Winter 2017/2018
Älter als 7 Tage

Transavia löst Basis in München auf

MÜNCHEN - Vor nicht einmal einem Jahr zog Transavia, die Günstigairline von Air France-KLM, mit vier Boeing 737-800 und großen Plänen in München ein. Zum Winterflugplan 2017/2018 treten die Niederländer nun schon wieder den geordneten Rückzug an. Der süddeutsche Außenposten wird eingestampft.

"Wir haben nun entschieden, unsere Strategie zu ändern und uns auf Wachstum innerhalb unseres Heimatmarktes zu konzentrieren", sagte Transavia-Chef Mattijs ten Brink am Montagabend. "Deshalb und aufgrund der sorgfältig ausgewerteten Profitabilitätsaussichten ist eine Basis in München nicht länger Teil dieser Strategie."

Foto
Transavia Boeing 737-800, © world-of-aviation.de Björn Schmitt Aviation Photography

Das aktuelle Sommerprogramm will Transavia in München noch durchziehen, danach aber nur noch aus Amsterdam und Eindhoven in die bayerische Landeshauptstadt fliegen. Seit 30. Mai 2016 flog Transavia auch innerdeutsch auf der Linie von München nach Berlin-Schönefeld, die ebenfalls entfällt.

Transavia geht Eurowings aus dem Weg

Transavia erkannte in München einen "unterversorgten Markt für Günstigflüge", den 2017 jedoch auch Eurowings für sich beansprucht. Die Günstigtochter der Lufthansa stationiert alsbald vier Airbus A320 in München und fliegt ab Ende März 32 Ziele an. Die Gegenwart von Transavia soll die Entscheidung motiviert haben.

Zuletzt bediente Transavia aus München überwiegend Nachfrage in den Mittelmeerraum und flog auch nach Paris und Amsterdam.
© aero.de | Abb.: world-of-aviation.de, Björn Schmitt Aviation Photography | 13.02.2017 20:54

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Beitrag vom 15.02.2017 - 17:01 Uhr
Könnt Ihr Euch bitte an die Umgangsregeln hier im Forum halten und die gegenseitigen Sticheleien unterlassen. Entsprechende Passagen wurden entfernt.
Die Forumsregeln bitte beachten.

Weideblitz
Moderator
Beitrag vom 14.02.2017 - 17:36 Uhr
Nein, ich habe nicht behauptet, dass es irgendwie irgendetwas mit 'Kohle' zu tun hat. Das ist nach einem knappen jahr wie gesagt auch so nicht absehbar (ich wiederhole mich) und Transavia hat dies in ihrer Mitteilung im Original auch so nicht gesagt.

Es war allen Beteiligten klar, dass im ersten jahr finanziell nicht viel 'Kohle' gemacht werden würde, weil es eben neue Angebote sind.

Ich sehe den Rückzug bei Transavia selbst, die strategisch etwas rumeiern und sich ehrlich gesagt nnichttrauen EW die Stirn zu bieten. Es gibt sicherlich genug Leute, die Transavia einer EW vorziehen.

Es wäre auch nicht das erste mal, dass Transavia etwas zickzack fährt mit sowas.
Beitrag vom 14.02.2017 - 17:22 Uhr
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Also sagst Du doch, dass eine hohe Auslastung nichts anderes heißt, als das es gut läuft.
Du spricht von gut laufen mit 80% und mehr auf den Strecken.
Ich hab dir gesagt, dass es für eine Airline gut läuft, wenn Kohle am Ende des Tages Kohle übrigt bleibt, egal wie hoch die Auslastung ist.
Und dass es scheiße läuft zeigt doch Transavia selbst, weil sie MUC einstampfen. Auch mit deiner beschriebenen 80%+ Auslastung.

Aber gut, mit so einem ausgewiesenen Fachmann wie dir will ich mich als völliger Airlinelaie nicht anlegen.

Dieser Beitrag wurde am 15.02.2017 16:59 Uhr bearbeitet.


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