Sicherheit
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Kabinett beschließt Speicherung von Fluggastdaten

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Terminal am Flughafen Frankfurt, © world-of-aviation.de, Bjoern Schmitt Aviation Photography
BERLIN - Im Kampf gegen Terrorismus und organisiertes Verbrechen hat die Bundesregierung die Speicherung von Fluggastdaten beschlossen.

Dies sieht ein Gesetzentwurf des Bundesinnenministeriums vor, den das Kabinett am Mittwoch in Berlin auf den Weg brachte. Er dient der Umsetzung einer EU-Richtlinie aus dem Frühjahr. Diese verpflichtet Fluggesellschaften, den 28 EU-Ländern ihre Passagier-Datensätze - etwa Namen, Kreditkartennummern oder Essenswünsche - zu überlassen. Die Sicherheitsbehörden können diese dann überprüfen und unter engen Voraussetzungen austauschen.

«Terroristen und Schwerkriminelle machen nicht vor Grenzen halt», erklärte Minister Thomas de Maizière. «Um Straftaten zu verhindern oder jedenfalls aufzuklären, müssen wir daher wissen, wer wann die Grenzen des Schengenraumes überschreitet. Und wir müssen gegebenenfalls auch rückblickend nachvollziehen können, wer wann auf dem Luftweg zu uns gekommen ist.»

Der CDU-Politiker nannte die Fluggastdatenspeicherung einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit in Europa. Nun beginnt das parlamentarische Verfahren für die Pläne.
© dpa | 16.02.2017 07:32

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Beitrag vom 16.02.2017 - 09:14 Uhr
Kann hier jemand Denkanstöße geben, inwiefern Datenaustausch über Essenswünsche die Sicherheit erhöhen bzw. Straftaten verhindern kann.

In der gestrigen Bundespressekonferenz wurden vom Innenministerium lediglich " besondere Sitzplatzinformationen" bestätigt.

Vielen Dank.


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