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Malaysia Airlines gibt A380 Reservistenrolle

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Malaysia Airlines Airbus A380, © Ingo Lang

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KUALA LUMPUR - Trennung auf Probe? Malaysia Airlines rangiert ihre sechs Airbus A380 in eine eigenständige Plattform für Charter- und Wetlease-Flüge aus. Doch die Flugzeuge werden 2018 nicht ausschließlich für Pilgerflüge nach Saudi-Arabien eingesetzt, wie ein Blick in den Flugplan verrät.

"Wir werden die A380 je nach Gelegenheit zu Spitzenzeiten auf Linien mit hohem Verkehrsaufkommen einsetzen", bestätigte die Airline "Flightglobal".

Die erst 2012 erworbenen A380 fielen bei der Neuordnung von Malaysia Airlines, die sich auf Asien konzentrieren will, durch das Raster. Geleaste und sparsame A350-900 lösen die A380 im März 2018 auf ihrer letzten Fernlinie zwischen Kuala Lumpur und London-Heathrow ab.

Malaysia Airlines hat ihre A350-900 für diesen Zweck als erste Airline mit einer First-Class-Kabine ausgestattet. Die Flugzeuge verfügt über eine Dreiklassenkabine mit insgesamt 286 Sitzen - vier Suiten in der First Class, 35 Sitze in der Business Class und 247 in der Economy Class.

In der A380 geht es 2018 weniger behaglich zu. Von 496 Sitzen mit Business und First Class rüstet Malaysia Airlines die sechs A380 auf eine reine Economy-Kabine mit bis zu 720 Sitzen um. Im zweiten Quartal hat die Airline dafür Wartungszeiten geblockt. Nachdem sich für die jungen Flugzeuge kein Käufer fand, sollen sie ab Sommer als Pilgershuttle Geld verdienen.

Malaysia Airlines hält am Kabinenumbau fest


##chaviation[MH]## Nach Informationen des "Australian Business Traveller" hatte Malaysia Airlines die Pläne zum Umbau der A380 nach dem Weggang von Airlinechef Peter Bellew intern in Frage gestellt. Die Airline bekräftigte jedoch, am "Project Hope" - Umbau und Abspaltung der Teilflotte in eine Plattform mit eigenem AOC - festzuhalten.

Nach den Umrüstungsterminen finden sich laut "Australian Business Traveller" A380-Flüge nach London, Tokio, Seoul, Sydney und Melbourne im Flugplan der Airline, die langfristig auf kleineres Großraumgerät setzt.


Acht Boeing 787-9 verstärken ab 2019 die Mainline-Flotte. Der Dreamliner setzte sich im September zunächst gegen die A330neo durch, auch wenn Malaysia Airlines die generalüberholte A330 für ihre künftige Flottenstruktur weiterhin nicht ausschließt. Die Airline mietet 2018 zudem sechs A330-200 an, die zuletzt bei Air Berlin flogen.
© aero.de | Abb.: Airbus | 19.12.2017 09:08

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Beitrag vom 20.12.2017 - 06:47 Uhr
Wer sagt den

"Nach den Umrüstungsterminen finden sich laut "Australian Business Traveller" A380-Flüge nach London, Tokio, Seoul, Sydney und Melbourne im Flugplan der Airline, die langfristig auf kleineres Großraumgerät setzt."

Der Artikel sagt, dick blau hinterlegt.
Beitrag vom 20.12.2017 - 01:51 Uhr
Wer sagt den das man mit 720 Sitzen nach London fliegen soll ,die Flieger kann man für Pilger Flüge einsetzen oder bei Hauptreisezeit zu beliebten Zielen und die anderen mit jetziger Ausstattung für die Strecken die man jetzt damit schon abfliegt.
IM asiatischen Raum ist es auch schon so das die Flughäfen an ihre Grenzen stoßen was Flugbewegungen betrifft ,da hilft dann auch nur mehr größeres Gerät und weniger Flüge.
Beitrag vom 19.12.2017 - 21:57 Uhr
Viel unverständlicher: Was wollen sie mit 720Y-Plätzen in London?


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