Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Ryanair verschärft Handgepäckregeln

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Beitrag vom 14.01.2018 - 15:40 Uhr
UserJuergenundheike
User (1 Beiträge)
Leider führen diese Handgepäckregeln dazu, dass ich als Hobbyfotograph nicht mit Ryanair reisen kann.
Mein Fotorucksack passt exakt in die „Testboxen“ für Handgepäck, aber bei Ryanair muss Handgepäck flacher sein.
Allerdings sprechen der Wert des Rucksackinhalts und die LithiumIonen-Akkus gegen eine Aufgabe als normales Gepäck.

Versichert sind nur 1300€ maximal gegen 50€ Zusatzgebühr pro Flug 2600€.

Auszug AGB: In dem seltenen Fall, dass dies geschieht, ist unsere Haftung nach dem Übereinkommen von Montreal im Jahre 1999 auf 1131 Sonderziehungsrechte begrenzt (ca. € 1300) pro Person, sofern nicht eine besondere Erklärung der Wertangabe für aufgegebenes Gepäck ausgeüllt und im Voraus bezahlt wird. Die Bezahlung dieser Gebühr steigert Ryanair’s Verbindlichkeit auf 2,262 Sonderziehungsrechte (ca. €2600).
Beitrag vom 15.01.2018 - 00:21 Uhr
UserWeideblitz
Moderator
Grundsätzlich erachte ich den Schritt Ryanairs gar nicht so verkehrt.

In vollen Fliegern ist die Suche von Platz in den Gepäckfächern regelmäßig Zeit und Nervenaufreibend, vor allem dann, wenn man spät einsteigt und die Fächer schon voll sind.

Durch die Trolleys werden auch mit Ansage kleinere Taschen und Jacken zerdrückt, vor allem durch die Räder. Der Zeitvorteil und und Vermeidung des Risikos von Gepäckverlust in allen Ehren, aber es nimmt teilweise überhand - nicht nur in der 737, auch im A320.

Von daher ist es vielleicht mal wieder an der Zeit, den Begriff „Handgepäck“ wieder auf ihre eigentliche ursprüngliche Bedeutung zurückzuführen.

Nachahmer-Airlines wird es aber kaum geben, da dies ein perfektes Thema ist, sich Fluggäste zur vergraulen. Den Einwand bei Transport von empfindlichen und teuren Gegenständen wie eine Fotoausrüstung kann ich aber nachvollziehen. So etwas gehört nicht aufgegegen.
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