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Steuerreform und Wintersturm belasten Delta

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Delta Airbus A350-900, © Airbus

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ATLANTA - Die US-Fluggesellschaft Delta hat 2017 trotz guter Geschäfte im Schlussquartal einen Gewinnrückgang erlitten. Der Überschuss sei im Gesamtjahr um 18 Prozent auf 3,6 Milliarden US-Dollar (3,0 Mrd Euro) gesunken, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Atlanta mit.

Zum Jahresende bremsten zudem ein totaler Stromausfall am internationalen Flughafen Hartsfield-Jackson am Delta-Sitz Atlanta sowie der Wintersturm Benji und die dadurch verursachten Flugausfälle das ansonsten besser laufende Geschäft. Für das erste Quartal 2018 rechnet Delta-Chef Ed Bastian nun mit steigenden Umsätzen.

Im abgelaufenen Jahr steigerte Delta den Umsatz auch dank des Schlussspurts im vierten Quartal um vier Prozent auf 41,2 Milliarden Dollar. Gestiegene Kosten für Treibstoff und Personal konnte das Unternehmen auf das Gesamtjahr gesehen aber im operativen Geschäft nicht wettmachen.

Im letzten Quartal kam noch eine Sonderbelastung von 150 Millionen Dollar infolge der Steuerreform von US-Präsident Donald Trump hinzu. Im neuen Jahr soll sich die Reform aber bei Delta positiv auswirken und im ersten Quartal zusammen mit den erwarteten höheren Erlösen die steigenden Treibstoffkosten zumindest teilweise abfedern.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Delta Air Lines | 11.01.2018 14:44


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