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Beitrag vom 18.05.2019 - 11:01 Uhr
Userunlimited_sky
User (18 Beiträge)
Eines vorneweg: Wir leben im Jahr 2019, wenn also eine Frau gerne Pilotin werden möchte, soll sie das tun, damit habe ich absolut kein Problem.
Wenn Frauen auf irgendeine Art und Weise diskriminiert werden, dann muss das aufhören, ganz klar.
Aber: Die wenigsten Frauen möchten überhaupt ins Cockpit. Sicherlich, einige trauen es sich vielleicht nicht zu, die kann man noch motivieren. Aber der Rest, der einfach keine Lust oder Interesse hat? Auch das soll vorkommen, und genau dieser Punkt wird oft in diesen Geschlechtsdebatten vergessen oder bewusst völlig außer acht gelassen.
Ebenso ist es wichtig, dass man versteht, dass gewisse Anforderungen, die in einem Cockpit nunmal schlicht notwendig sind, Männer bevorzugen, z.B. räumliches Vorstellungsvermögen. Damit sage ich nicht, dass Frauen allgemein dieses Vorstellungsvermögen nicht haben, es ist aber im Durchschnitt weniger ausgeprägt. Dafür können Frauen dank einer besseren Vernetzung der Hirnhälften besser zwei Dinge gleichzeitig machen.
Was ich sagen will: Man darf die Industriestandards nicht senken, nur um irgendeiner Quote hinterherzuhecheln. Das wäre in puncto Sicherheit völlig kontraproduktiv.
Bestärkt diejenigen, die sich aus irgendwelchen Gründen nicht trauen, aber die die Voraussetzungen hätten, und ansonsten muss man eben damit leben, dass verschiedene Menschen unterschiedliche Stärken und Schwächen haben. Ganz einfach.
Beitrag vom 03.02.2020 - 21:49 Uhr
UserVolamara
User (1 Beiträge)
Sehr geehrter unlimited_sky,

Sie merken in Ihrem Kommentar folgendes an: "Damit sage ich nicht, dass Frauen allgemein dieses Vorstellungsvermögen nicht haben, es ist aber im Durchschnitt weniger ausgeprägt. Dafür können Frauen dank einer besseren Vernetzung der Hirnhälften besser zwei Dinge gleichzeitig machen."

Bitte stellen Sie sich einmal die Frage danach, warum das räumliche Vorstellungsvermögen bei vielen Männern besser ausgeprägt ist als bei vielen Frauen.

Die Antwort ist einfach: Jungen werden in ihrer Kindheit zu einem eher technischen Spiel angeregt, wodurch sich das räumliche Vorstellungsvermögen besser ausbilden kann. Das Problem, dass sich Frauen weniger für technische Berufe interessieren, ist von unserer Gesellschaft anerzogen. Sie sollen ja lieber mit Puppen spielen und hübsch aussehen, aber wehe das süße Mädchen spielt lieber mit Bällen und rauft.

Stellen Sie sich nun einmal einen Piloten vor. Ist er männlich oder weiblich? Er ist Männlich, wie sollte es anders sein, Piloten sind männlich! Sagt ja schon der Name: Pilot (und nicht Pilotin).

In dem Artikel geht es darum, dass ein gesellschaftliches Umdenken stattfinden muss und somit auch eine Veränderung dessen, was wir unserem Nachwuchs vorleben. Sehen junge Mädchen nur männliche Piloten, werden sie diese nicht als Vorbilder nehmen und höchstwahrscheinlich im erwachsenen Alter nicht den Wunsch äußern, Pilotin zu werden.

Aber dennoch, Frauen können genauso gut (oder sogar besser) ein Flugzeug steuern, denn sie haben genetisch gesehen die selben Voraussetzungen. Was im Zuge der Entwicklung daraus wird, ist durch unsere Sozialisierung bedingt.

Und Sie merken ja selbst an: "Dafür können Frauen dank einer besseren Vernetzung der Hirnhälften besser zwei Dinge gleichzeitig machen." Diese Voraussetzung, die sich Multitaskingfähigkeit nennt, ist ebenfalls eine wichtige Voraussetzung für die Arbeit im Cockpit.

Dieser Beitrag wurde am 03.02.2020 21:57 Uhr bearbeitet.
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