Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / SAS ist die A320neo auf vielen Strec...

Beitrag 1 - 4 von 4
Beitrag vom 10.12.2019 - 13:35 Uhr
UserIkarus1961
User (28 Beiträge)
Naja, es gibt doch auch noch den A319. Es werden doch fast regelmäßig Flugzeugbestellungen aufgrund von unerwarteten Marktsituationen abgeändert; siehe A380 --> A350. Bevor Airbus Aufträge an Embraer verliert, würden die bestimmt auch statt A320 A220 und A319 ausliefern.
Beitrag vom 10.12.2019 - 13:41 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (550 Beiträge)
Naja, es gibt doch auch noch den A319. Es werden doch fast regelmäßig Flugzeugbestellungen aufgrund von unerwarteten Marktsituationen abgeändert; siehe A380 --> A350. Bevor Airbus Aufträge an Embraer verliert, würden die bestimmt auch statt A320 A220 und A319 ausliefern.

Das Problem ist glaube ich weniger, dass es keine passenden Flieger auf dem Markt gibt oder man mit Airbus keine Einigung erzielen würde, sondern eher, dass man diese kleineren Flieger nicht zu den gleichen Konditionen wie große Flieger bereedern will.

Ich denke auch nicht wirklich, dass das ganze jetzt so eine große Überraschung für SAS ist, wie man es bei dem Artikel vielleicht interpretieren könnte. Das wird denen vorher schon bewusst gewesen sein, als sie angefangen haben, die kleineren 737-600 durch A320 zu ersetzen.
Beitrag vom 11.12.2019 - 09:11 Uhr
UserGaidi
User (28 Beiträge)
Ich denke mal, dass sich die Crews der SAS noch sehr gut daran erinnern können, dass ihre letzten Zugeständnisse vor ein paar Jahren direkt dazu benutzt wurden, um den Managern der oberen Etage prompt die wesentlichen erhöhten Bonus Zahlungen sowohl zu „begründen“ als auch zu bezahlen. Der Aufschrei damals war recht groß soweit ich mich erinnere.
Bei den bestehenden Strukturen unserer Wirtschaft und der Amerikanisierung der Gehaltsstrukturen speziell in den oberen Etagen muss man sich daher nicht wundern, wenn die Belegschaft wieder auf den Putz hauen sollte und sich weigert, auch nur einen kleinen Deut herzugeben.
SAS wird durch das im Artikel beschriebene Problem weder pleite gehen noch schrumpfen. Aber durch höchst spekulative zusätzliche Profite, die die Bereederung einer Flotte kleinerer Flieger bewirken könnte, profitiert kein Arbeitnehmer außer in den höchsten Management Ebenen.
Ob dazu jemand aus der operativen Belegschaft bereit ist, wird sich zeigen. Ich habe da so meine Zweifel. Dazu hat sich in der Vergangenheit die Geschäftsführung zu sehr selbst bedient.
Beitrag vom 11.12.2019 - 09:23 Uhr
Userdidigolf
User (353 Beiträge)
Ich denke mal, dass sich die Crews der SAS noch sehr gut daran erinnern können, dass ihre letzten Zugeständnisse vor ein paar Jahren direkt dazu benutzt wurden, um den Managern der oberen Etage prompt die wesentlichen erhöhten Bonus Zahlungen sowohl zu „begründen“ als auch zu bezahlen. Der Aufschrei damals war recht groß soweit ich mich erinnere.
Bei den bestehenden Strukturen unserer Wirtschaft und der Amerikanisierung der Gehaltsstrukturen speziell in den oberen Etagen muss man sich daher nicht wundern, wenn die Belegschaft wieder auf den Putz hauen sollte und sich weigert, auch nur einen kleinen Deut herzugeben.
SAS wird durch das im Artikel beschriebene Problem weder pleite gehen noch schrumpfen. Aber durch höchst spekulative zusätzliche Profite, die die Bereederung einer Flotte kleinerer Flieger bewirken könnte, profitiert kein Arbeitnehmer außer in den höchsten Management Ebenen.
Ob dazu jemand aus der operativen Belegschaft bereit ist, wird sich zeigen. Ich habe da so meine Zweifel. Dazu hat sich in der Vergangenheit die Geschäftsführung zu sehr selbst bedient.

Sie treffen den Nagel auf den Kopf, insbesondere die "Amerikanisierung der Gehaltsstrukturen"
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