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Beitrag vom 18.02.2020 - 13:37 Uhr
UserDortmunder1987
User (34 Beiträge)
Das wäre eine schöne Sache. Gute Anbindung mit dem öffentlichem Nahverkehr ist sowieso eine sehr wichtige Sache, wenn es um Flughäfen geht.

Aber so wie man die Situation in Deutschland kennt, wird das Projekt scheitern oder auf eine normale konventionelle Strecke hinauslaufen.

Magnetschwebebahnen sind leider gescheitert. Auch in China hat man ursprünglich ein ganzes Netz geplant, aber es hat sich der normale Hochgeschwindigkeitsverkehr durchgesetzt, den man auch andern Orts kennt. Es bleibt also auch dort bei der einen Strecke zwischen dem Flughafen Shanghai und dem Stadtzentrum.

In den USA plante man eine Strecke auch mal zwischen Las Vegas und Los Angeles. Auch dort wird eine private Firma jetzt keine Transrapidstrecke bauen, sondern ebenfalls eine normale Schnellstrecke!
Beitrag vom 18.02.2020 - 14:01 Uhr
Userswift1212
User (137 Beiträge)
@swift @ MHalblaub

Man muss bei was neuem immer erstmal klein anfangen!

Allein schon um der Technik die Chance zu geben die Leute zu überzeugen!

Das Trambahn Konzept eignet sich hierfür ideal denn der wohl größte Vorteil des Transrapids ist der leise Betrieb was der wohl größte Makel der konventionellen Trambahn ist.

Baut man den nicht auf ein abgeschottetes Flughafengelände sondern in eine Stadt wo es viele Menschen erleben und testen können und die Transrapid Technik wird schnell die Gunst des Volks hinter sich wissen und man kann eine Nummer größer planen.


@Halblaub
Einer Wahlwerung kann man nur zuzstimmen.
Hier kann man die Unterstützer der CSU erkennen, wenn man unterschiedlichste Berichte über Lufttaxis, Elektroroller und jetzt einen neuen Transrapid hören und lesen kann.



@Maximilian von M..

Das Trambahnkonzept wird von Volkswagen für die gläserne Fabrik umgesetzt, die das Logistikzentrum außerhalb Dresdens mit der Fertigung innerhalb Dresdens mit den Teilen für die Produktion beliefert. Das hat die Zahl der LKWfahrten schon deutlich reduziert. Diese Bahnen reihen sich in den normalen Straßenbahnverkehr ein.
Das erfordert aber ein Umladen der Waren/Teile und spezielle Fahrzeuge, was eine sofortige und direkte Nutzung für die meisten Teilnehmer ausschließt!


Mit dem Erprobungsträger gebe ich Ihnen teilweise recht.

Es ist ein Denkfehler etwas klein anzufangen. Richtiger ist es: An der richtigen Stelle mit der richtigen Dimension gleich richtig anzufangen, damit jeder den Nutzen unter realen Bedingungen auch für sich selbst testen kann! Damit bekommt man auch gleich seine Serienreife schneller hin, wenn man die Kinderkrankheiten wirklich real zu lösen hat und jeder seine Forderungen gleich einbringen und austesten kann!
Irgendwelche Spielzeuge bringen da gar nichts! – Die Teststrecke für den Transrapid war für die Zulassungsfahrten und Machbarkeitsstudien interessant und Notwendig. Heute ist dieses Bauwerk uninteressant in der Landschaft. – Noch nicht einmal als Fahrbahn oder als Radweg wird dieses Bauwerk genutzt! Weil es einfach an der falschen (uninteressanten) Stelle steht
z.B. als eine komplette Stauumfahrung für LKW, die auf einer solchen Trasse einfach an den kritischen Bereichen komplett vorbeigeführt werden können. (Alternative zu den Hafenfahrten im Hamburger Hafen als eine neue Achse, die LKW und Container direkt in und aus den Hafenbereichen heraus bringt und diese LKW gänzlich außerhalb der Staubereiche abwickelt! Dass das Konzept sollte später in eine sinnvolle Gesamtlösung überführt werden können. - z.B. als Alternative zur A99-Umfahrung von München oder den Vermeiden von Fahrten in der Umweltzone von Stuttgart. )

Es müssen sinnvolle Anwendungen sein, die auch wirklich eine Lösungsmöglichkeit aufzeigen, die auch wirklich von jedermann ausprobiert und angesehen werden kann. - und die auch dann noch eine Weiterverwendung hat, wenn das Projekt scheitern sollte und nicht für weiteres Geld abgerissen werden muss oder „so da“ in der Landschaft steht wie die Transrapid-Teststrecke und die vielen „so-da-Brücken“! (z.B. als neuer Radschnellweg innerhalb der Stadt)
Beitrag vom 18.02.2020 - 14:30 Uhr
UserMaximilian von M..
User (17 Beiträge)
@swift

Das Problem am "alles oder nichts" Prinzip ist das man im Zweifelsfall mit nichts dasteht so wie es beim Transrapid ja schonmal passiert ist.

Es geht hier darum einer politisch nicht gewollten aber technisch sinnvollen und überlegenen Lösung zum Durchbruch zu verhelfen und das geht realistisch natürlich nur ohne Mrd. Hilfe der Bundespolitik.

Es geht nicht darum halbe Sachen zu machen sondern erstmal Fakten zu schaffen und die öffentliche Meinung auf seine Seite zu ziehen.

Sofern man keinen verrückten Millardär findet geht das nur langfristig und im kleinen Rahmen auf Landesebene.


Deine Ideen bezüglich Gütertransport sind leider wenig sinnvoll, der Transrapid muss die Masse die er transportiert erstmal hochheben und außerdem wäre es die reine Verschwendung mit solcher Hochtechnologie Dinge zu tansportieren welche in den meisten Fällen auch warten können.
Sonderfälle wie Blutkonserven, Spezialteile für ausgefallene Maschinen etc. haben eh schon ihre Lösungen bzw. müssen so schnell vor Ort sein das man dafür kein schienengebundenes Transportmittel verwenden kann.
Beitrag vom 18.02.2020 - 14:45 Uhr
Userswift1212
User (137 Beiträge)
Das wäre eine schöne Sache. Gute Anbindung mit dem öffentlichem Nahverkehr ist sowieso eine sehr wichtige Sache, wenn es um Flughäfen geht.

Aber so wie man die Situation in Deutschland kennt, wird das Projekt scheitern oder auf eine normale konventionelle Strecke hinauslaufen.

Magnetschwebebahnen sind leider gescheitert. Auch in China hat man ursprünglich ein ganzes Netz geplant, aber es hat sich der normale Hochgeschwindigkeitsverkehr durchgesetzt, den man auch andern Orts kennt. Es bleibt also auch dort bei der einen Strecke zwischen dem Flughafen Shanghai und dem Stadtzentrum.

In den USA plante man eine Strecke auch mal zwischen Las Vegas und Los Angeles. Auch dort wird eine private Firma jetzt keine Transrapidstrecke bauen, sondern ebenfalls eine normale Schnellstrecke!

Das Problem des Transrapids liegt an einem vollkommen anderen Punkt. Obwohl ich damals am TR08 in Kassel und Lathen mitgearbeitet habe, bin ich von der gesellschaftlichen Anwendung dieser Technik nicht überzeugt und lehne sie nach heutigem Standpunkt für einen heutigen Personenverkehr in der heutigen Form ab! – das ist unabhängig von einer technischen Bewertung!
Wenn eine solche Infrastruktur, die ein Bahnnetz in einer definierten Struktur schon besteht, dann macht es keinen Sinn irgendwelche NEUEN Systeme parallel auszusetzen, die keinen wesentlichen Mehrwert haben werden!
Die funktionierenden und aufgebauten Lösungen für den Fahrweg mit Ausweich- und Überholstrecken und der Nutzung fast der gesamten übrigen Infrastruktur
sind einfach die entscheidenden Argumente, die gegen ein paralleles Transrapidsystem als Hochgeschwindigkeitstransportsystem sprechen! – und da macht es einfach keinen Sinn, wenn man zwei konkurrierende Systeme aufbauen und unterhalten will.
Die einheitlichen Gleise des Bahnnetzes lassen einen gemeinsamen Betrieb von mehreren Fahrzeugtypen auf den gleichen Strecken zu!
Erst dann, wenn das Transrapidsystem deutliche Vorteile gegenüber den herkömmlichen Eisenbahnen (Schiensystemen) bietet, erst dann wird der Transrapid unschlagbar! – und das ist das Verlassen der Dimensionen, die die UIC für den Fahrweg vorgibt! Wenn man das UIC-Lichtraumprofil für die Fahrwege verlassen will/muss, dann macht es Sinn die Alternative Transrapid zu betrachten! - und das ist dann der Fall, wenn man Lösungen braucht, um schnell mal komplette LKW und komplett Nahverkehrszüge auf einem Fahrweg emissionsarm transportieren möchte!
Denn dann passen die Bauwerke nicht mehr (Brückenhöhen und -breiten, Kurvenradien, Tunnelbauten, etc.) – Dann sehen die Voraussetzungen vollkommen anders aus und ein Transrapidsystem könnte so vorteilhaft sein, wie das ein Ludwig Bölkow mal vorausgesagt hat, aber was andere dann total vermurkst haben!


Heute stehen wir aber an einem vollkommen anderen Punkt, dass wir mit den Verschmutzungen, Stausituationen und Lärm ganz anderer Themen haben, so dass wir uns wirklich ernsthafte Gedanken über unsere künftigen Verkehrssysteme machen müssen, die wie für die kommenden Jahrzehnte haben möchten.
Und da sollte man sich wirklich mal die ursprünglichen Gedanken von Ludwig Bölkow noch mal genau ansehen und den ganzen Blödsinn, der zwischenzeitlich über den Transrapid verbreitet wurde einfach mal vergessen!



Wenn man aber etwas mcht, dann muss das deutlich über Spielzeugdemonstrationen und Wahlpropaganda hinaus gehen!

Im Übrigen hat China extreme Stauprobleme auf einigen Strassen und extreme Umweltbelastungen in vielen Städten und braucht Lösungen.
Die haben die gleiche Problematik, dass die das Hochgeschwindigkeitsnetz als Rad-Schiene-System ausgebaut haben und dann passt da nicht unbedingt ein paralleles Transrapid-System in der heutigen Form dazu. Das bedeutet aber nicht, dass das künftig nicht anders fortgeführt werden wird. Die Chinseen haben wohl weltweit die größte Erfahrung im Serienbetrieb der Transrapidfahrzeuge und auch bewiesen, dass diese Fahrzeuge und diese (deutsche) Technik wirklich serientauglich ist!!!



Beitrag vom 18.02.2020 - 15:20 Uhr
Userswift1212
User (137 Beiträge)
@swift

Das Problem am "alles oder nichts" Prinzip ist das man im Zweifelsfall mit nichts dasteht so wie es beim Transrapid ja schonmal passiert ist.

Es geht hier darum einer politisch nicht gewollten aber technisch sinnvollen und überlegenen Lösung zum Durchbruch zu verhelfen und das geht realistisch natürlich nur ohne Mrd. Hilfe der Bundespolitik.

Es geht nicht darum halbe Sachen zu machen sondern erstmal Fakten zu schaffen und die öffentliche Meinung auf seine Seite zu ziehen.

Sofern man keinen verrückten Millardär findet geht das nur langfristig und im kleinen Rahmen auf Landesebene.


Deine Ideen bezüglich Gütertransport sind leider wenig sinnvoll, der Transrapid muss die Masse die er transportiert erstmal hochheben und außerdem wäre es die reine Verschwendung mit solcher Hochtechnologie Dinge zu tansportieren welche in den meisten Fällen auch warten können.
Sonderfälle wie Blutkonserven, Spezialteile für ausgefallene Maschinen etc. haben eh schon ihre Lösungen bzw. müssen so schnell vor Ort sein das man dafür kein schienengebundenes Transportmittel verwenden kann.



Ihre Ansichten teile ich fast 100%ig.
Dieses Konzept von Max Bögl beurteile ich als reines Rettungsaktion für unseren CSU-Verkehrsminister und als eine reine Luftnummer und PR-Aktion! Airbus liefert eine solche Schützhenhilfe als Lufttaxi!

Das ist kein "Alles oder Nichts"-Prinzip. Bei der Betrrachtung geht es auch nicht unbdinft um eine Ferntransport von Gütern sondern um die Entfelchtung des Verkehrs in den ktischen Bereichen von Umweltzonen und Städten!
Ob die Laster im Stau stehen oder funktionierende Alternativsysteme nutzen können, das sit hier das eigentliche Thema. Im Moment ist keine (andere) Alternativlösung in Sicht!

Die Energiebilanzen muss man komplexer sehen, denn man hat kein Rad-Schienensystem, das so einfach und schnell für den Transport von LKW, Bussen und ganzen Zügen ist/wäre, wie diese Magnettechnolgie.
Die Serientauglichkeit des Transrapidsystems haben die Chinesen mit dem TR08 in Shanghai bewiesen und führen das auch so vor. Die Dimension mit größeren Massen ist sicher ein anderes Thema, aber das sollte lösbar sein. - und die haben den Spielzeugbereich deutlich verlassen!

Bei der Energiebetrachtung stehen aber ein Rad-Schiene System, das keine akzeptablen Be- und Entladezeiten für einen LKW-Transport bieten kann mit einem etwas geringeren Energieverbrauch (wenn es denn genutzt würde) einen schneller zu beladenden System gegenüber, das eine Energie für einen Schwebevorgang benötigt.

Aktuell wählen die Marktteilnehmer eine der schlechtesten Lösungen und lassen die LKW alle mit Dieselbetrieb durch die Städte fahren!

Eine Situation wird sich nur verbessern, wenn diese Marktteilnehmer eine FÜR SIE BESSERE LÖSUNG bekommen und diese Lösungen auch haben wollen! - auch wenn das vielleicht nicht die technisch und wirtschaftlich opotimalste Lösung sein mag, sie muss genutzt werden, damit sie eine Entlastung bringen kann.


Wenn eine "unschlagbare Lösung" vorgelegt wird, die die Anwohner, die Industrie, die Spditeure, Fridays-for-Future-Aktivisten, usw. usw. alle haben und testen wollen, dann möchte ich den "Markus Söder"-Poloitkertypen sehen, der da nicht in vorderster Front steht und nach der Realisierung schreit. (So wie bei der rettet die Bienen-Aktion) - Politiker sind da sehr wandlungsfähig, wenn der Wind sich dreht! Stuttgart 21 und unser Berliner Flughafen haben eindrucksvoll gezeigt, welche Summen wir aufbringen können, wenn man das politisch möchte.





Beitrag vom 18.02.2020 - 17:16 Uhr
UserDavid Webb
User (169 Beiträge)
Finde sehr spannend welche Dinge so diskutiert werden.

Fracht - als ob der Transport von Gütern zeitkritisch wäre, das meiste kann warten, und wird aktuell relativ effizient auf LKW mit Tempo 80 im bestehenden Straßensystem tranportiert.
Selbes gilt für Güterzüge.
Lcihtraumprofile sind doch nur in wirklich wenigen Transportfragen eine Begrenzung.

Genauso wie der Speed - die Franzosen und Japaner u.a. zeigen mit herkömmlichen Rad-Schiene Systemen das es wunderbar auch bei höherm Tempo geht.
Dafür haben sie aber ein eigenes Netz gebaut - also auch ein 2. System.

Feinstaub spielt doch in dieser Diskussion überhaupt keine Rolle, und es ging auch nie im Fracht.

Wer meint das in CHina mit Magnetschwebetechnik irgendwas bewiesen wurde, dem halte ich nur eines entgegen: Das es keinen Sinn macht. Nicht einmal die Chinesen haben das ausgebaut, obwohl die beste Bedingungen hätten in ihrem Südosten alle innländischen Städte mit Hochgeschwindigkeits Transrapid zu verbinden. Gebaut hat man am Ende Rad-Schiene.

Btrachtet man es mit nur etwas Realismus, bleibt eines: Klingt gut, hat sich nicht durchgesetzt. Und wird es wohl auch nie. Weil es keinen SInn macht.
Zu teuer, besietigt nicht den eigentlich entscheidenden Faktor Luftwiederstand.
Auch Musks Idee das im Vakuum zu packen wird nicht aufgehen, zu teuer und unpraktikabel.

Und MUC wäre gut beraten, statt weiterhin rumzufantasieren endlich eine ganz normale Express S-Bahn vom Ostbahnhof und HBF zu fordern.
Beitrag vom 18.02.2020 - 21:28 Uhr
UserNeilArmstrong
User (368 Beiträge)
ich finde dieses System ga nicht mal so schlecht, wenn es die Regionalzüge zum HBF und zum Ostbahnhof ersetzt und so München Innenstadt sehr gut und sehr schnell per ÖPNV mit dem Flughafen angebunden ist.

Das Problem ist nur, dass dieses System auf Stelzen gebaut werden muss und diese nicht gerade Umweltverträglich sind.

Diese Stelzen sind nicht nur nicht umweltfreundlich, es ist eine Schande eine solche Betonwurst durch München bauen zu wollen. Irre, einfach irre und unmöglich.

Denken Sie doch nur einmal nach. Es gehen bereits 2 S-Bahnlinien zum Flughafen. Dazu kann man von Garching sehr preiswert eine U-Bahnanbindung schaffen. Die 3. S-Bahnanbindung wird gerade von Erding her gebaut. Sie wollen extrem teure Betonwürste auf Stelzen in die Landschaft stellen? Wofür?

Übrigens bin ich ab Eröffnung des FJS-Flghfn mit der S 8 in 40 bis 45 Minutne von Pasing (ganz im Münchner Westen) bis mitten in den Flughafen (ganz im Münchner Nord-Osten) gefahren. Mit dem Auto benötigte ich für dieselbe Strecke 30 b0si 40 Minuten. Lächerlich zu behaupten dieser Flughafen wäre schlecht angebunden. Daß man nach dessen Wachstum zusätzliche Transportkapazitäten benötigt ist logisch, wird aber gemacht. Da braucht man einen Transrapid oder seine verstümmelte Miniausgabe nicht. Es ist einfach Unsinn.
Beitrag vom 18.02.2020 - 21:37 Uhr
UserNeilArmstrong
User (368 Beiträge)
Das wäre eine schöne Sache. Gute Anbindung mit dem öffentlichem Nahverkehr ist sowieso eine sehr wichtige Sache, wenn es um Flughäfen geht.

Aber so wie man die Situation in Deutschland kennt, wird das Projekt scheitern oder auf eine normale konventionelle Strecke hinauslaufen.

Magnetschwebebahnen sind leider gescheitert. Auch in China hat man ursprünglich ein ganzes Netz geplant, aber es hat sich der normale Hochgeschwindigkeitsverkehr durchgesetzt, den man auch andern Orts kennt. Es bleibt also auch dort bei der einen Strecke zwischen dem Flughafen Shanghai und dem Stadtzentrum.

In den USA plante man eine Strecke auch mal zwischen Las Vegas und Los Angeles. Auch dort wird eine private Firma jetzt keine Transrapidstrecke bauen, sondern ebenfalls eine normale Schnellstrecke!

Ist doch alles logisch, denn diese Einschienenmagnetschwebebahnen sind nicht nur extrem teuer, beim Bau der Infrastruktur, auch der Betrieb ist extrem teuer, insbesondere wenn man das ins Verhältnis zu den zu transportierten Personen sieht. Man muß die Kirche schon im Dorf lassen und nicht irgendwelchen Tagträumen nachhängen. Es gibt eben Technologie die mag funktionieren, aber nie rentieren. Wieso verstehen das so wenige in Deutschland? Weshalb kann man das nicht akzeptieren?
Beitrag vom 18.02.2020 - 21:51 Uhr
UserNeilArmstrong
User (368 Beiträge)
Nach Stuttgart 21 nun München 2020?

Die Bahn hat wahrlich wichtigere Baustellen als die zwei oben genannten.
Da wäre zum Beispiel noch das Thema Elektrifizierung. Ja, kaum zu glauben aber bei vielen Strecken fährt nach eine Diesellok, weil es keine Oberleitung gibt. Saudumm, wenn man Tunnelbahnhöfe (S21) plant, wo keine Dieselzüge einfahren dürfen aber im diese im Umland noch fahren. Große Teile der Strecke von Stuttgart nach Zürich sind seit dem 2. Weltkrieg eingleisig, weil die Franzosen nach dem 2. Weltkrieg als Reparation ein Gleis mitgenommen haben. Die Trasse ist da, die Tunnel sind da nur die DB AG schafft es nicht...

Die DB AG ist die Bundesregierung, da der Bund 100 % Eigentümer der AG ist. Früher hätte man noch auf die "Beamtenbahn" schimpfen können - wobei, was war da so schlecht?

Sie haben wohl den Artikel nicht gelesen? Es geht nicht um die DB AG als Betreibe,r sondern um Verkehr auf dem Gelände des MUC

Ja das meint der neue Geschäftsführer. Er macht sich damit jedoch selbst zum Trottel und merkt es noch nicht einmal. Typische Power-Point-Generation.

Erinnern Sie sich an den Bau des Terminals 2 in FRA Rhein/Main? Damals war für die Verbindung zwischen T 1 und T 2 die erste Magnetschwebebahn in D vorgesehen. Diese wurde dann sehr kurzfristig vor Inbetriebnahme von T 2 zugunsten der heutigen, konventionellen Monrailbahn gestrichen. Technik zu kompliziert und zu teuer hieß es damals. Es scheint bis heute niemand die Magnetschwebebahn vermißt zu haben. Jetzt nach 30 oder 40 Jahren fangen die Greenhorns wieder von vorne an? Das kann doch alles nicht wahr sein. Die gehören doch gleich entlassen, wegen Untauglichkeit.

P.S.: Auch wenn die DB heute eine AG ist, so ist sie dennoch eine Beamtenbahn geblieben. Die Rechtsform AG nutzt jetzt der Staat nur, um total überhöhte Gehälter für untaugliche, entsorgte Politiker zu bezahlen.
Beitrag vom 18.02.2020 - 22:03 Uhr
UserNeilArmstrong
User (368 Beiträge)
Man muss bei was neuem immer erstmal klein anfangen!

Allein schon um der Technik die Chance zu geben die Leute zu überzeugen!

Oh NEIN, die Technik ist weder etwas Neues noch braucht es eine Chance mehr. Wir brauchen einfach mehr Kostenrechner in Deutschland statt Traumtänzerei.

Glaubt man Wikipedia

 https://de.wikipedia.org/wiki/Magnetschwebebahn

wurde 1971 die erste Versuchsfahrt mit einer Magnetschwebebahn durchgeführt. Neues ist etwas anderes und nicht 50 Jahre alt.
Beitrag vom 18.02.2020 - 23:23 Uhr
User-wolf-
User (99 Beiträge)
In Deutschland werden sich die Bedenkenträger durchsetzen und in Japan wird der Maglev fahren.
Beitrag vom 19.02.2020 - 02:08 Uhr
UserDavid Webb
User (169 Beiträge)
ich finde dieses System ga nicht mal so schlecht, wenn es die Regionalzüge zum HBF und zum Ostbahnhof ersetzt und so München Innenstadt sehr gut und sehr schnell per ÖPNV mit dem Flughafen angebunden ist.

Das Problem ist nur, dass dieses System auf Stelzen gebaut werden muss und diese nicht gerade Umweltverträglich sind.

Diese Stelzen sind nicht nur nicht umweltfreundlich, es ist eine Schande eine solche Betonwurst durch München bauen zu wollen. Irre, einfach irre und unmöglich.

Dieses Argument killt jedes Bauvorhaben.

Denken Sie doch nur einmal nach. Es gehen bereits 2 S-Bahnlinien zum Flughafen. Dazu kann man von Garching sehr preiswert eine U-Bahnanbindung schaffen. Die 3. S-Bahnanbindung wird gerade von Erding her gebaut. Sie wollen extrem teure Betonwürste auf Stelzen in die Landschaft stellen? Wofür?

Es geht doch nicht um die Anzahl der Linien zum Flughafen.
Es geht darum, das man mit dem Zug nicht vernünftig zum MUC kommt.

Man müss egal aus welcher Richtung mit dem Zug nach München rein, um dann alle 20 Minuten 45 Min. raus zu tuckern, mit so weltbewegenden Halten wie Dagelfing und Neufahrn.
Dazu kommt, das sie sich auf die Münchner S-Bahn einfach nicht verlassen können.
Sie müssen zu ihrer Fahrzeit min. 1h Puffer einplanen, wenn sie die S-Bahn nutzen wollen, zu schnell ist das System ausgefallen und sie müssen umsteigen.

Damit ist die Option Bahn + S-Bahn für die meisten Pax einfach raus. Sie nehmen das Auto oder fahren anders zum Flughafen.

Geht dagegen eine direkte S-Bahn von HBF und Ostbf zum MUC, dann dauert diese Fahrt bei 120 irgendwo zw. 10-15 Minuten. d.h. eigentlich braucht es nur ein freies Gleis neben oder in bestehender Trasse, und man kann alle 10 oder 15 minunten aus der Stadt zum MUC fahren.
D.h. wann immer sie am HBF oder OSTBHF ankommen, sie sind späterstens 30 min später am FLughafen. Damit kann man planen.

Übrigens bin ich ab Eröffnung des FJS-Flghfn mit der S 8 in 40 bis 45 Minutne von Pasing (ganz im Münchner Westen) bis mitten in den Flughafen (ganz im Münchner Nord-Osten) gefahren. Mit dem Auto benötigte ich für dieselbe Strecke 30 b0si 40 Minuten. Lächerlich zu behaupten dieser Flughafen wäre schlecht angebunden. Daß man nach dessen Wachstum zusätzliche Transportkapazitäten benötigt ist logisch, wird aber gemacht. Da braucht man einen Transrapid oder seine verstümmelte Miniausgabe nicht. Es ist einfach Unsinn.

Man braucht den Transrapid nicht, weil es bei den 30 km wirklich kaum eine Rolle spielt, ob man mit 120 (schafft jede S-Bahn) oder schneller oder langsamer ankommt.
Mit beschleunigen, Ein-& Austeigen spielt die reine Fahrzeit bei der Strecke doch kaum eine Rolle.

Wenn man jetzt wieder von bedeutender Technik fabulisiert, dann läuft es am Ende nur darauf raus, das es wieder keine vernünftige Anbindung gibt.

Der Kardinalfehler der MUC AIrports war schon von Anfang an kein eigener Fernbahnhof.
Ein Schuh wird eigentlich draus, wenn sie aus dem ICE/IC austeigen und direkt am FLughafen sind.

Aber was München insgesamt braucht, ist nicht nur einen Bahnhof für den Airport, vom Nahverkehr hängt München ja immer noch im 19 Jhdt. fest - mit Trambahn, Kopfbahnhof, etc.
Wenn man München wirklich fit machen wollen würde, man müsste massiv investieren, den Kopfbahnhof umbauen, MUC an den ICE anschließen, einen S-Bahn Ring bauen, etc.
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