Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Lufthansa prüft Umstationierung wei...

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Beitrag vom 15.10.2018 - 15:30 Uhr
Userjasonbourne
User (1296 Beiträge)
München braucht dringend eine 3. bahn - weil die Slots zur Nachfragespitzenzeiten vergeben sind.
Eine theoretische Slotzahl ist vlt. an Airport wie LHR eine sinnvolle Größe, an 98% der AIrports aber nicht.
Transavia ist auch wegen der Slots wieder weg.

Wenn die Kunden im Rhein Main Gebiet das so sehen, dann wünsche ich viel spaß bei den anderen airlines, da ist ja scheinbar alles besser.
MUC hat das bessere modernere Terminal zum Umsteigen und aufgrund von 6 Dax Konzernen mit ihren Hauptsitzen und zahlreichen weiteren Unternehmen sicher auch genug Premium Nachfrage.
Es ist nunmal der Sinn eines Konzerns mit multi hubs gerät so einzusetzen das es am meisten Ertrag bringt.

Das die LCC für die LH keine Bedrohung sind ist leider nicht richtig- denn die Langstrecke subventioniert die zubringer mit.
Wenn dort aufgrund unterschiedlicher Kostenbasis (Gebühren, Personalkosten, modus operandi) die Preise oder die Auslastung oder beides einbrechen, ist das Geschäft einfach nicht mehr profitabel.
und darum geht es, das FR mit ihren Preisen die Zubringer in FRA stark unter Druck setzt.
Beitrag vom 15.10.2018 - 15:32 Uhr
Userdaniel1138
User (397 Beiträge)

Jetzt wo die Freien Wähler in die Landesregierung eintreten, wird das wohl mit der dritten Startbahn nichts. Das lehnen die ganz klar ab.

Abwarten. Oppositionsarbeit ist immer einfacher als Regierungsarbeit.
Beitrag vom 15.10.2018 - 20:40 Uhr
UserYAK40
User (1 Beiträge)
Hallo liebe Luftfahrtfreunde, mich hälts jetzt nicht mehr auf dem Stuhl. Ich beobachte und lese das Forum seit 2007. Zur dritten Bahn in MUC: was nie diskutiert wird: muss die überhaupt 4km lang sein? Sind ja schon zwei da. Reicht nicht auch eine nur zum Landen wie in FRA? 4km sind doch nur nötig wenn ein Super Haevy bei sehr heißen Temperaturen starten will? Auch im Winter kann eine "lange" immer offen bleiben wenn die andere geräumt wird. Oder ist dies viel mehr Taktik um es dann irgendwann als neue Idee zu präsentieren? bzw. entlarvt dies nicht alle Gegner die rein zum Verhindern auf die Straße gehen als sich um wirtschaftliche Belange eines Flughafens überhaupt zu kümmern? Keiner der Gegner erwähnt solche Erwägungen überhaupt! Ich find es super das die LH mit A380 in MUC landet.
Beitrag vom 16.10.2018 - 08:55 Uhr
Userflydc9
User (318 Beiträge)
„München platzt schon jetzt aus allen Nähten. Ein weiterer Wachstumsschub durch eine dritte Startbahn hätte sehr negative gesellschaftliche Auswirkungen wie etwa eine weitere Mietpreisexplosion und Verkehrsstress.“

 http://www.bundesverkehrsportal.de/bayern/4-bayern/freie-waehler-fordern-aus-fuer-dritte-startbahn-aus-sozialen-und-oekologischen-gruenden-aiwanger-noch-mehr-fluege-bedeuten-noch-mehr-belastung-fuer-die-region-muenchen.html



Dieser Beitrag wurde am 16.10.2018 08:58 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 16.10.2018 - 09:27 Uhr
UserPilot Response
User (228 Beiträge)
„München platzt schon jetzt aus allen Nähten. Ein weiterer Wachstumsschub durch eine dritte Startbahn hätte sehr negative gesellschaftliche Auswirkungen wie etwa eine weitere Mietpreisexplosion und Verkehrsstress.“

 http://www.bundesverkehrsportal.de/bayern/4-bayern/freie-waehler-fordern-aus-fuer-dritte-startbahn-aus-sozialen-und-oekologischen-gruenden-aiwanger-noch-mehr-fluege-bedeuten-noch-mehr-belastung-fuer-die-region-muenchen.html



Bin mal gespannt, ob die am Ende nicht auch noch den "Roland Koch" machen. Ich halte schonmal Popcorn bereit.
Beitrag vom 16.10.2018 - 11:37 Uhr
UserCGNWAW
User (481 Beiträge)
„München platzt schon jetzt aus allen Nähten. Ein weiterer Wachstumsschub durch eine dritte Startbahn hätte sehr negative gesellschaftliche Auswirkungen wie etwa eine weitere Mietpreisexplosion und Verkehrsstress.“

 http://www.bundesverkehrsportal.de/bayern/4-bayern/freie-waehler-fordern-aus-fuer-dritte-startbahn-aus-sozialen-und-oekologischen-gruenden-aiwanger-noch-mehr-fluege-bedeuten-noch-mehr-belastung-fuer-die-region-muenchen.html



Bin mal gespannt, ob die am Ende nicht auch noch den "Roland Koch" machen. Ich halte schonmal Popcorn bereit.

Ist aber schon schockierend, wenn man letztlich argumentiert, wir haben zu viele Arbeitsplätze uns geht es jetzt schon zu gut, daher wollen wir nicht in die Zukunft investieren
Beitrag vom 16.10.2018 - 13:26 Uhr
Userjasonbourne
User (1296 Beiträge)
„München platzt schon jetzt aus allen Nähten. Ein weiterer Wachstumsschub durch eine dritte Startbahn hätte sehr negative gesellschaftliche Auswirkungen wie etwa eine weitere Mietpreisexplosion und Verkehrsstress.“

 http://www.bundesverkehrsportal.de/bayern/4-bayern/freie-waehler-fordern-aus-fuer-dritte-startbahn-aus-sozialen-und-oekologischen-gruenden-aiwanger-noch-mehr-fluege-bedeuten-noch-mehr-belastung-fuer-die-region-muenchen.html



"Außerdem warnen die FREIEN WÄHLER vor den massiv zunehmenden Umweltbelastungen durch noch mehr Flüge über der Region, gerade auch vor dem Hintergrund der Debatte um Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. Ein Flugzeug stößt allein im Taxischubbetrieb, also beim Rollen zur Startbahn, pro Sekunde so viel lungengängigen Feinstaub aus wie ein Dieselauto auf einer 60 Kilometer langen Fahrt auf der Autobahn. Hinzu kommt der fünffache Ausstoß an klimaschädlichem Kohlendioxid pro Personenkilometer im Vergleich zur umweltfreundlichen Bahn. Auch Stickoxide werden in großem Umfang freigesetzt. Dazu Aiwanger: „Gut 300.000 Flüge in den ersten neun Monaten dieses Jahres sind sehr viel. Wir sollten größere Anstrengungen unternehmen, beispielsweise innerdeutsche Flüge – immerhin ein Viertel aller Flüge – vermehrt durch die umweltfreundlichere Bahn zu ersetzen. Der neue ICE München-Berlin in vier Stunden ist hierbei der richtige Ansatz.“

Ist das eigentlich schon Propaganda oder kann das weg?

Der Mythos der Umweltfreundlichen Bahn, er ist nicht zu glauben.
Jeder der das mal mit dem echten Energieverbrauch, der Auslastung und dem tatsächlichen Strommix durchrechnet, der sieht das die Bahn lange nicht so umweltfreundlich ist wie man denkt.
Aber jedem von klein auf schon im Kindergarten die Bahn grün reden, gehört ja schliesslich dem Staat...
der verweis auf den Diesel darf natürlich nicht fehlen,
jetzt muss ich dem lieben Kolegen leider noch eine didaktische Watschn runterhauen, weil das Dieselauto bringt halt auch nur 1,3 - 1,7 Personen im Schnitt durch die Gegend und blässt seine Abgase nicht im Erdinger Moos sondern in der Münchner Innenstadt in die Luft.

Die AUfgabe der Bahn - und der ICE in 4h verbaucht auch entsprechend, schließlich steigt der Luftwiederstand quadratisch - ist nicht den FLugverkehr abzulösen, der ist ab einer Strecke von 500km halt meist das beste Verkehrsmittel, sondern den LKW und Autoverkehr vernünftig auf strecken unter 400km zu ersetzen.
München Hamburg/Berlin etc. ist mit dem Flugzeug gut machbar.

Dieses "genug ist genug" denken macht deutschland extrem unattraktiv, es zeigt sich in vielen bereichen die german angst- vor veränderung.
Der größte Witz ist, das Grünen Wähler im Schnitt am häufigsten fliegen....
Beitrag vom 16.10.2018 - 19:30 Uhr
Usersciing
User (269 Beiträge)
@jasonbourne
Wow, das war jetzt aber völlig propagandafrei;-)
Beitrag vom 17.10.2018 - 09:16 Uhr
UserEricM
User (1078 Beiträge)
"Außerdem warnen die FREIEN WÄHLER vor den massiv zunehmenden Umweltbelastungen durch noch mehr Flüge über der Region, gerade auch vor dem Hintergrund der Debatte um Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. Ein Flugzeug stößt allein im Taxischubbetrieb, also beim Rollen zur Startbahn, pro Sekunde so viel lungengängigen Feinstaub aus wie ein Dieselauto auf einer 60 Kilometer langen Fahrt auf der Autobahn. Hinzu kommt der fünffache Ausstoß an klimaschädlichem Kohlendioxid pro Personenkilometer im Vergleich zur umweltfreundlichen Bahn. Auch Stickoxide werden in großem Umfang freigesetzt.[...]

Ist das eigentlich schon Propaganda oder kann das weg?

Was davon ist falsch?
Der Flugverkehr hat ja durchaus Vorteile. Was beim Bahn- und Auto-Vergleich ja idR unterschlagen wird ist der Flächenverbrauch zwischen Start- und Endpunkt der Reise. Plus Emissionen für deren Bau und Unterhalt.
Der Flugverkehr benötigt _nur_ Infrastruktur an den Endpunkten.

Aber: Das Fliegen ist bezogen auf die Gesamtmenge der Emissionen pro transportierter Person die umweltschädlichste Art von A nach B zu kommen. Je näher sich A und B sind, desto besser sind die Alternativen Bahn, Bus und Auto.
Gleichzeitig können, anders als bei Autos oder Kraftwerken, diese Emissionen prinzipbedingt nicht gefiltert oder durch Katalysatoren nachbehandelt werden.
Das gilt dann auch in Bodennähe rund um große Flughäfen.

Bin mal gespannt wann die Frankfurter Diesel-Fahrer auf den Trichter kommen, dass sie ihr Fahrverbot zu einem nicht unerheblichen Teil Fraport verdanken.

Ich denke man sollte nicht so tun, als wäre die gesamte Luftproblematik eine Erfindung der Grünen oder "Propaganda".
Der Flugverkehr hat hier ein reales Problem.

Dieser Beitrag wurde am 17.10.2018 09:37 Uhr bearbeitet.
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