Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Splitlösung regelt die Tornado-Nach...

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Beitrag vom 29.03.2020 - 16:41 Uhr
Usersf260
User (531 Beiträge)
@VJ101: Natürlich können das die Tornados hervorragend, nur sollen diese aufgrund zu erwartender beträchtlicher Kosten in die Lebenszeitverlängerung ja ebenfalls ausgemustert werden. D
ie letzen Verteidigungsprojekte haben nunmal ganz klar gezeigt, dass eine europäische Lösung offensichtlich mit dermaßen großen Porblemen entwicklungstechnischer Natur versehen ist, dass ein Eurofighter ECR nicht in Frage kommt. Da wären wir dann wieder bei der Zweiflottenstrategie.
Ich denke das BMVG hat da wohl etwas mehr Ahnung als wir hier und es wird seinen Grund haben, dass die F-18 der klare Favorit ist. ;)
Ich hoffe jedenfalls, dass es so kommen wird und freue mich die F-18 in der Luftwaffe begrüßen zu dürfen. Nicht umsonst wird ebenso der zukünftige CH-53 Ersatz ebenfalls ein Amerikaner.
Beitrag vom 30.03.2020 - 18:54 Uhr
UserVJ 101
User (683 Beiträge)
Völlig richtig, dass die Kosten für den Betrieb der nun immer älter werdenden Tornados steigen, gerade daher muß der Nachfolger rechtzeitig beauftragt werden.
Beim ECR Tornado war die Bestellung der Luftwaffe jedoch ein deutscher Einzelauftrag und keine "europäische Lösung", so kann es auch beim Eurofighter ECR geschehen.
Eine einheitliche Flotte zu betreiben wäre für die Luftwaffe, gerade mit ihren geringen Anzahl an Flugzeugen einfacher, gerade im Hinblick auf Maintenance und Ersatzteilversorgung, womit die Bundeswehrplanung offensichtlich stark überfordert ist.
Die Kompetenz des BMVG und ihrer Leiterin vermag ich nicht abschließend zu beurteilen ;-)

Nachfolger des CH-53 wird zwangläufig ein CH-53 King Stallion oder Chinook werden, da ein Mil Mi kaum bestellt werden dürfte.
Beitrag vom 31.03.2020 - 07:38 Uhr
UserD-AIQU
User (60 Beiträge)
Der Eurofighter hat zwischenzeitlich auch seine Zertifizierung für die Luft-Boden-Rolle. Zum Beispiel kann er schon die GBU-48 einsetzen.
Außer, dass der EF als elektronischer Störer erst nachweisen muss, dass er mit seiner eigenen Zelle und Avionik in der Lage ist, als EloKa zu dienen, sehe ich keinen Grund, warum das der EF als Plattform nicht erfüllen sollte. Sogar als Aufklärer könnte er dienen, wenn er die entsprechenden Pods mitführen darf.

Spannend wird aber, ob er die Tiefstflugeigenschaften in Highspeed mit Terrain Following erfüllt, für die der Tornado eigtl. gebaut wurde und auch heutzutage noch heraussticht.
Beitrag vom 03.04.2020 - 04:46 Uhr
Usersf260
User (531 Beiträge)
@VJ: naja man hätte ja auch etwas eigenes entwickeln können, um den CH-53 zu ersetzen. Wurde von Airbus vorgeschlagen und durch die Bundeswehr nach dem
Ganzen NH90 Fiasko abgelehnt.
Ich sage es gerne nochmal, es steht sogar im Text: man will nicht nur auf ein Flugzeug setzen, Stichwort: Grounding bei technischen Problemen. Aber das habe. Die ganzen Eurofighter Fanboys hier offensichtlich komplett vergessen.
@Tante Ju: deswegen wird er ja auch als Jagdbomber beschafft. ;)
Beitrag vom 03.04.2020 - 08:13 Uhr
UserD-AIQU
User (60 Beiträge)
@Tante Ju: deswegen wird er ja auch als Jagdbomber beschafft. ;)

Ich bin ein A320 ;-)
Beitrag vom 07.04.2020 - 00:53 Uhr
UserHalvar aus Flake
User (26 Beiträge)
Die Gründe warum man sich für ein amerikanisches Muster entschieden hat, sind vielfältig:

Die Atombomben sind vom Typ B61. Diese ist zum Einsatz an der F 18 Hornet bereits zertifiziert und mit der an Deutschland offeriert Block III Variante der Super Hornet bereits auch. Weiterhin wurde die EA 18 Growler mit angeboten, die zudem auch die ECR- Tornados ersetzen könnte. Weiterhin wären die deutschen Hornets auf eine Lebensdauer von 9000 Stunden ausgelegt. Weiterhin ist die gesamte Avionik und Missionsavionik auf einer offenen Architektur aufbauend, was das Efchen bislang noch nicht derart vernetzt hat.

Weiterhin sind bei der betreffenden Block III VAriante diverse strukturelle Verbesserungen mit dabei, inclusive möglicher CFT- Tanks ähnlich wie jene der F16I oben auf dem Rumpf und Verbesserungen bezüglich der Radar Cross Section, was die Erfassbarkeit auf ein Niveau unterhalb des EF ermöglichen soll.
Weiterhin sind eine ganze Anzahl von Sensoren und Datenverarbeitungsnetzwerke installiert, die es bei Eurofighter nicht mal für Geld und gute Worte zu haben sind. Infos hierzu auf der Boeing Webseite.

Desweiteren ist nach dem 2+4 Vertrag das gesamte ehemalige Staatsgebiet der DDR eine atomwaffenfreie Zone. Das wiederum negiert die Verwendung des Eurofighters als Trägermuster dessen Zertifizierung mit der amerikanischen Atomwaffe zu aufwändig und zu teuer im Verhältnis der zu erwartenden Leistungen wäre, während man die Block Superbug vollstens und fix und fertog zugelassen auf den Hof gestellt bekommt.

Aufgrund des 2+4 Abkommens scheidet der Eurofighter aus, denn man kann die einzelnen Maschinen dann äußerlich nicht unterscheiden, ob jene nuklearfähig sind oder nicht.
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