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Air-France-Piloten stimmen für neue Niedrigkosten-Tochter

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Air France Boeing 777-300ER, © The Boeing Company

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PARIS - Die Piloten der Air France haben sich für die Gründung einer neuen Langstrecken-Tochter mit niedrigeren Kosten offen gezeigt. In einer Abstimmung stellten sich 58,1 Prozent der Teilnehmer gegen die Position der Pilotengewerkschaft SNPL und akzeptierten grundsätzlich die Schaffung der neuen Fluglinie.

Sie soll den stark wachsenden Golf-Airlines-Paroli bieten. Wie die Gewerkschaft am Montag mitteilte, beteiligten sich 73,8 Prozent der Air-France-Piloten an der Befragung.

Air France-KLM hatte die neue Airline im November angekündigt. Sie soll ausdrücklich nicht als Billigairline antreten, aber günstiger arbeiten und so auf besonders umkämpften Märkten gegen Konkurrenten wie Emirates bestehen können. Dazu sollen auch die Mitarbeiter Zugeständnisse machen.

Die SNPL, die die Befragung organisiert hatte, nahm das Ergebnis zur Kenntnis und kündigte an, dass der Gewerkschaftsrat sich am Mittwoch damit befassen werde. Das Resultat sei keine Blankovollmacht für das Unternehmen, hieß es in der Mitteilung - das Management müsse Garantien geben.

Die Gewerkschaft wolle nun über die Details verhandeln, sagte ein Sprecher. Wegen bestehender Vereinbarungen brauche Air France die Zustimmung der SNPL, um die Pläne umzusetzen.

Eine günstigere Produktion von Langstrecken ist ein Eckpfeiler in der Strategie des neuen Air France-KLM-Konzernchef Janaillac. Das Projekt läuft bei Air France unter dem Arbeitstitel "Boost" und soll im Winter 2017/2018 zunächst auf mittellangen Flüge starten. Im Sommer 2018 folgen Langstrecken, auf denen Air France auch moderne Airbus A350-900 einsetzen will.

Bis 2020 soll "Boost" auf zehn Flugzeuge wachsen, langfristig will Air France das Angebot auf zehn Langstrecken- und bis zu 18 Mittelstreckenflugzeuge ausbauen.

Janaillac bemühte sich im Dauertarifstreit mit den Air-France-Piloten seit seinem Amtsantritt um einen neuen Deal und entschärfte den Konflikt.
© dpa-AFX | Abb.: Air France-KLM | 20.02.2017 20:27

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Beitrag vom 22.02.2017 - 16:43 Uhr

Ignorieren hilft.

Fällt mir soooo schwer....

Da hat gpower aber durchaus recht. Die Threads wären viel übersichtlicher, wenn man die üblichen Trolle nicht dauernd füttern würde.
Beitrag vom 22.02.2017 - 15:50 Uhr
Lh Piloten sind doch immer gegen alles dass nur mehr ein Schlichter etwas regeln kann. Warum sollte Ihnen auch daher die GL der LH soetwas unterbreiten.

Lasst doch bitte die LH-Piloten raus... Das endet nur wieder im Ärger...

Warum sollte man? Das müssten Sie schon etwas differenzieren. Wer sich nicht sachlich damit auseinadersetzen kann gehört auch mal gesperrt. Aber deswegen ein Thema ausschließen? Das halte ich für überzogen.

Hier sehe ich klar einen Bezug. Ähnliches Modell wie EW/LH aber einen anderen Ansatz. Mit diesem Ansatz, anstatt einer Blockade, kann man sich doch als LH Pilot gut auseinandersetzen und warum sollte man darüber nicht reden dürfen?
Ignorieren hilft.
Beitrag vom 22.02.2017 - 15:40 Uhr
Lh Piloten sind doch immer gegen alles dass nur mehr ein Schlichter etwas regeln kann. Warum sollte Ihnen auch daher die GL der LH soetwas unterbreiten.

Lasst doch bitte die LH-Piloten raus... Das endet nur wieder im Ärger...


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