Community / / A380 fliegt mit 3D-gedruckter Hydrau...

Beitrag 1 - 5 von 5
Beitrag vom 19.04.2017 - 13:49 Uhr
UserMrHenry20
User (163 Beiträge)
Wenn das in großem Maßstab kommt, ist die Luftfahrt ein weiteres Stück revolutioniert. Produktionskosten und -dauer werden die Arbeit anfangs bestimmt noch erschweren, wenn man beides aber schafft zu optimieren denke ich, sind hier große Einsparungen möglich.
Beitrag vom 19.04.2017 - 16:40 Uhr
UserHonigdachs
User (35 Beiträge)
Wenn das in großem Maßstab kommt, ist die Luftfahrt ein weiteres Stück revolutioniert. Produktionskosten und -dauer werden die Arbeit anfangs bestimmt noch erschweren, wenn man beides aber schafft zu optimieren denke ich, sind hier große Einsparungen möglich.

Erstmal werden dann aber das Standardgejammer und die Horrorszenarien der Technologieverweigerer, der "Experten" hier und auch der Medien kommen, dass die Flugzeuge reihenweise abstürzen werden. Wie bei der 787 auch.
Beitrag vom 19.04.2017 - 18:08 Uhr
UserFW 190
User (907 Beiträge)
Wenn das in großem Maßstab kommt, ist die Luftfahrt ein weiteres Stück revolutioniert. Produktionskosten und -dauer werden die Arbeit anfangs bestimmt noch erschweren, wenn man beides aber schafft zu optimieren denke ich, sind hier große Einsparungen möglich.

Erstmal werden dann aber das Standardgejammer und die Horrorszenarien der Technologieverweigerer, der "Experten" hier und auch der Medien kommen, dass die Flugzeuge reihenweise abstürzen werden. Wie bei der 787 auch.

Na, ja die Luftfahrbranche ist etwas konservativ aber, Zitat aus Wikipedia:

"Das Sintern wird seit Erfindung der Keramik verwendet und das Verfahren wurde seither empirisch verfeinert. Das Brennen von Porzellan zählt hierbei zu den ältesten Anwendungen. Während des Zweiten Weltkrieges wurden die ursprünglich kupfernen Geschossführungsringe in Deutschland (wegen des Kupfermangels) durch Sintereisen („SiFe“) ersetzt. Das war der erste Einsatz von Sintermetall in großem Stil."

3D gedruckt, rapid prototyping etc. sind Derivate des Pulverpresssinterverfahrens.

Beitrag vom 19.04.2017 - 19:11 Uhr
UserBlotto
User (135 Beiträge)
Schöner Podcast zu dem Thema:  http://omegataupodcast.net/213-airbus-3d-druck-und-additive-manufacturing/

Da werden die Anwendungsgebiete schön rausgearbeitet.
Beitrag vom 20.04.2017 - 01:01 Uhr
UserAILERON
User (1339 Beiträge)
Na, ja die Luftfahrbranche ist etwas konservativ aber, Zitat aus Wikipedia:

"Das Sintern wird seit Erfindung der Keramik verwendet und das Verfahren wurde seither empirisch verfeinert. Das Brennen von Porzellan zählt hierbei zu den ältesten Anwendungen. Während des Zweiten Weltkrieges wurden die ursprünglich kupfernen Geschossführungsringe in Deutschland (wegen des Kupfermangels) durch Sintereisen („SiFe“) ersetzt. Das war der erste Einsatz von Sintermetall in großem Stil."

3D gedruckt, rapid prototyping etc. sind Derivate des Pulverpresssinterverfahrens.


Nicht ganz richtig. Sintermetall hat mit dem Thema nicht wirklich viel zu tun. Dazu wird Metallpulver unter hohem Druck in Form gebracht. Mittels Autoklav unter hohem Druck und Temperatur verpresst und gesintert.
Als ehemaliger Lehrling von Krupp WIDIA möchte ich das mal so im Raum stehen lassen ;-)

Der Ursprung in diesem Thema kommt eher aus dem "alten" Rapid Prototyping mittels dem reinen aufschmelzen von Kunststoff.

Ist mittlerweile durch die Lasertechnologie und dem verschmelzen bzw. verschweißen von Metallpulver sehr weit fortgeschritten.

Die Luftfahrtindustrie sehe ich da auch nicht als konservativ an. Im Gegenteil, sie treibt und nutzt das Verfahren an wo es machbar ist. Weil es ein hohes Maß an Gewichtsersparnis mit hoher Festigkeit bringt. Zu teuer und zu langsam noch für die "große" Masse, aber günstig genug für die Luftfahrt.
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