Egypt Air Flug 955
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A330-Triebwerk zerlegt sich beim Start

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Egypt Air Airbus A330-200, © AWS

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KAIRO - Egypt Air 955 setzte am Montag mit 211 Menschen an Bord zum Start an als ein Ausfall des linken Triebwerks den Flug vorzeitig beendete.

Die Piloten stoppten den Airbus A330-200 auf der Startbahn. Über soziale Medien geteilte Aufnahmen zeigen die SU-GCI, einen Airbus aus dem Baujahr 2005, mit offenem Triebwerksschaden am linken Trent 772.

Egypt Air organisierte eine Ersatzmaschine, mit der die Passagiere drei Stunden nach dem Vorfall von Kairo nach Peking flogen.
© aero.de | 16.05.2017 11:09

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Beitrag vom 18.05.2017 - 21:03 Uhr
Naja, von Delamination an der Nacelle würde ich da nicht sprechen. Das Schadensbild was man auf hier auf dem Bild erkennt, sieht eher nach einem Blattabwurf vom FAN aus. Zugegeben mag man auf dem Bild den FAN erkennen. Der liegt aber vor der imaginären erkennbaren Linie. Da passt etwas nicht. Das sieht nach einer geöffneten Triebwerkverkleidung aus. Für mich ist das Bild ein Fake.
Beitrag vom 17.05.2017 - 09:20 Uhr
@atc Der Fan incl. Spinner sieht noch intakt aus; der beschädigte Teil liegt auch vor dem Fan. Beim Herald ( http://avherald.com/h?article=4a901212&opt=0) wird spekuliert, dass sich eine der inneren Laminatschichten im vorderen Bereich der Nacelle gelöst haben könnte (Delamination), was bei dem starken Sog im Einlassbereich bei Startleistung zu so einem Schadensbild führen könnte. Weder MS noch sonst eine Stelle hat in dieser Richtung aber bisher weitergehende Informationen veröffentlicht.

@nessie Daher ist es auch noch zu früh, auf einen UEF zu schließen - wenn die Engine selbst nicht beteiligt war, sondern "nur" strukturelles Versagen der Nacelle vorliegt (wäre nicht der erste Bus, der Teile der Triebwerksverkleidung "verliert", wenn auch diesmal mit einem dramatischeren Foto als sonst), ist es immerhin kein Triebwerksproblem.
Beitrag vom 17.05.2017 - 09:08 Uhr
Nachdem Triebwerke ja eigentlich darauf getestet werden, dass die Nacellen auch einem sich zerlegenden Triebwerk standhalten, stellt sich mir die Frage, ob die aktuellen Testvorschriften nicht mal überarbeitet gehören. Der A380-Triebwerkszerleger über Singapur, jetzt das hier....

Kann ein statistischer Ausreißer sein. Aber ein übler Beigeschmack bleibt.


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