Billigflieger in Turbulenzen
Älter als 7 Tage

Ryanair-Topmanager tritt zurück

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Ryanair Boeing 737-800, © Ryanair

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DUBLIN - Ryanair tauscht angesichts tausendfacher Flugstreichungen den Manager für das operative Geschäft aus. Mike Hickey räumt seinen Schreibtisch.

Noch vor wenigen Wochen hatte sich Ryanair die Integration von Alitalia-Fliegern zugetraut. Inzwischen sind die Übernahmepläne nicht mehr aktuell und in Dublin wäre man froh, wenn es mit dem eigenen Flugbetrieb rundlaufen würde.

Von November bis März lässt Ryanair 25 Boeing 737-800 am Boden, 18.000 der 800.000 geplanten Flüge werden nicht stattfinden. Ryanair begründet dies nach Außen mit einer vergeigten Urlaubsplanung für die Cockpitcrews. Augenscheinlich fehlen der Airline nach erfolgreichen Abwerbewellen der Konkurrenz schlicht Piloten.

Vor diesem Hintergrund ist es nur logisch, dass Ryanair Hickeys Posten mit Personalvorstand Edward Wilson nachbesetzt. Wilson und Ryanair-Chef Michael O`Leary versuchen nun, Piloten mit Sonderzahlungen und nachgebesserten Vertragsklauseln bei der Stange zu halten und neue Besatzungen zu rekrutieren.

Eine Abkehr vom Bereederungsmodell mit irischen hin zu regionalen Arbeitsverträgen oder gar Verhandlungen mit Pilotengewerkschaften lehnt O`Leary hingegen weiterhin kategorisch ab, wie er seine Piloten per Rundschreiben - garniert mit einem wenig subtilen Hinweis auf leere Kassen bei der Konkurrenz - wissen ließ.

Dies zeige, "dass O`Leary den Ernst der Lage noch nicht verstanden hat", äußerte sich die British Airline Pilots Association (BALPA).
© aero.de | 07.10.2017 14:08

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Beitrag vom 08.10.2017 - 22:14 Uhr
Hier berichtet die BBC über einen Piloten der die Situation aus seiner Sicht schildert. Auch zu den Gründen der derzeitigen Engpässe durch Umstellung des Berechnungs-Jahres:
 http://www.bbc.com/news/uk-england-41384789
Beitrag vom 08.10.2017 - 16:37 Uhr
Nein, nicht Ryanair hat den Ernst der Lage nicht verstanden - die Politiker haben es immer noch nicht verstanden Europa so zu organisieren das hier ein Leben in Würde und ohne Ausbeutung gewährt wird.
Veröffentlichen Sie doch einmal einen Ryanair Sklavenvertrag eines Flugbegleiters?!
Dank "Schredder" hat sich Deutschland vom Sozialstaat verabschiedet - willkommen zurück im Zeitalter der Ausbeutung, Banken-Diktatur und Sklaverei.....
Eigentlich komisch das sich so viele Menschen diese Ausbeutung gefallen lassen.

Kein Mensch wird GEGEN SEINEN ERKLÄRTEN WILLEN GEZWUNGEN für Ryanair zu arbeiten. Mehr lohnt es sich nicht auf Ihren Kommentar zu erwidern.

Schon mal etwas von einem imperfekten Arbeitsmarkt gehört?
Beitrag vom 08.10.2017 - 10:03 Uhr
Nein, nicht Ryanair hat den Ernst der Lage nicht verstanden - die Politiker haben es immer noch nicht verstanden Europa so zu organisieren das hier ein Leben in Würde und ohne Ausbeutung gewährt wird.
Veröffentlichen Sie doch einmal einen Ryanair Sklavenvertrag eines Flugbegleiters?!
Dank "Schredder" hat sich Deutschland vom Sozialstaat verabschiedet - willkommen zurück im Zeitalter der Ausbeutung, Banken-Diktatur und Sklaverei.....
Eigentlich komisch das sich so viele Menschen diese Ausbeutung gefallen lassen.

Kein Mensch wird GEGEN SEINEN ERKLÄRTEN WILLEN GEZWUNGEN für Ryanair zu arbeiten. Mehr lohnt es sich nicht auf Ihren Kommentar zu erwidern.


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