Fliegen zum Festpreis
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Eurowings testet Zehnerkarte "Flightpass"

FRANKFURT - Die Lufthansa-Tochter Eurowings testet seit Montag ein neues Angebot: zehn Flüge zum Paketpreis.

Eurowings und die Lufthansa-Abteilung "Innovation Hub" hätten den neuen "Flightpass" entwickelt, teilte Eurowings am Montag mit. Die Zehnerkarte fürs Fliegen werde zum festen Paketpreis für zehn einfache Flüge verkauft. Innerhalb der Laufzeit und des ausgewählten Streckennetzes kann man diese Flüge flexibel nutzen.

Foto
Eurowings Europe Airbus A320 OE-IEW, © Eurowings

In der Testphase seit dem 6. Februar 2017 können Kunden unter flightpass.de zwischen drei verschiedenen Tarifen wählen, die auf unterschiedliche Gruppen von Reisenden ausgelegt sind:
  • Für 499 Euro gibt es den "Student-Pass", mit dem Studenten innerhalb von sechs Monaten auf ausgewählten Europastrecken der Eurowings fliegen können.
  • Der "City-Pass" ist insbesondere für Pendler interessant, die regelmäßig auf einer Wunschstrecke innerhalb Deutschlands reisen. Der "City-Pass" ist für 699 Euro zu kaufen.
  • Für Geschäftsreisende wurde der "Business Pass" konzipiert. Zwei Varianten bieten hier größte Flexibilität hinsichtlich Vorausbuchungsfristen und Streckenauswahl innerhalb des Eurowings Netzes. Der Paketpreis für diesen Pass startet ab 1.499 Euro.
Neben der Preissicherheit bei all ihren Flügen profitierten Kunden von einem betont einfachen und schnellen Buchungsprozess, so Eurowings.

Der Prototyp "Flightpass" wird zunächst in limitierter Stückzahl verfügbar sein. Ziel des ersten Testlaufs sind Erkenntnisse, ob und in welcher Ausprägung Kunden ein solches Abomodell für Flugreisen dauerhaft nutzen möchten. Ob und wie das Produkt am Ende der Testphase weitergeführt wird, entscheidet neben wirtschaftlichen Überlegungen die Meinung der Nutzer.

Erste Ergebnisse des Flightpass erwarten Eurowings und Lufthansa Innovation Hub noch im Frühjahr 2017.
© FLUG REVUE - Sebastian Steinke | 06.02.2017 12:32

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Beitrag vom 09.02.2017 - 19:08 Uhr
War Adam Smith eigentlich Mitglied bei der VC oder ging er von marktüblichen Gehältern aus?
Der Eigenliebe des Bäckers ist es zu danken, dass wir satt werden.
Wenn die Eigenliebe eines Bäckers sich am KTV orientieren wollte, wären wir nicht satt, sondern längst verhungert. Und die wenigsten Pilotwn können Brot backen.
Beitrag vom 09.02.2017 - 17:42 Uhr
Alternativ könnte man sich als größter Luftfahrtkonzern in Europa auch für faire Arbeitsbedingungen für fliegendes Personal in der EU stark machen und mit gutem Vorbild voran gehen.

vielleicht interessant - wenn auch uralt:
'Adam Smith ... „Nicht vom Wohlwollen des Metzgers, Brauers und Bäckers erwarten wir das, was wir zum Essen brauchen, sondern davon, dass sie ihre eigenen Interessen wahrnehmen. Wir wenden uns nicht an ihre Menschen-, sondern an ihre Eigenliebe, und wir erwähnen nicht die eigenen Bedürfnisse, sondern sprechen von ihrem Vorteil.“'
 Der Segen des Egoismus
Beitrag vom 07.02.2017 - 21:47 Uhr
DAS lesen Sie aus meinen 2 Posts in diesem Thread raus? Ok, ich habs mir nochmal durchgelesen und finde eigentlich keine Möglichkeit das fehlzuinterpretieren. Aber gut, gehen wir es durch. Sie sagen Sie finden 138€ viel und ich wollte mit meinem Beitrag zum Preis eigentlich sagen, dass das günstig ist, nicht viel. Wie soll eine Airline von diesem Geld leben?
CS will nicht billig. Keine Airline will das. Man muss sich nur mit den Gegebenheiten abfinden. Wenn man das mit LH Classic nicht schafft, aus vielerlei Gründen, dann muss man da eben mit EW ran. CS will nicht MOL den Rang ablaufen, wo haben Sie das denn her? EW ist angetreten möglichst schnell die Nummer drei im LCC Bereich zu werden. Eine relevante Größe zu bekommen, um mitspielen zu können. Keiner hat gesagt man will billiger werden als FR. Das wird mit dem angebotenen Produkt nie klappen. LH und EW bedienen 2 Bereiche in einem Markt, mit Überschneidungen in der Mitte. Ein Teil bricht LH gerade weg. Wenn Sie eines aufgeben verschenken Sie die Möglichkeit dort Geld zu verdienen. Oder den anderen Teil einfach MOL überlassen? Das wäre doch dumm. MOL mit FR bedient nur ein Segment des Marktes. Die Kunst ist die Balance zwischen den Bereichen zu halten.
Mein „Eben“ bezog sich auf die Notwendigkeit einer EW wenn der Markt in der Breite noch billiger will. War vielleicht missverständlich. Aber Sie fügen an „... das dies nicht der richtige Weg ist...“ Doch, das sehe ich eben genau so, das ist der richtige Weg. Daher sind wir uns in keinem Bereich einig.
Ihr Vorschlag den Markt zu ändern ist naiv. Der Markt wartet auf niemanden. Nie. Wie soll das gehen? FR, DY, Wow und Wizz sind die Airlines mit den „innovativsten“ Beschäftigungsmodellen und haben zusammen soviel Passagiere wie LH Group und IAG zusammen. Wie wollen Sie das aufhalten? Werden wir nicht. Wenn der Markt das so will, bekommt er das. Im Moment befinden wir uns in einer Phase eines Sozial/Kulturellen Trends. Weltweit. Wenn es mir nur gutgeht ist mir egal wie schlecht es anderen geht, oder kurz „Geiz ist geil“ Wie soll LH das aufhalten? Kennen Sie Primark? Ryan für Klamotten. Der Laden brummt.

Es ist völlig egal ob ich das gut oder schlecht finde. Es ist wie es ist und man muss sich anpassen. Man kann sich im Fortschritt nicht die Rosinen rauspicken, man muss das ganze Paket nehmen. Ich kann nicht einen Fernseher billig wollen und gleichzeitig verlangen, dass die Flüge ordentlich, mit Auskommen für alle, gepreist sind. Das funktioniert nicht. Daher kaufe auch ich für mich und Familie günstige Tickets (billiger als LH SBY) und finde das gut. Als LH Mitarbeiter baut das Druck auf und das finde ich natürlich nicht gut, akzeptiere es aber. Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass. Das geht nicht. Ich bin da kein Romantiker sondern Realist.

Zusammengefasst... ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn Sie das anders sehen. Aber einig sind wir nicht.


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