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Beitrag vom 30.06.2019 - 22:19 Uhr
UserD-AIQU
User (60 Beiträge)
Kondensstreifen/Eiswolken haben für verschiedene Spektralbereiche unterschiedliche Durchlässigkeiten (sog. Fenster).
Sie verringern einerseits die für die passive Erwärmung der Luft verantwortliche hochfrequente UV-Strahlung. Andererseits verindern Sie, dass die energetisch schwächere Wärmestrahlung im IR- Bereich wieder in die obere Atmosphäre emittieren kann. Die abgeschwächte Ausstrahlung überwiegt netto den Effekt der abgebremsten Einstrahlung und sorgt so für einen künstlichen Treibhauseffekt.
Das ganze Verschärft sich, wenn durch voranschreitende Erwärmung die Verdunstung zunimmt und entsprechend hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Diese hat eine ähnliche Wirkung.

Hinzu kommen chemische Reaktionen durch die in den Kondensstreifen enthaltenen Stoffen, die die für uns wichtige Ozonschicht angreifen.

Insofern haben Kondensstreifen nachweislich eine Klima beeinflussende Wirkung, bei der allerdings Wechselbeziehungen mit anderen atmosphärischen Prozessen noch nicht abschließend geklärt sind.
Beitrag vom 01.07.2019 - 08:31 Uhr
UserEricM
User (1972 Beiträge)
Das schließe ich daraus das die Art der Reflexion von Wellen im nm Bereich ausschließlich von den Molekülen und nicht von irgendwelchen makro Eigenschaften wie der Form der Wolek abhängt.


Das ist richtig. Jedes Material hat seine festgelegten optischen Eigenschaften.
Allerdings unterschieden sich Cirrus- von anderen Wolken nicht nur durch die Form, sondern dadurch, dass sie aus Eiskristallen statt aus Wassertröpfchen/Nebel bestehen.

Und Eis hat tatsächlich, wie D-AIQU schon schrieb, ein anderes optisches Verhalten als Wasser. Daher auch die in Summe andere Wirkung bezüglich der Klimaerwärmung.

 Hier ein Artikel der ESA dazu
Beitrag vom 01.07.2019 - 11:23 Uhr
Userdidigolf
User (324 Beiträge)
Die "Wissenschaftler" haben in der Ermittlung wohl völlig vergessen, dass moderne Triebwerke bereits heutzutage nur noch so kleine Partikel ausstoßen, dass Kondensstreifen immer seltener werden. Wer schon ein paar Jahrzente alt ist kann sich sicherlich an die vielen Kondensstreifen am Himmel noch erinnern die sehr lang waren und auch lang am Himmel zu sehen waren. Heute ist das kaum mehr beobachtbar.

Genauso sehe ich das auch! Wir haben ja jetzt gerade einen klaren Himmel, und ich sehe keinen einzigen Kondensstreifen im Gegensatz zu früher!
Ich habe das Gefühl, da wollen einige Klimaaktivisten wieder dem Luftverkehr den angeblichen Klimawandel in die Schuhe schieben!

Dir ist schon klar, dass die mit Luftfeuchtigkeit zusammenhängt. Jetzt bei der trockenen Saharaluft ist das kein Wunder. Man sieht sogar Unterschiede innerhalb weniger Flugkilometer. Mal bleibt der Kondensstreifen und mal verschwindet er sofort. So ist das zumindest bei mir am Himmel bei Heidelberg zu sehen, und das auch bei Temperaturen von bis zu 40 Grad C. Auch spielt dir Höhe der Flugzeuge eine Rolle. Das solltet ihr, die gerade so in der Materie drin sind, eigentlich wissen.

Schau einfach mal in Regionen nach, wo mehrheitlich subtropisch, feuchtes Klima herrscht. Thailand, Malaysia, Mittelamerika oder am Äquator in Afrika. Da bilden sich die Kondensstreifen um einiges schneller und sorgen gerade noch mal dort für einen erhöhten Treibhauseffekt.

Der Trump glaubt ja auch nicht an den Klimawandel, und gerade der macht doch die ganze Wirtschaft auf der Welt durch seine egoistischen Maßnahmen kaputt, worunter letztendlich auch wir darunter leiden.

Mir ist durchaus klar, wie Kondensstreifen entstehen und wie unterschiedlich sie je nach Luftschicht auswirken, das habe ich in 45 Berufsjahren an vorderster Front gelernt, beobachtet und erlebt.
Was ich nur damit sagen will, dass ich durchaus den Eindruck habe, dass Kondensstreifen nicht zunehmen, eher weniger werden oder kleiner, was ich ich auf moderne Triebwerkstechnik
zurückführe!
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