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Beitrag vom 28.05.2020 - 20:23 Uhr
UserLH_HON
User (9 Beiträge)
Weil es nur mit den Slots nicht getan ist.
Die Plan ist, dass sich die Konkurrenz zeitlich unbefristet die schönsten Slots heraussuchen kann.
Sollten die Mitbewerber dann diese Slots nicht bedienen können, dann muss LH auch noch das Fluggerät stellen. Und das Personal. Und den Differenzbetrag der Gehälter zahlen.
Darüber schreibt nur keiner, weil man dann richtig recherchieren müsste, statt stupide die Agenturmeldungen abzutippen.
So etwas kann man einfach nicht unterschreiben.
Ich an LHs Stelle würde Brussels dicht machen und alle Flüge nach BRU einstellen.
Soll das Kommissions-Personal doch mit dem Fahrrad zu den Sitzungen anreisen.
Beitrag vom 28.05.2020 - 20:30 Uhr
UserEmil Galotti
User (35 Beiträge)
@ LH HON

Die gleichen Angaben hat gestern schon ein anderer Forumsteilnehmer geäußert, ich war mir nicht sicher, ob es sich um ironische Bemerkungen handelte.

Gern würde ich es nachlesen, wo kann ich es tun?
Beitrag vom 28.05.2020 - 20:54 Uhr
UserLH_HON
User (9 Beiträge)
Aktuell leider in keiner öffentlichen Berichterstattung. Nicht einmal in Fachmedien wie aero.de
Leider.
Beitrag vom 28.05.2020 - 21:16 Uhr
UserGruebelDuebel
User (10 Beiträge)
Lufthansa wird in die Insolvenz wandern. Da nützt es auch nichts, dass man seit 40 Jahren bei dieser Firma gearbeitet hat. die ÜV und Firmenrente werden dann Geschichte sein

@flydc9malklug
Dass es Ihnen nicht langsam selbst zu blöd wird?!?
Sie machen sich hier mit Ihrer unreflektierten Art ja nur selbst lächerlich.
Wir haben hier ausser stumpfen Wiederholungen Ihres Wunschdenkens noch nicht ein schlüssiges Argument von Ihnen vernommen.
Haben Sie niemanden, der sich im echten Leben mit Ihnen unterhält, dass Sie uns hier so penetrant nerven müssen?
Haben alle aufgegeben?
Schon mal etwas von Selbstreflektion gehört?

Aber ausgerechnet Sie sind hier "reflektiert" und sachlich unterwegs? Glauben Sie? Glauben Sie weiter!
Beitrag vom 28.05.2020 - 21:18 Uhr
UserEricM
User (2111 Beiträge)
Was spricht denn dagegen, statt der Beteiligung nur Kreditzusagen an feste Vorgaben zu zu knüpfen? Das wäre dann das Modell Air France. Und das wurde bereits von der EU genehmigt.
Damit wären die Kontrollbefugnisse vertraglich festgelegt und somit ein klarer Rahmen, in dem die Firma weiter frei und privat wirtschaften kann.
Nichts spricht gegen Kreditzusagen - außer der Tatsache, dass dann ein fester Betrag zum vereinbarten Termin zurückzuzahlen ist.

Nein, die Konditionen eines Kredits (Rückzahlung und Zinsen) wären frei wählbar.

Wenn es irgendwann um das Abstoßen von Anteilen durch den Bund geht, spielt ja der dann aktuelle Wert eine Rolle.

Das wäre nur bei _Anteilen_ der Fall. Ein Kredit wäre da weniger spekulativ...

Hmmmm. Die Frage könnte sein, was hält der Steuerzahler davon, 9 Milliarden in ein ein Unternehmen zu pumpen, dessen Marktkapitalisierung derzeit um die 4 Milliarden beträgt. (Überspitzt gesagt, für die 9 Milliarden könnte der Bund die LH derzeit zweimal kaufen, mit Mann und Maus).

Ob die Bundesregierung, wenn die Karre tatsächlich vor die Wand fährt, auf wertlosen Anteilen oder auf geplatzten Kediten sitzt - die 5, 7 oder 9Mrd sind in beiden Fällen zu einem Gutteil zum Teufel.
Kredite hätten immerhin den Vorteil, planbar Zinsen abzuwerfen und nicht vom Schlusskurs beim Wiederausstieg abhängig zu sein.


Dieser Beitrag wurde am 28.05.2020 21:19 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 28.05.2020 - 21:19 Uhr
UserGruebelDuebel
User (10 Beiträge)
Die Plan ist, dass sich die Konkurrenz zeitlich unbefristet die schönsten Slots heraussuchen kann.
Sollten die Mitbewerber dann diese Slots nicht bedienen können, dann muss LH auch noch das Fluggerät stellen. Und das Personal. Und den Differenzbetrag der Gehälter zahlen.

Von dem Stoff möchte ich auch... Oder vielleicht doch nicht, das reale Leben hat auch was. Gutes.
Beitrag vom 28.05.2020 - 21:25 Uhr
UserGruebelDuebel
User (10 Beiträge)
Nein, die Konditionen eines Kredits (Rückzahlung und Zinsen) wären frei wählbar.

Aber eben öffentlich und transparent. Beim Rest stimmen Sie mir ja im Grunde zu. Danke.
Beitrag vom 28.05.2020 - 21:49 Uhr
UserSpheniscidae
User (344 Beiträge)
Entweder gab es vor der Coronakrise eine wettbewerbsfeindliche Menge an Slots bei der Lufthansa, dann hätte die EU vor der Coronakrise reagieren müssen oder die Verteilung war wettbewerbsrechtlich in Ordnung. Dann kann die Coronakrise auch nicht zu einer Reduktion führen, da es sich bei der Krise um eine temporäre Auswirkung handelt.
Beitrag vom 28.05.2020 - 22:43 Uhr
Userflydc9
User (461 Beiträge)
Ein sauberer Konkurs mit einer Übernahmegesellschaft würde die Lufthansa von alten Verpflichtungen frei schaufeln. Ein Neubeginn ohne Verpflichtungen.
Würde mich nicht wundern, wenn das bei den weiteren Überlegungen eine Rolle spielt - nicht umsonst wurde die Möglichkeit einer Insolvenz in Eigenverantwortung (Schutzschirmverfahren) seitens der LH Führung schon in Betracht gezogen
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