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Beitrag vom 10.08.2020 - 13:22 Uhr
Userfliegerschmunz
User (258 Beiträge)
Wenn man den Deckel des Fasses "Luftfahrt Schweiz" hebt, stinkt es immer wieder bestialisch. Das war schon bei SR111 so, beim Absturz des Avro in ZRH im November 2011, und wenn man Details zur technischen Bewirtschaftung der Jus liest, bekommt man das Grausen. War klar, dass das BAZL sich da ein paar unangenehme Fragen würde stellen lassen müssen. Auch die bei Youtube abrufbaren Videos von Ju-Air-Rundflügen sind vielleicht spektakulär, zeugen aber von keiner sonderlich ausgeprägten Sicherheitskultur.
Ich glaube nicht, dass die Schweizer Jus wieder fliegen werden, das riskiert das BAZL nicht mehr.
Schade, denn auch die AQUI ist diesen Zuständen indirekt zum Opfer gefallen, auch wenn mit Corona der Drops aus finanziellen Gründen jetzt eh gelutscht gewesen wäre. Aber nach dem Unfall konnte CS sie ganz einfach loswerden.
Beitrag vom 11.08.2020 - 10:35 Uhr
User2ndSEG
User (155 Beiträge)
Absolut richtig. Ich kenne kaum ein inkompetenteres Luftfahrt-Amt, wie das schweizerische BAZL. Haarsträubend.

Einerseits muss man in ZRH bis zu 16 nautische Meilen "Anfluglöcher" basteln, damit ein Langstreckenflugzeug auf Runway 16 abfliegen kann (aus "Sicherheitsgründen", völlig lächerlich...), andererseits schaut man bei den "dicken Dingern" einfach weg.

Nun, die "Sicherheitskultur" haben auch dort wieder einmal die "alten GröFlaze" aus der schweizerischen Militärluftfahrt geprägt... ;-) ! Mich wundert da leider nicht viel...
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