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Bund weist Zweifel an Gesundheitskontrollen von Piloten zurück

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Boeing 737 Cockpit Crew, © Ingo Lang, edition airside

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BERLIN - Das Bundesverkehrsministerium hat Zweifel an Kontrollen der Gesundheits-Checks von Piloten zurückgewiesen.

Als Konsequenz aus dem Absturz der Germanwings-Maschine 2015 seien seit Mitte vergangenen Jahres Neuregelungen in Kraft, deren Maßnahmen nun umgesetzt würden, sagte ein Ministeriumssprecher am Freitag in Berlin.

Das zuständige Luftfahrt-Bundesamt (LBA) sei in der Lage, die Kontrollen durchzuführen. Nach einer Ausschreibung werde eine neue Datenbank "in Kürze" zur Verfügung gestellt. Zwei offene von sechs Stellen für Fliegerarzt-Kontrolleure im LBA würden nachbesetzt.

Die Grünen warfen der Regierung Versäumnisse vor. "Auch zwei Jahre nach dem tragischen Flugzeugabsturz durch den Germanwings-Piloten Andreas Lubitz ist das Luftfahrt-Bundesamt noch immer nicht in der Lage, Flugtauglichkeitsuntersuchungen nachzuprüfen", sagte der Grünen-Verkehrspolitiker Stephan Kühn der "Bild"-Zeitung (Freitag). Laut einer Regierungsantwort auf eine parlamentarische Anfrage fänden Vor-Ort-Kontrollen von Gesundheitschecks bisher überhaupt nicht statt, berichtete die Zeitung.

Der Copilot hatte den Ermittlungen zufolge die Germanwings-Maschine in den französischen Alpen bewusst zerschellen lassen. 150 Menschen starben. Später wurde bekannt, dass Lubitz eine psychische Erkrankung hatte, aber trotzdem eine Flugerlaubnis bekam.
© dpa-AFX | 07.04.2017 21:01


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Beitrag vom 28.03.2018 - 17:06 Uhr
Sorry, jetzt driften Sie etwas stark ab.
Daher geht man konsequent den Weg, alle Akteure zu sensibilisieren und da gehört der Crewbusfahrer genauso dazu wie auch der CPT.
Aber genau der CPT hat es nicht getan, warum auch immer. Er ist aber derjenige in der ersten Reihe und keine andere Person.
Solch eine Teilung wie sie sie hier fordern, ...
Welche Teilung denn? Ich schreibe von Ergänzung, zusätzlich also.
weil sie eine "Nicht mein Problem" Mentalität fördert
daher die klare Aufgabe an die Kontrolle vor jedem Flug, und nochmal: zusätzlich. Stichproben an Bord, im Transit, ebenfalls. Das Risiko erwischt zu werden ist das Mittel der Wahl.
Für die gesamte Flugsicherheit ist es essentiell, dass jeder die Augen offenhält und lieber einmal zuviel als einmal zuwenig etwas Auffälliges meldet.
Wunderbar, also gleich morgen die Kontrollstelle, zusätzlich zu den offenen Augen eines jeden. Wegen der Dunkelziffer und der damit eingehenden Gefährdung.
Von daher ist der Cargoloader genauso in der Lage einen angetrunkenen Piloten zu melden wie es auch der andere Pilot ist.
Schlimm aber wenn man sich auf den Cargoloader verlassen muss weil der CPT nichts bemerkt hat (oder nicht wollte).
vielleicht errinnern Sie sich an die Absturzserie der DC10 ganz zu Anfang ihrer Dienstzeit, das Problem der sich verbiegenden Betätigungshebel wurde von vielen Cargoloadern erkannt, aber niemand hörte auf sie und dann kam es zu dem wiederholenden Versagen der Frachttüren. (Gepaart mit einer gewissen Ignoranz von Seiten des Herstellers). Und nach ihrer Logik, wäre der Cargoloader auch nicht dafür befugt, diese Aufälligekit zu melden, denn die einwandfrei Funktion der Türen und Tore ist eigentlich Sache der Wartung.
Sie sagen doch selber wo das Problem war. Es wurde gemeldet, aber ignoriert. Was werfen Sie dem Loader also vor? An wen hatte er es gemeldet? Normalerweise bedient der Loader das Frachttor selbstständig und eigenverantwortlich, ohne dass die Wartung am Flugzeug ist. Kann man jeden Tag live beobachten an vielen deutschen Flughäfen. Wie ging denn die Geschichte am Ende aus? Wer hatte schuld? Aber wir weichen mal wieder etwas ab ...
Beitrag vom 24.11.2016 - 18:55 Uhr
Werden die trotzdem normal bezahlt (inkl. aller Zulagen) oder etwa, durch das selbstverständlich alternativlose Streiken ihrer Cockpitkollegen, finanziell geschädigt, weil sie unbezahlten Urlaub nehmen müssen?

Das wäre nur dann der Fall wenn die Lufthansa zum Mittel der Aussperrung greifen würde. Das ist aber seit 1990 in DE nicht mehr vorgekommen und wurde dann auch den restlichen Betrieb lahmlegen.

Beitrag vom 24.11.2016 - 18:34 Uhr
Die Kabine wird ganz normal weiter bezahlt.

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