Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Im Sichtflug in den Brexit

Beitrag 1 - 9 von 9
Beitrag vom 17.10.2018 - 14:46 Uhr
Userbob.gedat
User (563 Beiträge)
No deal oder new deal, die Isländer, Norweger oder die Schweizer zeigen wie das geht.
Beitrag vom 17.10.2018 - 15:25 Uhr
UserA320Fam
User (496 Beiträge)
Was sind nun die Strategien der Airlines???
Immer wieder wird geschrieben, die rüsten sich für den Brexit. Aber was das genau bedeutet liesst man nirgendwo. Das sieht doch ziemluch düster aus ohne Abkommen, wenn mindestens 50% Eigentum bei EU-Angehörigen liegen müssen. Da hilft für mein Verständnis einfach nur eine GmbH in Wien gründen nicht wirklich weiter, ändert ja nix an den Eigentumsverhältnissen.
Beitrag vom 17.10.2018 - 16:43 Uhr
Usersystemchef
User (99 Beiträge)
das wird die IAG viel härter treffen:
 https://de.wikipedia.org/wiki/International_Airlines_Group

Anteil von 20% Qatar, ca. 23% USA. Ob die restlichen 57% wirklich komplett ein EU Hand sind würde ich mal bezweifeln.

Zur IAG gehörten British Airways, Iberia, Vueling, Air Lingus, Level.
Beitrag vom 17.10.2018 - 19:30 Uhr
UserPropeller45
User (87 Beiträge)
bob.gedat: Die EU-Verträge mit Island, Norwegen und Schweiz beinhalten im wesentlichen jedoch die 4 Grundfreiheiten (freier Personenverkehr, freien Warenverkehr, freien Dienstleistungs- und Kapitalverkehr) im Zusammenleben mit den 28 EU-Staaten. Ein Aufsplitten (Rosinen)lässt die EU nicht zu (Nachahmereffekt). Ms. May hat eigentlich keine Chance gegen die Brexiteers zu Hause und hat andererseits in der Vergangenheit auch Verständnis für die EU-Haltung gezeigt.
Btw, GB hat den § 50 EU-Vertrag gezogen und will raus, nicht die EU will aus GB raus.
Beitrag vom 17.10.2018 - 20:18 Uhr
Userbob.gedat
User (563 Beiträge)
bob.gedat: Die EU-Verträge mit Island, Norwegen und Schweiz beinhalten im wesentlichen jedoch die 4 Grundfreiheiten (freier Personenverkehr, freien Warenverkehr, freien Dienstleistungs- und Kapitalverkehr) im Zusammenleben mit den 28 EU-Staaten.
Die vier Grundfreiheiten sind aber stark eingeschränkt, die Länder können ihre Grenzen jederzeit dicht machen. Unter "New deal" meinte ich bilaterale Verkehrsverträge mit der EU, außerhalb des großen Ausstiegspakets, nach Vorbild der genannten Länder. Die Luftfahrt braucht Rechts- und Planungssicherheit, kurzfristig. Die Airlines können nicht warten, ob den Nordiren jetzt neue Grenzkontrollen blühen oder nicht. Außer langen Schlangen bei der Einreise dürfte sich da m.E. nicht viel ändern. Allerdings wird die Zeit jetzt knapp, schließlich sind die Sommerflugpläne schon online.
Beitrag vom 17.10.2018 - 22:46 Uhr
UserPropeller45
User (87 Beiträge)
Heute abend nichts neues aus Brüssel. Im November neuer Gipfel -ohne Erfolg- und dann, wie üblich, irgendwann eine Nachtsitzung im Dezember. Mit welchem Ergebnis? London und 27 EU Parlamente müssen anschließend zusimmen.
Für die Airliner ist also seriös im Moment nichts planbar. Auch die Industrie (Airbus, RR) steht vor harten Entscheidungen.
Es ist mir ein Rätsel, wo die Lobbyarbeit in London geblieben ist. Nach unzähligen Reisen über LHR eine fast unvorstellbare Entwicklung...
Beitrag vom 17.10.2018 - 23:36 Uhr
UserPropeller45
User (87 Beiträge)
Bei diesem schweren Wetter wünscht man den Kapitänen starke Nerven :

 http://www.faz.net/aktuell/brexit/beim-brexit-naht-der-moment-der-wahrheit-15843448.html
Beitrag vom 18.10.2018 - 11:51 Uhr
UserAvokus
User (581 Beiträge)
Eine Übergangsregelung wie Sie auch die ECAC Staaten genießen wäre für den Übergang sicherlich die einfachste Lösung um ein längeres "Eyjafjallajökull-Szenario" abzuwenden. Dieses hatte im übrigen die Luftverkehrsbranche wie auch die Wirtschaft nicht in die Knie gezwungen.

Dennoch gibt es Regeln, die nicht umsonst so aufgestellt wurden. Sei es Verkehrsrechte, Ownershiprules oder harmonisiertes Zulassungsrecht, hier kann es keinen Sonderweg für U.K. geben.

Die Glaubwürdigkeit der EU steht auf dem Spiel. No Cherry Picking, No Tricks. Es muß ein erkennbarer Unterschied zwischen Mitgliedstaaten und assoziierten Staaten bleiben. Das müssen die Brexit-Hardliner klar verstehen, bei aller Liebe zu unseren Freunden auf der Insel.
Beitrag vom 18.10.2018 - 17:46 Uhr
UserPropeller45
User (87 Beiträge)
Ich will es noch gar nicht glauben, dass es die Luftfahrt mit voller Wucht trifft. Jedoch habe ich heute auch gelesen wie für den harten Brexit Vorbereitungen aussehen. Z.B. werden bei UK Tickets die für den Zeitraum nach dem 29.03.2019 verkauft werden eine Erstattung ausgeschlossen.
CCBot/2.0 (https://commoncrawl.org/faq/)