SAS Ireland
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SAS stattet Ferienflieger mit neun Airbus A320neo aus

DUBLIN - Inspiriert von Norwegian will SAS Ferienflüge unter irischer Flagge anbieten. SAS Ireland werde auf Wet-Lease-Basis für SAS produzieren, sagte der für den Aufbau der Airline verantwortliche Manager Mikael Wangdahl dem "Irish Independent" und umriss das Vorhaben erstmals konkreter.

Der neue Flugbetrieb für das Feriensegment gehe in der Wintersaison 2017/2018, laut aktuellem Planungsstand im November, an den Start. Airlinechef Rickard Gustafson hatte mehrfach eine Expansion auf Standorte außerhalb Skandinaviens als Option genannt, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

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Scandinavian Airlines Airbus A320neo, © Airbus S.A.S.

SAS will unter irischem AOC operative Basen in Irland, London und Spanien entwickeln und erwartet laut Wangdahl im ersten Betriebsjahr 2,0 bis 2,5 Millionen Passagiere bei einer Auslastung zwischen 75 und 80 Prozent. Nächsten Monat werde SAS die irische Betriebsgenehmigung beantragen.

SAS Irland werde mit neun Airbus A320neo arbeiten, verriet Wangdahl dem "Irish Independent". Die werden für Ferienflüge vermutlich etwas dichter bestuhlt als die ersten vier A320neo, die SAS seit Oktober mit jeweils nur 168 Sitzen in der Mainline-Flotte einsetzt. SAS hat 30 A320neo mit CFM LEAP-1A Triebwerken bei Airbus bestellt.

Die irische Plattform will die Flotte anfangs mit 90 Piloten und 180 Flugbegleitern bereedern.

SAS lagert auch regionalen Flugbetrieb aus


An EU-Standorten verspricht sich SAS geringere Arbeitskosten, die in Skandinavien laut Gustafson mit 43 Euro pro Stunde deutlich höher ausfallen als ein EU-weiter Durchschnitt von 25 Euro. Zwar will SAS Ireland ähnliche Gehälter zahlen wie in der Kernmarke, knapst aber bei Steuern und Sozialabgaben.

Auch regionale Flüge lagert SAS zunehmend in Wet-Lease-Modelle aus. Größter Auftragnehmer ist inzwischen Cityjet, die bald 22 CRJ900 für den skandinavischen Airlinekonzern betreiben wird und dafür gerade die Airline Cimber übernahm.
© aero.de | Abb.: Airbus | 01.03.2017 16:23

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Beitrag vom 02.03.2017 - 09:29 Uhr
Steht natürlich jedem frei, in dem Land ein AOC zu beantragen, in dem er möchte. Dennoch halte ich es für unfairen Wettbewerb den übrigen europäischen Carriern gegenüber. Man stelle sich vor, Größen wie BA, AF oder LH würden das selbe machen. Da wär' was los..


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