Niki-Übernahme
Älter als 7 Tage

Lufthansa rückt Flugzeuge (vorerst) nicht raus

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Flyniki Airbus A320, © Ingo Lang

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FRANKFURT - Vor dem geplanten Neustart der Fluggesellschaft Niki muss sich der erfolgreiche Bieter Niki Lauda zunächst noch passende Flugzeuge besorgen. Der Lufthansa-Konzern hat am Dienstag der Darstellung Laudas widersprochen, dass er sich bereits 15 der 21 früheren Niki-Flieger gesichert habe.

Die Flugzeuge waren zwischenzeitlich in den Besitz der Lufthansa gewechselt. Ein Sprecher des Dax-Konzerns bestätigte in Frankfurt zwar entsprechende Verhandlungen mit Lauda und anderen Bietern, betonte aber: "Eine abschließende Vereinbarung liegt noch nicht vor."

Die Lufthansa hatte über ihre Tochter Eurowings die Niki im Zuge der Air-Berlin-Pleite zunächst selbst übernehmen wollen, wurde dabei aber aus Wettbewerbsgründen von der EU-Kommission gestoppt. Die Kartellwächter verpflichteten die Lufthansa zudem, die zwischenzeitlich erworbenen Niki-Flieger zu marktüblichen Konditionen an den späteren Erwerber weiterzureichen.

Vor diesem Hintergrund hatte Lufthansa zunächst mit der IAG-Tochter Vueling verhandelt, die nach dem ersten, in Deutschland geführten Niki-Insolvenzverfahren den Zuschlag erhalten sollte. Mit Eröffnung des zweiten Verfahrens in Österreich hatte es dann zusätzliche Gespräche mit Lauda, Ryanair und anderen Interessenten gegeben, wie der Sprecher bestätigte.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Ingo Lang | 23.01.2018 11:29

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Beitrag vom 24.01.2018 - 13:36 Uhr
Irgendwie werden die Typen in Brüssel schon gegen Laudamotion eingeschworen werden.

Naja, scheint ja eher umgekehrt zu sein, also EU gegen LH (einen der großen)...
Beitrag vom 24.01.2018 - 13:17 Uhr
Wahrscheinlich müssen wieder Gerichte bemüht werden. Niki ist noch nicht in der Luft. Vorerst würde ich bei Niki nicht buchen. Die großen der Luftverkehrsbranche lassen sich doch nicht die Butter vom Brot nehmen. Irgendwie werden die Typen in Brüssel schon gegen Laudamotion eingeschworen werden.
Beitrag vom 24.01.2018 - 12:21 Uhr
Reißerische und falsche Überschrift. Zeugt von Qualitätsjournaliamus....

Ja, so sehe ich das auch. Im Artikel passt nichts zur Überschrift.
@A320fam
LH wird schnell reagieren, siehe Ihr Hinweis zu Air Canada Rouge. LH hat Flieger gekauft und will/muss sie vermieten um Geld zu verdienen. Im Artikel steht, dass mit allen Interessenten gesprochen wurde, jetzt wird mit LM verhandelt. Das erscheint logisch. Die Bieter müssen ja wissen was die zu erwartenden Kosten für die Flieger sind um kalkulieren zu können. Jetzt ist bekannt LM will 15, der Rest ist frei zur Vermietung/eigene Nutzung.

@ichglaubdasnicht
Um eine Marktbeherrschende Stellung (Verfügbarkeit von Flugzeugen) zu verhindern hat die EU die Genehmigung für den Kauf der LGW an Bedingungen geknüpft. Abgabe der Flugzeuge aus der NIKI Nutzung (Beschluss kann man im Internet lesen) LH hat akzeptiert und integriert LGW schon mit Volldampf. Das Ding ist durch und man kann weiterarbeiten.

Dieser Beitrag wurde am 24.01.2018 12:21 Uhr bearbeitet.


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