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Air France-KLM erweitert No-Fly-Zone um Nordkorea

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Air France Boeing 777-300ER, © Air France

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PARIS - Nordkorea feuerte eine Interkontinentalrakete in das Japanische Meer. Der Flugkörper verfehlte am 28. Juli eine Boeing 777-300ER von Air France, Flug 293 von Tokio nach Paris, um wenige Minuten. Air France-KLM und Lufthansa ändern jetzt ihre Streckenführung und machen um Nordkorea einen noch größeren Bogen.

Der Schritt sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, erklärte der Air France-KLM. "Die Sicherheit des Flugs war nicht gefährdet." Dennoch erweitere Air France-KLM die Risikozone um Nordkorea, die nicht mehr durchflogen werde. Einige Asienflüge werden sich daher um zehn bis 30 Minuten Flugzeit verlängern.

Lufthansa hat nach Angaben eines Sprechers die Streckenführung in der Region ebenfalls angepasst und nimmt kleinere Umwege in Kauf.

Die nordkoreanische ICBM kreuzte den Weg von zwei internationalen Luftstraßen und stürzte 150 Kilometer nordwestlich von Okushiri Island, Japan, ins Meer. Flug AF293 hatte die Stelle fünf bis zehn Minuten zuvor überflogen und befand sich etwa 100 Kilometer vom Einschlagspunkt entfernt. An Bord der 777-300ER reisten 323 Passagiere und Besatzungsmitglieder.

Japan zürnt, der UN-Sicherheitsrat beschloss nach dem Raketentest einstimmig schärfere Sanktionen gegen das isolierte Regime in Pjöngjang.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: KLM | 08.08.2017 09:20


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