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Beitrag 1 - 10 von 10
Beitrag vom 18.07.2019 - 20:13 Uhr
UserLH1649
User (108 Beiträge)
Das ist ganz schlechter Journalismus!
Ich würde mich schämen, wenn ich Sie wäre.

Wenn Sie die AD gelesen haben, wissen Sie, dass nicht alle NEO, sondern nur einige mit einer speziellen Software / Hardware Kombination des ELAC betroffen sein können.

Dieser Text:
„Risikoquelle in Flugsteuerung des Airbus A321neo
KÖLN - Die Flugsteuerung des Airbus A321neo ist fehlerhaft.“
ist eine üble reißerische und falsche Überschrift, die ich in der BILD Zeitung, aber nicht in einem angeblichen Fachportal erwarten würde...

Verglichen mit dieser falschen Verallgemeinerung könnte ich bezogen auf Ihre Fehlleistung auch sagen, dass es nur noch inkompetente Journalisten gibt, die nicht wissen was sie schreiben...
Beitrag vom 18.07.2019 - 20:46 Uhr
UserNexus
User (463 Beiträge)
Mal abwarten, für die Amerikaner wäre das ein gefundenes Fressen.
Beitrag vom 18.07.2019 - 21:10 Uhr
UserNeilArmstrong
User (281 Beiträge)
Ich hätte auch eine Begründung erwartet, wieso nicht alle Neo betroffen sind. Und weshalb hat das eine Flugzeug eine andere Software als andere desselben Modells? Wie kann das sein, wenn dies Software für den Flugbetrieb essentiell ist.
Beitrag vom 18.07.2019 - 21:27 Uhr
UserLH1649
User (108 Beiträge)
Ich hätte auch eine Begründung erwartet, wieso nicht alle Neo betroffen sind. Und weshalb hat das eine Flugzeug eine andere Software als andere desselben Modells? Wie kann das sein, wenn dies Software für den Flugbetrieb essentiell ist.

Jeder kann heute in seinem Auto Software selber aktualisieren, muss es aber nicht. Insofern werden Sie einige verschiedene Konfigurationen finden.
Wenn Sie die AD richtig lesen, werden Sie sehen, dass dort u.A. von Seriennummern der Hardware gesprochen wird, was offenbar bedeutet, dass eine bestimmte Serie mit einer bestimmten Softwareversion ein nicht näher definiertes Problem hat.
Beitrag vom 18.07.2019 - 23:26 Uhr
Userfbwlaie
User (4191 Beiträge)
Das AD beschreibt wohl nur etwas, was die Betreiber wohl schon wissen sollten und jetzt machen müssen.
Bemerkenswert ist, dass die Flugzeuge dieser Gruppen, die nicht die betroffene Hardware und Software haben, auch betroffen sind.
Auch hier sieht man, der Sachverhalt mit Massnahmen lässt sich als temporäre Revision im Flughandbuch gut zu Papier bringen. Die endgültige Lösung benötigt wohl etwas mehr Zeit.

Dieser Beitrag wurde am 18.07.2019 23:28 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 18.07.2019 - 23:40 Uhr
UserLH1649
User (108 Beiträge)
Das AD beschreibt wohl nur etwas, was die Betreiber wohl schon wissen sollten und jetzt machen müssen.
Bemerkenswert ist, dass die Flugzeuge dieser Gruppen, die nicht die betroffene Hardware und Software haben, auch betroffen sind.
Auch hier sieht man, der Sachverhalt mit Massnahmen lässt sich als temporäre Revision im Flughandbuch gut zu Papier bringen. Die endgültige Lösung benötigt wohl etwas mehr Zeit.

Lesen Sie in der AD noch mal genauer nach.
Die nicht betroffenen Flugzeuge sind nur dann betroffen, wenn die in der AD genannte Hardware / Software Kombi aus bestimmter Hardware Seriennummer mit bestimmter Softwareversion in diese Flugzeuge nachgerüstet wird.
Beitrag vom 19.07.2019 - 00:19 Uhr
Userfbwlaie
User (4191 Beiträge)
@LH1649,
Sie haben wohl recht.
Ich konnte mir allerdings nicht vorstellen, dass jemand auf die Idee käme, mit der Nachrüstung eines problematischen Teils (Hardware und Software) nicht in die erste Gruppe zu gelangen. Selbstverständlich informiert man die Piloten etc. sofort nach dem Einbau bzw. ersten Flug und nicht erst innerhalb von 30 Tagen.
Das muss wohl in einer AD bedacht werden.
Beitrag vom 19.07.2019 - 00:25 Uhr
Usermarbu
User (210 Beiträge)
Das ist ganz schlechter Journalismus!
Ich würde mich schämen, wenn ich Sie wäre.

Wenn Sie die AD gelesen haben, wissen Sie, dass nicht alle NEO, sondern nur einige mit einer speziellen Software / Hardware Kombination des ELAC betroffen sein können.

Dieser Text:
„Risikoquelle in Flugsteuerung des Airbus A321neo
KÖLN - Die Flugsteuerung des Airbus A321neo ist fehlerhaft.“
ist eine üble reißerische und falsche Überschrift, die ich in der BILD Zeitung, aber nicht in einem angeblichen Fachportal erwarten würde...

Verglichen mit dieser falschen Verallgemeinerung könnte ich bezogen auf Ihre Fehlleistung auch sagen, dass es nur noch inkompetente Journalisten gibt, die nicht wissen was sie schreiben...

Fachportal...der Witz war gut! Bild Zeitung mit Schwerpunkt Luftfahrt trifft es eher ;)
Beitrag vom 19.07.2019 - 07:29 Uhr
Usermenschmeier
User (448 Beiträge)
Die A320 Familie hat zwei Hersteller für die ELACs. Daher kann ein Flugzeug betroffen sein, ein anderes aber nicht. Dazu kommt das es, sehr umgangsprachlich gesagt, verschiedene Optionen für den Autopiloten gibt was unterschiedliche Software in den FMGC und ELAC zur Folge hat.

Nun gibt es in einer speziellen Software/Hardware Kombination ein Problem im Randbereich des Flugbereichs welches zum Eingreifen der Flight Envelop Protection führt, das schränkt folglich die Steuerbarkeit ein und erfordert zunächst eine Recovery. Da diese Schutzfunktion aber zum Schutz sein soll und nicht für die Erweiterung des Flugbereichs dienen soll, werden Piloten mit einem Update um Handbuch informiert. Mit dieser AD stellt Airbus sicher, dass die Betreiber diese auch einpflegen. Denn Airbus kann die Betreiber zwar informieren, aber auf diesem Wege nicht gewährleisten, dass dem auch Folge geleistet wird. Daher tritt Airbus an die EASA heran um eine AD zu erstellen und so die Betreiber zu zwingen.

Das passiert aber zig Fach pro Jahr. Eine Meldung wert ist es nur, wegen der B737Max.
Beitrag vom 19.07.2019 - 14:39 Uhr
UserMHalblaub
User (511 Beiträge)
Daher tritt Airbus an die EASA heran um eine AD zu erstellen und so die Betreiber zu zwingen.

Es kann sich eigentlich nur um Feinabstimmungen der Parameter handeln und nicht um einen generellen Fehler, da z.B. keine A320neo betroffen sind.
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