mit 24h / 365 Tage Betrieb.

Nur der Berliner Größenwahn hat den alten schließen lassen und einen Neubau erzwungen. War total überflüssig. Man hätte, wie woanders auch, im laufenden Betrieb den Flugplatz erweitern und ausbauen können. Naja, Berlin ist inzwischen eine "failed city" und das nicht nur beim Flugplatz.
Beitrag vom 21.01.2018 - 05:34 Uhr
UserPeeVeeGee
User (2 Beiträge)
Ach ja, Berlin-Bashing ... das macht Spass ...

Im Westen wahrscheinlich wegen der damaligen Berlin-Zulage, und weil die damals nicht zum Bund mussten.

Im Osten weil es dort früher viel öfter Apfelsinen und Bananen gab als im Rest der Republik.

Und der linksgrüne Senat in Berlin, hat doch in der failed city tatsächlich so mies gewirtschaftet, dass   1,5 Mrd. Überschuss bei rausgekommen sind.

Ich lebe im Ausland, und dieses Klein-Klein in Deutschland interessiert im Ausland oft keinen. Der Blick auf den BER wird im Ausland wie folgt verstanden: Deutschland ist nicht in der Lage, in der Hauptstadt einen Flughafen zu bauen, trotz großer namhafter deutscher Firmen, die an Planung und Bau beteiligt sind.
Beitrag vom 21.01.2018 - 11:34 Uhr
UserpaulTU154
User (546 Beiträge)
Von welcher Industrienation schreiben Sie? Doch nicht von Deutschland? Das wird nämlich gerade deindustrialisiert. Berlin hat dazu bereits jetzt kaum noch Industrie.

Aber was viel interessanter ist, Berlin hatte mit Schönefeld einen voll funktionsfähigen Flugplatz mit einer südlichen Start- und Landebahn mit 24h / 365 Tage Betrieb.

Nur der Berliner Größenwahn hat den alten schließen lassen und einen Neubau erzwungen. War total überflüssig. Man hätte, wie woanders auch, im laufenden Betrieb den Flugplatz erweitern und ausbauen können. Naja, Berlin ist inzwischen eine "failed city" und das nicht nur beim Flugplatz.

Sie scheinen ja ein richtiger Experte zu sein. Berlin hatte sogar drei Flughäfen. Allerdings waren / sind die alle hoffungslos veraltet. Und von SXF als einem "voll funktionsfähigen Flugplatz" zu schreiben, zeigt das Sie Fachwissen haben.

Sie haben insofern auch Recht mit Ihrer Aussage, das sich Deutschland gerade "entindustrialisiert". Ja die Dampfmaschinen wurden abgeschafft und das Manufakturwesen weitestgehend auch.

Dummerweise sind die Wirtschaftsdaten trotzdem noch glänzend. Und sogar Berlin legte in den letzten Jahren ein Wachstum hin - potzblitz!

Nur so nebenbei und zum Thema:
Berlin hatte in den letzten 15 Jahren ein so rasantes Wachstum bei den Flugbewegungen und Passagieren, da kommt kein anderer Airport im Deutschland auch nur ansatzweise mit. Und es wird so weitergehen. Das ist kein "Größenwahn", sondern Tatsache.

Und deshalb braucht Berlin einen ordentlichen, modernen und funktionstüchtigen Flughafen.

Klar ist es mehr als ärgerlich, ja ein Skandal, dass der Bau noch immer nicht fertigen ist, das es keine Konsequenzen für die Verantwortlichen gibt und Steuergelder verschwendet werden.

Aber das Berlin einen großen Airport braucht, das ist unbestreitbar.

Denn Berlin ist und bleibt nunmal Hauptstadt. Da können Sie hier Bashing betreiben, wie Sie wollen (erinnert mich witzigerweise ein wenig an die Jammerorgien der (West) Berliner in den Neunzigern: 'es war doch alles so schön, warum kann das nicht so bleiben'...schrieben Sie nicht, Sie sind vor zwanzig Jahren aus Berlin weggezogen?).

Ich mache mich jetzt mal sehr unbeliebt:

wenn BER endlich eröffnet und auch die Kapazitäten (was ja jetzt bereits vorbereitet wird) entsprechend vergrößert werden, dann wird sich die Diskussion um ein dritte Startbahn für MUC schnell erledigt haben. Die braucht man dann nämlich nicht (mehr). Weil BER (Umsteige)Verkehre von den Hubs FRA und MUC abziehen wird.

Auch wenn das die "Besitzstandswahrer" nicht sehen und natürlich verhindert wollen.

Ps. Ich bin kein Berliner.

Dieser Beitrag wurde am 21.01.2018 16:12 Uhr bearbeitet.
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