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Beitrag vom 01.07.2018 - 16:05 Uhr
Usercobalt
User (92 Beiträge)

Die Höhe der Marge bestimmt die Einnahmen der Aktionäre, also genau der Gruppe, die über Vorstandsgehälter und Incentive Bedingungen das Handeln des Vorstands direkt und indirekt beeinflusst.
Über diesen Hebel werden solche Entscheidungen uU auch gegen das langfristige Interesse des Unternehmens selbst durchgedrückt.

Es gibt viele Beispiele in der Geschichte der Hightech-Industrie, in der gut positionierte Firmen mit niedriger Marge über typischerweise Cuts in langfristigen Investitione, R&D und Personalkosten in Firmen mit kurzfristig (2-10J) höherer Marge umgewandelt wurden.

Das führt tatsächlich kurzzeitig zu höheren Aktienkursen aber die Firmen funktionieren dann schleichend immer schlechter, gutes Personal wandert ab, der Investitionsstau wird immer größer, und viele gehen sogar irgendwann in Konkurs oder werden von der Konkurrenz geschluckt.

Den Aktionären, die die höheren Margen im Management durchgesetzt haben ist das oft egal.
Sie verkaufen ihre Anteile bei Erreichen des mit der Margen-Erhöhung verbundenen Kurs-Zeniths, bevor die Folgeprobleme zu offensichtlich werden und richten da schon andere Firmen zugrunde.

Keine Ahnung was an der Airline Lufthansa Hightech sein soll und ich kenn auch kaum Fälle bei denen ein Hightech Unternehmen durch gierige Investoren zugrunde gerichtet wurde sofern man den Tesla Hype nicht als Bezugspunkt verwendet.

Heutzutage wenden übrigens kaum noch Dividenden gezahlt also hat der Aktionär ein Interesse am tatsächlichen Wert "seiner" Firma und der hängt nicht nur vom Gewinn ab.

Das Problem ist wohl eher das bei den meisten Investoren zu viel Einfluss auf zu wenig Gehirn kommt, gerade bei Industrieunternehmen sieht man das oft.
Beitrag vom 01.07.2018 - 22:09 Uhr
Usercontrail55
User (387 Beiträge)
Also bitte nicht immer dieses unreflektierte Analystengeschwätz wiederkäuen.

Woher kommt Ihre Aggressivität?

Wenn Sie meinen Appell, den Mut aufzubringen und die Gegebenheiten differnzierter zu durchdenken, als Aggressivität empfinden, wie nennen Sie dann das Vorgehen der Heuschrecken und ihrer Helfershelfer in den Vorständen den Arbeitnehmern gegenüber?
Es geht nicht um den Inhalt, es geht um den Ton. Man kann sich auch sachlich differenziert austauschen.

Das Business kein Kindergeburtstag ist, sollte klar sein.
Beitrag vom 01.07.2018 - 22:23 Uhr
Usercontrail55
User (387 Beiträge)
Es ist sehr enttäuschend, wie wenige Leute, die hier mitdiskutieren, sich trauen, eigene Überlegungen anzustellen
Na dann, was ist den Ihre These zur Situation bei SN und OS im Unterschied zur LX? Wie bekommt man die auf die Beine? Es ging ja um den internen Wettbewerb.
und/oder die Glaubenssätze "von oben" auch einmal in Frage zu stellen. Stattdessen wird brav wiedergegeben, was man immer wieder eingetrichtert bekommt - und sei es noch so unlogisch oder fern jeglicher Realität.
Ich warte immer noch auf Antworten, inwiefern die Höhe des Aktienkurses irgendetwas über den tatsächlichen Zustand eines Konzerns aussagt. Verstehen Sie doch bitte endlich einmal, daß derjenige, der eine Aktie erwirbt, nicht in das Unternehmen investiert. Er kauft die Aktie lediglich dem Vorbesitzer ab - im Unternehmen landet kein einziger Cent davon. Die einzige Ausnahme hiervon ist die Kapitalerhöhung, aber eine solche findet in Zeiten gigantischer Gewinne und massiver Aktienrückkäufe derzeit so gut wie nirgendwo statt.

Daß bei DLH in der Vergangenheit nicht investiert worden wäre, ist einfach nicht wahr.
Stimmt. Sagt aber auch so keiner.
Investitionen wurden bei DLH immer schon zyklisch vorgenommen. Nur, zuletzt hat es eben so wunderbar in die Story gepasst, daß man ohne höhere Margen nicht mehr investieren könne. Nur, wahrer werden solche Behauptungen durch ihre Wiederholung in der Endlosschleife nunmal eben nicht.
Nur das die Zyklen bei LH etwas länger dauern (dauerten). Klar wurde investiert aber LH hat mächtig Prügel dafür bekommen, dass sie so lange mit altem Produkt unterwegs war. Das lässt sich doch nicht leugnen. Wenn ich nur meine Abteilung sehe, das dauert alles viel zu lange. Da sind andere mutiger und schneller.
Trauen Sie sich: Denken tut nicht weh - die eine oder andere Erkenntnis als Ergebnis des eigenen Denkens allerdings gelegentlich schon.
Meinen Sie mich oder stellen Sie das so in den Raum?
Beitrag vom 02.07.2018 - 18:32 Uhr
UserSaintEx
User (155 Beiträge)
Na dann, was ist den Ihre These zur Situation bei SN und OS im Unterschied zur LX? Wie bekommt man die auf die Beine? Es ging ja um den internen Wettbewerb.

Sie haben das Prinzip nicht verstanden. Man braucht sowohl stärkere, als auch schwächere Konzernteile.
Die Schwächeren kann man drücken bzw. niedrig halten. Damit dienen sie als Warnung für die Stärkeren, nicht übermütig zu werden. Gleichzeitig fungieren sie aber auch als permanente Konkurrenz auf der Kostenebene.
Die Stärkeren benötigt man, um den Schwächeren die Hoffnung zu geben, eines Tages zu den Stärkeren gehören zu können. Als Möhre sozusagen.
Die beiden Airlines wieder "auf die Beine" zu stellen, ist überhaupt nicht beabsichtigt - im Gegenteil. Nur solange sie vergleichsweise "schwach" sind, können sie immer wieder benutzt werden, um der Spirale nach unten neuen Schwung zu geben.

Ich warte immer noch auf Antworten, inwiefern die Höhe des Aktienkurses irgendetwas über den tatsächlichen Zustand eines Konzerns aussagt. Verstehen Sie doch bitte endlich einmal, daß derjenige, der eine Aktie erwirbt, nicht in das Unternehmen investiert. Er kauft die Aktie lediglich dem Vorbesitzer ab - im Unternehmen landet kein einziger Cent davon. Die einzige Ausnahme hiervon ist die Kapitalerhöhung, aber eine solche findet in Zeiten gigantischer Gewinne und massiver Aktienrückkäufe derzeit so gut wie nirgendwo statt.

Interessant, daß es hierzu keinen Kommentar gibt.

Nur das die Zyklen bei LH etwas länger dauern (dauerten). Klar wurde investiert aber LH hat mächtig Prügel dafür bekommen, dass sie so lange mit altem Produkt unterwegs war. Das lässt sich doch nicht leugnen. Wenn ich nur meine Abteilung sehe, das dauert alles viel zu lange. Da sind andere mutiger und schneller.

Die Länge des Zyklus ist vollkommen irrelevant, solange zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Aber genau das ist häufig nicht geschehen, denn, schon in der Ära Weber beginnend, wurde vorwiegend nach der kurzsichtigen "Shareholder-Value"-Ideologie entschieden.


Trauen Sie sich: Denken tut nicht weh - die eine oder andere Erkenntnis als Ergebnis des eigenen Denkens allerdings gelegentlich schon.
Meinen Sie mich oder stellen Sie das so in den Raum?

Es war ein allgemeiner Appell.
Beitrag vom 02.07.2018 - 21:37 Uhr
Userfbwlaie
User (3766 Beiträge)
@SaintEx,
"Interessant, daß es hierzu keinen Kommentar gibt."
Wirklich? Falls man dieses Thema auf LH, Airbus oder z. B. auch Boeing bezöge, ok - aber so allgemein? So ist das doch hier kein Thema!
Beitrag vom 03.07.2018 - 11:12 Uhr
Usercobalt
User (92 Beiträge)
@SaintEx

kidding?

Der Aktienkurs hängt von jeder scheiß Fliege im Konzern ab wenn irgendwer sie wichtig findet, bei Industrieunternehmen werden die Innovationen der Konkurrenz, der Auftragsbestand (langfristig aha) etc. angeschaut und wenn bei der LH Kritik an z.B. zu alten Flugzeugen von bekannten Bewertungsagenturen/ Personen laut wird geht die Aktie sofort runter egal ob die Kritik berechtigt war oder nicht.
Solange das aus bekanntem Munde kommt hat alles eine Auswirkung auf den Aktienkurs.
Beitrag vom 03.07.2018 - 14:07 Uhr
UserSaintEx
User (155 Beiträge)
Erst lesen, dann verstehen, dann antworten.

Der Aktienkurs hängt von jeder scheiß Fliege im Konzern ab wenn irgendwer sie wichtig findet, bei Industrieunternehmen werden die Innovationen der Konkurrenz, der Auftragsbestand (langfristig aha) etc. angeschaut und wenn bei der LH Kritik an z.B. zu alten Flugzeugen von bekannten Bewertungsagenturen/ Personen laut wird geht die Aktie sofort runter egal ob die Kritik berechtigt war oder nicht.
Solange das aus bekanntem Munde kommt hat alles eine Auswirkung auf den Aktienkurs.

Genau das behaupte ich doch. Der Aktienkurs hat nichts mit dem tatsächlichen Zustand des Konzerns zu tun.
In diesem Sinne lautet meine Antwort: NOT kidding!

Aber fbwlaie hat recht - anderes Thema. ;-)
Beitrag vom 05.07.2018 - 15:36 Uhr
Usercobalt
User (92 Beiträge)
Irgendwer meinte doch das nur der Gewinn Auswirkungen auf den Aktienkurs hat, tut mir leid wenn das wer anders war @SaintEx.

Beitrag vom 07.07.2018 - 15:29 Uhr
UserLazi
IT Manager
User (72 Beiträge)
@SaintEx
Sie sollten sich etwas im Ton zurückhalten mit ihren Aussagen implizieren Sie, dass Sie anscheinened der Einzige sind der eine eigene und vor allem auch die richtige Meinung hat. Es gibt kein Monopol auf Meinungen das ist das schöne an Diskussionen. Wenn Sie diskutieren möchten sehr gerne aber die persönlichen Sachen wie "Denken tut nicht weh" sparen Sie sich bitte. Gerne kann ich Ihnen aber ein paar Einblicke aus der Sicht von Executives geben die, wenn man ihre Beiträge so liest, ein grosses böses Spiel mit ihren Angestellten treiben.

Kommen wir zu Ihrer anscheinend dringendsten Frage. Dem Zusammenhang zwischen Aktienkurs und finanziellem Zustand des Unternehmens. Ich möchte hier nicht allzu ausführlich werden aber weshalb glauben Sie eigentlich das Firmen Aktionärsversammlungen abhalten? Weshalb wollen denn Aktionäre überhaupt über den finanziellen Zustand des Unternehmens informiert werden, wenn doch der Zusammenhang gleich NULL ist wie sie sagen?

Punkt nummer Zwei mit den stärkeren und schwächeren Konzernteilen. Glauben Sie eigentlich es macht Spass Konzernteile zu haben die ihr Potential nicht ausschöpfen? Nein, denn es verschlingt Ressourcen und Aufmerksamkeit. Würden alle Konzernteile ähnlich performen könnte man sich noch viel mehr auf Zukunftsthemen fokussieren, was eigentlich der viel spannendere Teil des Jobs ist.

Ich bin nicht mit allem Einverstanden was CS und sein Team machen (Das Management ist mir zu konservativ und zu sehr auf die Kostenseite fokussiert) aber wenn sie kein Kostenmanagement beherrschen, können Sie sicher sein, dass sie verlieren werden.

Dieser Beitrag wurde am 07.07.2018 15:30 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 07.07.2018 - 22:59 Uhr
UserSaintEx
User (155 Beiträge)
Sie sollten sich etwas im Ton zurückhalten mit ihren Aussagen implizieren Sie, dass Sie anscheinened der Einzige sind der eine eigene und vor allem auch die richtige Meinung hat. Es gibt kein Monopol auf Meinungen das ist das schöne an Diskussionen. Wenn Sie diskutieren möchten sehr gerne aber die persönlichen Sachen wie "Denken tut nicht weh" sparen Sie sich bitte.

Wer sind Sie, dass Sie glauben, hier den Oberschiedsrichter geben zu können? Ich habe einen Appell formuliert und den Leuten Mut zugesprochen, sich immer auch eigene Überlegungen zuzutrauen. Sollten Sie ein Problem damit haben, lässt das m. E. tief blicken.

Gerne kann ich Ihnen aber ein paar Einblicke aus der Sicht von Executives geben die, wenn man ihre Beiträge so liest, ein grosses böses Spiel mit ihren Angestellten treiben.

Ja, bitte lassen Sie mich an Ihren Einblicken teilhaben! Ich bin hier ja nur "User". Sie als "IT-Manager" dagegen scheinen ungemein spannende und exklusive Kontakte zu "Executives" zu haben.

Kommen wir zu Ihrer anscheinend dringendsten Frage. Dem Zusammenhang zwischen Aktienkurs und finanziellem Zustand des Unternehmens. Ich möchte hier nicht allzu ausführlich werden aber weshalb glauben Sie eigentlich das Firmen Aktionärsversammlungen abhalten? Weshalb wollen denn Aktionäre überhaupt über den finanziellen Zustand des Unternehmens informiert werden, wenn doch der Zusammenhang gleich NULL ist wie sie sagen?

Sie glauben tatsächlich, Hauptversammlungen werden für die relevanten Investoren abgehalten? Das will ich nicht hoffen. Diejenigen Aktionäre allerdings, welche Jahr für Jahr brav zu den Hauptversammlungen gehen, glauben vermutlich tatsächlich, daß der Aktienkurs den Zustand des Konzerns widerspiegelt.

Punkt nummer Zwei mit den stärkeren und schwächeren Konzernteilen. Glauben Sie eigentlich es macht Spass Konzernteile zu haben die ihr Potential nicht ausschöpfen? Nein, denn es verschlingt Ressourcen und Aufmerksamkeit. Würden alle Konzernteile ähnlich performen könnte man sich noch viel mehr auf Zukunftsthemen fokussieren, was eigentlich der viel spannendere Teil des Jobs ist.

Ja, ich möchte auch kein Manager sein müssen. Immer der Ärger mit den uneinsichtigen Angestellten der underperformenden Konzernteile. Ich mag Ihren Humor. Was aber wirklich häufig die meisten Ressourcen verschlingt, ist die Ignoranz des Managements in Bezug auf die Arbeitswirklichkeit der Angestellten.

Ich bin nicht mit allem Einverstanden was CS und sein Team machen (Das Management ist mir zu konservativ und zu sehr auf die Kostenseite fokussiert) aber wenn sie kein Kostenmanagement beherrschen, können Sie sicher sein, dass sie verlieren werden.

Da ist sie wieder, eine der Säulen der BWL-Märchenstunde. Erstens benötigt man für ein effizientes Kostenmanagement keine überbezahlten Manager, sondern lediglich eine Handvoll loyaler Controller. Und zweitens ist Kostenmanagement nicht annähernd so wichtig, wie die Qualität des Produktes bzw. der Dienstleistung oder glauben Sie, daß Firmen, wie z. B. Apple vor allem aufgrund ihres Kostenmanagements Gewinne machen? Wenn man jedoch als Manager keine guten Ideen hat, muss man sich immer wieder am Personal abarbeiten, um wenigstens einen Teil seiner Millionenbezüge zu rechtfertigen.
Beitrag vom 07.07.2018 - 23:56 Uhr
UserLazi
IT Manager
User (72 Beiträge)
Wer sind Sie, dass Sie glauben, hier den Oberschiedsrichter geben zu können? Ich habe einen Appell formuliert und den Leuten Mut zugesprochen, sich immer auch eigene Überlegungen zuzutrauen. Sollten Sie ein Problem damit haben, lässt das m. E. tief blicken.

Ich habe ein Problem mit besserwisserischen Aussagen wie "Denken tut nicht weh" und "Erst lesen, dann verstehen, dann antworten". Das sind keine Appelle sondern sich über andere Stellen. Ihre Aussagen können Sie auch gut ohne solche Kommentare machen.

Ja, bitte lassen Sie mich an Ihren Einblicken teilhaben! Ich bin hier ja nur "User". Sie als "IT-Manager" dagegen scheinen ungemein spannende und exklusive Kontakte zu "Executives" zu haben.

Genau solche persönlichen Sachen bitte lassen, sonst war's das von meiner Seite mit der Diskussion.

Sie glauben tatsächlich, Hauptversammlungen werden für die relevanten Investoren abgehalten? Das will ich nicht hoffen. Diejenigen Aktionäre allerdings, welche Jahr für Jahr brav zu den Hauptversammlungen gehen, glauben vermutlich tatsächlich, daß der Aktienkurs den Zustand des Konzerns widerspiegelt.

Nein, das habe ich nicht gesagt. Ich habe Sie gefragt weshalb man denn diese Versammlungen abhalten muss wenn Sie so unwichtig sind. Hier sind Sie leider der Frage ausgewichen und antworten mit einer Gegenfrage.

Ja, ich möchte auch kein Manager sein müssen. Immer der Ärger mit den uneinsichtigen Angestellten der underperformenden Konzernteile. Ich mag Ihren Humor. Was aber wirklich häufig die meisten Ressourcen verschlingt, ist die Ignoranz des Managements in Bezug auf die Arbeitswirklichkeit der Angestellten.

Sorry, sie verfehlen hier wirklich das Thema. Meinen Sie wirklich man steht morgens auf und denkt sich "wie kann ich denn heute meine Mitarbeiter ärgern". Es tut mir leid wenn Sie persönlich schlechte Erfahrungen gemacht haben aber nicht alle sind gleich. Genauso sind einzelne Mitarbeiter nicht immer nur die Opferlämmchen.

Da ist sie wieder, eine der Säulen der BWL-Märchenstunde. Erstens benötigt man für ein effizientes Kostenmanagement keine überbezahlten Manager, sondern lediglich eine Handvoll loyaler Controller. Und zweitens ist Kostenmanagement nicht annähernd so wichtig, wie die Qualität des Produktes bzw. der Dienstleistung oder glauben Sie, daß Firmen, wie z. B. Apple vor allem aufgrund ihres Kostenmanagements Gewinne machen?

Also hier reden wir irgendwie aneinander vorbei. Meine Aussage war blos, das man es sich als global operierende Firma von einer signifikannten Grösse nicht leisten kann das Kostenmanagement nicht im Griff zu haben. Sie haben ja nicht unendlich Geld zur Verfügung.

Wenn man jedoch als Manager keine guten Ideen hat, muss man sich immer wieder am Personal abarbeiten, um wenigstens einen Teil seiner Millionenbezüge zu rechtfertigen.

Wie gesagt, tut mir leid wenn Sie persönlich schlechte Erfahrungen gemacht haben. Und NEIN man muss und WILL sich nicht immer am Personal abarbeiten, das ist aber leider der Teil der immer wieder an die Öffentlichkeit kommt.
Beitrag vom 08.07.2018 - 16:17 Uhr
UserSaintEx
User (155 Beiträge)
Ich habe ein Problem mit besserwisserischen Aussagen wie "Denken tut nicht weh" und "Erst lesen, dann verstehen, dann antworten". Das sind keine Appelle sondern sich über andere Stellen. Ihre Aussagen können Sie auch gut ohne solche Kommentare machen.

Sie legen also fest, was Appelle sind und was Besserwisserei? Das nenne ich selbsbewusst.

Genau solche persönlichen Sachen bitte lassen, sonst war's das von meiner Seite mit der Diskussion.

Wer weicht hier der Antwort aus? Erzählen Sie doch mal!

Nein, das habe ich nicht gesagt. Ich habe Sie gefragt weshalb man denn diese Versammlungen abhalten muss wenn Sie so unwichtig sind. Hier sind Sie leider der Frage ausgewichen und antworten mit einer Gegenfrage.

Ich kann nur spekulieren, warum das Aktiengesetz solche Veranstaltungen ursprünglich vorgesehen hat. Wahrscheinlich waren die Väter dieses Gesetzes einfach zu naiv, um vorherzusehen, wie pervers und menschenverachtend sich der Finanzkapitalismus entwickeln würde. Heute sind das jedenfalls reine Show- und Marketingveranstaltungen für Leute, die sich auch abends "Börse vor acht" anschauen und glauben, dort informiert zu werden. Warum eigentlich gibt es keine Sendung "Pflege vor acht"? Die jedenfalls wäre für erheblich größere Teile der Bevölkerung von Relevanz.

Sorry, sie verfehlen hier wirklich das Thema. Meinen Sie wirklich man steht morgens auf und denkt sich "wie kann ich denn heute meine Mitarbeiter ärgern". Es tut mir leid wenn Sie persönlich schlechte Erfahrungen gemacht haben aber nicht alle sind gleich. Genauso sind einzelne Mitarbeiter nicht immer nur die Opferlämmchen.

Jetzt verteilen Sie auch noch Noten, Herr Lehrer. Respekt! Wissen Sie, ich muss glücklicherweise überhaupt keine derartigen Erfahrungen über mich ergehen lassen, laufe aber auch nicht mit Scheuklappen durch die Welt. Und lenken Sie bitte nicht ab in Richtung Mitarbeiter.

Also hier reden wir irgendwie aneinander vorbei. Meine Aussage war blos, das man es sich als global operierende Firma von einer signifikannten Grösse nicht leisten kann das Kostenmanagement nicht im Griff zu haben. Sie haben ja nicht unendlich Geld zur Verfügung.

"Global operierende Firma" von einer "signifikanten Grösse", "Einblicke" aus der Sicht von "Executives". Ich frage mich, warum Sie in Ihren Beiträgen immer so prahlen müssen? Ohnehin bin ich der Meinung, dass den Konzernen viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Das Rückgrat der Wirtschaft jedenfalls sind sie nicht und der Schaden, den sie anrichten, ist inzwischen größer, als ihr Nutzen.

Wie gesagt, tut mir leid wenn Sie persönlich schlechte Erfahrungen gemacht haben. Und NEIN man muss und WILL sich nicht immer am Personal abarbeiten, das ist aber leider der Teil der immer wieder an die Öffentlichkeit kommt.

Ja, und zum Schluss noch die Opferrolle einnehmen wollen. Das Schema ist wirklich immer das gleiche.
Beitrag vom 08.07.2018 - 19:52 Uhr
Usercobalt
User (92 Beiträge)
Ich bin nicht mit allem Einverstanden was CS und sein Team machen (Das Management ist mir zu konservativ und zu sehr auf die Kostenseite fokussiert) aber wenn sie kein Kostenmanagement beherrschen, können Sie sicher sein, dass sie verlieren werden.

Da ist sie wieder, eine der Säulen der BWL-Märchenstunde. Erstens benötigt man für ein effizientes Kostenmanagement keine überbezahlten Manager, sondern lediglich eine Handvoll loyaler Controller. Und zweitens ist Kostenmanagement nicht annähernd so wichtig, wie die Qualität des Produktes bzw. der Dienstleistung oder glauben Sie, daß Firmen, wie z. B. Apple vor allem aufgrund ihres Kostenmanagements Gewinne machen? Wenn man jedoch als Manager keine guten Ideen hat, muss man sich immer wieder am Personal abarbeiten, um wenigstens einen Teil seiner Millionenbezüge zu rechtfertigen.

Genau das ist der große Unterschied zur Industrie: Lufthansa ist eine Airline wie viele andere auch mit am Ende der selben Dienstleistung wie viele andere auch und da spielen die Kosten eine entscheidend größere Rolle.

Produktivitätssteigerungen der einzelnen Angestellten durch bessere Werkzeuge funktionieren auch nicht oder nur sehr begrenzt also verdienen Angestellte im Dienstleistungssektor leider generell deutlich weniger als in der Industrie und das ist auch nicht schön aber ganz natürlich und hat nichts mit den Managern zu tun denn die gibt es in der Industrie auch.

Edit: BWL ist eine einzige Märchenstunde da haben sie Recht.

Dieser Beitrag wurde am 08.07.2018 19:53 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 08.07.2018 - 21:42 Uhr
UserFly-away
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