Community / / Klimaziele der Luftfahrt in Gefahr

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Beitrag vom 06.01.2018 - 21:21 Uhr
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User (71 Beiträge)
"Bio"Sprit gibt es nicht, höchstens AgroSprit.

Sag ich ja.
Beitrag vom 06.01.2018 - 21:27 Uhr
UserLHTKSQFlyer
User (21 Beiträge)
also einen Unterschied gibt es schon: waehrend beim Kerosin jetzt-im-Boden befindliches CO2 in der Atmosphaere landet, ist die CO2 Bilanz beim AgroSprit viel naeher an Null
Beitrag vom 06.01.2018 - 21:44 Uhr
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User (71 Beiträge)
Milchmädchenrechnung. Die Abholzung von Wäldern (häufiger "heiße" Abholzung) für gen-manipulierten Mais, der extra für "Bio"-Sprit optimiert wurde, wird in der CO2-Bilanz bei der Verwendung von AgroSprit nicht berücksichtigt. Hinzu kommt, dass auch vorhandene Anbauflächen, die zuvor für den Anbau von Lebensmitteln verwendet wurden, nun für (von der westlichen Welt) besser bezahlten Anbau von AgroSprit genutzt werden.
Die CO2-Bilanz ist wichtig. Aber nur auf CO2 zu schauen ist etwas kurzsichtig.

Dieser Beitrag wurde am 06.01.2018 21:45 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.01.2018 - 21:49 Uhr
UserLHTKSQFlyer
User (21 Beiträge)
es sagt ja keiner, dass ich virgin rain forest abholze, um AgroSprit anzubauen, das Wie ist natuerlich, wie bei allem im Leben, das Ausschlaggebende, es gibt schliesslich einiges an Brachflaechen, auch von der EU bezahlt, in D-A-(CH), die urspruengliche Aussage bleibt bestehen: einmalig in die Atmosphaere, oder Kreislauf
Beitrag vom 06.01.2018 - 21:57 Uhr
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User (71 Beiträge)
Grundsätzlich natürlich ja. Leider greift hier wieder der Markt. Einseitige Förderung von BioSprit, wie es zur Zeit schon der Fall ist (E10) führt leider schnell zu nicht vorherseh- und regulierbaren Auswügsen, die in der umweltpolitischen Gesamtheit eher negative Auswirkungen haben, als das sie nützen.
Beitrag vom 06.01.2018 - 22:05 Uhr
UserLHTKSQFlyer
User (21 Beiträge)
wunderbar, damit schliesst sich der Kreis, mein erstes Post war: Subvention: nur nicht, eine Steuer ist ein besserer Steuerungsmechanismus, weil dann nicht von Beamten Loesungen gewaehlt werden, die sub-optimal sind, sondern weil dann der Markt auf Anreize reagiert, und damit Korrekturen vornehmen kann, und Loesungen optimieren kann
Beitrag vom 06.01.2018 - 22:13 Uhr
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User (71 Beiträge)
Die einzig effiziente Massnahme, von konventionellen Treibstoffen wegzukommen, ist eine CO2 Steuer, wie bereits gesagt, und das Schoene daran: kann auch EU weit (oder nur DE weit) ohne Wettbewerbsverzerrung eingefuehrt werden: Air China und Delta zahlen das in FRA und LH zahlt das nicht in ATL und PEK
EU-weit könnte es was bringen, aber da spielen zuviele nationale Interessen eine Rolle, als dass ich da eine Einigung sehen würde. DEU im Alleingang? Wer würde Delta und Air China davon abhalten, ihren Europaverkehr über Amsterdam oder Warschau (letztere bauen gerade auf solche Alleingänge seitens DEU) abzuwickeln?
Und wie ich antwortete: das funktioniert höchstens EU-weit. Und nutzen bringt es auch nur, wenn es den Flugverkehr reduziert. Das wird aber nicht den Interessen der Fluggesellschaften entsprechen. Genau, so schließt sich der Kreis. ;-)

Kreis - nicht Keris. Sorry.

Dieser Beitrag wurde am 06.01.2018 22:32 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.01.2018 - 23:20 Uhr
UserHans von Ohain
User (206 Beiträge)
Um Sie mal aus einem anderen Thread zu zitieren: "Hä?"
Anders gefragt: Was genau meinen Sie mit diesen Aussagen? Woher haben Sie das? Was wird wo gebunden und welche Kosten sind zu hoch?

"Was wird gebunden?" - Lesen können sie schon oder?

Den Rest hab ich aus meinem Gehirn und das dachte so:

Beim Biokraftstoff sind sie im Erzeugniss strikt an die Ausgangsstoffe, welche auch noch stark verunreinigt sind, wie übrigens auch die fossilen, gebunden.
Den kann man natürlich noch reinigen aber das kostet halt = der Kostenunterschied zum synthetischen wird geringer.

Beim synthetischen Kraftstoff haben sie viel mehr Möglichkeiten da sie das CO2 so umbauen können wie sies wollen was mehr und aufwendigere Zwischenschritte erfordert und damit teurer ist aber halt auch super auf das Triebwerk optimiert und sehr rein (=effizientere Verbrennung) ist.

Ich hoffe sie erkennen das Gehirn als Quelle an, es ist immerhin kein Teil des Internets.

Dieser Beitrag wurde am 07.01.2018 01:11 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 07.01.2018 - 10:38 Uhr
UserEricM
User (1574 Beiträge)
Um Sie mal aus einem anderen Thread zu zitieren: "Hä?"
Anders gefragt: Was genau meinen Sie mit diesen Aussagen? Woher haben Sie das? Was wird wo gebunden und welche Kosten sind zu hoch?

"Was wird gebunden?" - Lesen können sie schon oder?

Den Rest hab ich aus meinem Gehirn und das dachte so:

Beim Biokraftstoff sind sie im Erzeugniss strikt an die Ausgangsstoffe, welche auch noch stark verunreinigt sind, wie übrigens auch die fossilen, gebunden.
Den kann man natürlich noch reinigen aber das kostet halt = der Kostenunterschied zum synthetischen wird geringer.

Beim synthetischen Kraftstoff haben sie viel mehr Möglichkeiten da sie das CO2 so umbauen können wie sies wollen was mehr und aufwendigere Zwischenschritte erfordert und damit teurer ist aber halt auch super auf das Triebwerk optimiert und sehr rein (=effizientere Verbrennung) ist.

Ich hoffe sie erkennen das Gehirn als Quelle an, es ist immerhin kein Teil des Internets.

Sie scheinen nicht CO2 ( Kohlendioxid = Ergebnis der Verbrennung von Treibstoff) sondern die CH-Ketten ( Kohlenwasserstoff-Ketten, Bestandteil des Treibstoffs) zu meinen... richtig?
Beitrag vom 07.01.2018 - 13:23 Uhr
UserHans von Ohain
User (206 Beiträge)


Sie scheinen nicht CO2 ( Kohlendioxid = Ergebnis der Verbrennung von Treibstoff) sondern die CH-Ketten ( Kohlenwasserstoff-Ketten, Bestandteil des Treibstoffs) zu meinen... richtig?


Nein beim syntethischen wie beim Biotreibstoff wird das CO2 der Luft gebunden (beim Biotreibstoff über die Pflanze) und wieder in Treibstoff verwandelt.
Da geht es nur um den Kohlenstoff(-Kreislauf) der natürlich hydrolysiert werden muss (durch Wasser naheliegenderweise) das meinen sie vermutlich.

Die Reinheit ist insofern wichtig da die Verbrennung effizienter abläuft womit weniger Treibstoff verbraucht wird, womit aber auch weniger unerwünschte, giftige Nebenprodukte wie CO entstehen.
Beitrag vom 08.01.2018 - 21:42 Uhr
UserFly-away
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