TUIfly und NIKI
Älter als 7 Tage

Ferienflieger in der Warteschleife

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Start einer Boeing 737-800 von Tuifly, © Tuifly

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HANNOVER - Die Zusammenführung von TUIfly mit der bisherigen Air-Berlin-Tochter NIKI hängt weiter in der Luft. Ob das Bündnis zum Winter oder doch erst zum Sommerflugplan 2018 zustande kommt, wagte Tui-Chef Fritz Joussen am Montag bei Vorlage der Bilanz für das Winterhalbjahr nicht zu sagen.

Die vorbereitenden Gespräche mit der EU-Kommission seien fast abgeschlossen, danach werde die Genehmigung beantragt, erklärte Joussen. Der TUIfly-NIKI-Deal ist Teil der Rettungspläne für die hoch verschuldete Air Berlin.

Bereits die Einfädelung des Geschäfts lief für Tui alles andere als ideal. Viele Piloten und Flugbegleiter meldeten sich krank, nachdem bekanntgeworden war, dass TUIfly unter Führung der arabischen Fluglinie Etihad mit der österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki in eine Holding integriert werden soll.

Reihenweise Flüge fielen aus. Tui musste rund 3.000 Reiseverträge kündigen, die meist mehrere zusammen reisende Menschen betrafen. Die Flugausfälle kosteten den Reisekonzern 24 Millionen Euro.
© aero.de, dpa-AFX | Abb.: Tuifly | 15.05.2017 13:21


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