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IAG hebt Gewinnprognose an

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Iberia Airbus A320, © Ingo Lang

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LONDON - Die British-Airways-Mutter IAG rechnet im laufenden Jahr trotz des Brexit-Schocks mit mehr Gewinn.

Beim derzeitigen Ölpreisniveau und den jetzigen Wechselkursen dürfte der operative Gewinn 2017 im Jahresvergleich im zweistelligen Prozentbereich zulegen, teilte die International Airlines Group (IAG) mit ihren Gesellschaften British Airways, Iberia, Vueling und Aer Lingus am Freitag in London mit.

In der zweiten Jahreshälfte erwartet IAG-Chef Willie Walsh, dass die Erlöse je Sitzplatz steigen - wenn man Währungsschwankungen herausrechnet.

Im zweiten Quartal verbuchte der IAG-Konzern ein Umsatzplus von 4,3 Prozent auf 5,95 Milliarden Euro. Dank geringerer Ausgaben für Treibstoff und dem Nachlassen des Pfund-Schocks stieg der operative Gewinn vor Sonderposten um 45 Prozent auf 805 Millionen Euro. Der Überschuss erhöhte sich um ein Fünftel auf 540 Millionen Euro.

Analysten hatten im Schnitt weniger erwartet. In den vergangenen Quartalen hatte IAG den Wertverlust des britischen Pfund infolge des Brexit-Votums noch deutlich stärker zu spüren bekommen. Denn ihre größte Tochter British Airways erzielt einen Großteil ihrer Umsätze in der seit vergangenem Sommer geschwächten britischen Währung.
© dpa-AFX, aero.de | 28.07.2017 09:14


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