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Beitrag vom 07.10.2019 - 16:44 Uhr
UserAngros
User (368 Beiträge)
Die News von gestern sind also inzwischen auch zu den Top-Managern durchgedrungen?
Ist ja nun wirklich keine unvorhersehbare Entwicklung, mal sehen wie sie das stemmen wollen, noch dazu während der Rest der Welt, jedenfalls großteils, ganz ähnliche Probleme hat.
Beitrag vom 07.10.2019 - 18:55 Uhr
Userleonpd
User (39 Beiträge)
tja, dann sollten sie mal von ihrem hohen Roß heruntersteigen.

Wer einmal als ready entry mit 1000h irgendwo im SIM nicht genommen wurde hat keine Chance sich mit 10.000 Stunden nochmal zu bewerben/beweisen.
Wer einmal mit 18 den DLR Test nicht besteht ist sein Leben lang bei der LH Group gesperrt.
Wer einmal bei Condor nicht durch das final interview gekommen ist, ist sein Leben lang gesperrt.

Jede Airline glaub sie ist die "Elite der Luftfahrt" um die Ausbildungsleiter der DLH zu zitieren.

United geht es genauso. Kein Mitleid. Sollten alle mal ihr recruiting überdenken.
Beitrag vom 07.10.2019 - 19:16 Uhr
UserA340Skipper
User (29 Beiträge)
Absolut lachhaft und 100% selbstverschuldet !

Über all die Jahre stets & kontinuierlich die Konditionen der Piloten unter Druck gesetzt, und sich dann scheinheilig wundern, wenn sich nun niemand (Dummes!) mehr in ausreichender Zahl findet, um eingenfinaziert (100 Tsd. $ Kredit) dann für 30 Tsd. $ Jahresgehalt (Brutto !) sich die Nächte auf dem Turboprop um die Ohren zu schlagen

- um nach 10 Jahren dann gnädig auf dem jet angenommen zu werden - Hochmut kommt vor dem Fall/Erkenntnis, wenngleich recht spät!

Einfach die Lobbyisten zum Donald schicken, damit Greencards für Piloten angeboten werden -.damit bekäme man garantiert sofort 3000 plus qualifizierte Piloten - wenn man denn wirklich möchte, aber die suchen doch nur wieder junge (= billige !) Piloten!

Dieser Beitrag wurde am 07.10.2019 19:18 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 07.10.2019 - 20:54 Uhr
UserLicEng
User (23 Beiträge)
Hut ab A340 Skipper...trifft zu 200% den Nagel auf den Kopf !
Beitrag vom 07.10.2019 - 22:11 Uhr
UserMr.Clean
User (22 Beiträge)
Die Amerikaner und der Pilotenberuf.
Dort zu Lande ist es jedoch so, dass der Pilotenberuf das ist, was unseren Piloten hier blüht. Der finanzielle Abfall. Die Piloten in den USA verdienen ca. 30-40k$ was garnicht ausreicht um sich aus irgendeiner beruflichen Notlage herauszubringen. Hier in DE ist der Verfall auch schon im Gange. Man spielt mit den Träumen der jungen Leute. Große Airlines verschleißen durch ihre Acessment Center viele geeignete Piloten die vieleicht mal einen schlechten Tag hatten. Jedoch ist dieser beruflich-finanzielle Verfall über alle Jobs für hoch-qualifizierte aktuell im Gange. Ingenieure, Ärzte, Piloten... Alles um das Unternehmen weiterhin mehr Gewinne zu verschaffen.
Beitrag vom 07.10.2019 - 23:31 Uhr
UserViri
User (442 Beiträge)
Die Amerikaner und der Pilotenberuf.
Dort zu Lande ist es jedoch so, dass der Pilotenberuf das ist, was unseren Piloten hier blüht. Der finanzielle Abfall. Die Piloten in den USA verdienen ca. 30-40k$ was garnicht ausreicht um sich aus irgendeiner beruflichen Notlage herauszubringen. Hier in DE ist der Verfall auch schon im Gange. Man spielt mit den Träumen der jungen Leute. Große Airlines verschleißen durch ihre Acessment Center viele geeignete Piloten die vieleicht mal einen schlechten Tag hatten. Jedoch ist dieser beruflich-finanzielle Verfall über alle Jobs für hoch-qualifizierte aktuell im Gange. Ingenieure, Ärzte, Piloten... Alles um das Unternehmen weiterhin mehr Gewinne zu verschaffen.

Ganz so ist es ja nun nicht. Bei den Regionalcarriern verdient man sicherlich schlecht, aber wenn man es dann mal geschafft hat, verdient man in den USA ordentlich.
Beitrag vom 08.10.2019 - 18:04 Uhr
Userfokker50
User (77 Beiträge)
Na ja, der Pilotenberuf ist ja auch nur ein Anlernberuf wie viele andere.
Nur verdienen die noch viel weniger, haben aber mindestens genauso viel Verantwortung für Mensch und Material (Zugführer).
Absolut lachhaft und 100% selbstverschuldet !

Über all die Jahre stets & kontinuierlich die Konditionen der Piloten unter Druck gesetzt, und sich dann scheinheilig wundern, wenn sich nun niemand (Dummes!) mehr in ausreichender Zahl findet, um eingenfinaziert (100 Tsd. $ Kredit) dann für 30 Tsd. $ Jahresgehalt (Brutto !) sich die Nächte auf dem Turboprop um die Ohren zu schlagen

- um nach 10 Jahren dann gnädig auf dem jet angenommen zu werden - Hochmut kommt vor dem Fall/Erkenntnis, wenngleich recht spät!

Einfach die Lobbyisten zum Donald schicken, damit Greencards für Piloten angeboten werden -.damit bekäme man garantiert sofort 3000 plus qualifizierte Piloten - wenn man denn wirklich möchte, aber die suchen doch nur wieder junge (= billige !) Piloten!
Beitrag vom 08.10.2019 - 20:48 Uhr
Usermarbu
User (221 Beiträge)
Die Amerikaner und der Pilotenberuf.
Dort zu Lande ist es jedoch so, dass der Pilotenberuf das ist, was unseren Piloten hier blüht. Der finanzielle Abfall. Die Piloten in den USA verdienen ca. 30-40k$ was garnicht ausreicht um sich aus irgendeiner beruflichen Notlage herauszubringen. Hier in DE ist der Verfall auch schon im Gange. Man spielt mit den Träumen der jungen Leute. Große Airlines verschleißen durch ihre Acessment Center viele geeignete Piloten die vieleicht mal einen schlechten Tag hatten. Jedoch ist dieser beruflich-finanzielle Verfall über alle Jobs für hoch-qualifizierte aktuell im Gange. Ingenieure, Ärzte, Piloten... Alles um das Unternehmen weiterhin mehr Gewinne zu verschaffen.

Man sollte schon den Unterschied kennen zwischen den Major Carriern und deren Regional Ablegern. Bei United, American und Delta selbst stecken die Skipper sehr fürstliche Gehälter ein. In Europa sind mir (bei vernünftigen Arbeitgebern) auch nur massive Lohnzuwächse über die letzten Jahre bekannt - weil eben keiner mehr vernünftiges Personal findet.
Mit meinen +19% über die letzten beiden Jahre kann ich auch ganz gut leben :) Wenn „finanzieller Abfall“ so aussieht dann steht uns eine rosige Zukunft bevor.
In USA wird sich der Markt auch ganz schnell richten, die Lohnerhöhungen von teils 30% werden schnell für viel Nachwuchs sorgen und zur Not eben wie bereits erwähnt die Greencard

Lustig finde ich die ganze Diskussion um fehlende Piloten. Hat nicht Tom Enders noch vor 2 Jahren großkotzig behauptet in 10-15 Jahren baut er uns problemlos autonom fliegende Flugzeuge? Ach stimmt das war ja noch vor den MCAS Abstürzen und dem Aufschrei der Öffentlichkeit „wie kann man einem Computersystem nur die Entscheidung über Menschenleben anvertrauen“
Beitrag vom 08.10.2019 - 21:03 Uhr
Userfbwlaie
User (4260 Beiträge)
Zunächst müssen erstmal Piloten ausgebildet werden (frozen ATPL). Das kostet überall richtiges Geld - nicht nur in der EU oder den USA. Dann kommt das rating....
Schon jetzt könnte man z. B. afrikanische Piloten anheuern (oder freikaufen, falls das überhaupt möglich ist). Wer aber will in die USA, nach China,....?

Ausserdem könnte man mit grösserem Gerät und in weniger Frequenzen fliegen. In den USA böte sich an, z. B. transcont nur mit +250 Sitzern (MoM-Gerät) zu fliegen usw.
Die US-Fluggesellschaften wissen sehr wohl, dass sie sich mehr um ihre Nachwuchspiloten kümmern müssen. Das wird halt wieder teuerer. Ja und? Solche Situationen am Arbeitsmarkt sind doch ganz normal.


Dieser Beitrag wurde am 09.10.2019 02:29 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 08.10.2019 - 21:09 Uhr
User4
User (110 Beiträge)
Ach stimmt das war ja noch vor den MCAS Abstürzen und dem Aufschrei der Öffentlichkeit „wie kann man einem Computersystem nur die Entscheidung über Menschenleben anvertrauen“
Die ach so tollen Piloten haben es nicht geschafft, mehr als 350 Menschen am Überleben zu halten. Anders herum sind sie nicht in der Lage, komplett auf sämtliche Computerhilfen zu verzichten. Ihre Sprüche über Ihre Unverzichbarkeit sind nicht neu, einigen von den VC Kettenhunden ist die große Klappe mittlerweile etwas eingeschlafen. Gut so.
Beitrag vom 08.10.2019 - 22:54 Uhr
UserMHalblaub
User (556 Beiträge)
Die ach so tollen Piloten haben es nicht geschafft, mehr als 350 Menschen am Überleben zu halten.

Nicht nur die vier Piloten an Bord haben es nicht geschafft sondern auch zahlreiche Piloten im Simulator, die wussten war kommt. Darum ist MCAS ein so extrem gefährliches System und Boeing hat immer noch nicht eine Lösung bei der FAA eingereicht.

Die "Computerhilfe" ist das, was früher durch mechanische Hilfen erreicht wurde. Nur die "Computerhilfen" sind deutlich sicherer. Computerhilfen, die so gebaut sind wie der LVDC der Apollo-Raketen und nicht wie MCAS.
Beim LVDC haben sich 3 Computer gegenseitig kontrolliert. Bei MCAS einer.
Beim LVDC wurden die Daten beim Eingang geprüft. - Die Rakete dreht sich in Bruchteilen einer Sekunde um die Achse: ignorieren.
MCAS - Flugzeug fliegt gerade aus aber Sensor sagt nein: Yeah!

Hier ein nettes Video über den LVDC:  https://youtu.be/p12CinjFh1I
Sorry, Boeing hat das komplett verbockt. Wie man ein stabiles System baut ist seit über 50 Jahren bekannt aber Boeing hat gespart.
Beitrag vom 09.10.2019 - 00:32 Uhr
Usermarbu
User (221 Beiträge)
Ach stimmt das war ja noch vor den MCAS Abstürzen und dem Aufschrei der Öffentlichkeit „wie kann man einem Computersystem nur die Entscheidung über Menschenleben anvertrauen“
Die ach so tollen Piloten haben es nicht geschafft, mehr als 350 Menschen am Überleben zu halten. Anders herum sind sie nicht in der Lage, komplett auf sämtliche Computerhilfen zu verzichten. Ihre Sprüche über Ihre Unverzichbarkeit sind nicht neu, einigen von den VC Kettenhunden ist die große Klappe mittlerweile etwas eingeschlafen. Gut so.

Da ist aber jmd gewaltig neidisch :)

Neid ist und bleibt nunmal die höchste Form der Anerkennung in Deutschland. Vielen Dank hierfür!
Beitrag vom 09.10.2019 - 09:18 Uhr
UserA320Fam
User (795 Beiträge)
@marbu ... und all die Anderen ...
Da ist aber jmd gewaltig neidisch :)

Neid ist und bleibt nunmal die höchste Form der Anerkennung in Deutschland. Vielen Dank hierfür!

Von einem hohen Ross herunter ist immer leicht Befindlichkeiten Anderer arrogant und überheblich wegzudiskutieren.
Versuchen Sie doch einfach mal den Blick von der anderen Seite des Ufers auf sich zu lenken und vergleichen dann (objektiv) die Verhältnisse/Verträge die immer und immer wieder wie hier jetzt auch zur sogenannten 'Neid'debatte führen ...
Beitrag vom 09.10.2019 - 11:34 Uhr
User4
User (110 Beiträge)
Ach stimmt das war ja noch vor den MCAS Abstürzen und dem Aufschrei der Öffentlichkeit „wie kann man einem Computersystem nur die Entscheidung über Menschenleben anvertrauen“
Die ach so tollen Piloten haben es nicht geschafft, mehr als 350 Menschen am Überleben zu halten. Anders herum sind sie nicht in der Lage, komplett auf sämtliche Computerhilfen zu verzichten. Ihre Sprüche über Ihre Unverzichbarkeit sind nicht neu, einigen von den VC Kettenhunden ist die große Klappe mittlerweile etwas eingeschlafen. Gut so.

Da ist aber jmd gewaltig neidisch :)

Neid ist und bleibt nunmal die höchste Form der Anerkennung in Deutschland. Vielen Dank hierfür!
Ach ja, mal wieder die leidgeprüfte Neid-Debatte. Immer wenn es keine sachlichen Aspekte vorzuweisen gibt, versucht man es mit der abgedroschenen Neid-Version. Völlig sinnfrei. Ich kann auch keine Stelle erkennen wo Ihre Behauptung belegt wäre.
Beitrag vom 09.10.2019 - 11:45 Uhr
Usermarbu
User (221 Beiträge)
Es ist wie mit allem anderen auch: Angebot und Nachfrage. Jeder AG zahlt genau so viel wie er bezahlen muss und keinen Cent mehr. Piloten bekommen bestimmt nicht überdurchschnittliche Gehälter weil Airlines soziale Wohltäter sind.
Die „Neiddebatte“ gibts auch nur in Deutschland.
Soll ich für die Hälfte des Geldes arbeiten nur weil andere User hier in wenig gefragten Jobs / Branchen arbeiten und deutlich weniger verdienen?
Aber der deutsche Neidhammel sieht es halt so als würde ihm persönlich etwas weggenommen wenn ein anderer mehr hat. Wenn die Besatzung umsonst fliegen würde dann könnte auch niemand nur einen Euro günstiger in den Urlaub fliegen.

Aber der deutsche Neidhammel sagt sich halt „wenn der andere weniger hat, dann habe ich ja gefühlt mehr“ weil der Unterschied geringer ausfällt :)
Sowas gibts aber wie gesagt auch nur in Deutschland. In anderen Ländern freut man sich für den Nachbarn wenn ein großes neues Auto in der Einfahrt steht, kurbelt ja schließlich die Wirtschaft an. Der deutsche Neidhammel schaut dagegen eifersüchtig aus des Fenster und munkelt lieber ob der dicke Schlitten jetzt auf Pump finanziert ist oder der Nachbar geerbt hat.
Hart arbeiten und gutes Geld verdienen kennt der Neidhammel nunmal nicht. Liegt aber auch daran dass diese Charaktere meist bildungsfernen Schichten entstammen - was dann auch wieder erklärt warum sie in einem Job mit bescheidenem Lohn festhängen und neidvoll auf das fliegende Personal blicken.

Wird sich aber auch niemals ändern denn die Kinder von Neidhammeln werden brav weiter zu Neidhammeln erzogen :) Naja vielleicht schaffen wir es ja tatsächlich in 50-100 Jahren selbst fliegende Flugzeuge zu bauen, dann wäre das Thema wenigstens vom Tisch. Obwohl es dann immer noch jmd braucht der die Dinger überwacht / wartet / kalibriert / entwickelt. Der wird dann natürlich wieder fürstlich entlohnt und die Neider haben wieder jemanden zu dem sie „aufblicken“ können und über den sie zuhause vor ihrem Rechner im Internet herziehen können :)
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