Flottenwechsel
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American A350-Auftrag weiter in Schwebe

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Familienbande: A330neo neben A350, © Airbus

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FORT WORTH - American Airlines vertagte ihren von US-Airways geerbten Auftrag über 22 Airbus A350-900 um weitere zwei Jahre. Die Airline prüft, ob Airbus A330-900 oder Boeing B787-9 nicht besser in die Flotte passen.

Auf der jährlichen Investor-Konferenz erklärte American CFO Derek Kerr, eine Entscheidung stehe noch aus. Zwar wäre die A350 "ein großartiges Flugzeug", der neue Typ würde aber zusätzliche Komplexität in die Flotte bringen.

Ursprünglich waren A350-800 bestellt, die vor vier Jahren auf die größere -900 umgeschrieben wurden und bereits 2017 geliefert werden sollten.

Für die Entscheidung sieht Kerr keine Eile, vor 2020 werden die Maschinen nicht gebraucht. Die A350-900 sollen bei American 15 Airbus A330-200 sowie neun A330-300 ersetzen.

Zur Großraumflotte der American zählen außerdem noch 126 Maschinen von Boeing, darunter 23 B767-300ER, 47 B777-200ER, 22 B777-300ER, 20 B787-8, and 14 B787-9. Insgesamt betreibt American derzeit 150 Großraumflieger.
© aero.at | 30.01.2018 19:35

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Beitrag vom 01.02.2018 - 15:06 Uhr
Airbus hätte wohl kein Problem damit, die A350-900 auf A330-900 umzuschreiben. Die NEOs könnten noch ein paar Order mehr gut vertragen, während man bei der A350 noch ein gut gefülltes Orderbuch hat.
Auf der anderen Seite wäre das aber auch (nach Listenpreis) ein rund 450 Mio niedrigerer Kaufpreis.

American Airlines überdenkt den A350 Auftrag auch deshalb , weil 22 Flugzeuge sehr wenige sind , für eine extra neue Teilflotte , für die 948 Flugzeuge umfassende Flotte ist . Wenn American Airlines also dafür mehr A330 - 900 ordern würde , würde das für Airbus und für American Airlines besser sein . Möglich ist natürlich auch die 787 .


Dieser Beitrag wurde am 01.02.2018 15:09 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 31.01.2018 - 13:02 Uhr
Airbus hätte wohl kein Problem damit, die A350-900 auf A330-900 umzuschreiben. Die NEOs könnten noch ein paar Order mehr gut vertragen, während man bei der A350 noch ein gut gefülltes Orderbuch hat.
Auf der anderen Seite wäre das aber auch (nach Listenpreis) ein rund 450 Mio niedrigerer Kaufpreis.
Beitrag vom 31.01.2018 - 11:29 Uhr
Mal gespannt, ob die Aussage evtl. politisch motiviert war. 2020 entscheidet sich, ob Trump wiedergewählt wird.


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