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Beitrag vom 11.06.2019 - 15:32 Uhr
UserBV 144
User (100 Beiträge)
Weißt du wirklich wovon du redest?

4L verbraucht keine Limousine, unser Diesel Smart Forfour hat die nicht erreicht.
Du weißt auch das Effizienz nicht zwingend eine niedrige Geschwindigkeit bedeuet oder?

Beitrag vom 11.06.2019 - 16:22 Uhr
Userchris7891
User (716 Beiträge)
Weißt du wirklich wovon du redest?

4L verbraucht keine Limousine, unser Diesel Smart Forfour hat die nicht erreicht.
Du weißt auch das Effizienz nicht zwingend eine niedrige Geschwindigkeit bedeuet oder?



Wow, Jetzt nimmst du hier einen Smart Forfour Diesel als Masstab, der bis 2006 gebaut wurde. Die Technik ist heute weiter.

Die heutige Generation von Autos, auch eine E-Klasse, in meinem Fall eine E-220d von 2017, lässt sich wunderbar mit einem Schnitt von max. 6 L betreiben. Auch wenn man mal Gas gibt.

Kleinere Modelle, BMW Dreier oder C-Klasse, lassen sich mit 4-5 L betreiben.

Vom Toyota Prius Hybrid spreche jetzt lieber nicht.
Beitrag vom 11.06.2019 - 16:53 Uhr
UserFW 190
User (1262 Beiträge)
Statistische Werte beim fliegen sind eher Schall und Rauch!
Wie viel Liter Kerosin braucht das Flugzeug von A nach B? Dann gibt es eine Entfernung und eine Anzahl von Passagieren. So kann man den Pro Kopf Verbrauch tatsächlich errechnen!

Genau das hat doch LH gemacht, nicht gelesen was ich oben geschrieben habe?

Wer möchte könnte dann auch errechnen, welche Steuern der PKW-Fahrer gezahlt hat und welche der Passagier im Flugzeug, das wäre einem Fachbeitrag auf "aero.de" würdig gewesen!
Was soll der Quatsch mit dem BIO-Kraftstoff? CO2 bleibt CO2 und in der Höhe ist CO2, kombiniert mit anderen klimaschädlichen Abgas Verbindungen, natürlich um einiges schädlicher, als ein Auto.

Auch dazu habe ich geschrieben, dass der reine Verbrauch mit Faktor 2 gerechnet ist, wegen des Wasserdampfes in der Höhe und die Stockoxyde.
CO2 verteilt sich sehr schnell gleichmäßig in der Atmosphäre, sonst könnte nich auf Hawaii gemessen werden.

Wie soll es bei einer CO2-Besteuerung im Kurzstreckenflug Ausweich-verkehr ins benachbarte Ausland geben?
Was tatsächlich keinen Sinn macht, das Auto, nach bereits vorhandenen diversen Besteuerungen, zusätzlich mit einer CO2 Steuer zu belegen und das Flugzeug, welches heute nicht einmal irgendwelche Steuern (Ausnahme Ticket-Steuer) zahlt, die beim PKW üblich sind, weiter von allen üblichen Abgaben zu befreien. Das wäre frei von jeglichem Sinn!

Und womit baut und unterhält man die Straßen? Aber wenn eine CO2 Steuer kommt dann muss natürlich der Luftverkehr ebenfalls europaweit mit dieser Abgabe belegt werden. Und natürlich gibt es Entfernungsgrenzen die Fliegensinnlos machen. Dazu muss man aber Anfangs- und Randbedingungen kennen um es beurteilen zu können.

Beitrag vom 11.06.2019 - 16:58 Uhr
UserFW 190
User (1262 Beiträge)
Weißt du wirklich wovon du redest?

4L verbraucht keine Limousine, unser Diesel Smart Forfour hat die nicht erreicht.
Du weißt auch das Effizienz nicht zwingend eine niedrige Geschwindigkeit bedeuet oder?



Wow, Jetzt nimmst du hier einen Smart Forfour Diesel als Masstab, der bis 2006 gebaut wurde. Die Technik ist heute weiter.

Die heutige Generation von Autos, auch eine E-Klasse, in meinem Fall eine E-220d von 2017, lässt sich wunderbar mit einem Schnitt von max. 6 L betreiben. Auch wenn man mal Gas gibt.

Kleinere Modelle, BMW Dreier oder C-Klasse, lassen sich mit 4-5 L betreiben.

Vom Toyota Prius Hybrid spreche jetzt lieber nicht.

Also ich hatte in den letzten 20 Jahren noch kein Auto das die angegebenen Verbrauchswerte geschafft hat. Gestern den Polo getankt, 1,4 l Maschine 7,15 l/%km. Jahresdurchschnitt in jetzt 9 Jahren 7,01. Automatik und Klima sonst keine Extras. 50% mit einer Person der Rest mit 2.

Nicht auf die Verbrauchszeige vertrauen, immer alles aufschreiben und nachrechen sonst wird das nichts.

Ach, ja, Benzin.

Dieser Beitrag wurde am 11.06.2019 17:19 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.06.2019 - 17:02 Uhr
UserWeideblitz
Moderator
Wow, Jetzt nimmst du hier einen Smart Forfour Diesel als Masstab, der bis 2006 gebaut wurde. Die Technik ist heute weiter.

Die heutige Generation von Autos, auch eine E-Klasse, in meinem Fall eine E-220d von 2017, lässt sich wunderbar mit einem Schnitt von max. 6 L betreiben. Auch wenn man mal Gas gibt.

Kleinere Modelle, BMW Dreier oder C-Klasse, lassen sich mit 4-5 L betreiben.

Vom Toyota Prius Hybrid spreche jetzt lieber nicht.

Es geht um die Gegenüberstellung des Kraftstoffverbrauchs auf der Strecke NBG-MUC im Auto/Flugzeug pro Passagier auf 100km. Ein solcher Vergleich ist nur zulässig, wenn man jeweils die Realverbräuche hernimmt und keine allgemein gemittelten des Verkehrsträgers.

Beim Flugzeug heisst das: die realen Verbräuche auf dieser Strecke mit den dort eingesetzten Flugzeugtypen bei realen Auslastungen. Im Artikel steht nur was von 3.5l und sonst nichts. Es ist anzunehmen, dass der Realverbrauch auf dieser Strecke deutlich höher liegt.

Beim Auto ist das ähnlich: wenn man die (angeblichen) 75 Autos hernimmt, müssen dies die Autos der geflogenen Passagiere sein, die man aber nicht kennt. Auf jeden Fall kann man aber annehmen, dass das Durchschnittsauto dieser 75 Autos im langfristigen Mittel wesentlich näher an dem o.g. Smart ForFour von 2006 liegt als an einem W213 E220d von 2017.

Bei einem solchen Verbrauchsvergleich auf Basis des Artikels zählt die aktuelle Fahrzeugflotte auf der Strasse und nicht was heute bei Neufahrzeugen technologisch möglich ist.
Beitrag vom 11.06.2019 - 17:03 Uhr
UserEL PRESIDENTE
User (3 Beiträge)
Zum fairen Vergleich zw. unterschiedlichen Verkehrsmitteln müsste man im Grunde auch weitere Faktoren wie den Bau und die Erhaltung der gesamten Infrastruktur mit in die Berechnung einfließen lassen. Ein Flugzeug ist primär nur auf zwei Flughäfen angewiesen, ein Zug und ein Fahrzeug dagegen auf durchgängige Gleise, Straßen, Brücken, Tunnel etc.

Die nächste unbeantwortete Frage in diesem Kontext wäre, wie verschleißanfällig die Verkehrsmittel sind? Also wie oft müssen Teile getauscht werden, deren Herstellung, Logistik und spätere Entsorgung schließlich ebenfalls Energie kosten.

Und letztlich müsste man wie bereits von anderen erwähnt all diese Daten zw. sämtlichen Verbindungen individuell ermitteln, um ein Resumée ziehen zu können, je nach gegebener Infrastruktur und spezifischer Auslastung. Bei CGN-FRA muss ja beispielsweise dank der optimalen ICE-Anbindung per Definition schon etwas anderes herauskommen als bei NUE-MUC via München Hbf.

Das Thema ist viel zu komplex, als dass es jemals vollends realistische Ergebnisse geben wird. Jede Interessensgruppe wird sich das grundsätzlich so zurecht biegen, wie es ihr genehm ist.
Beitrag vom 11.06.2019 - 17:29 Uhr
UserBV 144
User (100 Beiträge)
Eigentlich eigentlich eigentlich müsste man die Kurzstreckenflieger mit Bussen vergleichen und Businessjets mit Autos.

Offensichtlich verbraucht das Kfz weniger, aber der Bund verbietet ja nach wie vor Fernbusse auf Strecken welche mit dem Zug bis zu 1h dauern würden um die glorreiche DB zu schützen.

Jetzt der Lufthansa ans Bein zu pinkeln wegen Umweltschutz und so ist also echt lächerlich, nur weil die keine 33 747 und 45 A380 in Berlin stationieren.
Beitrag vom 11.06.2019 - 17:46 Uhr
Userchris7891
User (716 Beiträge)
Wow, Jetzt nimmst du hier einen Smart Forfour Diesel als Masstab, der bis 2006 gebaut wurde. Die Technik ist heute weiter.

Die heutige Generation von Autos, auch eine E-Klasse, in meinem Fall eine E-220d von 2017, lässt sich wunderbar mit einem Schnitt von max. 6 L betreiben. Auch wenn man mal Gas gibt.

Kleinere Modelle, BMW Dreier oder C-Klasse, lassen sich mit 4-5 L betreiben.

Vom Toyota Prius Hybrid spreche jetzt lieber nicht.

Es geht um die Gegenüberstellung des Kraftstoffverbrauchs auf der Strecke NBG-MUC im Auto/Flugzeug pro Passagier auf 100km. Ein solcher Vergleich ist nur zulässig, wenn man jeweils die Realverbräuche hernimmt und keine allgemein gemittelten des Verkehrsträgers.

Beim Flugzeug heisst das: die realen Verbräuche auf dieser Strecke mit den dort eingesetzten Flugzeugtypen bei realen Auslastungen. Im Artikel steht nur was von 3.5l und sonst nichts. Es ist anzunehmen, dass der Realverbrauch auf dieser Strecke deutlich höher liegt.

Beim Auto ist das ähnlich: wenn man die (angeblichen) 75 Autos hernimmt, müssen dies die Autos der geflogenen Passagiere sein, die man aber nicht kennt. Auf jeden Fall kann man aber annehmen, dass das Durchschnittsauto dieser 75 Autos im langfristigen Mittel wesentlich näher an dem o.g. Smart ForFour von 2006 liegt als an einem W213 E220d von 2017.

Bei einem solchen Verbrauchsvergleich auf Basis des Artikels zählt die aktuelle Fahrzeugflotte auf der Strasse und nicht was heute bei Neufahrzeugen technologisch möglich ist.

Das stimmt soweit.

Nur wenn ein Großteil eben Geschäftsleute sind, dann unterstelle ich eben mal, dass diese auch Geschäftswagen fahren könnten und wahrscheinlich auch machen.
Bei so gut wie jeder Firma gibt es dann heutzutage CO2-Begrenzungen. Dementsprechend groß darf der Motor nur dann eben noch sein.
Und von diesen Geschäftsleuten, und das sind nicht wenige, wird erwartet, dass diese mit dem Geschäftsauto zum Flughafen München fahren. Nicht anders ist das in Stuttgart, wo ein Großteil nach FRA fährt.
Beitrag vom 11.06.2019 - 18:18 Uhr
UserLP
User (187 Beiträge)
Grob gesagt glaube ich nicht, dass dieser Kurzstreckenflug so effizient ist, wie von den Fluggesellschaften propagiert. Gerade der Start ist extrem verbrauchsstark und das nicht erreichen einer halbwegs effizienten Flughöhe kann auch nicht dazu beitragen, den Kerosinverbrauch in Grenzen zu halten. Das Auto ist natürlich ebenfalls nicht die absolute Lösung, aber Bahn und Fernbus für 150 km Weg schon.
Beitrag vom 11.06.2019 - 22:20 Uhr
UserEricM
User (1594 Beiträge)
@FW190
Die Langstrecke liegt mit etwa >= 4l höher als der Durchschnitt, ergo muss die Kurzstrecke niedriger liegen.
Ist auch so.
Deutlich unter 3 l erreicht ein A320 bei etwas 90% Auslastung,
ein neo noch >20% weniger.

Das klingt sehr interessant, gibt es zu diesen Argumenten belastbare Quellen?
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