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Beitrag 1 - 3 von 3
Beitrag vom 29.10.2020 - 00:49 Uhr
UserFlappy
User (71 Beiträge)
 https://www.20min.ch/story/swiss-spitze-zahlt-sich-boni-aus-797512622528
Der scheidende Chef Thomas Klühr will jedoch auf seinen Betrag warten, bis die Swiss den Kredit an den Bund zurückbezahlt hat.
Der bescheidene Chef Thomas .... nein, ach so, der scheidende Chef ...
Jetzt hab ich das verstanden.
Beitrag vom 29.10.2020 - 00:56 Uhr
UserFlappy
User (71 Beiträge)
Im Gegenzug hätten sie eingewilligt, für dieses Jahr und «bis auf weiteres» auf eine variable Vergütung und eine Erhöhung des Basisgehalts zu verzichten.
Ne echt jetzt, die verzichten ernsthaft auf eine Lohnerhöhung? Herr K. wird das nicht ganz so schwerfallen weil er sowieso die swiss verlässt, aber die anderen trifft es wohl hammerhart.
Wäre interessant wie hoch die Boni sind und auf wieviel variable Vergütung man verzichtet. Wenn es schon keine Lohnerhöhung gibt.
Beitrag vom 29.10.2020 - 13:26 Uhr
UserV178
User (77 Beiträge)
In Frankfurt war das sehr ähnlich geplant. Anfang Oktober schreibt das Handelsblatt:

Die Idee ist heikel: Obwohl Lufthansa derzeit nur mit der neun Milliarden Euro schweren Finanzhilfe mehrerer Staaten überleben kann, hat es wohl Überlegungen gegeben, wie der Vorstand dennoch in den Genuss von Bonuszahlungen kommen kann. Entsprechende Pläne präsentierte Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley nach Informationen des Handelsblatts auf der letzten Sitzung des Kontrollgremiums vor einigen Tagen.

Doch die Überlegungen seien dann vorerst verworfen worden, heißt es. Ein Lufthansa-Sprecher erklärte dagegen am Nachmittag, dass der Aufsichtsratschef einen solchen Vorschlag für Boni-Zahlungen nicht präsentiert habe.

In dem Rahmenvertrag zwischen dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) und dem Luftfahrtkonzern ist festgelegt, dass der Vorstand um Lufthansa-Chef Carsten Spohr und auch alle Führungskräfte auf Bonuszahlungen verzichten müssen, solange der Staat Mittel des WSF in Anspruch nimmt.

Weder Boni noch andere variable oder vergleichbare Vergütungsbestandteile dürften gewährt werden, heißt es im Vertrag wörtlich. Auch Sonderzahlungen wie Aktienpakete sind untersagt. Das schreibt ebenfalls die EU-Kommission vor.

Wie zu hören ist, wurde überlegt, die Boni-Ansprüche so lange zu sammeln, bis die Finanzmittel des WSF zurückgezahlt sind und dann die Erfolgsprämie rückwirkend zu gewähren. Verpackt war das Ansinnen Kleys in einem beigefügten Brief, auf der Tagesordnung für die Sitzung tauchte das Thema Vorstandsboni nicht auf.

„Hässliche Fratze des Kapitalismus“

Bei einigen Anwesenden habe das Vorgehen und der Vorschlag für Irritation gesorgt, gerade weil das Unternehmen mit Steuergeldern gestützt werde. Es sei die Frage, ob das nicht die Einführung der Boni-Zahlungen durch die Hintertür sei. Angesichts der miesen wirtschaftlichen Lage sei dies nicht zu verantworten, wie es hieß.
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