Lufthansa Technik und Rolls-Royce
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N3: Bisher rund 800 Triebwerke gewartet

Aktuelles aus dem Ressort Flugzeugbau

ARNSTADT - Jubiläum eines Gemeinschaftsprojekts von Lufthansa Technik und Rolls-Royce: Das Arnstäder Unternehmen N3 Engine Overhaul Services wartet seit zehn Jahren die Triebwerke von Flugzeugen.

Das wird an diesem Freitag in Arnstadt gefeiert. Derzeit beschäftigt das Wartungswerk rund 600 Spezialisten. 40 junge Leute werden unter anderem zu Fluggerätemechanikern ausgebildet.

Seit dem Start im April 2007 seien insgesamt rund 800 Triebwerke durchgecheckt und repariert worden, teilte N3 auf Anfrage mit. Auf den Prüfstand in Arnstadt kommen die von Rolls-Royce gebauten Trent-Triebwerke für vier verschiedene Airbusmodelle, darunter für den großen Airbus A380.

Erst im vergangenen Herbst hatte N3 die Genehmigung des Luftfahrtbundesamtes für die Wartung der Triebwerke des Airbus 350 erhalten. In Arnstadt solle die komplette A-350-Flotte von Lufthansa bei Instandhaltung und Ersatzteilversorgung betreut werden, hieß es.

Allein im vergangenen Jahr setzte N3 nach eigenen Angaben 528 Millionen Euro um. Das war ein Plus von rund 15 Millionen Euro im Vergleich zum Jahr davor.

Auch die Zahl der Flugzeugantriebe, die gewartet werden, habe sich von Jahr zu Jahr erhöht. Ausgelegt sei das Werk in Thüringens größtem Gewerbegebiet "Erfurter Kreuz" auf eine maximale Kapazität von jährlich 150 bis zu 200 Triebwerken.

Das Werk übernimmt auch Wartungsaufträge für andere Fluggesellschaften und repariert einzelne Triebwerksteile. Es betreut nach Unternehmensangaben 30 internationale Fluggesellschaften.
© dpa-AFX | 07.04.2017 06:26


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