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Beitrag vom 26.09.2020 - 12:00 Uhr
User
User ( Beiträge)
mikado,
vielen Dank für deinen Hinweis.
Ich werde ihn künftig uneingeschränkt beachten.

Alternativ werden nur vermeintliche Autoritäten ohne eigene Substanz nachgeplappert und sich - nolens volens - in einem öffentlich weltweit aufrufbaren Forum selbst so dargestellt, als fehlte es bereits an der persönlich intellektuellen Befähigung, derartige Äüßerungen zutreffend einordnen zu können.

"Papa, Charlie hat gesagt ..." vulgo: argumentum ad verecundiam.
Seit Jahrhunderten als einfachst logischer Fehler widerlegt.
Bei vielen Leuten der Neuzeit trotzdem nie angekommen.

Von der Unmöglichkeit dieser Leute ganz zu schweigen, das Nachgeplapperte rechtlich würdigen zu können.

Diese Leute stellen die besten Konzernversteher, die besten Arbeitnehmer, dar.
Solche besten Konzernversteher realisieren nie, was tatsächlich abläuft.
Im Brusttone ihrer Überzeugung plappern sie stets nach, was vermeintliche Konzernautoritäten von sich gegeben haben.

Frei nach Wikipedia:
Der Begriff "Nützlicher Idiot" beschreibt die Verwendung von ... Personen für Propagandazwecke, ohne dass diese sich dessen [überhaupt] bewusst [werden könnten].

Selbstmahnung: Genug OT!

Dieser Beitrag wurde am 26.09.2020 12:02 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.09.2020 - 12:35 Uhr
Usergordon
User (2438 Beiträge)
Man beschäftigt sich anscheinend mit der Beendigung der Kurzarbeit, um betriebsbedingte Kündigungen aussprechen zu können.
Von kostenintensiven Anreizprogrammen für einen Arbeitsplatzabbau hat er nicht gesprochen. Wozu auch?

Also wo Sie das herauslesen, ist mir schleierhaft. Eher klingt es danach, was passiert, wenn die Kurzarbeit ausläuft (>2022) und dass man bereits jetzt mit den Verhandlungen anfangen muss, da diese viel Zeit in Anspruch nehmen und weniger, dass man die Kurzarbeit proaktiv beenden möchte, um bK auszusprechen.

Nein, das kam - meiner Meinung - nicht zum Ausdruck.

Man will 2022 neu aufgestellt sein und um dies zu erreichen müßten wegen der Kündigngsfristen spätestens im ersten Halbjahr 2021 die Kündigungen ausgestellt werden.
Würde man bis >2022 die Kurzarbeit und damit den Kündigungsschutz aufrecht erhalten, könnte man dieses Ziel nicht erreichen.

Über die Ausgestaltung wird derzeit verhandelt. Ich könnte mir vorstellen, bei Verzicht auf die absurd hohe Aufstockung gerade im Hochverdienerbereich wäre eine Fortführung der Kurzarbeit denkbar, da das Unternehmen kostenseitig massiv entlastet würde.
Aber wie gesagt, diese Themen werden ja anscheinend gerade verhandelt.

Dieser Beitrag wurde am 26.09.2020 12:36 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.09.2020 - 13:04 Uhr
UserBald-Lokführer
User (388 Beiträge)
mikado,
vielen Dank für deinen Hinweis.
Ich werde ihn künftig uneingeschränkt beachten.

Alternativ werden nur vermeintliche Autoritäten ohne eigene Substanz nachgeplappert und sich - nolens volens - in einem öffentlich weltweit aufrufbaren Forum selbst so dargestellt, als fehlte es bereits an der persönlich intellektuellen Befähigung, derartige Äüßerungen zutreffend einordnen zu können.

"Papa, Charlie hat gesagt ..." vulgo: argumentum ad verecundiam.
Seit Jahrhunderten als einfachst logischer Fehler widerlegt.
Bei vielen Leuten der Neuzeit trotzdem nie angekommen.

Von der Unmöglichkeit dieser Leute ganz zu schweigen, das Nachgeplapperte rechtlich würdigen zu können.

Diese Leute stellen die besten Konzernversteher, die besten Arbeitnehmer, dar.
Solche besten Konzernversteher realisieren nie, was tatsächlich abläuft.
Im Brusttone ihrer Überzeugung plappern sie stets nach, was vermeintliche Konzernautoritäten von sich gegeben haben.

Frei nach Wikipedia:
Der Begriff "Nützlicher Idiot" beschreibt die Verwendung von ... Personen für Propagandazwecke, ohne dass diese sich dessen [überhaupt] bewusst [werden könnten].

Selbstmahnung: Genug OT!

Erklären Sie doch mal uns einfachem Fussvolk was gerade abläuft. Kurze Erinnerung zu den Rahmenbedingungen Ihrer Erklärung: Der LH Vorstand sieht die Insolvenz zur Zeit nicht als Option, sondern möchte gemeinsam mit möglichst vielen AN durch diese Krise gehen. Zumindest sagt er das...
Beitrag vom 26.09.2020 - 14:23 Uhr
UserViri
User (712 Beiträge)
Über die Ausgestaltung wird derzeit verhandelt. Ich könnte mir vorstellen, bei Verzicht auf die absurd hohe Aufstockung gerade im Hochverdienerbereich wäre eine Fortführung der Kurzarbeit denkbar, da das Unternehmen kostenseitig massiv entlastet würde.
Aber wie gesagt, diese Themen werden ja anscheinend gerade verhandelt.

Ja. Abgesehen davon wurde die Aufstockung meines Wissens durch die Interimsvereinbarung reduziert bzw. es besteht nun eine Unterscheidung basierend auf der BBG? Auf 71% für Mitarbeiter über der BBG und 83% für jene unter der BBG.

Dieser Beitrag wurde am 26.09.2020 14:24 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 29.09.2020 - 14:01 Uhr
UserNiedersachsenHans
User (8 Beiträge)
Auch ich bin mittlerweile der Ansicht, dass sich im Cockpitbereich alle solidarisch erklären sollten, um Entlassungen zu vermeiden.
Der für mich praktikabelste Weg wäre Teilzeit 50 -60% für alle. Damit könnte man die Piloten an board halten, und wenn wieder mehr benötigt werden, kann man ja die Teilzeit reduzieren.
Mit 60% ihres Gehaltes kann jeder noch immer gut leben, höchstens die jüngeren müssten sich etwas einschränken.
Dadurch hätten alle Ihren Job sicher, denn eines ist klar, wenn Piloten entlassen würden, wären die für ein paar Jahre erstmal ohne Job und müssten sich gleich was neues suchen. Auch ein Ausweichen nach Asien geht zur Zeit nicht, die entlassen selbst teilweise rigoros.
Bei der Kabine sieht die Lage schon anders aus, denn mit 60% des Gehaltes z.B. kann eine Einzelperson kaum auskommen, schon gar nicht wenn man noch eine Wohnung mieten muss in den Ballungsgebieten. Das Gleiche gilt auch für das Bodenpersonal, da muss man andere Wege suchen.

Dieser Beitrag wurde am 29.09.2020 14:02 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 29.09.2020 - 15:55 Uhr
User100-58
User (532 Beiträge)
Der für mich praktikabelste Weg wäre Teilzeit 50 -60% für alle. Damit könnte man die Piloten an board halten, und wenn wieder mehr benötigt werden, kann man ja die Teilzeit reduzieren.
Mit 60% ihres Gehaltes kann jeder noch immer gut leben, höchstens die jüngeren müssten sich etwas einschränken.
Sind Sie ernsthaft der Überzeugung, absehbar sämtliches Cockpitpersonal dauerhaft zu 50 bis 60 Prozent auslasten zu können? Von "bergauf" kann momentan wohl kaum die Rede sein, die trockenen Wintermonate stehen gerade vor der Tür.
Und klar ist: viertausend Teilzeitstellen zu 50% verursachen deutlich mehr Verwaltungs- und Schulungskosten als zweitausend Vollzeit Angestellte. Wer trägt die Mehrkosten?
Dadurch hätten alle Ihren Job sicher, denn eines ist klar, wenn Piloten entlassen würden, wären die für ein paar Jahre erstmal ohne Job und müssten sich gleich was neues suchen.
Jo.
Auch ein Ausweichen nach Asien geht zur Zeit nicht, die entlassen selbst teilweise rigoros.
Jo.
Bei der Kabine sieht die Lage schon anders aus, denn mit 60% des Gehaltes z.B. kann eine Einzelperson kaum auskommen, schon gar nicht wenn man noch eine Wohnung mieten muss in den Ballungsgebieten. Das Gleiche gilt auch für das Bodenpersonal, da muss man andere Wege suchen.
Jo.
Beitrag vom 29.09.2020 - 16:46 Uhr
UserBald-Lokführer
User (388 Beiträge)
Auch ich bin mittlerweile der Ansicht, dass sich im Cockpitbereich alle solidarisch erklären sollten, um Entlassungen zu vermeiden.
Der für mich praktikabelste Weg wäre Teilzeit 50 -60% für alle. Damit könnte man die Piloten an board halten, und wenn wieder mehr benötigt werden, kann man ja die Teilzeit reduzieren.
Mit 60% ihres Gehaltes kann jeder noch immer gut leben, höchstens die jüngeren müssten sich etwas einschränken.
Dadurch hätten alle Ihren Job sicher, denn eines ist klar, wenn Piloten entlassen würden, wären die für ein paar Jahre erstmal ohne Job und müssten sich gleich was neues suchen. Auch ein Ausweichen nach Asien geht zur Zeit nicht, die entlassen selbst teilweise rigoros.
Bei der Kabine sieht die Lage schon anders aus, denn mit 60% des Gehaltes z.B. kann eine Einzelperson kaum auskommen, schon gar nicht wenn man noch eine Wohnung mieten muss in den Ballungsgebieten. Das Gleiche gilt auch für das Bodenpersonal, da muss man andere Wege suchen.

Auf den ersten Blick sicher eine gute Idee. Nächstes Jahr wird auf eine entsprechenden Auslastung gehofft.
Aber das ist schon das 1. Problem. Das ganze ist so Volantil - niemand weis was kommt.
Das zweite was dagegen spricht: LH möchte ja nicht nur weniger FTE sondern diese auch günstiger. Sprich man muss z.B. erstmal 30% Kostensenkungen akzeptieren und danach noch runter auf 50-60% Teilzeit. Da ist irgendwann eine Grenze erreicht, die viele nicht mitgehen wollen bzw. einige sicher auch nicht können.
Schulungs und Verwaltungskosten wären wohl kein Hindernis.
Beitrag vom 29.09.2020 - 19:13 Uhr
User100-58
User (532 Beiträge)
Das ganze ist so Volantil - niemand weis was kommt.
Man sollte auch von niemandem erwarten dass er das jetzt weiß und seine Entscheidungen darauf basierend ausrichtet. Hinterher der Schlaue zu sein, kriegt jeder ohne Mühe hin. Wir werden es wieder hier zu sehen bekommen.
Sprich man muss z.B. erstmal 30% Kostensenkungen akzeptieren und danach noch runter auf 50-60% Teilzeit. Da ist irgendwann eine Grenze erreicht, die viele nicht mitgehen wollen bzw. einige sicher auch nicht können.
Man könnte es auch etwas verschieben. Erst mal 50 bis 60 Prozent Kostensenkungen und danach 30% Teilzeit. Wobei Kostensenkungen nicht ausschließlich mit Gehaltsverzicht gleichzusetzen sind.
Schulungs und Verwaltungskosten wären wohl kein Hindernis.
Kosten jeglicher Art sind aktuell ein Hindernis, nicht nur bei LH. Vermeidbare Kosten zählen quasi doppelt und dreifach.
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