Insolvenz
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Lufthansa beginnt Verhandlungen mit Alitalia

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Alitalia Boeing 777-200ER, ©  Masakatsu Ukon

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ROM - Lufthansa-Chef Carsten Spohr und Air Dolomiti-Chef Jörg Eberhard sind zu ersten Verhandlungen über eine mögliche Übernahme der insoventen Alitalia nach Rom gereist.

Die Verhandlungen, die sich über einige Monate hinweg hinziehen können, umfassen die Themen Arbeitsplätze, Netzwerkintegration, Gebrauch der Flughäfen, Umwandlung der Flotte und einige mehr.

Die italienische Tageszeitung "il Giornale.it" sieht in der Aufnahme der Ziele Nairobi und Johannesburg ins Portfolio der Alitalia einen Hinweis darauf, dass Lufthansa planen könnte, Rom Fiumicino als Drehkreuz für seine Verbindungen nach Afrika zu nutzen.

Die Verhandlungsführer auf Seiten der Alitalia achten jedoch tunlichst darauf, dass von den Verhandlungen nichts an die Öffentlichkeit dringt.

Alitalia wird mit allen sieben Fluggesellschaften, die bis zum September 2017 ihr Interesse an der Airline angemeldet haben, ähnliche Treffen abhalten.

Die italienische Regierung hat einen Kredit für die insolvente Fluggesellschaft bis Ende April 2018 verlängert, damit der Betrieb aufrecht erhalten werden kann die Verhandlungsführer Zeit haben, alle Angebote gründlich zu prüfen.
© aero.de (boa) | 17.11.2017 14:06

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Beitrag vom 17.11.2017 - 17:01 Uhr
@ Trijet
na ja mit Airdolomiti hat man bereits gezeigt was man im Stande ist und dies bereits vor 15 Jahren ............
von 2003 bis nach 2007 sind x dutzende Piloten aus Verzweiflung davon gelaufen ......
und dies aus gutem Grunde , was da so abging kann man hier leider nicht erklären aber es liegt in aller Munde !!
Beitrag vom 17.11.2017 - 15:38 Uhr
@Trijet: Nicht nur a la AB, könnt auch noch ein Betriebsübergang a la Crossair werden. Wie man defizitären Airlines zwecks Umbau ein neues AOC-Mäntelchen umhängt, damit hat LH inzwischen ja reichlich Erfahrung. Und mit Air Dolomiti auch schon mal eine gute Karte im Ärmel. Zumindest wie's nicht geht, hat LH auch schon mit LH-Italia gelernt

Rom wird aber nicht so schnell klein beigeben, in der AZ-Schatulle haben halt sehr viele ehrenwerte "Signoris" die Finger drinnen. Das musste auch Air France erst lernen, und nach ihr Etihad. Wie man an dem kürzlichen "Notkredit" sehen kann, meinen die das freilich durchaus ernst.
Beitrag vom 17.11.2017 - 15:10 Uhr
Das ist doch die Lösung schlechthin, eine Übernahme á la airberlin.

Air Dolomiti bekommt die meisten Flugzeuge und Strecken der Alitalia, sowie die Rechte an dem Namen.
Der Rest geht an übrige Interessenten.
Die komplette Belegschaft der Alitalia-alt kann sich dann nach Belieben bei Air Dolomiti bewerben, oder bei Easyjet, Vueling, Joon und wer da noch so seine Anteile bekommen mag.


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