Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Tiefer Anflug auf Moskau: A380 auf A...

Beitrag 1 - 13 von 13
Beitrag vom 19.09.2017 - 11:10 Uhr
UserA300-600
User (67 Beiträge)
Ich dachte in Russland wird die Flughöhe mittlerweile auch in Fuß angegeben.
Beitrag vom 19.09.2017 - 12:51 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (123 Beiträge)
Wie kann man nicht oder zu spät merken, dass man gut 15km vor der Landebahn nur noch 122m überm Boden schwebt?! Das fällt doch selbst einem Laien auf...
Beitrag vom 19.09.2017 - 13:41 Uhr
UserDaemotron
User (57 Beiträge)
Das ist haarsträubend. Laut Minimum Alts müsste in dem Bereich eine Mindesthöhe von 2570 (bis 8.2NM zu DMD) bzw. 2240 (ab 8.2NM zu DMD) Fuß eingehalten werden; das sind ca. 600m über Grund. Eine Unterschreitung der Mindesthöhe um 1500ft müsste sowohl der Crew als auch ATC auffallen...
Beitrag vom 19.09.2017 - 14:20 Uhr
Userfliegerschmunz
User (61 Beiträge)
Krisenairline Emirates: Terrain-Darstellung im NAV-Display, radio altimeter readout im PFD, 2500 ft und 1000 ft callout, EGPWS, da muß man sich schon viel Mühe geben, um so etwas hinzubekommen.
Da scheint grundsätzlich etwas faul zu sein bei EK. Kaum ein Jahr nach den Künstlern, die ohne Schub einen Go-Around fliegen wollten, hat EK um Haaresbreite als erste Gesllschaft einen A 380 in den Boden geflogen.
Man darf gespannt sein, was da raus kommt.
Es läuft schon lange nicht mehr rund am Golf!
Beitrag vom 20.09.2017 - 10:04 Uhr
UserLunte
User (125 Beiträge)
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Fly-away
Moderator


Dieser Beitrag wurde am 20.09.2017 12:42 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 20.09.2017 - 10:48 Uhr
UserMuck
User (157 Beiträge)
Danke @Lunte, dass sie alle deutschen Piloten mit dieser Aussage an den Pranger stellen!

Ich werde trotzdem nicht meine Klappe halten, denn fliegerschmunz hat in meinen Augen recht:

Um solche gravierenden Fehler wie bei diesem Vorfall und dem B777-Unfall zu begehen muss man entweder unterirdisch schlecht geschult, auf Drogen oder total übermüdet sein. Da die Schulungen der Emirates aber allem Aussagen nach gut sind und wir zu recht annehmen können, dass keine Drogen im Spiel waren, läuft alles auf Übermüdung hinaus.

Wenn eine Fluggesellschaft ihre Piloten weit über alle Limits der zivilisierten westlichen Welt einsetzt und es dann gehäuft zu Vorfällen kommt, dann sollte man zu Recht kritisieren dürfen, dass "etwas faul zu sein scheint bei EK".

@Lunte: Ich bitte in Zukunft um mehr Niveau!
Beitrag vom 20.09.2017 - 11:48 Uhr
Userbevol
User (24 Beiträge)
@Lunte
Das kann ja wohl nicht Ihr Ernst sein! EIN irrer Pilot macht noch kein Systemversagen. Kritik muss außerdem immer erlaubt sein. Und im Hause Emirates gab es in den letzen Monaten genug heikle bis in einem Fall sogar tödliche Vorfälle, die Kritik an Arbeitsbedingungen oder Ausbildung berechtigen:
1.
 http://www.aerotelegraph.com/flugzeug-muss-a380-von-emirates-ausweichen

Ansonsten muss ich @Muck vollumfänglich zustimmen.
Edit: Aus welchem Grund auch immer, kann ich hier nur einen Link posten.

Dieser Beitrag wurde am 20.09.2017 11:53 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 20.09.2017 - 11:53 Uhr
Userbevol
User (24 Beiträge)
2.  http://www.aerotelegraph.com/emirates-ek521-bruchlandung-wegen-kommunikationsproblemen
Beitrag vom 20.09.2017 - 12:05 Uhr
UserCinrella
User (71 Beiträge)
@Lunte
Na ja wenn man bedenkt dass man sogar absichtlich eine Kiste in den Berg gerammt hat sollte man in hiesigen Breiten zu allererst die Klappe halten und vor der eigenen Tür kehren.Es braucht schon Schneid sofort andere zu kritisieren !!

Der Titel des unangebrachtesten Kommentares des Tages geht an dich. Glückwünsch

Sollte wohl klar sein das Absicht und Versehen unterschiedlich zu bewerten sind. Und den Emirates Piloten unterstelle ich mal das dies keine Absicht war im Gegensatz zu deinem erwähnten Vorfall.
Desweiteren hebt ein Vorfall den anderen nicht auf. Die Leute aus den Emiraten warden und sicherlich für den Germanwings Flug genauso kritisch hinterfragt haben wie wir dies nun bei Ihnen tun und Kritik ist auch erlaubt solang Sie sachlich bleibt.
Beitrag vom 20.09.2017 - 13:25 Uhr
User4
User (90 Beiträge)
Um solche gravierenden Fehler wie bei diesem Vorfall und dem B777-Unfall zu begehen muss man entweder unterirdisch schlecht geschult, auf Drogen oder total übermüdet sein. Da die Schulungen der Emirates aber allem Aussagen nach gut sind und wir zu recht annehmen können, dass keine Drogen im Spiel waren, läuft alles auf Übermüdung hinaus.
Können Sie mal genau erläutern, wie man das "zu Recht" annehmen kann? Ich denke gerade an die ganzen erwischten betrunkenen Piloten in der letzten Zeit. Man könnte ja auch "zu Recht" annehmen, das im Cockpit Alkohol zu keiner Zeit ein Thema wäre. Die Vergangenheit hat uns immer mal wieder etwas Besseren gelehrt. Einzelfälle werden manche hier sagen, aber vielleicht haben wir mal wieder einen solchen vor der Nase?
Wenn eine Fluggesellschaft ihre Piloten weit über alle Limits der zivilisierten westlichen Welt einsetzt und es dann gehäuft zu Vorfällen kommt, dann sollte man zu Recht kritisieren dürfen, dass "etwas faul zu sein scheint bei EK".
Wenn, ja wenn ...
Beitrag vom 20.09.2017 - 19:35 Uhr
UserFly-away
Moderator
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Ich bitte Sie hier nur Beiträge einzustellen, die sich ureigens mit dem Treadthema
auseinandersetzen.
Fly-away
Moderator

Dieser Beitrag wurde am 21.09.2017 10:04 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 20.09.2017 - 23:14 Uhr
Userfbwlaie
User (3444 Beiträge)
Wenn man nur den Instrumenten traut - man fliegt doch IFR - und die Inbstrumente falsch einstellt weil man z. B. etwas falsch verstanden hat, dann fliegt man eben bis die
EGPWS mault.
Aber immerhin, man erkannte, dass der Anflug abzubrechen war und hat erfolgreich den go around (missed approach) durchgeführt (geübt).
Vielleicht gibt es einen aussagefähigen Bericht hierzu.
Beitrag vom 21.09.2017 - 12:16 Uhr
UserDaemotron
User (57 Beiträge)
Ja, auf den Bericht bin ich auch gespannt (so es denn einen geben wird) - bin mir nicht so sicher, ob die GCAA da tätig wird. Und ob die МАК da untersuchen möchte, ist bisher auch nicht klar. Da es kein Unfall war, hängt jetzt alles davon ab, ob irgendjemand den Vorfall als gefährlichen Near Miss einstuft, der dann aus Präventionsgründen untersucht wird...
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