Community / / Austrian strafft ihre Langstrecke

Beitrag 1 - 8 von 8
Beitrag vom 06.07.2018 - 22:49 Uhr
UserAngros
User (334 Beiträge)
Da können die Crews noch so billig sein, wenn man im Bereich Sales nicht vorwärts kommt, wird die Route einfach nicht profitabel. Vielleicht sollte die AUA da mal den Hebel ansetzen, statt jährlich alle möglichen Strecken mal in und dann wieder aus dem Programm zu nehmen?!
Beitrag vom 07.07.2018 - 09:33 Uhr
UserFrequentC
User (766 Beiträge)
@Angros schrieb,
Da können die Crews noch so billig sein, wenn man im Bereich Sales nicht vorwärts kommt, wird die Route einfach nicht profitabel.
Immer sind die anderen dran schuld...
Beitrag vom 07.07.2018 - 10:17 Uhr
Usercontrail55
User (508 Beiträge)
Ach die Crews. Wofür die alles herhalten müssen. Im Ernst, das der LH Group Vertieb einen recht ordentlichen Job macht könnte man an den Zahlen erkennen. Das Iran nicht mehr läuft sollte einleuchten und HKG ist eine der schlechtesten Strecken in der Group, trotz voller Flieger einfach ein signifikanter Yieldvetfall. Bei der kleinen Flotte kann man keine Strecke mitschleppen also konzentriert man sich dort wo es was zu verdienen gibt.
Da sehe ich kein Problem. Das man immer mal Strecken ausprobiert, geschenkt.
Besser als ein weiter so und immer den Verlust auf das teure Personal schieben ;-)
Beitrag vom 07.07.2018 - 12:51 Uhr
Userbob.gedat
User (565 Beiträge)
Bei der kleinen Flotte kann man keine Strecke mitschleppen also konzentriert man sich dort wo es was zu verdienen gibt.
Mit 54 Langstreckenflügen pro Woche bleibt die AUA im Winter aber deutlich unter ihrer Kapazität. Da bleiben im Schnitt drei Boeings am Boden.
Beitrag vom 07.07.2018 - 15:09 Uhr
UserBIK
User (32 Beiträge)

Mit 54 Langstreckenflügen pro Woche bleibt die AUA im Winter aber deutlich unter ihrer Kapazität. Da bleiben im Schnitt drei Boeings am Boden.

Ganz richtig! Der Grund sind die alten 67 die, um die Lebensdauer zu verlängern, in kürzeren Intervallen zum "Service" müssen.
Wenn es nicht bald eine Verjüngung der Flotte gibt, dann wird es wieder einmal eng für OS

Dieser Beitrag wurde am 07.07.2018 15:15 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 07.07.2018 - 15:51 Uhr
Userbob.gedat
User (565 Beiträge)
Wenn es nicht bald eine Verjüngung der Flotte gibt, dann wird es wieder einmal eng für OS
Beim 60-Jahre Jubiläum im Herbst hat ihr CEO Kay Kratky erklärt, der Investitionsrahmen läge zwischen 1,5 und 4 Milliarden Euro. Die Entscheidung wird laufend hinausgeschoben, und hängt wohl davon ab wie viele Langstreckenhubs sich die Lufthansa-Gruppe künftig leisten will. Am wahrscheinlichsten ist, dass Wien künftig nur mehr mit den wichtigsten Starhubs verbunden bleibt. Und genau in diese Richtung zeigt auch der revidierte Winterflugplan.
Beitrag vom 07.07.2018 - 17:57 Uhr
Usercontrail55
User (508 Beiträge)
Bei der kleinen Flotte kann man keine Strecke mitschleppen also konzentriert man sich dort wo es was zu verdienen gibt.
Mit 54 Langstreckenflügen pro Woche bleibt die AUA im Winter aber deutlich unter ihrer Kapazität. Da bleiben im Schnitt drei Boeings am Boden.
Das muss sich ja aber nicht widersprechen. Wenn es ex VIE vielleicht nicht genug Strecken gibt die mit lokalen Kunden profitabel bedient werden können? Kenne die Zahlen nicht, aber Verluststrecken kann sich OS nicht leisten. So nutzen sie halt nicht alle Flieger und haben eine Einsatzreserve. Bis neue Flugzeuge entschieden sind. Ich denke das wird auch nicht so schnell sein. Man wird abwarten wie sich die LCC Sutation in VIE entwickelt. OS braucht auf Zubringern jeden Gast und die (oder eben Yield) brechen gerade weg. Da erscheint mir konservativ ein guter Weg. Umsteiger verliert die Group nicht, die routet man eben anders. Mit der LS setzt man wohl auf Bewährtes.
Beitrag vom 09.07.2018 - 12:33 Uhr
Userbob.gedat
User (565 Beiträge)
Man wird abwarten wie sich die LCC Sutation in VIE entwickelt.
Die Entscheidung zur "neuen" LR-Flotte der Austrian dürfte eher eine strategische als eine wirtschaftliche sein. Zwar geht Frankfurt da durchaus pragmatisch vor (die AUA muss sich die Investition selbst verdienen), neue Superhubs wie in Istanbul, Peking, Delhi, London oder Dubai zwingen aber die Lufthansa ihr Wachstum künftig stärker auf ihre Heimathubs (Frankfurt und München) zu konzentrieren. Sekundärhubs wie das AUA-Drehkreuz Wien werden daher ihr Angebot künftig eher auf profitable Allianzspangen reduzieren müssen. Das freilich öffnet für Lowcostanbieter wie Level völlig neue Märkte.
CCBot/2.0 (https://commoncrawl.org/faq/)